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Maßnahmen zur Neugestaltung der Unternehmenskultur dargestellt am Kulturmodell von Schein

Scholary Paper (Seminar), 2003, 33 Pages
Author: Isabell Weig
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 33
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V11616
ISBN (E-book): 978-3-638-17729-0

File size: 353 KB


Excerpt (computer-generated)

 

Maßnahmen zur Neugestaltung der
Unternehmenskultur dargestellt
am Kulturmodell von Schein

 

von

Isabell Eichhoff




Inhaltsverzeichnis


1. EINLEITUNG 3
1.1. Unternehmenskultur -eine Begriffsabgrenzung- 3
1.2. Woher kommt das Interesse am Thema Unternehmenskultur? 4


2. MODELL VON SCHEIN 5
2.1. Grundannahmen 5
2.2. Werte und Normen 7
2.3. Symbole 7
Abbildung 1: Ebenen der Unternehmenskultur nach Schein 10


3. DIE EINFLÜSSE AUF UND DIE WIRKUNGEN VON UNTERNEHMENSKULTUREN 11
3.1. Individuum 11
3.2. Gesellschaft 12
3.3. Branche 13
3.4. Führungsverhalten 13
3.5. Strategie 13
3.6. Organisation 14
Abbildung 2: Die Einflussfaktoren der Unternehmenskultur 15


4. KULTURANALYSE 15
4.1. Ermittlung von "Ist- und Sollkultur" als Gestaltungsvoraussetzung 16
4.2. Istkultur 16
4.3. Sollkultur 17
Abbildung 3: Der Strategische Fit 17


5. AKTIVE KULTURVERÄNDERUNG 18
5.1. Unternehmenskultur als Evolutionsprozess 18
5.2. Voraussetzungen für eine Kulturveränderung 19
5.3. Ansatzpunkte für eine Kulturveränderung 20
5.3.1. Unternehmensleitbild schaffen 20
5.3.2. Publikationen 22
5.3.3. Corporate Identity 22
5.3.4. Personalauswahl 22
5.3.5. Personaleinarbeitung und -verteilung 22
5.3.6. Personalentwicklung 23
5.3.7. Pflege subkultureller Inseln 24
5.3.8. Gemeinschaftsfördernde Projekte 24
5.3.9. Organisatorische Maßnahmen 24
5.3.10. Anreiz- und Belohnungssystemen 24
5.3.11. Symbolbewusstes Management 25
5.3.12. Konsensorientiertes Management 25


6. GRENZEN KRITIK UND EIGENE MEINUNG 26
6.1. Grenzen und Kritik an der Unternehmenskulturgestaltung 26
6.2. Stellungnahme 27


Literaturverzeichnis 28


Text der Versicherung 30


Anhang 31

 

1. EINLEITUNG

1.1. Unternehmenskultur -eine Begriffsabgrenzung-

Um einen Einstieg in das Thema Unternehmenskultur zu finden, möchte ich zunächst den Begriff der Kultur im Allgemeinen und dann den der Unternehmenskultur im Speziellen abgrenzen.
Kultur beschreibt Wert- und Denkmuster einschließlich der sie vermittelnden Symbolsysteme, wie sie im Zuge menschlicher Interaktion entstanden sind.
Entwickelt ist der Begriff Kultur für eine Volksgruppe und wird in diesem Zusammenhang auf die Organisation übertragen. Organisationen, so die Idee, entwickeln eigene, unverwechselbare Vorstellungs- und Orientierungsmuster, die das Verhalten der Mitglieder und der betrieblichen Funktionsbereiche nach innen und außen prägen (Bromann/ Piwinger, 1992). Beispielhaft für zahlreiche Definitionen von Unternehmenskultur sind folgende zu nennen:
"Das kollektiv von den Organisationsmitgliedern geteilte, zumeist nur implizit zu erschließende Normen- und Wertesystem eines Unternehmens"
(Steimann/ Schreyögg, 1997).
Bleicher (1992) definiert Kultur folgendermaßen: "Kultur führt zur kollektiven Programmierung menschlichen Denkens."
"Die Unternehmenskultur ist neben der Struktur und den Systemen ein ausschlaggebender Potenzialfaktor für die erfolgreiche Implementierung von Marketingstrategien, Kultur ist hier als Grundgesamtheit aller Werte und Normenvorstellungen sowie Denk- und Verhaltensmuster zu beschreiben" (Heinen/ Dill, 1990).


"Culture is a pattern of shared basic assumptions - invented, discovered, or developed by a given group as it learns to cope with ist problems of external adaptation and internal integration - that has worked well enough to be considered valid and , therefore, to be taught to new members of the group as the correct way to perceive, think, and feel in relation to those problems" (Schein,1985).
An Definitionen für den Begriff Unternehmenskultur mangelt es in der Literatur also nicht. Trotz der ein oder anderen Unterscheidung gibt es einige Kernelemente, die in den Begriffsbestimmungen immer wieder auftauchen:


· unsichtbar und ungreifbar
· menschengeschaffen, durch das Zusammenspiel der Handlungen Vieler
· gemeinsam geteilte und symbolisch repräsentierte Überzeugungen, die Selbstverständnis und Repräsentation eines Unternehmens prägen
· wird durch die meisten Mitarbeiter des Unternehmens gelebt
· kollektives Phänomen
· durch die Geschichte und der Umwelt eines Unternehmens geprägt
· entwickelt sich in Sozialisations- und Lernprozessen
· vermittelt Sinn und Orientierung in einer komplexen Welt

1.2. Woher kommt das Interesse am Thema Unternehmenskultur?

[...]


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