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„Spielbubis“ und „Eingebildete Weiber“ - Geschlechtsspezifische Sozialisation und Entwicklung bei Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren

Termpaper, 2006, 17 Pages
Author: M.A. Stephanie Frimmer
Subject: Pedagogy - Pedagogic Sociology

Details

Category: Termpaper
Year: 2006
Pages: 17
Grade: 2,3
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V114697
ISBN (E-book): 978-3-640-16797-5
ISBN (Book): 978-3-640-16788-3
File size: 101 KB

Abstract

Die folgende Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Sozialisation, genauer noch, mit der geschlechtsspezifischen Sozialisation sowie der damit verbundenen geschlechtsspezifischen Entwicklung. Hierbei befasst sich der Schwerpunkt der Arbeit mit der Altersgruppe der Jugendlichen zwischen 13-16 Jahren, also den Mädchen und Jungen in der Pubertät. Sozialisation ist ein Prozess, in welchem Individuen die Interessen, das Wissen, die Einstellungen, die Wertorientierungen und Fähigkeiten übernehmen, welche für ihre Bezugs- bzw. Gesellschaftsgruppe relevant sind. Sozialisation vollzieht sich in Interaktionen, wobei die beteiligten Akteure sich in ihrem Verhalten wechselseitig aufeinander beziehen. Meist geschieht dies in sogenannten „Generationenbeziehungen“ zwischen Jung und Alt. Die Arbeit befasst sich mit dem Entwicklungsvorsprung der Mädchen, den Pfaden durch die Pubertät, mit den Cliquenaktivitäten der Jugendlichen sowie der neuen Situation für die Jugendlichen während der Pubertät. Hierbei werden diverse Statistiken herangezogen. Die Probleme und die neue Situation, mit denen sich die Jugendlichen nun auseinandersetzen müssen werden detailliert durchleuchtet und beschrieben.


Excerpt (computer-generated)

Ludwig-Maximilians-Universität München

Institut für Pädagogik

Einführung in die Erziehungswissenschaften für Nebenfächler (TS)

Thema der Hausarbeit
,,Spielbubis" und ,,Eingebildete Weiber" ­
Geschlechtsspezifische Sozialisation und Entwicklung bei
den 13- bis 16Jährigen

Stephanie Frimmer

 


Gliederung:

A) Einleitung 1
B) Sozialisation 1
1) Der Sozialisationsprozess 2
2) Störfaktoren des Sozialisationsprozesses 3
C) Geschlechtsspezifische Sozialisation 3
1) ,,Spielbubis" und ,,eingebildete Weiber" 4
1.1) Das Ende der Kindheit 4
1.2) Jugendliche in Schule und Familie 4
1.2.1) Leben in der Familie 5
1.2.2) Leben in der Schule 5
1.3) Jugendliche in Cliquen mit Gleichaltrigen 6
1.4) Die sozialisatorische Rolle der Gleichaltrigengruppe 8
2) Entwicklungsvorsprung der Mädchen 9
3) Entwicklungspfade der Pubertät und des Erwachsenwerdens 11
D) Schlussworte 12
E) Literaturverzeichnis 14

 


A) Einleitung

Die folgende Hausarbeit befasst sich mit dem Thema Sozialisation, genauer noch, mit der geschlechtsspezifischen Sozialisation sowie der damit verbundenen geschlechtsspezifischen Entwicklung. Hierbei befasst sich der Schwerpunkt der Arbeit mit der Altersgruppe der Jugendlichen zwischen 13-16 Jahren, also den Mädchen und Jungen in der Pubertät.

Sozialisation ist ein Prozess, in welchem Individuen die Interessen, das Wissen, die Einstellungen, die Wertorientierungen und Fähigkeiten übernehmen, welche für ihre Bezugs- bzw. Gesellschaftsgruppe relevant sind. Sozialisation vol zieht sich in Interaktionen, wobei die beteiligten Akteure sich in ihrem Verhalten wechselseitig beziehen. Meist geschieht dies in sogenannten ,,Generationenbeziehungen" zwischen Jung und Alt.

Die Arbeit befasst sich mit dem Entwicklungsvorsprung der Mädchen, den Pfaden durch die Pubertät, mit den Cliquenaktivitäten der Jugendlichen sowie der neuen Situation für die Jugendlichen während der Pubertät. Hierbei werden diverse Statistiken herangezogen. Die Probleme und die neue Situation, mit denen sich die Jugendlichen nun auseinandersetzen müssen werden detailliert durchleuchtet und beschrieben.

B) Sozialisation

Der Begriff der Sozialisation ist ein sozialwissenschaftlicher Begriff. Man kann Sozialisation als einen Prozess sehen, der ein ganzes Leben lang andauert und ,,durch den der Einzelne über die Beziehung zu seinen Mitmenschen sowie über das Verständnis seiner selbst relativ dauerhaft Verhaltensweisen erwirbt, die ihn dazu befähigen, am sozialen Leben teilzuhaben und an dessen Entwicklung mitzuwirken."

(1, Lit.4) Das bedeutet unter anderem, dass sich die Persönlichkeit und der Charakter der Menschen entwickeln durch Interaktionen der Personen mit ihrer jeweiligen materiellen und sozialen Umwelt sowie durch soziale Bindungen, die das Individuum pflegt. Der Sozialisationsbegriff wird auf verschiedenen Verständnisebenen verwendet. Dies besagt, dass Sozialisation herangezogen wird:

 


- zur Bezeichnung der Persönlichkeitsentwicklung des Individuums

- ,,zur Bezeichnung des Prozesses der Vermittlung von der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Werten, Normen und Handlungsmustern, in dessen Verlauf das Gesellschaftsmitglied zu einem potentiell handlungsfähigen menschlichen Subjekt wird." (2, Lit.5)

- um gesellschaftliche Vorkehrungen und Aktivitäten zu bezeichnen, die indirekt oder direkt Einfluss nehmen auf die Entwicklung der Persönlichkeitsmerkmale der Individuen

Dies klingt im ersten Moment viel eicht etwas verwirrend, weshalb schon oft Kritik geübt wurde am Begriff der Sozialisation. Jedoch lässt sich die Nützlichkeit des Begriffs nicht leugnen, so dass die meiste Kritik unhaltbar ist.

1) Der Sozialisationsprozess

Sozialisation geschieht nicht innerhalb eines Zeitraums X, sondern ist ein lebenslanger Prozess, der nie ganz abgeschlossen ist und sich aus unendlich vielen Einzelprozessen und Einzelereignissen zusammensetzt. ,,Im Zentrum steht die Entwicklung der menschlichen Persönlichkeit sowie der sozialen Beziehungen einer Person." (3, Lit.4) Sozialisation ist al gegenwärtig, beinhaltet al e unbewussten und bewussten, indirekten und direkten sowie ungeplanten und geplanten Prozesszusammenhänge, durch welche der zunächst lediglich ,,biologisch" geborene Mensch immer mehr zu einer soziokulturellen Persönlichkeit einer Gesellschaft wird.

Der Sozialisationsprozess verläuft dreigeteilt:

a, Primäre Sozialisation:

Jene findet in der Familie und in der Beziehung zu Gleichaltrigen statt.

Abgeschlossen wird diese Phase mit der Herausbildung einer personellen Identität. Werte, Verhaltensweisen, Gefühlsregungen und Normen, die in jener Phase erlernt werden gelten als sehr stabil.

b, Sekundäre Sozialisation:

Jene findet in der Schule, unter Gleichaltrigen und in der Familie statt und bereitet die jeweilige Person auf seine Rolle in der Gesellschaft vor.

c, Tertiäre Sozialisation: [...]



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