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Hauptseminararbeit, 2003, 18 Seiten
Autor: Christiane Menger
Fach: Geowiss. / Geographie - Sonstiges
Details
Institution/Hochschule: Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Tags: Australien, Flora, Fauna, Nationalparks, Oberseminar, Australien
Jahr: 2003
Seiten: 18
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 12 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-13249-2
Dateigröße: 1462 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Nationalparks und andere geschützte Gebiete sind Land- oder Wasserflächen, die besonders dem Schutz der Umwelt sowie anderen natürlichen und kulturellen Ressourcen gewidmet sind. Schon weit über 500 Gebiete tragen in Australien die Bezeichnung „Nationalpark“, und jährlich werden es mehr. Es gibt unter ihnen Bereiche von außerordentlicher Schönheit, wilde Natur, seltene Pflanzen und geologische Besonderheiten. Um diese Schönheit der Natur zu bewahren, ist es jedoch unerlässlich, dass man sinnvoll mit ihr umgeht. Nicht zuletzt ist das ein Grund, warum immer mehr Gebiete unter Schutz gestellt werden. Für das tiefgehende Verständnis dieser einzigartigen Gegenden ist es weiterhin notwendig, eine kurze Übersicht über die drei wichtigsten Bereiche von Australien zu schaffen, die für Besucher der Parks von Interesse sind: Das allgemeine Relief, die Flora und die Fauna Australiens. Nur so bekommt man einen Gesamteindruck und kann sich das passende Bild machen, und man wird verstehen, welchen Nutzen die Nationalparks haben.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Würzburg
Sommersemester 2003
Oberseminar: Australien
Die Nationalparks Australiens
Christiane Menger
Einführung
1. Grobe Übersicht über Australien 3
1.1. Das Relief Australiens 3
1.2. Die Flora Australiens 5
1.2.1. Eukalyptus 5
1.2.2. Tropischer Regenwald 5
1.2.3. Immergrüner Regenwald 5
1.2.4. Arider Wald 6
1.2.5. Mangroven 6
1.2.6. Wildblumen 6
1.2.7. Neophyten 6
1.3. Die Fauna Australiens 7
1.3.1. Die Säugetiere 7
1.3.2. Die Vogelwelt 7
1.3.3. Kriechtiere und Fische 8
1.3.4. Wirbellose Tiere 8
1.3.5. Eingeschleppte Arten 8
2. Tourismus in Australien 9
2.1. Der Tourist eine neue Spezies? 9
2.2. Sanfter Ökotourismus 10
3. Die Nationalparks 11
3.1. Gründe, Ziele und Konzepte 11
3.1.1. Von 1879 bis heute 11
3.1.2. Nationalparks und andere Schutzgebiete 12
3.1.3. Rückgewinnung der Natur 13
3.2. Ausgewählte Nationalparks 14
3.2.1. Lake Eyre 14
3.2.2. Cradle Mountain-Lake St Clair Nationalpark 15
3.2.3. Uluru Ayers Rock The Olgas 15
4. Abbildungs- und Literaturverzeichnis 17
2
Nationalparks und andere geschützte Gebiete sind Land- oder Wasserflächen, die besonders dem Schutz der Umwelt sowie anderen natürlichen und kulturellen Ressourcen gewidmet sind. Schon weit über 500 Gebiete tragen in Australien die Bezeichnung ,,Nationalpark", und jährlich werden es mehr. Es gibt unter ihnen Bereiche von außerordentlicher Schönheit, wilde Natur, seltene Pflanzen und geologische Besonderheiten. Um diese Schönheit der Natur zu bewahren, ist es jedoch unerlässlich, dass man sinnvoll mit ihr umgeht. Nicht zuletzt ist das ein Grund, warum immer mehr Gebiete unter Schutz gestellt werden. Für das tiefgehende Verständnis dieser einzigartigen Gegenden ist es weiterhin notwendig, eine kurze Übersicht über die drei wichtigsten Bereiche von Australien zu schaffen, die für Besucher der Parks von Interesse sind: Das allgemeine Relief, die Flora und die Fauna Australiens. Nur so bekommt man einen Gesamteindruck und kann sich das passende Bild machen, und man wird verstehen, welchen Nutzen die Nationalparks haben.
1. Grobe Übersicht über Australien1
1.1. Das Relief Australiens
Abb. 1 aus Bader, S. 7
1 Vgl. [BA02], Kapitel 1, 3 und 4
3
Australien ist einer der ältesten Kontinente unserer Erde. Im Laufe der Zeiten wurde das ursprüngliche Relief des Kontinents stark abgetragen und eingeebnet.
Nur an einigen Stellen haben sich härtere Gesteine diesem Abtragungsprozess widersetzen können und stehen seitdem weithin sichtbar aus den ebenen Flächen auf. Zu nennen wäre hier z.B. der Ayers Rock oder die MacDonnell Höhen.
An der Ostküste Australiens haben Vulkanismus und Faltungsvorgänge eine Hochebene entstehen lassen, die von Cape York im Norden bis nach Tasmanien reicht. An einigen 2 Stellen erreicht sie Höhen über 1000 m. Reste des Vulkanismus findet man z.B. beim Mount Warning (NSW), der ein Lavapfropfen ist. Östliche Ausläufer der Hochebene sind gegen Ende der letzten Eiszeit beim Anstieg des Meeresspiegels zu Inseln geworden, die wegen ihrer außerordentlichen Schönheit viele Touristen anziehen, z.B. die 3 Whitsunday-Inseln. Während sich an der Südostküste zahlreiche steile Abfälle der Hochebene ins Meer finden, die nur von Flussmündungen unterbrochen sind, findet man in der Mitte der Ostküste breitere Küstenebenen mit Strandzonen. Im Norden wird der Strand allmählich von Mangroven verdrängt.
Nach Westen hin geht die Hochebene immer mehr ins australische Tiefland über, das seine tiefste Absenkung im Bereich des Lake Eyre findet (-12 m NN). Hier enden auch viele Flüsse, die aus der östlichen Hochebene kommen, jedoch führen diese nur zu Zeiten starken Niederschlags Wasser und können auch leicht zu verheerenden Überschwemmungen führen. Die vielen Seen in der mittelaustralischen Senke sind abflusslos, so dass sich bei Austrocknung eine schimmernde Salzkruste bildet. Weiterhin bietet die natürliche Muldenform der Tiefebene eine gute Voraussetzung für artesische 4 Wasservorkommen, die v.a. im Bereich der Land- und Viehwirtschaft genutzt werden.
Westlich der Tiefebene schließt sich das westaustralische Tafelland mit einer durchschnittlichen Höhe zwischen 250 und 800 m. Das Landesinnere ist sehr trocken. Abwechslung im Relief bieten nur eingeschnittene Flusstäler oder bizarre, durch Verwitterung entstandene Oberflächenformen, z.B. in den Kimberly Ranges. Viele dieser Flusstäler sind als Nationalparks ein Anziehungsmagnet für Besucher. Auch der wohl 5
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