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Cultural Diversity in Gruppen & Teams: Notwendigkeit & Aspekte des interkulturellen Trainings

Hauptseminararbeit, 2003, 45 Seiten
Autor: Andreas Eichelberger
Fach: Wirtschaft - Unternehmensforschung, Operations Research

Details

Veranstaltung: Interkulturelles Lernen: von der Kulturtheorie zur sozialen Praxis“ im Sommersemester 2002
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Interkulturelle Kommunikation)
Tags: Cultural Diversity, Interkulturelle Kommunikation, Gruppenarbeit, Team, interkulturelles Training
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 45
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V11636
ISBN (E-Book): 978-3-638-17745-0
ISBN (Buch): 978-3-638-64199-9
Dateigröße: 358 KB

Zusammenfassung / Abstract

In der hier vorliegenden Hauptseminararbeit werden im ersten und zweiten Kapitel die theoretischen Grundlagen zu Gruppen & Teams und schließlich zur Gruppen- und Teamentwicklung beschrieben. Dabei werden auch die Probleme von Diversity in Gruppen & Teams aufgezeigt. Darauf aufbauend wird ein Modell von Smith & Noakes vorgestellt, das die Gruppen- und Teamentwicklung in multikultureller Konstellation näher beleuchtet und in vier Phasen aufteilt. Es zeigen sich vor allem in der Anfangsphase des Teamentwicklungsprozesses Verständnis-probleme, die im weiteren zu Konflikten und Meidung der andersartigen Gruppenmitglieder führen kann. Hieraus wird die Notwendigkeit der besonderen Behandlung und Intervention bei kulturell heterogenen Gruppen und Teams abgeleitet. Anschließend werden einige Aspekte der Intervention in Form eines vorbereitenden Teamtrainings diskutiert. Neben der Bedarfsanalyse und Zielvereinbarung kommt vor allem der zu Grunde liegenden Theorie eine besondere Bedeutung zu. Als Basis dient die AUM Theorie von Gudykunst. Das Ziel des Trainings besteht in der Sensibilisierung der Teammitglieder für die eigene und die andersartige Kultur, damit die speziell in der Anfangsphase auftretenden Verständnisprobleme schneller überwunden werden können und es somit zu einer schnelleren produktiven Zusammenarbeit kommen kann.


Textauszug (computergeneriert)

Ludwig-Maximilians-Universität München


Studiengang Interkulturelle Kommunikation


Cultural Diversity in Gruppen & Teams
Notwendigkeit & Aspekte des interkulturellen Trainings

 


Seminararbeit zum Hauptseminar "Interkulturelles Lernen: von der Kulturtheorie zur sozialen Praxis" im Sommersemester 2002

27. Januar 2003


Andreas Frank Eichelberger


Referatsthema: AUM Theorie von Gudykunst

Studiengang BWL, 11. Semester


Zusammenfassung


In der hier vorliegenden Hauptseminararbeit werden im ersten und zweiten Kapitel die theoretischen Grundlagen zu Gruppen & Teams und schließlich zur Gruppen- und Teamentwicklung beschrieben. Dabei werden auch die Probleme von Diversity in Gruppen & Teams aufgezeigt.
Darauf aufbauend wird ein Modell von Smith & Noakes vorgestellt, das die Gruppen- und Teamentwicklung in multikultureller Konstellation näher beleuchtet und in vier Phasen aufteilt. Es zeigen sich vor allem in der Anfangsphase des Teamentwicklungsprozesses Verständnis-probleme, die im weiteren zu Konflikten und Meidung der andersartigen Gruppenmitglieder führen kann. Hieraus wird die Notwendigkeit der besonderen Behandlung und Intervention bei kulturell heterogenen Gruppen und Teams abgeleitet.
Anschließend werden einige Aspekte der Intervention in Form eines vorbereitenden Teamtrainings diskutiert. Neben der Bedarfsanalyse und Zielvereinbarung kommt vor allem der zu Grunde liegenden Theorie eine besondere Bedeutung zu. Als Basis dient die AUM Theorie von Gudykunst. Das Ziel des Trainings besteht in der Sensibilisierung der Teammitglieder für die eigene und die andersartige Kultur, damit die speziell in der Anfangsphase auftretenden Verständnisprobleme schneller überwunden werden können und es somit zu einer schnelleren produktiven Zusammenarbeit kommen kann.

Inhaltsverzeichnis


Einleitung 1


1. Gruppen & Teams 2


2. Diversity in Gruppen & Teams 3
2.1. Begriff der "Diversity" 3
2.2. Kulturelle Heterogenität 4
2.3. Das Diversity/ Consensus Dilemma 5
2.4. Einfluss der Heterogenität auf die Gruppenleistung 6
2.5. Einfluss strukturaler Aspekte auf den Umgang mit kultureller Heterogenität 9


3. Gruppen- & Teamentwicklung 10
3.1. Grundlagen und Ziele der Gruppen- & Teamentwicklung 10
3.2. Gruppenstruktur als Teilergebnis der Entwicklung 11
3.3. Entwicklungstheorien 12
3.3.1. Das Fünf-Phasen Modell von Tuckman 12
3.3.2. Neuere Modelle 13
3.4. Notwendigkeit der besonderen Behandlung von interkulturellen Teams 14
3.5. Teamentwicklung bei kultureller Heterogenität 16


4. Ausgewählte Aspekte des interkulturellen Teamentwicklungstrainings 20
4.1. Notwendigkeit des Trainings 20
4.2. Ziele eines Trainings 21
4.3. Nutzung der AUM Theorie nach Gudykunst 22


5. Fazit 24


Anhang 26


Literaturverzeichnis 28


Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Multinationales Teamentwicklungsmodell nach Smith & Noakes (1996) 27

Tabellenverzeichnis
Tabelle 1: Vor- & Nachteile der Gruppen-Diversity 27

Abkürzungsverzeichnis
AUM: Anxiety/Uncertainty Management


Einleitung


Teamstrukturen treten immer häufiger in der Arbeitswelt auf und werden immer beliebter. Wenn sie effektiv arbeiten, stellen sie ideale Strukturen dar, um Wissen zu generieren und zu teilen, die Leistung zu verbessern und die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern (vgl. Tannenbaum & Salas 1996, S. 504). Durch die steigende Verflechtung internationaler Volkswirtschaften und die steigende internationale Zusammenarbeit im Rahmen der Globalisierung, entstehen zunehmend mehr Teams, die sich aus Mitgliedern unterschiedlicher Nationen und somit auch Kulturkreisen zusammensetzen. Werden diese "transnationalen" Teams effektiv gemanagt, dienen sie dem Unternehmen, eine größere Flexibilität und Autonomie zu entwickeln, das Bedingung für ein erfolgreiches Bestehen im weltweiten Markt darstellt (vgl. Snell & Snow 1998, S. 147).


Interkulturelle Teamstrukturen bieten einige Vorteile gegenüber homogenen Teams. Die Zusammenarbeit zeigt sich jedoch als komplizierter. Kulturelle Unterschiede treten zutage und der Umgang damit entwickelt sich schnell zur Herausforderung. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass nunmehr internationale Teamfähigkeit ein durchgängig gefordertes Kriterium an Mitarbeiter ist.


Ziel dieser Arbeit ist, die Probleme von interkulturellen Gruppen & Teams zu erarbeiten und die Unterschiede in der Entwicklung solcher Einheiten im Vergleich zu homogenen Gruppen & Teams aufzuzeigen. Des weiteren soll die Notwendigkeit einer Intervention abgeleitet und einige Aspekte des interkulturellen Teamtrainings, aufbauend auf den vorangehenden Überlegungen zur Teamentwicklung, behandelt werden.


Nach einem einleitenden Kapitel zur Beschreibung von Gruppen & Teams wird im folgenden tiefer auf die Problematik der Heterogenität eingegangen. Darauf aufbauend wird der Teamentwicklungsprozess erläutert und die Notwendigkeit der besonderen Behandlung von interkulturell heterogenen Gruppen & Teams abgeleitet. Weiter wird im dritten Kapitel ein Modell zur interkulturellen Gruppen- & Teamentwicklung vorgestellt. Aus diesem Modell heraus wird schließlich die Notwendigkeit der Intervention herausgearbeitet. Im vierten Kapitel folgen letztlich die Diskussion einiger zentraler Aspekte des Teamentwicklungstrainings.


Gruppen & Teams

[...]



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