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Sporttherapie als Suchtprävention

Other, 2002, 13 Pages
Author: Boris Hoppen
Subject: Sport - Sport Medicine, Therapy, Prevention, Nutrition

Details

Category: Other
Year: 2002
Pages: 13
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V11628
ISBN (E-book): 978-3-638-17738-2
ISBN (Book): 978-3-638-77465-9
File size: 178 KB

Abstract

n dieser Arbeit im Rahmen des Projekts „Vom Gesundheitssport zur Sporttherapie“ geht es darum, die Möglichkeiten einer Sporttherapie für Suchtkranke aufzuzeigen. Des weiteren wird Sport bzw. Sporttherapie als präventive Maßnahme in bezug auf den Konsum von Drogen insbesondere für Kinder und Jugendliche dargestellt. Als präventive Maßnahme wird die Erlebnispädagogik herangezogen. Es wird zunächst der Begriff Sucht kurz erläutert. Dabei wird als Grundlage von den Lerntheorien und der damit verbundenen Verhaltenstherapie ausgegangen, und nicht vom „Medizinischen Modell“, das nach CAPRA für ein Vorgehen nach dem „traditionellen naturwissenschaftlichen Prinzip: (eine) Ursache - (eine) Wirkung steht“. Denn „aufgrund der miteinander vernetzten motorischen Kriterien gewinnen qualitative Aspekte an Bedeutung, die körperliche Leistung und ihre Defizite mitprägen, eher jedoch dem Begriff Bewegungsverhalten subsumiert werden können. Schließlich weist die gegenüber kurzfristigen Maßnahmen erdrückende Rolle der regelmäßigen körperlichen Aktivität, oder besser der Gewohnheit, darauf zu verzichten, das Verhalten selbst als Problem aus.“ Da dieses auch für den Genussmittelmissbrauch gilt, wird von SCMÜCKER eine andere Handhabung gesundheitsrelevanter Kriterien zum Zweck der Prävention vorgeschlagen, die in der Verhaltenstherapie mit Erfolg praktiziert wird.


Excerpt (computer-generated)

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Studiengang Magister-Sportwissenschaft


SS 2002


PROJEKTARBEIT
SPORTTHERAPIE ALS SUCHTPRÄVENTION

 


vorgelegt
am
Fachbereich 5 Sportwissenschaft


von
Boris Hoppen


Oldenburg, 30. Juni 2002


Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung  4


2 Zum Begriff „Sucht 5


3 Lerntheorien und die Verhaltensmedizin/-therapie  6
3.1 Lerntheorien 6
3.2 Verhaltensmedizin/ -therapie 7


4 Zur Erlebnispädagogik  8


5 Praktische Übungen  11


6 Schlussbetrachtung  12


Literaturverzeichnis  13


1 Einleitung

In dieser Arbeit im Rahmen des Projekts „Vom Gesundheitssport zur Sporttherapie“ geht es darum, die Möglichkeiten einer Sporttherapie für Suchtkranke aufzuzeigen. Des weiteren wird Sport bzw. Sporttherapie als präventive Maßnahme in bezug auf den Konsum von Drogen insbesondere für Kinder und Jugendliche dargestellt. Als präventive Maßnahme wird die Erlebnispädagogik herangezogen. Es wird zunächst der Begriff Sucht kurz erläutert. Dabei wird als Grundlage von den Lerntheorien und der damit verbundenen Verhaltenstherapie ausgegangen, und nicht vom „Medizinischen Modell“, das nach CAPRA für ein Vorgehen nach dem „traditionellen naturwissenschaftlichen Prinzip: (eine) Ursache - (eine) Wirkung steht“.1 Denn „aufgrund der miteinander vernetzten motorischen Kriterien gewinnen qualitative Aspekte an Bedeutung, die körperliche Leistung und ihre Defizite mitprägen, eher jedoch dem Begriff Bewegungsverhalten subsumiert werden können. Schließlich weist die gegenüber kurzfristigen Maßnahmen erdrückende Rolle der regelmäßigen körperlichen Aktivität, oder besser der Gewohnheit, darauf zu verzichten, das Verhalten selbst als Problem aus.“2 Da dieses auch für den Genussmittelmissbrauch gilt, wird von SCMÜCKER eine andere Handhabung gesundheitsrelevanter Kriterien zum Zweck der Prävention vorgeschlagen, die in der Verhaltenstherapie mit Erfolg praktiziert wird.3

Zum Schluss der Arbeit werden praktische Beispiele der Erlebnispädagogik vorgestellt, die sich für eine Suchtprävention für Kinder und Jugendliche eignen. Diese praktischen Beispiele wurden im Projekt durchgeführt.

2 Zum Begriff „Sucht“

[...]


1 Schmücker, B.: Sportwissenschaft im Dialog, S. 253.
2 Schmücker, B.: Sportwissenschaft im Dialog, S. 254.
3 Vgl. Schmücker, B.: Sportwissenschaft im Dialog, S. 254.


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