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Analyse von Michel Houellebecqs: Elementarteilchen (Les particules élémentaires)

Scholary Paper (Seminar), 2002, 21 Pages
Author: Hanna M. Stoll
Subject: Romance Languages - French Literature

Details

Event: Extreme Gegenwart - Der zeitgenössische französische Roman
Institution/College: Humboldt-University of Berlin (Institut für Romanistik)
Tags: Analyse, Michel, Houellebecqs, Elementarteilchen, Extreme, Gegenwart, Roman
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2002
Pages: 21
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V11293
ISBN (E-book): 978-3-638-17491-6

File size: 294 KB

Abstract

Die Arbeit „Analyse von Michel Houellebecqs Les particules élémentaires“ geht zunächst auf die Biografie und Karriere von Michel Houellebecq ein und beschäftigt sich dann mit dem Inhalt und der Interpretation seines Romans „Les particules élémentaires“, der im Deutschen unter dem Titel „Elementarteilchen“ erschienen ist. Abschließend wird eine kurze Stilanalyse gemacht, sowie eine These Houellebecqs kommentiert.


Excerpt (computer-generated)

Analyse von Michel Houellebecqs
Les particules élémentaires

Verfasserin: Marthe Stoll

 



Inhalt 

1. Einleitung 3

2. Zur Person Michel Houellebecq 3

2.1 Seine Biografie 3

2.2 Seine Karriere als Schriftsteller 4

3. „Les particules élémentaires“ 
(„Elementarteilchen“)  5

3.1 Der Inhalt  5

3.2 Interpretation  7
3.2.1 Interpretation einiger Motive 7
3.2.1.1 Brunos sexuelles Dilemma  7
3.2.1.2 Michels autistisches Leben  10

3.3 Houellebecqs Thesen  12

3.3.1 Die Mutter als Repräsentantin 
der 68er- und der Hippie-Generation 14

3.4 Ein Vergleich von Houellebecqs Biografie 
zu „Les particules élémentaires“ 15

4. Stilanalyse 16

4.1 Zeitstruktur und Romanstil 16

4.2 Unterschiedliche Sprachstile 17

5. Mein Fazit  18

6. Bibliographie 20

 

 

1. Einleitung

In meiner Hausarbeit „Analyse von Michel Houellebecqs Les particules élémentaires“ werde ich als erstes auf die Biografie von Michel Houellebecq eingehen, seine Karriere als Schriftsteller kurz umreißen, mich dann mit dem Inhalt und der Interpretation seines Romans „Les particules élémentaires“, der im Deutschen unter dem Titel „Elementarteilchen“ erschienen ist, befassen, eine kurze Stilanalyse machen und mich schließlich zu einer These Houellebecqs äußern. Ich werde bei der Interpretation des Romans nicht auf jedes Detail eingehen können, da es den Rahmen der Hausarbeit sprengen würde, weshalb ich mich lediglich auf die Aspekte beschränke, die meiner Ansicht nach am auffälligsten und wichtigsten sind.

2. Zur Person Michel Houellebecq

2.1 Seine Biografie

Michel Houellebecq wird am 26. Februar 1958 in La Réunion,1 vor der Küste Madagaskars,2 geboren, wo er bis zum Jahre 1964 lebt, bis er schließlich von seinen Eltern, einer Anästhesistin und einem Bergführer, die sich immer weniger für ihn interessieren, zu seiner Großmutter väterlicherseits geschickt wird. Zwei Jahre zuvor bekommt Houellebecq eine Halbschwester3, die ein „vergleichbare[s] Schicksal“4 wie er selbst erleidet. Mit seiner kommunistischen Großmutter Henriette Houellebecq, deren Namen er als Pseudonym annimmt5, lebt er zuerst in Dicy, im Department Yvonne, und später in Crécy-la- Chapelle6. Im Internat des Lycée von Meaux verbringt er sieben Jahre seines Lebens und besucht daraufhin die Vorbereitungskurse für die Grandes Écoles7. Zum Militärdienst wird Houellebecq wegen seiner Morphiumsucht nicht zugelassen.8 1978 stirbt seine Großmutter, zwei Jahre später erhält er sein Landwirtschaftsingenieur- Diplom9, beginnt ein EDV Studium10 und heiratet noch im selben Jahr Jacintha, die Schwester eines Freundes. Daraufhin folgt für ihn eine lange Periode der Arbeitslosigkeit11, und er beginnt zu trinken.12 1981 dann wird sein Sohn Étienne geboren13, 1985, nach einer 5-jährigen Ehe, lässt sich Houellebecq von seiner Frau scheiden und begibt sich, aufgrund seiner Depressionen, in Therapie14, bis er schließlich 1991 einen Posten als EDV-Fachmann in der Verwaltung der Französischen Nationalversammlung bekommt.15 Außerdem beginnt er seine Mitarbeit als Literaturkritiker bei diversen Zeitschriften, wie etwa „L’Atelier du roman“ und „Perpendiculaires“, aus „dessen Redaktion er (...) ausgeschlossen wird“16 als der Roman „Les particules élémentaires“ erscheint, weil nicht auszuschließen sei, „dass diese [im Roman erwähnten] Ideen realen Standpunkten des Autors entsprächen.“17 1999 heiratet der Kettenraucher Houellebecq18 Marie-Pierre Gauthier, mit der er seit Anfang der 90er Jahre eine Beziehung führt19, in Deuil-la-Barre20 und wohnt heute, im Jahre 2002, mit ihr und einem Hund21 in der Grafschaft Cork in Irland, nahe Dublin, wo er auch arbeitet.22

2.2 Seine Karriere als Schriftsteller

Houellebecq startet seine literarische Karriere im Alter von 20 Jahren, und er „fréquente des cercles poétiques“23. Als er 1985 den Herausgeber der „Nouvelle Revue de Paris“, Michel Bulteau, kennen lernt, ist dieser so fasziniert von Houellebecqs Gedichten, dass er sie veröffentlicht. Die beiden werden Freunde, und Houellebecq verfasst, auf Bulteaus Vorschlag hin, 1991 das Buch „Lovecraft, contre le monde, contre la vie“. Im selben Jahr wird „Rester vivant, méthode“ („Am Leben bleiben“) und ein Jahr darauf Houellebecqs erster Gedichtband „La poursuite du bonheur“ („Suche nach Glück“), der 1992 mit dem Tristan-Tzara-Preis ausgezeichnet wird, publiziert.24

[...]


1 Vgl. http://www.houellebecq.info/deutsch.php3
2 Vgl. http://www.mythenmaschine.de/12_archiv/Houllebecq.htm
3 Vgl. http://www.houellebecq.info/deutsch.php3
4 http://www.france.diplomatie.fr/label_france/DEUTSCH/LETTRES/houellebecq/houellebecq.html
5 Vgl. http://houellebecq.fr.fm/
6 Crécy-la-Chapelle liegt im Department Seine-et-Marne auf der Ile de France (vgl. hierzu: http://www.tourisme.fr/ office-de-tourisme/crecy-la-chapelle.htm)
7 Die Grandes Écoles sind staatlich anerkannte Hochschulen (Anmerkung der Verfasserin)
8 Vgl. http://www.lyrikwelt.de/autoren/houellebecq.htm
9 Vgl. http://www.houellebecq.info/deutsch.php3
10 Vgl. http://www.autor-info.net/autoren-informationen_h/michel-houellebecq.html
11 Vgl. http://www.houellebecq.info/deutsch.php3
12 Vgl. http://www.mythenmaschine.de/12_archiv/Houllebecq.htm
13 Vgl. http://www.houellebecq.info/deutsch.php3
14 Vgl. http://kultur.orf.at/orfon/kultur/020208-7229/7230txt_story.html
15 Vgl. http://www.autor-info.net/autoren-informationen_h/michel-houellebecq.html
16 http://kultur.orf.at/orfon/kultur/020208-7229/7230txt_story.html
17 http://www.genepeace.ch/new/dummkoepfe.htm
18 Vgl. http://www.freitag.de/2001/38/01381701.php
19 Vgl. http://kultur.orf.at/orfon/kultur/020208-7229/7230txt_story.html
20 Vgl. http://houellebecq.fr.fm/
21 Vgl. http://kultur.orf.at/orfon/kultur/020208-7229/7230txt_story.html; http://www.freitag.de/2001/38/01381701.php
22 Vgl. http://www.lyrikwelt.de/autoren/houellebecq.htm
23 http://houellebecq.fr.fm/
24 Vgl. http://kultur.orf.at/orfon/kultur/020208-7229/7230txt_story.html


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