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Das "Leib-Seele-Problem": „Der Substanz-Dualismus" - Platons Argumente für die Unsterblichkeit der Seele“

Subtitle: Erläutert anhand von Ansgar Beckermanns "Analytischer Einführung in die Philosophie des Geistes"

Scholary Paper (Seminar), 2008, 12 Pages
Author: Julia Kulewatz
Subject: Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)

Details

Event: BA-Philosophie, Proseminar: Einführung in das "Leib-Seele-Problem"
Institution/College: University of Erfurt
Tags: Leib-Seele-Problem, Substanz-Dualismus, Platons, Argumente, Unsterblichkeit, Seele“, BA-Philosophie, Proseminar, Einführung, Leib-Seele-Problem
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 12
Grade: 2,00
Bibliography: ~ 3  Entries
Language: German
Archive No.: V116093
ISBN (E-book): 978-3-640-18241-1
ISBN (Book): 978-3-640-18251-0
File size: 100 KB

Abstract

„Den Geist muß man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt?“ (Euripides) Die „Philosophie of mind“ untersucht Ursachen der Natur und Wirkungen mentaler und geistiger Zustände. Ihr Kern ist das ´Leib- Seele- Problem´. Bis heute unterliegt das Verhältnis des Geistes zu anderen Seinsarten wie Materie und Substanz verschiedensten Mutmaßungen. Geht man bspw. von einem radikalen Materialismus oder Behaviorismus aus, so ist der Geist bloßer Schein und die Substanz bzw. Materie das einzig Reale. Eine andere Extremposition geht vom Idealismus aus, der den Geist als wirklich und die Körperlichkeit als bloße, vom Geist abgeleitete Erscheinungsform betrachtet. Philosophische Dualismen bewegen zwischen beiden Extrempositionen. Diese Hausarbeit soll sich mit dem Substanzdualismus und den platonischen Argumenten für die Existenz einer Seele, vor dem Hintergrund des Leib- Seele- Problems, auseinandersetzen.


Excerpt (computer-generated)

Universität Erfurt

BA ­ Philosophie, Proseminar: ,,Einführung in das ´Leib- Seele- Problem´"

Sommersemester 2008

Das ´Leib- Seele- Problem´:
,,Der Substanz-Dualismus - Platons Argumente für die Unsterblichkeit der Seele"
(erläutert anhand von A. Beckermanns Analytischer Einführung in die Philosophie des Geistes)

Abgabe: 07.07.08

von Julia Kulewatz
Semesterzahl: 4

 


Inhaltsverzeichnis

Prolog 3
1. Das platonische ´Leib- Seele- Problem´ 4
2. Der Substanz- Dualismus 5
3. Die platonische Argumentation für die Unsterblichkeit der Seele 7
4. Kritische Reflektion der platonischen Argumentation nach A. Beckermann 8
Epilog 10
Literaturverzeichnis 11

2

 


Prolog

Die ,,Philosophie of mind"1untersucht Ursachen der Natur und Wirkungen mentaler und geistiger Zustände. Ihr Kern ist das ´Leib- Seele- Problem´. Bis heute unterliegt das Verhältnis des Geistes zu anderen Seinsarten wie Materie und Substanz verschiedensten Mutmaßungen. Geht man bspw. von einem radikalen Materialismus oder Behaviorismus aus, so ist der Geist bloßer Schein und die Substanz bzw. Mate-rie das einzig Reale. Eine andere Extremposition geht vom Idealismus aus, der den Geist als wirklich und die Körperlichkeit als bloße, vom Geist abgeleitete Erscheinungsform betrachtet.2 Philosophische Dualismen bewegen zwischen beiden Extrempositionen. Diese Hausarbeit soll sich mit dem Substanzdualismus und den platonischen Argumenten für die Existenz einer Seele, vor dem Hintergrund des Leib-Seele- Problems, auseinandersetzen. Es ist mir wichtig die platonischen Argumente innerhalb ihres Kontextes darzulegen, also innerhalb eines vergangenen philosophischen Systems. Außerdem werde ich damalige wie heutige Gegenposition anbringen. Das problematische Verhältnis von Geist und Materie wird dabei im Vordergrund stehen. Bei meinen Ausarbeitungen werde ich mich auf die ,,Analytische Einführung in die Philosophie des Geistes", von Ansgar Beckermann stützen. Es dient, laut Autor, der Einführung in die verschiedenen Disziplinen der Philosophie und behandelt somit auch deren Kernfragen. Meiner Meinung nach, ein sehr fundiertes und aufschlussreiches philosophisches Werk. Ich habe mich der Frage: ,,Gibt es eine vom Körper unabhängige Seele?" und den auf diese Fragestel ung eingehenden Kapiteln3 gewidmet. Auf meine Primärliteratur habe ich natürlich zusätzlich einige Sekundärliteratur angewendet. An dieser Stel e möchte ich meinen Prolog abschließen und meine folgenden Erläuterungen mit einem Zitat des Euripides4 einleiten:

,,Den Geist muß man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt?"5

1 Dt. Philosophie des Geistes
2 Vgl. Weier, W.: ,,Das Phänomen Geist. Auseinandersetzung mit Psychoanalyse, Logistik, Verhaltensforschung.", S. 10 ff
3 Kap. 2: ,,Argumente für den Substanz- Dualismus", und Kap. 2.1:,,Platons Argumente für die Unsterblichkeit der Seele"
4 Euripides (griech. ) (* 480 v. Chr. oder 485/484 v. Chr. in Salamis; 406 v. Chr. in Pel a; begraben in Makedonien) ist einer der großen klassischen griechischen Dichter.
5 Vgl. http://zitate.net/zitate/seele/zitate_2.html

3

 



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