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Other, 2007, 10 Pages
Author: Irmgard Richter
Subject: Politics - International Politics - Topic: Peace and Conflict Studies, Security
Details
Institution/College: University of Hagen (Friedenswissenschaftliche Weiterbildungsstudiengänge IF/ Master of Peace Studies)
Tags: Friedenspolitiken, Jahrhundert“, Galtung, Frieden, Mitteln, Galtung
Year: 2007
Pages: 10
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 4 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-12787-0
File size: 89 KB
Einsendeaufgabe (Fernstudium
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Abstract
Galtungs Tabelle „Friedenspolitiken für das 21 Jahrhundert“ (Galtung, 2004) gibt einen Überblick über Handlungsansätze, die in ihrer Gesamtheit auf die Erreichung bzw. Erhaltung von Frieden abzielen. Dabei unterscheidet Galtung zwischen „negativem“ und „positivem“ Frieden und ordnet die jeweiligen Handlungsansätze vier Macht-Dimensionen zu: politisch, militärisch, ökonomisch und kulturell. Aus diesen Zuordnungen ergeben sich acht Kombinationsmöglichkeiten; ihre Gesamtheit bezeichnet Galtung als den „achtgliedrigen Pfad“. Mit seinen Definitionen des „negativen“ und „positiven“ Friedens lehnt Galtung sich an die Debatte zur Definition des Gesundheitsbegriffes an, die mit der Erklärung von Alma Ata 1978 einen Höhepunkt erreichte und zu einer umfassenden Definition von Gesundheit führte (WHO, 1978). Gesundheit ist entsprechend der Definition der Weltgesundheitsorganisation, WHO, mehr als die Abwesenheit von Krankheit, nämlich der Zustand „vollständigen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens“ (WHO, 1978). Der Begriff des „positiven Friedens“ nach Galtung ist ähnlich umfassend wie der Gesundheitsbegriff nach der Definition von Alma Ata. „Positiver Frieden“ ist mehr als die Abwesenheit von Krieg. Er beinhaltet das Streben nach gesellschaftlichen Verhältnissen, in denen jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine oder ihre Persönlichkeit zum eigenen Wohl und zum Wohl der Gemeinschaft frei von Repressionen zur Entfaltung zu bringen. Dieser umfassende Friedensbegriff ist eng mit dem Konzept der Menschenrechte verknüpft. Er beinhaltet Freiheit von direkter Gewalteinwirkung und von struktureller Gewalt. Mit struktureller Gewalt ist eine in gesellschaftlichen Strukturen verankerte Gewalt gemeint, die nicht in direkter Gewaltanwendung sichtbar wird, aber bewirkt, dass Menschen in ihren Lebensrechten eingeschränkt und an der Entfaltung ihrer Persönlichkeit und ihrer Potenziale gehindert werden; z.B. indem Armut und extreme Ungleichheit als Normalität akzeptiert werden.
Fulltext (computer-generated)
,,Friedenspolitiken für das 21. Jahrhundert" nach Galtung
Einsendeaufgabe zum Studienbrief
,,Frieden mit friedlichen Mitteln"
Irmgard Richter
Juni 2007
Inhaltsverzeichnis
Einführung 3
Negativer und positiver Frieden 3
Die politische Dimension 4
Die militärische Dimension 5
Die ökonomische Dimension 7
Die kulturel e Dimension 8
Referenzen 9
2
Einführung
Galtungs Tabel e ,,Friedenspolitiken für das 21 Jahrhundert" (Galtung, 2004) gibt einen
Überblick über Handlungsansätze, die in ihrer Gesamtheit auf die Erreichung bzw.
Erhaltung von Frieden abzielen. Dabei unterscheidet Galtung zwischen ,,negativem" und
,,positivem" Frieden und ordnet die jeweiligen Handlungsansätze vier Macht-
Dimensionen zu: politisch, militärisch, ökonomisch und kulturell. Aus diesen
Zuordnungen ergeben sich acht Kombinationsmöglichkeiten; ihre Gesamtheit
bezeichnet Galtung als den ,,achtgliedrigen Pfad".
Negativer und positiver Frieden
Mit seinen Definitionen des ,,negativen" und ,,positiven" Friedens lehnt Galtung sich an
die Debatte zur Definition des Gesundheitsbegriffes an, die mit der Erklärung von Alma
Ata 1978 einen Höhepunkt erreichte und zu einer umfassenden Definition von
Gesundheit führte (WHO, 1978). Gesundheit ist entsprechend der Definition der
Weltgesundheitsorganisation, WHO, mehr als die Abwesenheit von Krankheit, nämlich
der Zustand ,,vollständigen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens"
(WHO, 1978).
Der Begriff des ,,positiven Friedens" nach Galtung ist ähnlich umfassend wie der
Gesundheitsbegriff nach der Definition von Alma Ata. ,,Positiver Frieden" ist mehr als die
Abwesenheit von Krieg. Er beinhaltet das Streben nach gesel schaftlichen
Verhältnissen, in denen jeder Mensch die Möglichkeit hat, seine oder ihre Persönlichkeit
zum eigenen Wohl und zum Wohl der Gemeinschaft frei von Repressionen zur
Entfaltung zu bringen. Dieser umfassende Friedensbegriff ist eng mit dem Konzept der
Menschenrechte verknüpft. Er beinhaltet Freiheit von direkter Gewalteinwirkung und von
strukturel er Gewalt. Mit struktureller Gewalt ist eine in gesel schaftlichen Strukturen
verankerte Gewalt gemeint, die nicht in direkter Gewaltanwendung sichtbar wird, aber
bewirkt, dass Menschen in ihren Lebensrechten eingeschränkt und an der Entfaltung
ihrer Persönlichkeit und ihrer Potenziale gehindert werden; z.B. indem Armut und
extreme Ungleichheit als Normalität akzeptiert werden.
3
Der Begriff des ,,negativen Friedens" ist enger gefasst und beinhaltet die Abwesenheit
vom Krieg im Sinne der Einwirkung direkter Gewalt mit militärischen Mitteln. Der Begriff
des ,,negativen Friedens" steht also keineswegs, wie man aufgrund es üblichen
Sprachgebrauchs für die Adjektive ,,negativ" und ,,positiv" annehmen könnte, in einem
Gegensatz zu dem des ,,positiven Friedens". Die Begriffe ,,negativ" und ,,positiv" drücken
aus, dass für die Definition des ,,negativen Friedens" das Nichtvorhandensein direkter
kriegerischer Gewalt ausschlaggebend ist, während der ,,positive Frieden" darüber
hinaus durch das Vorhandensein von gesel schaftlichen Merkmalen geprägt ist, die
Frieden in einem weiteren Sinne ausmachen.
Die politische Dimension
Die essentiel e politische Voraussetzung für die Etablierung eines negativen Friedens im
Sinne der Abwesenheit von Krieg ist nach Galtung eine globale Demokratisierung der
Staaten. ,,Das zwischenstaatliche System muss demokratischer, das innerstaatliche
System mit demokratischen Mitteln noch friedfertiger gemacht werden" (Galtung, 2004).
Zur Demokratisierung gehören als wesentliche Elemente die Respektierung und
Stärkung der Menschenrechte und gleichzeitig die Weiterentwicklung des bestehenden
Menschenrechts-Konzepts, das nach Galtung noch zu einseitig auf westliche Ideale
bezogen, vom Model männlicher, erwachsener Menschen westlichen Zuschnitts
geprägt und zu stark auf die Rol e des Staates konzentriert ist. Wahlrecht und das
Bestehen eines parlamentarischen Systems garantieren für sich al en noch nicht, dass
Entscheidungsprozesse demokratisch ablaufen; zur Demokratisierung nach dem
Verständnis von Galtung gehört auch der Ausbau von Ansätzen der direkten
Demokratie, wie Bürgerinitiativen und Bürgerabstimmungen (Referenden).
Um darüber hinaus günstige Voraussetzungen für einen positiven Frieden zu schaffen,
müssten laut Galtung nicht nur die Staaten selbst, sondern auch die Vereinten Nationen
und ihre Organisation, die UNO, einen weitgehenden Prozess der Demokratisierung
durchlaufen. Das Veto-Recht der Großmächte sol te abgeschafft werden, bei
Abstimmungen in der UN-Generalversammlung sol te durchgehend das Prinzip ,,ein
Land, eine Stimme" gelten. Neben der etablierten UN-Generalversammlung, die eine
Versammlung von Regierungen darstellt, sol te zudem eine Völkerversammlung (United
4
Nations Peoples′ Assembly) der Vereinten Nationen etabliert werden, deren Mitglieder
von der Bevölkerung der Mitgliedsländer direkt gewählt würden, z.B. nach dem
Schlüssel ein Sitz pro Mil ion Einwohner. Die Völkerversammung böte eine zusätzliche,
direktere Artikulationsmöglichkeit für die Bevölkerung der Mitgliedsländer. Mit der Zeit
sollte im Rahmen eines zwischen den beiden Versammlungen auszuarbeitenden
Zeitplans mehr und mehr Verantwortung und Entscheidungsbefugnis von der UN-
Generalversammlung an die UN-Völkerversammlung übertragen werden.
Galtung räumt der Etablierung von Verfahren, die eine möglichst direkte Demokratie-
Ausübung fördern sol en, also sehr große Bedeutung ein. Er erkennt aber auch, dass
,,Volk" und ,,Zivilgesel schaft" nicht immer friedliebend sind. Wichtig ist aus Sicht
Galtungs das Zusammenspiel von Entwicklungen in mehreren Dimensionen. Zum
Beispiel muss es auch bedeutende Entwicklungen in der kulturel en Dimension geben,
um zu unterstützen, dass die Meinungsbildung von Individuen, Gruppen und Massen
sich in einem repressionsfreien, an Menschenrechten und Grundwerten orientierten,
vernunftgeleiteten Prozess vollzieht.
Die militärische Dimension
Eine Konzentration des Militärs auf ,,reine Verteidigung" - auch als ,,defensive
Verteidigung" bezeichnet sol nach Galtung zur Wahrung negativen Friedens (also zur
Prävention von Krieg) beitragen. Die Verdopplung ,,defensive Verteidigung" mag
zunächst verwundern, denn ,,defensiv" bedeutet ja nichts anderes als ,,verteidigend". Es
handelt sich hier jedoch nicht um eine Tautologie (nach dem Muster ,,weißer
Schimmel"), denn der Begriff der Verteidigung wird im militärischen Bereich z. T. weiter
gefasst, als dies im al gemeinen Sprachverständnis der Fal ist. Zum Beispiel wird auf
der Webseite der Bundeszentrale für politische Bildung zustimmend dargelegt, wie sich
die Erkenntnis durchgesetzt habe, dass die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik den
Weg von der ,,statischen Verteidigung" zu ,,gestaltender Regelung vieler Fragen" gehen
müsse (Clement, 2004). Der Begriff der statischen Verteidigung impliziert hier, dass es
auch eine dynamische Verteidigung gebe, eben im Sinne einer umfassenden
,,gestaltenden Regelung". Wie dieses Beispiel zeigt, ist es durchaus sinnvoll und
erforderlich, jeweils zu qualifizieren, ob der Begriff der Verteidigung in einem engeren
5
oder weiteren Sinne verwendet wird. Galtung macht deutlich, dass nach seiner
Auffassung eine ,,aggressive äußere Kriegführung" (die nach Clement u. U. als eine
gestaltende, dynamische Form der Verteidigung gelten könnte) durch eine ,,defensive
Verteidigung mit defensiven Mitteln" zu ersetzen ist. Nach Galtung sol sich die
militärische Verteidigung einfügen in ein Gesamtkonzept der Verteidigung, in dem
konventionel e militärische, para-militärische und nicht-militärische Komponenten
zusammenwirken, und zu dem Abrüstung und Delegitimation von Waffen gehören. Das
Militär sol neue Aufgaben erhalten, die diesem Konzept entsprechen.
Mögliche Beiträge eines auf neue Aufgaben vorbereiteten Militärs im Sinne Galtungs
beziehen sich sowohl auf die Vermeidung von Krieg als auch, darüber hinausgehend,
auf die Reduzierung strukturel er Gewalt, also die Förderung positiven Friedens. Zum
Beispiel sol en internationale Friedensbrigaden gebildet werden, die auch und gerade
über nicht-militärische Fertigkeiten verfügen, und die zur Prävention von
Gewalthandlungen eingesetzt werden. Im Rahmen zwischenstaatlicher Konföderationen
soll das Militär neuer Prägung die Überwindung strukturel er Bedingungen von Gewalt
mittragen. Zu den zu überwindenden strukturel en Gegebenheiten gehören das
Patriarchat (Herrschaft des männlichen Geschlechts), das Staatssystem mit seinem
Gewaltmonopol und das Superstaaten- oder Supermächte-System mit dem ultimativen
Gewaltmonopol der Hegemonialmächte.
Galtung ist also nicht der Auffassung, dass für eine Politik des ,,Friedens mit friedlichen
Mitteln" das Militär abgeschafft werden müsse zumindest nicht ,,unbedingt".
Verschwinden müssen nach seiner Auffassung die ,,schlechten Gewohnheiten" des
Militärs (Töten und Verwüsten). Die von ihm anerkannten Tugenden des Militärs - gute
Organisation, Mut, Opferbereitschaft sollen aber erhalten bleiben und genutzt werden,
um Gewalthandlungen vorzubeugen und gesel schaftliche Entwicklung hin zu einem
positiven Frieden zu fördern.
6
Die ökonomische Dimension
Das Streben nach sozialer Gerechtigkeit und nach Überwindung ausbeuterischer
Verhältnisse ist Galtung zufolge eine unverzichtbare Voraussetzung sowohl ,,negativen"
als auch ,,positiven" Friedens. Wesentlicher Ansatzpunkt für die Entwicklung eines dem
Frieden förderlichen Wirtschaftssystems ist nach Galtung der Grundsatz der
Selbständigkeit. Galtung unterscheidet zwei Stufen von Selbständigkeit; die erste Stufe
ordnet er dem ,,negativen Frieden", die zweite dem ,,positiven Frieden" zu. Eng
verbunden mit dem Grundsatz der Selbständigkeit ist die Frage nach dem Umgang mit
Externalitäten; d.h. mit Nebeneffekten, die aus wirtschaftlicher Betätigung entstehen.
Diese können positiv oder negativ sein. Vor al em negative Externalitäten, wie
ökologischer Niedergang und Erniedrigung von Menschen, werden in der
vorherrschenden ökonomischen Theorie und Praxis noch weitgehend außer Acht
gelassen.
,,Selbständigkeit 1" beinhaltet nach Galtung, dass positive Externalitäten im Lande
bleiben und negative selbst ertragen, nicht in andere Länder abgeschoben werden. Das
zu vermeidende - Exportieren negativer Externalitäten lässt sich am leichtesten mit
offensichtlichen Beispielen wie dem Export von Giftmül verdeutlichen. Negative
Externalitäten werden u.a. auch dann exportiert, wenn für Zuarbeit aus Bil iglohnländern
das Fehlen wirksamer Arbeitsschutzgesetze und maßnahmen ausgenutzt wird,
schädliche Konsumartikel in Länder mit geringem Verbraucherschutz exportiert werden,
oder wenn internationale Konzerne ,,ohne Rücksicht auf Verluste" (für die Bewohner des
Landes) bei der Gewinnung von Bodenschätzen Umweltschäden hinterlassen. Diese
Beispiele sind im Studienbrief nicht ausdrücklich erwähnt, jedoch aus dem Kontext
heraus naheliegend. Ein Beispiel für das Im-Land-Bleiben positiver Externalitäten
(ebenfalls nicht explizit erwähnt; aus dem Kontext erschlossen): Unternehmen sol ten
dort, wo sie ansässig sind oder Niederlassungen unterhalten, durch ihre Produkte und
Dienstleistungen sowie durch ihre Beteiligung an Beschäftigung und Steueraufkommen
dazu beitragen, dass die Menschen im Land Zugang zu den benötigten Gütern und zu
würdiger Arbeit haben. Galtung tritt dafür ein, eine Verteilung der Arbeit zu ermöglichen,
bei der nicht die einen die ganze Herausforderung bekommen und den anderen nur
Routinearbeiten (oder Arbeitslosigkeit) bleiben. Galtungs Vorstel ungen kommen nach
7
meinem Verständnis z. T. dem ,,Decent Work" Konzept der Weltarbeitsorganisation, ILO,
nahe (vgl. Hel er & Liebert, 2006), sind jedoch insgesamt anspruchsvol er und
umfassender. Seine Vorstellung von würdiger Arbeit geht z.B. über das von der ILO
propagierte Vermeiden von Menschenrechtsverletzungen in Arbeitsverhältnissen, wie es
in der gängigen deutschen Übersetzung des ,,Decent Work" Konzepts mit dem Begriff
der ,,menschenwürdigen Arbeit" seinen Niederschlag findet, noch hinaus.
,,Selbständigkeit 2" bedeutet, das Am-Ort-Bleiben sowohl der positiven als auch der
negativen Externalitäten nicht mehr nur auf die einzelnen Länder zu beziehen, sondern
auf den Austausch mit anderen Ländern auszudehnen. Auch hier steht also der
bewusste Umgang mit Externalitäten wirtschaftlicher Tätigkeit im Vordergrund. Der
Austausch soll ,,horizontal" sein, also auf gleicher Ebene erfolgen, ein gleichberechtigtes
Geben und Nehmen darstel en. Die Kooperationspartner sol en sich gegenseitig positive
Externalitäten ermöglichen und bei der Reduzierung der negativen zusammenarbeiten.
In diesem Sinne zusammenarbeiten sol en insbesondere ,,Nachbarländer",
,,gleichgesinnte Länder", und/ oder ,,Länder auf der gleichen Entwicklungsstufe". Ein
Ausgangspunkt kann die regionale Zusammenarbeit sein, etwa nach dem Beispiel der
Nordischen Länder, der ASEAN Länder und der Länder der Europäischen Union.
Besonders wichtig ist auf regionaler, aber auch überregionaler Ebene die
Zusammenarbeit der Entwicklungsländer untereinander. Galtung betrachtet daher die
Süd-Süd-Kooperation, für die die Nyerere-Kommission eintritt, nicht nur als ein
Entwicklungsprogramm, sondern auch als ein Friedensprogramm, zumindest was den
Süden betrifft.
Die kulturelle Dimension
Die kulturelle Dimension nach Galtung ist Gegenstand eines eigenen Studienbriefs und
wird daher hier nicht behandelt. Es sol hier nur ein übergeordneter Gedanke
herausgestel t werden, der Galtungs Darstel ung der kulturellen Dimension zugrunde
liegt: ,,Eine Welt, in der jeder Ort ein Zentrum ist, und kein Ort auf der Peripherie liegt"
(Galtung, 2004).
8
Referenzen
Clement, Rolf. Die neue Bundeswehr als Instrument deutscher Außenpolitik. "Aus Politik
und Zeitgeschichte"; Beilage zur Wochenzeitung "Das Parlament". B 11 (2004).
URL:
www2.bpb.de/publikationen/RO0AJ3,0,0,Die_neue_Bundeswehr_als_Instrument_deuts
cher_Au%DFenpolitik.html
Galtung, Johan. Frieden mit friedlichen Mitteln. Aus dem Englischen übersetzt und
fernstudiendidaktisch
eingerichtet
von
Hajo
Schmidt.
Studienmaterial
der
Friedenswissen-schaftlichen Weiterbildungsstudiengänge IF/ Master of Peace Studies.
FernUniversität Hagen (2004).
Übersichtstabel e ,,Friedenspolitiken für das 21 Jahrhundert": S. 19
Die politische Dimension: S. 20-21
Die militärische Dimension: S. 21-22
Die ökonomische Dimension: S. 23-24
Die kulturel e Dimension: S. 24-26
Hel er, Wolfgang und Nicola Liebert. Beschäftigungspolitik in einer globalisierten Welt.
ILO-Nachrichten 1-2006
URL: http://www.ilo.org/public/german/region/eurpro/bonn/download/ilo-nl106neu.pdf
WHO (World Health Organization). Declaration of Alma Ata. WHO, Genf (1978).
URL: www.who.int/hpr/NPH/docs/declaration_almaata.pdf
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