Untertitel: Band 2
Autor: GRIN Verlag (Hrsg.)
Fach: AdA Gastronomie / Hotellerie / Tourismus
Details
Jahr: 2008
Seiten: 120
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 982 KB
ISBN (E-Book): 978-3-640-18590-0
ISBN (Buch): 978-3-640-18794-2
9 in der Praxis erprobte Unterweisungen für die Ausbildungsberufe im Hotel- und Gaststättengewerbe9 in der Praxis erprobte Unterweisungen für die Ausbildungsberufe im Hotel- und Gaststättengewerbe
Zusammenfassung / Abstract
Inhalt: 1 Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung an der Rezeption (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau) 2 Fachgerechtes Eindecken eines 3-Gänge-Menüs (Unterweisung Hotelfachmann / - fachfrau) 3 Fachgerechtes Öffnen einer Weinflasche (Unterweisung Hotelfachfrau/-mann) 4 Vorbereitung einer Papaya (Unterweisung Koch / Köchin) 5 Servietten brechen, Form: Krone (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau) 6 Begrüßung der Gäste und Ausfüllen eines Meldescheins (Unterweisung Hotelfachmann / -frau) 7 Annehmen einer Tischreservierung (Unterweisung Restaurantfachmann / -frau) 8 Ausfüllen eines Reservierungsformulars (Unterweisung Hotelfachmann / -frau) 9 Telefonische Reservierungsannahme (Unterweisung Hotelfachfrau / -mann)
Textauszug (computergeneriert)
Inhalt:
1
Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung an der Rezeption (Unterweisung
Hotelfachmann / -fachfrau)
2
Fachgerechtes Eindecken eines 3-Gänge-Menüs (Unterweisung Hotelfachmann / -
fachfrau)
3
Fachgerechtes Öffnen einer Weinflasche (Unterweisung Hotelfachfrau/-mann)
4
Vorbereitung einer Papaya (Unterweisung Koch / Köchin)
5
Servietten brechen, Form: Krone (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)
6
Begrüßung der Gäste und Ausfüllen eines Meldescheins (Unterweisung Hotelfachmann /
-frau)
7
Annehmen einer Tischreservierung (Unterweisung Restaurantfachmann / -frau)
8
Ausfüllen eines Reservierungsformulars (Unterweisung Hotelfachmann / -frau)
9
Telefonische Reservierungsannahme (Unterweisung Hotelfachfrau / -mann)
1 Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung an der
Rezeption (Unterweisung Hotelfachmann / -fachfrau)
von Fabian Hund
Konzept einer praktischen
Unterweisung im Rahmen der
Ausbildereignungsprüfung
Ausbildungsberuf:
Hotelfachmann / Hotelfachfrau
Thema der Unterweisung:
Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung
Erstellt durch: Name
Unterweisungsentwurf zu Eignungsprüfung der Ausbilder
Ausbilder: Abteilung: Datum:
Name
Rezeption / Reservierungsabteilung 24.01.2006
Bezeichnung der zuständigen Stelle
der dieser Entwurf vorgelegt wird:
IHK für Oberfranken Bayreuth
Prüfungsnummer des Teilnehmers:
____________________________
Name und Anschrift des
Name
Prüfungsteilnehmers:
Anschrift
Ort
Tag der Unterweisung:
24. Januar 2006
Thema der Unterweisung:
Fachgerechte Annahme einer
Zimmerreservierung am Telefon unter
Beachtung der Rechtlichen und
betrieblichen Gesichtspunkten
Lernort (Ausbildungsplatz):
Rezeption, Reservierungsabteilung
Ausbildungsberuf:
Hotelfachfrau / Hotelfachmann
Zahl der Auszubildenden während
der Unterweisung:
1
Die Auszubildende befindet sich im
4. Ausbildungsmonat des 3. Lehrjahres
Das Thema ist unter dem folgenden Punkt
(§§) in den Ausbildungsrahmenplan (bzw.
in die jeweils gültigen Ordnungsmittel)
einzuordnen:
§ 6, Nr. 2
Zeitdauer der Unterweisung:
ca. 15 Minuten
Zeitraum der Unterweisung:
von 10.00 Uhr bis 10.15 Uhr
Verwendete Ausbildungsmittel:
5 Reservierungsformulare
2 Kugelschreiber
1 Liste aktueller Zimmerraten
2 Reservierungsbeispiele
1 Ablage für Reservierungen
Erklärung des Prüfungsteilnehmers:
Die nachfolgende Beschreibung des Unterweisungsablaufs umfasst 8 Seiten
Ich erkläre, dass ich diesen Unterweisungsentwurf selbstständig erstellt habe.
Ort, den 24.01.2006
___________________________
Name
Unterweisungsentwurf: Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung
Inhaltsverzeichnis
Seite
1.
Beschreibung der Ausgangsposition 3
1.1.
Der Ausbilder 3
1.2.
Die Auszubildende 3
2.
Beschreibung der Lernziele 4
2.1.
Gesamtlernziel 4
2.2.
Feinlernziele 4
2.2.1.
Kognitive Lernziele (Erkenntnisse) 4
2.2.2.
Affektive Lernziele (Gewissen, Interesse) 4
2.2.3.
Psychomotorische Lernziele (Feinmotorik) 4
2.2.4.
Anwendung der Lernziele 4
2.3.
Motivation 5
2.3.1.
Motivation während der Begrüßung 5
2.3.2.
Motivation während der Unterweisung 5
2.3.3.
Motivation nach der Unterweisung 5
3.
Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit 6
3.1.
Ort der Unterweisung 6
3.2.
Lernzeit 6
3.3.
Lehr- und Ausbildungsmittel 6
3.4.
Unterweisungsmethode 6
3.5.
Ablauf der Unterweisung 7
4.
Schlussbesprechung 9
5.
Anhang 10
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Unterweisungsentwurf: Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung
1. Beschreibung der Ausgangsposition
1.1. Der Ausbilder
Der Ausbilder heißt Name, ist 00Jahre alt und von Beruf Hotelfachmann. Er ist zurzeit
Studierender an der Hotelfachschule in xxx und strebt den Abschluss zum staatlich
geprüften Hotelbetriebswirt an.
Der Ausbilder bevorzugt das partnerschaftlich-kooperative Führungsprinzip, das sich
unter anderem durch einen motivierenden Führungsstil auszeichnet. Der Ausbilder
bezieht die Auszubildende in die Zielbildungs- und Entscheidungsprozess mit ein, das
heißt der Ausbilder soll die Vorstellungen der Auszubildenden berücksichtigen und
diesem die Zeit für gegenseitige Information und Diskussion bieten.
Die Auszubildende entwickelt große Eigeninitiative und hat die Möglichkeit, ihr in der
Berufsschule erlerntes Wissen in den Ausbildungsbetrieb einzubringen. Die Bereitschaft
zur Verantwortung entlastet den Ausbilder und fördert die Arbeitsfreude im Team.
Besondere pädagogische Gewichtung liegt auf dem Lob; durch das Lob wird die
Auszubildende motiviert und gleichzeitig fördert man seine Eigeninitiative im
Lernprozess.
1.2. Die Auszubildende
Die Auszubildende, Frau Name ist 00 Jahre alt und hat die Realschule mit der mittleren
Reife mit guten Noten abgeschlossen.
Die Auszubildende befindet sich im 4. Ausbildungsmonat des dritten Lehrjahres der
Ausbildung zur Hotelfachfrau. Die Grundlage ihrer Ausbildung ist der
Ausbildungsrahmenlehrplan. Der Auszubildenden ist durch die praktische Ausbildung
im Ausbildungsbetrieb bekannt, dass bei jeder Zimmerreservierung ein
Reservierungsformular für die ersten Gesprächsnotizen ausgefüllt wird. Sie hat bereits
eine interne Schulung für die Bedienung der Telefonanlage absolviert. In der
Berufsschule wurde die Möglichkeit der Verwendung eines Reservierungsformulars
theoretisch vermittelt.
Die Auszubildende hat eine rasche Auffassungsgabe und lernt leicht. Neuen Aufgaben
widmet sie sich engagiert und mit Ausdauer. Bei der Arbeit lässt sich beobachten, dass
die Auszubildende sich sehr gut in das Team einfügt. Sie versteht sich gut mit ihren
Kollegen und zeigt viel Freude und Interesse an Ihrem Ausbildungsberuf.
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Unterweisungsentwurf: Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung
2. Beschreibung der Lernziele
Die Auszubildende wird in der Unterweisung lernen, in möglichst kurzer Zeit effizient
ein Reservierungsformular für eine Zimmerreservierung selbständig und fachgerecht
auszufüllen.
2.1. Gesamtlernziel
Die interessierte und fleißige Auszubildende soll lernen, wie eine Zimmer-reservierung
in der Praxis schriftlich festgehalten werden muss. Durch die praktische Erfahrung der
Auszubildenden an der Rezeption sind ihr die Unterweisungsmittel bekannt. Durch
üben und Fachkenntnis sollte die Auszubildende am Ende der Ausbildung in der Lage
sein, Gästen bei einer Zimmeranfrage mit Hilfe richtiger und sinnvoll gestellten Fragen
zu einem individuellen Wunschaufenthalt verhelfen zu können.
2.2. Feinlernziele
Hierunter versteht man die Unterscheidung in kognitive, affektive und
psychomotorische Lernziele
2.2.1. Kognitive Lernziele (Erkenntnisse)
Ein kognitives Lernziel ist, sich Wissen anzueignen und einzuprägen, das zu späterer
Zeit wieder abgerufen werden kann. Die Auszubildende soll das Gezeigte beobachten
und sich durch Nachahmen alle Arbeitsschritte merken. Anschließendes üben speichert
das Neuerlernte im Langzeitgedächtnis ab und kann jederzeit als Fachwissen abgerufen
werden.
2.2.2. Affektive Lernziele (Gewissen, Interesse)
Die Auszubildende übt das Unterweisungsthema so lange, bis sie ohne zu überlegen
das Gelernte anwenden kann. Demzufolge wendet sie also instinktiv das der Situation
angemessene Verhalten an. Sie arbeitet nicht nur gewissenhaft, ordentlich, motiviert
und interessiert, sondern versucht der Arbeit einen persönlichen Wert zu geben. Die
Beachtung von Sicherheitsaspekten, der verantwortungsvolle Umgang mit
Arbeitsmitteln und Daten, sowie Sorgfalt bei der Arbeit sind wichtige
Schlüsselqualifikationen, die bei dieser Ausbildungseinheit vermittelt werden sollen.
2.2.3. Psychomotorische Lernziele (Feinmotorik)
In der Psychomotorik werden Geschick, Bewegungen und Motorik zusammen-gefasst,
welche durch die Psyche bewusst gesteuert sind. Das für die Unterweisung
psychomotorisches Lernziel beschäftigt sich damit, dass die Auszubildende alle für die
Unterweisung relevanten Bewegungsabläufe und Arbeitsschritte erlernt hat. Sie kann
diese durch Abrufen in eine automatisch, richtige Handlung umsetzen. Dies beinhaltet,
dass alle Bewegungen effizient und korrekt sind.
2.2.4. Anwendung der Lernziele
Das Lernziel ist erreicht, wenn die Auszubildende in der Lage ist, selbständig den
Arbeitsauftrag ,,Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung" ausführen kann
und dabei alle Sicherheitsaspekte berücksichtigt. Die Endkontrolle der
ordnungsgemäßen Annahme übernimmt der Ausbilder.
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Unterweisungsentwurf: Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung
2.3. Motivation
Die Motivation ist sehr eng mit der Führung von Mitarbeiter verbunden und für den
Lernerfolg sehr wichtig. Deshalb versucht der Ausbilder stets in der Auszubildenden
für das neue Unterweisungsthema Begeisterung zu wecken und sie zu motivieren.
Motivierender Faktor sind die verbesserten Berufskenntnisse im Betrieb.
Das Ziel der Motivation ist, bei der Auszubildenden Aufmerksamkeit und Interesse zu
wecken, damit sie neue Aufgaben schneller erlernt. Während der Unterweisung lobt
der Ausbilder die Auszubildende für bisher erzielte Arbeitsergebnisse. Durch Lob und
Anerkennung steigt die Freude an der Arbeit und somit die Neugierde auf Neues.
Motivation führt zu einer Leistungssteigerung. Eine positive Arbeitseinstellung des
Ausbilders überträgt sich auch auf die Auszubildende.
2.3.1. Motivation während der Begrüßung
Die Motivation ist für den Lernerfolg sehr wichtig. Deshalb versucht der Ausbilder die
Auszubildende stets für das neue Unterweisungsthema zu begeistern und zu
motivieren. Durch die Motivation der Auszubildenden, erlangt diese mehr
Selbstbewusstsein und erkennt, dass ihre Leistung gewürdigt wird und sie hierdurch
auch einen Einfluss auf das Betriebsergebnis hat. Durch Lob und Anerkennung steigt
die Freude an ihrer Arbeit und somit die Neugierde auf Neues. Motivation führt zu
einer Leistungssteigerung und bei einer Unterweisung wird die Aufnahmebereitschaft
erhöht.
2.3.2. Motivation während der Unterweisung
Der Ausbilder weist die Auszubildende während der Unterweisung auf bisher
Erlerntes hin, setzt Anreize in die Aufgabenstellung und weckt das Interesse an dem
Lernziel, indem er der Auszubildenden den daraus resultierenden Lernerfolg der
Unterweisung zeigt. Die Auszubildende wird beim anschließenden, selbst arbeitenden
Nachmachen der Unterweisung nicht von dem Ausbilder unterbrochen. Es sei denn es
werden schwerwiegende Fehler gemacht. Die Auszubildende wird zwischendurch von
der Ausbilderin gelobt.
2.3.3. Motivation nach der Unterweisung
Die Auszubildende wird von dem Ausbilder für ihre rasche Auffassungsgabe, ihrem
Interesse und ihrer positiven Arbeitsweise gelobt. Die Auszubildende bekommt von
dem Ausbilder die Aufgabe, das Erlernte beim nächsten Mal selbständig
durchzuführen. Sie erteilt einen neuen Arbeitsauftrag und stellt das Thema der
nächsten Unterweisung vor, mit der Bitte an die Auszubildende, sich Gedanken über
dieses Thema zu machen. Der Ausbilder verabschiedet sich.
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Unterweisungsentwurf: Telefonische Annahme einer Zimmerreservierung
3. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
3.1. Ort der Unterweisung
Die Unterweisung findet in der Reservierungsabteilung an der Rezeption statt. Der
Vorteil ist, dass die Auszubildende die Arbeitsmittel und Arbeitsgegenstände vorfindet
und den direkten Einfluss auf den Betriebsablauf erkennt.
Für einen freien Originalarbeitsplatz und das perfekte Mice en place ist gesorgt, die
Ergonomie und Lichtverhältnisse sind gut. Für die Dauer der Unterweisung wird der
Ausbilder von einem Kollegen vertreten.
3.2. Lernzeit
Die Unterweisung findet um 10.00 ca. 10.15 Uhr statt. In diesem Zeitraum ist eine
hohe Auffassungsbereitschaft in der biologischen Leistungskurve des Menschen zu
verzeichnen. Ebenso ist dieser Zeitraum an der Rezeption gut geeignet, da der Großteil
der Gäste schon ausgecheckt ist. Somit kann die Unterweisung ungestört durchgeführt
werden.
3.3. Lehr- und Ausbildungsmittel
Wichtig bei der folgenden Aufstellung aller benötigten Ausbildungsmittel ist, dass alle
Arbeitsmittel original sind. Das bedeutet, die Auszubildende wird sie auch im
Originalzustand im Betrieb einsetzen können.
Die Arbeitsmittel, die bei der Unterweisung zum Einsatz kommen:
- Reservierungsvordrucke zum Ausfüllen
- Kugelschreiber
- Reservierungsbeispiele
- Ablagemappe für die Reservierungen
- Liste aktueller Zimmerraten
3.4. Unterweisungsmethode
Die Unterweisung erfolgt nach der Vier-Stufen-Methode und soll entsprechend der
erstellten Arbeitsgliederung ablaufen.
Die ,,4 Stufen-Methode" kann wie folgt dargestellt werden:
1. Stufe:
Vorbereiten durch den Ausbilder
2. Stufe:
Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
3. Stufe:
Nachmachen und Erklären durch die Auszubildende
4. Stufe:
Selbständiges Üben durch die Auszubildende
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