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Referat (Ausarbeitung), 2008, 28 Seiten
Autor: Sadik Altindal
Fach: Gesundheitswissenschaften
Details
Institution/Hochschule: Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Braunschweig
Tags: Auswirkungen, Gesundheitsfonds, Finanzplanung, Krankenversicherungen, Finanzierung, Gesetzlichen, Krankenversicherung
Jahr: 2008
Seiten: 28
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 18 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-23610-7
ISBN (Buch): 978-3-640-23815-6
Dateigröße: 161 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Dieses Referat hat das Ziel, die möglichen Veränderungen auf die Finanzplanung der Krankenkassen durch die Einführung des Gesundheitsfonds, darzulegen. Die Arbeit besteht aus vier Kapiteln. Das erste Kapitel beinhaltet die Einleitung. Im zweiten Kapitel wird die aktuelle Finanzplanung der Krankenversicherung dargestellt. Dabei wird auf die Funktion und Bedeutung des Haushaltsplanes, die Haushaltsgrundsätze, das Zustandekommen des Haushaltsplanes und die Berücksichtigung des derzeitigen Risikostrukturausgleiches im Haushaltsplan aufgezeigt. Im dritten Kapitel wird dann kurz der Gesundheitsfonds vorgestellt, und dessen Auswirkung auf die Finanzplanung und den Haushaltsplan der Krankenkasse. Im vierten Kapitel folgt dann das Fazit, wo die Ergebnisse zusammengefasst sind. [...]
Textauszug (computergeneriert)
Auswirkungen des Gesundheitsfonds auf die Finanzplanung der
Krankenversicherung
II Inhaltsverzeichnis
II Inhaltsverzeichnis 2
III Abkürzungsverzeichnis 3
IV Abbildungsverzeichnis 4
1
Einleitung 5
2 Die Finanzplanung in der heutigen GKV 7
2.2
Grundsätzliche Funktion und Bedeutung des Haushaltsplanes
für die Krankenversicherung 7
2.3
Haushaltsgrundsätze 7
2.4 Die Entstehung eines Haushaltsplanes 8
2.4.1 Der Prozess 8
2.4.2 Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Erstellung
eines Haushaltsplanes 9
2.4.3 Das Planungsverfahren des Haushaltsplanes 10
2.5
Beitragssatzgestaltung 11
2.5.1 Mittelaufbringung in der GKV 11
2.5.2 Kalkulatorische Determinanten bei der Beitragssatzgestaltung
12
2.6
Die Berücksichtigung des Risikostrukturausgleiches im
Haushaltsplan 13
3 Der Gesundheitsfonds 16
3.1 Die Veränderungen des RSA ab dem Jahr 2009 16
3.2
Die Auswirkungen des Gesundheitsfonds auf die
Haushaltsplanung einer Krankenkasse 19
4
Fazit 22
VI Literaturverzeichnis 25
2
III Abkürzungsverzeichnis
Abs. Absatz
AOK Allgemeine
Ortskrankenkasse
AOK-BV
AOK Bundesverband
bpb
Bundeszentrale für politische Bildung
Bsp. Beispiel
BVA Bundesversicherungsamt
bzw. beziehungsweise
d.h. das
heißt
DMP
Disease Management - Programme
f folgende
ff fort
folgende
GKV Gesetzliche
Krankenversicherung
GKV-WSG
Gesetzliche Krankenversicherung Wettbewerbsstär-
kungsgesetz
GSG Gesundheitsstrukturgesetz
i.V.m.
in Verbindung mit
KVdR Krankenversicherung
der
Rentner
mgl. Möglicher
Nr. Nummer
o.g. oben
genannt
RSA
Risiko Struktur Ausgleich
S. Seite
SGB Sozialgesetzbuch
SVRV Sozialversicherungs-Rechnungsverordnung
SVHV
Verordnung über das Haushaltswesen in der Sozial-
versicherung
u.a. unter
anderem
usw.
und so weiter
v.a. vor
allem
vgl. vergleiche
z.B. zum
Beispiel
3
IV Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Entwicklung der Ausgaben im Gesundheitswesen 5
Abbildung 2: Entwicklung der Beitragssatzsspanne 14
Abbildung 3: Gegenüberstellung Interner- und Externer RSA 17
Abbildung 4.: Die Funktionsweise des Gesundheitsfonds 19
4
1 Einleitung
Dieses Referat beschäftigt sich mit folgendem Thema:
,, Die Auswirkungen des Gesundheitsfonds auf die Finanzplanung der
Krankenversicherung".
,,Die Versicherungsträger stellen für jedes Kalenderjahr (Haushaltsjahr)
einen Haushaltsplan auf, der alle im Haushaltsjahr voraussichtlich zu
leistenden Ausgaben und voraussichtlich benötigten Verpflichtungser-
mächtigungen sowie alle im Haushaltsjahr zu erwartenden Einnahmen
enthält."
(siehe § 67 Abs. 1 SGB IV).
Diese Aufgabe wird von den Krankenkassen selbstständig und weitge-
hend autonom durchgeführt, da sie rechtsfähige Körperschaften des
öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung sind (vgl. § 29 SGB IV). Die
Kosten in der gesetzlichen Krankenversicherung (in Folge GKV ge-
nannt) sind jedoch in den letzten Jahren stark angestiegen. Dies zeigt
die folgende Grafik:1
Abb. 1: Entwicklung der Ausgaben im Gesundheitswesen; Quelle: bpb
1 vgl. http://www.bpb.de/wissen/6G93DG,0,0,Gesundheitsausgaben.html; Internet
5
Seit über 30 Jahren ist die Politik daher bemüht, die Kosten zu senken
und die GKV finanzierbar zu halten.2 In diesem Rahmen wurden ver-
schiedene Reformen und Gesetze verabschiedet, wie z.B. das Ge-
sundheitsstrukturgesetz (GSG) aus dem Jahre 1993 und auch die vor-
aussichtliche Einführung des Gesundheitsfonds ab dem 01.01.2009.3
Durch diese Gesetzesänderungen soll erreicht werden, dass die Belas-
tungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer reduziert werden. Jedoch fin-
den bei solchen Änderungen auch Eingriffe in die Handlungsspielräume
und die Planungen der Krankenkassen statt.4 Als Beispiel kann die Be-
rechnung für den Risikostrukturausgleich (RSA) aufgeführt werden.
Diese Berechnungen müssen seit der Einführung des RSA ab dem
01.01.1994 bei der Aufstellung des Haushaltsplanes mitberücksichtigt
werden.5 Die voraussichtliche Einführung des Gesundheitsfonds wird
ebenfalls verändernde Eingriffe in die Finanzplanung der Krankenkas-
sen haben.
Dieses Referat hat das Ziel, die möglichen Veränderungen auf die Fi-
nanzplanung der Krankenkassen durch die Einführung des Gesund-
heitsfonds, darzulegen.
Die Arbeit besteht aus vier
Kapiteln.
Das erste Kapitel beinhaltet die Einleitung.
Im zweiten Kapitel wird die aktuelle Finanzplanung der Krankenversi-
cherung dargestellt. Dabei wird auf die Funktion und Bedeutung des
Haushaltsplanes, die Haushaltsgrundsätze, das Zustandekommen des
Haushaltsplanes und die Berücksichtigung des derzeitigen Risikostruk-
turausgleiches im Haushaltsplan aufgezeigt.
Im dritten Kapitel wird dann kurz der Gesundheitsfonds vorgestellt, und
dessen Auswirkung auf die Finanzplanung und den Haushaltsplan der
Krankenkasse.
Im vierten Kapitel folgt dann das Fazit, wo die Ergebnisse zusammen-
gefasst sind.
2 vgl. http://www.aok-bv.de/politik/reformwerkstatt/reformgeschichte/index.html; Inter-
net; Internet
3 vgl. ebd
4 vgl. Moeck/ Magnus (1995); Seite 59 ff.
5 vgl. Moeck (1995); Seite 82 ff.
6
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