Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Analyse zur Erhebung des Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Analyse zur Erhebung des Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg

Diploma Thesis, 2007, 132 Pages
Author: Moritz Krause
Subject: Health Science

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2007
Pages: 132
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 66  Entries
Language: German
Archive No.: V114769
ISBN (E-book): 978-3-640-15360-2
ISBN (Book): 978-3-640-15528-6
File size: 525 KB

Abstract

Ausgangssituation Alle Bevölkerungsprognosen sagen einen deutlichen Rückgang der deutschen Gesamtbevölkerung voraus. Gleichzeitig durchläuft unsere Gesellschaft einen rapiden Alterungsprozess (demographischer Wandel), wobei sich auch die Struktur des Alter(n)s verändert und einem Modernisierungs- und Individualisierungsprozess unterliegt. Die demographische Entwicklung wird bedeutsame gesellschaftliche Veränderungen hervorrufen: Bis zum Jahr 2030 wird jeder dritte Bürger in Deutschland über 60 Jahre alt sein und die Zahl der älteren Menschen wird erstmals die Zahl der Jüngeren übertreffen. Der demographische Wandel führt somit zu einer neuen Gesellschaftsstruktur. Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland kann dabei mit folgenden drei Hauptmerkmalen beschrieben werden: 1)Die Anzahl älterer Menschen steigt Die Anzahl älterer Menschen nimmt absolut und relativ zu: Bis zum Jahr 2020 wird sich die Anzahl der über 60-Jahrigen von derzeit rund 19 (im Jahr 2000) auf knapp 23 Millionen erhöhen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird von 23 % auf 28,5 % ansteigen; der Altenquotient wird sich von 41,3 auf 52,8 mit gravierenden Folgen für die Sozialversicherungssysteme erhöhen. Die Zahl der alleinstehenden Senioren wird im gleichen Zeitraum von rund 7,8 Mio. auf voraussichtlich 13,2 Mio. ansteigen. In den Städten wird die Zunahme der Seniorenhaushalte am stärksten ausfallen, da sich die jüngeren Haushalte eher im Umland einer Stadt ansiedeln, mit der Folge, dass die Städte zunehmend ,vergreisen’ werden. Das eigentliche Problem der demographischen Alterung ist jedoch die Tatsache, dass gleichzeitig die Anzahl der jüngeren Bevölkerung abnimmt. 2)Abnahme der Geburtenzahlen Die Geburtenziffer ist seit vielen Jahren rückläufig und liegt unter dem Wert, der für eine stabile Reproduktion nötig wäre - hierdurch nimmt die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder um etwa ein Drittel pro Generation ab. Zudem ist das Erstgebärendenalter gestiegen und 30 % der Frauen bekommen gar keine Kinder. 3)Zunahme der Lebenserwartung Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen und wird auch zukünftig noch weiter ansteigen, mit der Folge, dass die Menschen und die Gesellschaft immer älter werden. Die Zunahme der Lebenserwartung wirkt sich besonders stark auf die Zahl der hochaltrigen Menschen in Deutschland aus. [...]


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel

Standort Wolfsburg

Fachbereich Gesundheitswesen

Analyse zur Erhebung des Bedarfs
an Betreutem Wohnen in Wolfsburg

Diplomarbeit
zur Erlangung des Grades ,,Diplom- Kaufmann (FH)"

Krause, Moritz
Oldenburg, den 28.09.2006

 


Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis V
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis VII
1 Einleitung 1
1.1 Ausgangssituation 1
1.2 Problemstellung 5
2 Grundlagen der Untersuchung 9
2.1 Betreutes Wohnen 9
2.1.1 Vorbemerkung 9
2.1.2 Charakteristika des Betreuten Wohnens 9
2.1.2.1 Definition des Betreuten Wohnens 9
2.1.2.2 Bestandteile des Betreuten Wohnens 11
2.1.2.3 Organisations- und Angebotsformen des Betreuten Wohnens 15
2.1.3 Chancen und Vorteile des Betreuten Wohnens 17
2.1.4 Grenzen des Betreuten Wohnens 20
2.1.5 Kritik an Betreutem Wohnen 21
2.2 Leben und Wohnen im Alter 25
2.2.1 Lebenssituation im Alter 25
2.2.1.1 Vorbemerkung 25
2.2.1.2 Haushaltsstruktur, Familiensituation und soziale Netzwerke älterer Menschen 25
2.2.1.3 Gesundheit im Alter 27
2.2.1.4 Bedarf und Nachfrage nach haushaltsnahen Dienstleistungen im Alter 29
2.2.1.5 Finanzielle Verhältnisse im Alter 31
2.2.1.5.1 Einkommensquellen 31
2.2.1.5.2 Nettogesamteinkommen älterer Menschen 33
2.2.2 Wohnsituation im Alter 35
2.2.2.1 Aktuelle Wohnsituation älterer Menschen in Deutschland 35

II

 


2.2.2.2 Wohnqualität, Wohnbedürfnisse und Wohnpräferenzen im Alter 36

2.2.2.3 Umzugsbereitschaft älterer Menschen 40

2.2.3 Chancen für das Betreute Wohnen aus den Lebens- und Wohnsituation älterer Menschen für einen zukünftigen, nachfragegerechten Bedarf 42

2.3 Lebens- und Wohnsituation im Betreuten Wohnen 45

2.3.1 Vorbemerkung 45

2.3.2 Bewohnerstruktur und Gesundheitszustand der Bewohner 46

2.3.3 Umzugsmotive und Erwartungen beim Betreuten Wohnen 48

2.3.4 Angebot und Nutzung der Serviceleistungen 51

2.3.5 Finanzielle Situation der Bewohner und Preise des Betreuten Wohnens 53

2.3.6 Schlussfolgerungen aus den Lebens- und Wohnsituationen im Betreuten Wohnen 56

3 Analyse 58

3.1 Analyse des bestehenden Wohn- und Versorgungsangebotes für ältere Menschen in Wolfsburg 58

3.1.1 Wohnangebote für ältere Menschen in Wolfsburg 58

3.1.2 Ambulante Versorgungsangebote für ältere Menschen in Wolfsburg 64

3.2 Analyse der Entwicklung der Bevölkerung sowie der Anzahl von Pflege- und Hilfebedürftigen in Wolfsburg bis 2020 68

3.2.1 Vorausberechnung der Wolfsburger Bevölkerung bis 2020 68

3.2.1.1 Aktuelle Bevölkerung Wolfsburgs 68

3.2.1.2 Zukünftige Bevölkerung Wolfsburgs 71

3.2.2 Vorausberechnung der Anzahl Pflegebedürftiger in Wolfsburg bis 2020 77

3.2.2.1 Vorbemerkung 77

3.2.2.2 Pflegebedürftige Personen in Wolfsburg 2003 77

3.2.2.3 Vorausberechnung der Anzahl pflegebedürftiger Personen in Wolfsburg bis 2020 79

3.2.3 Vorausberechnung der Anzahl Hilfebedürftiger in Wolfsburg bis 2020 81

III

 


3.3 Vorausberechnung des zukünftigen Bedarfs an Betreutem Wohnen in Wolfsburg 85

3.3.1 Versorgungsniveaus mit Betreutem Wohnen 85

3.3.2 Potentialabschätzung für Betreutes Wohnen in Wolfsburg 88

4 Fazit 93

Literaturverzeichnis 104

Anhang I: Alternative Wohnformen für das Alter 111

Anhang II: Preise für Betreutes Wohnen in Wolfsburg 116

Anhang III: Entwicklung der männlichen, weiblichen und gesamten Bevölkerung in Wolfsburg nach Altersgruppen bis 2020 118

Anhang IV: Wolfsburger Bevölkerungsstruktur am 01.01.2005 und am 01.01.2021 im Vergleich 121

Anhang V: Entwicklung der Anzahl pflegebedürftiger Personen und der Pflegestruktur in Wolfsburg von 1999 zu 2003 122

Anhang VI: Vorausberechnete Anzahl pflegebedürftiger Männer und Frauen in Wolfsburg für die Jahre 2005, 2010, 2015 und 2020 123

IV

 


Abkürzungsverzeichnis

AdL - Alterssicherung der Landwirte
ASiD - Alterssicherung in Deutschland
BAV - Betriebliche Altersversorgung
BMFS - Bundesministerium für Familie und Senioren
BMFSFJ - Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
BSV - Berufsständische Versorgung
BV - Beamtenversorgung
DIA - Deutsches Institut für Altersvorsorge
DIW - Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
DZA - Deutsches Zentrum für Altersfragen
Dip - Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e. V.
GfK - Gesellschaft für Konsumforschung
GRV - Gesetzliche Rentenversicherung
HeimG - Heimgesetz
ISG - Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik
KDA - Kuratorium Deutsche Altershilfe
Mio. - Million(en)
MuG III - Studie zu ,Möglichkeiten und Grenzen selbstständiger Lebensführung in Privathaushalten` Teil 3
NLS - Niedersächsisches Landesamt für Statistik
o. J. - ohne Jahresangabe
o. O. - ohne Ortsangabe
o. S. - ohne Seitenangabe
Pp. - Prozentpunkte

V

 


SGB V - Sozialgesetzbuch Fünftes Buch ­ Gesetzliche Krankenversicherung

SGB XI - Sozialgesetzbuch Elftes Buch ­ Soziale Pflegeversicherung

SOEP - Sozioökonomisches Panel

VDR - Verband Deutscher Rentenversicherungsträger

ZöD - Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst

VI

 


Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Gewünschte haushaltsnahe Dienstleistungen älterer Menschen 30
Abbildung 2: Gewünschte Wohnformen im Alter 40
Abbildung 3: Einzugsalter und Durchschnittsalter der Bewohner im Betreuten Wohnen 46
Abbildung 4: Vergleich der Altersstrukturen älterer Menschen in Privathaus- halten, im Betreuten Wohnen und in Pflegeheimen 47
Abbildung 5: Standorte von Betreutem Wohnen in Wolfsburg 59
Abbildung 6: Wolfsburger Altersstruktur am 31.12.2004 68
Abbildung 7: Entwicklung des Anteils der älteren Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung in Wolfsburg bis 2020 73
Abbildung 8: Eckdaten der Pflegestatistik 2003 in Wolfsburg 78
Abbildung 9: Vorausberechnete Anzahl pflegebedürftiger Personen in Wolfsburg 80
Abbildung 10: Vorausberechnete Anzahl hilfebedürftiger Personen in Wolfsburg 83
Tabelle 1: Beeinträchtigungen bei alltäglichen Aktivitäten in verschiedenen Altersgruppen 27
Tabelle 2: Pflegequoten nach Alter und Geschlecht 2003 (in %), Deutschland 28
Tabelle 3: Lebenssituationen und Wohnbedürfnisse älterer Menschen 37
Tabelle 4: Einkommenssituation der Bewohner im Betreuten Wohnen 53
Tabelle 5: Preisspannen in Service-Wohnanlagen 54
Tabelle 6: Kostenniveaus verschiedener Seniorenwohnanlagen, erforderliches Alterseinkommen und dementsprechendes Erwerbs- einkommen 55
Tabelle 7: Preise für Wohnungsmiete und Betreuungspauschalen für Betreutes Wohnen in Wolfsburg 60
Tabelle 8: Überblick über voll- und teilstationäre Pflegeplätze und Wohnungen im Betreuten Wohnen in Wolfsburg 62
Tabelle 9: Versorgungsgrad verschiedener Versorgungsangebote

VII

 


je 1.000 Einwohner ab 65 Jahren im Vergleich Wolfsburg zu Deutschland 63

Tabelle 10: Bevölkerungsanteil der alternden und älteren Menschen in Wolfsburg am 31.12.2004 69

Tabelle 11: Anteile der älteren Bevölkerung in den Stadt-/ Ortsteilen sowie Anteil der Verwitweten in den Stadt-/ Ortsteilen an der Gesamtbevölkerung 2004 70

Tabelle 12: Entwicklung der absoluten Zahlen der alternden und älteren Bevölkerung in Wolfsburg 2005 bis 202 72

Tabelle 13: Alten- und Hochbetagtenquotient für Wolfsburg 74

Tabelle 14: Vergleich der Anzahl älterer Menschen in Wolfsburg 2004 und 2020 75

Tabelle 15: Vorausberechnete Anzahl Pflegebedürftiger in Wolfsburg 80

Tabelle 16: Anteil der Hilfebedürftigen in Privathaushalten nach Altersgruppen, 2002 (in %) 82

Tabelle 17: Vorausberechnete Anzahl hilfebedürftiger Personen in Wolfsburg 82

Tabelle 18: Versorgungsgrad mit Service-Wohnungen nach Gemeindegrößenklassen 86

Tabelle 19: Potentialabschätzung für eine bedarfsgerechte Versorgung mit Betreutem Wohnen in Wolfsburg 89

VIII

 


1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation

Alle Bevölkerungsprognosen sagen einen deutlichen Rückgang der deutschen Gesamtbevölkerung voraus. Gleichzeitig durchläuft unsere Gesellschaft einen rapiden Alterungsprozess (demographischer Wandel), wobei sich auch die Struktur des Alter(n)s verändert und einem Modernisierungs- und Individualisierungsprozess unterliegt.1 Die demographische Entwicklung wird bedeutsame gesellschaftliche Veränderungen hervorrufen: Bis zum Jahr 2030 wird jeder dritte Bürger in Deutschland über 60 Jahre alt sein und die Zahl der älteren Menschen wird erstmals die Zahl der Jüngeren übertreffen. Der demographische Wandel führt somit zu einer neuen Gesellschaftsstruktur.2 Die Bevölkerungsentwicklung in Deutschland kann dabei mit folgenden drei Hauptmerkmalen beschrieben werden:

1) Die Anzahl älterer Menschen steigt

Die Anzahl älterer Menschen nimmt absolut und relativ zu: Bis zum Jahr 2020 wird sich die Anzahl der über 60-Jahrigen von derzeit rund 19 (im Jahr 2000) auf knapp 23 Millionen erhöhen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird von 23 % auf 28,5 % ansteigen; der Altenquotient wird sich von 41,3 auf 52,8 mit gravierenden Folgen für die Sozialversicherungssysteme erhöhen.3 Die Zahl der alleinstehenden Senioren wird im gleichen Zeitraum von rund 7,8 Mio. auf voraussichtlich 13,2 Mio. ansteigen.4 In den Städten wird die Zunahme der Seniorenhaushalte am stärksten ausfallen, da sich die jüngeren Haushalte eher im Umland einer Stadt ansiedeln, mit der Folge, dass die Städte zunehmend ,vergreisen′ werden.5 Das eigentliche Problem der demographischen Alterung ist jedoch die Tatsache, dass gleichzeitig die Anzahl der jüngeren Bevölkerung abnimmt. 6

1 Vgl. Bultmann, S. J./ Feddersen, E./ Krings-Heckemeier, M. T., Quantitative Nachfrage für Wohnangebote für Ältere bis 2010 ­ Bundesweit und Regionale Differenzierung, 2003, S. 1.
2 Vgl. KDA, Rund ums Alter, 1994, S. 9.
3 Vgl. BMFSFJ, Vierter Altenbericht, 2002, S. 55.
4 Vgl. Bauhaus Universität Weimar, Wohnerfahrungen mit betreutem Wohnen, 2001, S. 7.
5 Vgl. Bultmann, S. J./ Feddersen, E./ Krings-Heckemeier, M. T., Komplexe Lösungen für den Wohnungsbestand, 2003, S. 1 f.
6 Vgl. DIA, Zentrale Ergebnisse der 10. koordinierten Bevölkerungsvorausprognose, Stand 25.09.2006 (Internet).

1

 


2) Abnahme der Geburtenzahlen

Die Geburtenziffer ist seit vielen Jahren rückläufig und liegt unter dem Wert, der für eine stabile Reproduktion nötig wäre - hierdurch nimmt die Zahl der in Deutschland geborenen Kinder um etwa ein Drittel pro Generation ab.7 Zudem ist das Erstgebärendenalter gestiegen und 30 % der Frauen bekommen gar keine Kinder. 8

3) Zunahme der Lebenserwartung

Die durchschnittliche Lebenserwartung ist in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich angestiegen und wird auch zukünftig noch weiter ansteigen, mit der Folge, dass die Menschen und die Gesellschaft immer älter werden. Die Zunahme der Lebenserwartung wirkt sich besonders stark auf die Zahl der hochaltrigen Menschen in Deutschland aus. Ein 65-Jähriger bzw. eine 65-Jährige kann (statistisch gesehen) damit rechnen, noch 16,26 bzw. 19,77 Jahre zu leben, ein 80-Jähriger bzw. eine 80-Jährige hat durchschnittlich noch 7,24 bzw. 8,64 Jahre vor sich.9

Der demographische Wandel in Deutschland führt zu weiteren, folgenden Auswirkungen:

Zunahme der Hochaltrigkeit

Die Gruppe der über 80-Jährigen ist die am stärksten wachsende überhaupt. Während es 2000 etwa drei Millionen Menschen in Deutschland gab, die über 80 Jahre alt waren, werden es 2020 schon über fünf Millionen Hochbetagte in Deutschland sein.10

Singularisierung und Feminisierung im höheren Alter

Zwei Faktoren sind für die Singularisierung und Feminisierung im höheren Alter bedeutsam: Zum einen die höhere Lebenserwartung der Frauen gegenüber den Männern und zum anderen der aktuell höhere Anteil älterer und hochbetagter Frauen aufgrund der Gefallenen in den Weltkriegen. Auch das früher geringere Heiratsalter der Frauen im Vergleich zu den Männern hat Auswirkungen auf die Singularisierung: Etwa 3/5 der über 60-Jährigen sind Frauen.11 Je älter Frauen sind, desto häufiger leben sie

7 Vgl. Deutscher Bundestag, Demographischer Wandel, 2002, S. 15.
8 Vgl. Aring, J., Alterung der Bevölkerung und Auswirkungen auf den Wohnungsbau, 2001, S. 2.
9 Vgl. Statistisches Bundesamt, Sterbetafel 2002/ 2004, 2005.
10 Vgl. Kremer-Preiß, U./ Stolarz, H., Neue Wohnkonzepte für das Alter und praktische Erfahrungen bei der Umsetzung ­ Eine Bestandsanalyse, 2003, S. 5.
11 Vgl. KDA, Rund ums Alter, 1994, S. 89.

2

 



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/114769/analyse-zur-erhebung-des-bedarfs-an-betreutem-wohnen-in-wolfsburg
please wait Please wait