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Nachhaltigkeit an Hochschulen - Beitrag für eine Konzeption einer nachhaltigen Hochschule Fulda

Diploma Thesis, 2008, 122 Pages
Author: Benedikt Gries
Subject: Nutritional Science

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2008
Pages: 122
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 120  Entries
Language: German
Archive No.: V114441
ISBN (E-book): 978-3-640-15282-7
ISBN (Book): 978-3-640-15489-0
File size: 896 KB

Abstract

„Nachhaltigkeit an Hochschulen“ – ein Thema das bisher von Hochschulen nur vereinzelt wahrgenommen wurde. Eine gemeinsame Tagung des Hochschul-informationssystems (HIS) und der Technischen Universität Darmstadt (TU Darmstadt), die im Juni 2008 unter dem Titel „Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen“ in Darmstadt stattfand, zeigte zwar, dass einige Hochschulen in Deutschland bereits Anstrengungen im Bereich der Nachhaltigkeit unternommen haben. Ein gemeinsames Leitbild, wie sich Nachhaltigkeit an Hochschulen praktisch umsetzen lässt, existierte aber zu diesem Zeitpunkt nicht. Einige Hochschulen, wie beispielsweise die Leuphana Universität Lüneburg, fallen durch ihre umfassenden Anstrengungen auf dem Gebiet einer nachhaltigen Entwicklung besonders auf. Sowohl im konzeptionellen wie auch im anwendungsbezogenen Bereich hat die Universität Lüneburg Pionierarbeit geleistet. Auch an der TU Darmstadt wurde das Thema der Nachhaltigkeit als Kernaufgabe erkannt, was sich nicht zuletzt durch die Einrichtung einer eigenen „Nachhaltigkeits“-Abteilung in ihrer Verwaltung äußert. Aber auch an weiteren Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten, wie beispielsweise an den Universitäten Freiburg, Bremen, Lübeck, Hamburg, Ulm oder Kassel, wurden bereits interessante und zukunftsfähige Konzepte, Projekte und Aktionen dazu entwickelt und durchgeführt, wie Hoch-schulen in der Zukunft zu einer nachhaltigeren Entwicklung beitragen können. Auch der Studiengang Oecotrophologie an der Hochschule Fulda sieht sich in der Verantwortung, sich mit dem Nachhaltigkeitsgedanken zu befassen. So heißt es in der Kurzbeschreibung des Studienganges, dass „...im Fachbereich Oecotrophologie im Rahmen von Projekt-, Praxis- und Abschlussarbeiten sowie von Forschungsvorhaben seit vielen Jahren Themen bearbeitet wurden und werden, die eine nachhaltige Entwicklung, mit den Schwerpunkten Gesundheit, Ernährung, Lebensmittelerzeugung und -verarbeitung sowie Umwelt, fördern...“ . Des Weiteren soll, laut Prüfungsordnung des Fachbereichs Oecotrophologie, „...das Studium der Oecotrophologie die Studierenden dazu qualifizieren, ihre Arbeit in Verantwortung für Mitwelt und Nachwelt unter besonderer Berücksichtigung von Ethik, Nachhaltigkeit und Ernährungsökologie zu tun...“.


Excerpt (computer-generated)

Hochschule Fulda

Fachbereich Oecotrophologie

Nachhaltigkeit an Hochschulen

Beitrag für eine Konzeption einer
,,Nachhaltigen Hochschule Fulda"

Arbeit zur Erlangung des Grades
,,Diplom-Oecotrophologe (FH)"
an der Hochschule Fulda

Vorgelegt von:
Benedikt Gries

Fulda, 11. August 2008

 


3

Danksagung

Diese Diplomarbeit entstand am Fachbereich Oecotrophologie der Hochschule Fulda unter der Leitung von Prof. Dr. habil. Christoph Klotter.
Besonders möchte ich mich bei Herrn Prof. Dr. Ulrich Kurfürst bedanken, der mich für dieses interessante Thema sensibilisieren konnte. Seine stets kompetente und freundliche Betreuung hat wesentlich dazu beigetragen, dass mir diese Arbeit bis zuletzt viel Freude bereitete.
Herrn Dr. Frank Puin danke ich für die Übernahme des Koreferates und die inspirierenden Gespräche während der Bearbeitung dieses Themas.
Ebenfalls danken möchte ich Herrn Dipl. oec. troph. (FH) Tim Bersselis für seine Korrekturen und Anmerkungen, die zur Qualität dieser Arbeit in hohem Maße beigetragen haben.
Ein herzlicher Dank meiner Partnerin Mareike Makowski, die mich mit wertvollen Ratschlägen, tatkräftiger Hilfe, unglaublicher Motivationsfähigkeit und stets offenem Ohr in besonderem Maße unterstützt hat.
Über allem steht meine Familie, besonders meine lieben Eltern, Maria und Gerhard Gries, ohne die dieses Studium nie möglich gewesen wäre. Durch ihre moralische und finanzielle Unterstützung ermöglichten sie mir vier schöne Jahre in Fulda und Rosenheim. Danke auch dafür, dass sie mich stets ermutigt haben, weiterzumachen.

 


5

Inhaltsverzeichnis

Abbildungverzeichnis 7
Tabellenverzeichnis 7
Abkürzungsverzeichnis 9
Vorwort 11
Einleitung 13
Kapitel 1: Entwicklung und Bedeutung von Nachhaltigkeit 15
1.1 Entstehung des Nachhaltigkeitsgedankens 15
1.2 Definitionen von Nachhaltigkeit 25
1.2.1 Frühe Definitionen 25
1.2.2 Moderne Definitionen 26
1.2.3 Postmoderne Definitionen 28
1.3 Nachhaltigkeitsmodelle 29
Kapitel 2: Nachhaltige Kommunikation und Evaluation 32
2.1 Definition: Das nachhaltige Unternehmen 32
2.2 Die Grundlage: Umwelt- und Sozialberichte 35
2.2.1 Umweltberichterstattung 35
2.2.2 Sozialberichterstattung 37
2.3 Anforderungen an Nachhaltigkeitsberichte 39
2.4 Inhalte, Aufbau und Gestaltung von Nachhaltigkeitsberichten 42
2.4.1 Aufbau eines Nachhaltigkeitsberichtes 42
2.4.2 Inhalte eines Nachhaltigkeitsberichtes 44
2.4.3 Gestaltung eines Nachhaltigkeitsberichtes 47
2.5 Zertifizierungen für Nachhaltigkeitsberichte 49
2.5.1 Social Accountability 8000 (SA 8000) 49
2.5.2 EG-Öko-Audit-System (EMAS) 50
2.5.3 ISO 14001 52
2.6 Evaluation von Nachhaltigkeit 53
2.7 Ansprüche, Interessen und Einfluss der Stakeholder 54
2.8 Evaluationsmodelle 58
Kapitel 3: Ressourcensituation an Hochschulen 62
3.1 Ressourcenverbrauch von Hochschulen 62
3.1.1 Wasser 63
3.1.2 Wärme 63
3.1.3 Elektrische Energie 63
3.1.4 Verkehr und Mobilität 63
3.1.5 Emissionen 63
3.1.6 Abfall 63

 


6

3.2 Möglichkeiten zur Verringerung des Ressourcenverbrauchs am Beispiel von Geräten der elektronischen Datenverarbeitung 64
3.2.1 Entwicklung von Stromspartechniken 65
3.2.2 Darstellung des Stromverbrauchs bei Anwendung von Stromspartechniken 68
3.2.3 Zukünftige Entwicklung 76
3.2.4 Labels, Zertifikate und Auszeichnungen 77
3.2.5 Einsparungspotenzial von Stromspartechniken 80
3.2.6 Weitere Möglichkeiten zur Stromeinsparung 81
3.2.7 Leistungsaufnahme im Standby-Modus 82
3.2.8 Bildschirmschoner 83
3.2.9 Nebeneffekte von Energiespartechniken 84
3.2.10Hindernisse und Schwierigkeiten 85
Kapitel 4: Implementierung von Nachhaltigkeit an Hochschulen 87
4.1 Grundlagen universitärer Nachhaltigkeitskonzepte 87
4.2 Nachhaltigkeitskonzepte und -berichte an Hochschulen in Deutschland 89
4.3 Good Practice 90
4.3.1 Universität Kassel 90
4.3.2 Universität Lüneburg 94
4.3.3 Universität Freiburg 97
4.3.4 Universität Ulm 98
Kapitel 5: Auf dem Weg zu einer ,,Nachhaltigen Hochschule Fulda" 99
5.1 Nachhaltigkeitsanstrengungen an der Hochschule Fulda 99
5.1.1 Soziale Verantwortung und Gesundheit für ihre Mitglieder 99
5.1.2 Integration von Nachhaltigkeitskonzepten in Lehre und Forschung 99
5.1.3 Betrieblicher Umweltschutz 100
5.1.4 Kultur und soziale Beziehungen 100
5.2 Geplante und bereits durchgeführte Aktionen und Projekte 100
5.3 Möglichkeiten für weitere Tätigkeitsfelder 101
Zusammenfassung 107
Nachwort 110
Literaturverzeichnis 113

 


7

Abbildungverzeichnis

Abbildung 1: Drei-Säulen-Modell 30
Abbildung 2: magisches Dreieck der Nachhaltigkeit 30
Abbildung 3: erweitertes magisches Dreieck 31
Abbildung 4: magisches Viereck 31
Abbildung 5: Stakeholder-Konzept 55
Abbildung 6: Leistungsaufnahme eines Computers 69
Abbildung 7: Leistungsaufnahme eines Röhrenmonitors 69
Abbildung 8: Leistungsaufnahme eines Flachbildschirmes 70
Abbildung 9: Leistungsaufnahme eines Tintenstrahldruckers 71
Abbildung 10: Stromverbrauch eines Fotodruckers 72
Abbildung 11: Leistungsaufnahme eines Laserdruckers 73
Abbildung 12: Leistungsaufnahme eines Multifunktionsgerätes 74
Abbildung 13: Blauer Engel für Computer (RAL-UZ 78) 77
Abbildung 14: Energielabel 77
Abbildung 15: Energy Star 78
Abbildung 16: Label 80 Plus 78
Abbildung 17: Label TCO ′05 für Notebooks 79
Abbildung 18: PC Games Hardware Energiesparer Auszeichnung 79
Abbildung 19: Logo PC WELT eco² 79
Abbildung 20: Eigenschaften des Bildschirmschoners 84
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Beispiele für die Erwartung und Interessen von Stakeholdern 56
Tabelle 2: Leistungsaufnahme und relatives Energieeinsparungspotenzial
ausgewählter Energiespartechniken 80
- Nachhaltigkeit an Hochschulen -


9

Abkürzungsverzeichnis

ACPI - Advanced Configuration and Power Interface
AIDS - Acquired Immune Deficiency Syndrome
APM - Advanced Power Management
BIOS - Basic Input Output System
BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung
bzw - beziehungsweise
CPU - Central Processing Unit
CRE - Association of European Universities
CSD - Commission on Sustainable Development
DFG - Deutsche Forschungsgesellschaft
DUK - Deutsche UNESCO-Kommission
EMAS - Europäische Öko-Audit-Verordnung
EPA - Environmental Protection Agency
etc. - et cetera
f - folgende Seite
ff - folgende Seiten
FAO - Food and Agriculture Organization of the United Nations
HIS - Hochschul-Informationssystem
GHESP - Global Higher Education for Sustainability Partnership
GHz - Gigahertz
GRI - Global Reporting Initiative
HIV - Humanes Immundefizienz-Virus
IAU - International Association of Universities
ISO - Internationale Organisation für Normung
ISU - Hessische Internationale Sommeruniversität
IWU - Hessische Internationale Winteruniversität
MBA - Master of Business Administration
ÖRK - Ökumenischer Rat der Kirchen
PC - Personal Computer
SA  8000 - Social Accountability 8000
TU - Technische Universität
UN - United Nations

 


10

UNCTAD - United Nations Conference on Trade and Development
UNECE - United Nations Economic Commisson for Europe
UNEP - United Nations Environment Programme
UNESCO - United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
UNDP - United Nations Development Programme
UNGASS - United Nations General Assembly Special Session
UNO - United Nations Organisation
WCED - World Commission on Environment and Development
WCHE - World Conference on Higher Education
WMO - World Meteorological Organization
WSSD - World Summit on Sustainable Development

 



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