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Thesis (M.A.), 2007, 97 Pages
Author: Magister Ankica Uletilovic
Subject: Communications: Interpersonal Communication
Details
Tags: Einfluss, Stimme, Partnerwahl
Year: 2007
Pages: 97
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 52 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-19338-7
ISBN (Book): 978-3-640-19348-6
File size: 627 KB
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Abstract
Die Partnerwahl beginnt häufig mit dem Flirten. Neben vielen anderen Faktoren darf die Bedeutung der Stimme beim Flirten und der Partnerwahl zwischen Mann und Frau nicht vernachlässigt werden. Oft wird der Partnerkontakt bzw. der Flirt durch rein mündliche Kommunikation (z.B. telefonisch) hergestellt. Bei einer solchen Begrenzung haben die Stimme und Sprechweise einen großen Einfluss darauf, ob man die gewünschte Wirkung beim Gesprächspartner erzielt. Es geht dabei um Gefühle, die durch die Stimme auf Seiten des Sprechers ausgedrückt und beim Hörer hervorgerufen werden. In der zwischenmenschlichen Kommunikation ergeben sich allein durch den Sprechausdruck ziemlich große Variationsmöglichkeiten in der Wahrnehmung einer Äußerung. Weil die Berücksichtigung sämtlicher Variationsmöglichkeiten den Rahmen dieser Untersuchung gesprengt hätte, wird in dieser Arbeit die Aufnahme und Verarbeitung von sprachlichen Äußerungen nur in einem Ausschnitt ihrer Komplexität dargestellt. Der erste Teil der Arbeit enthält einen kurzen Überblick über die bisherigen Studien zu Partnerwahl, Persönlichkeitsmerkmalen, Frauenstimmen sowie allgemeinen akustischen Merkmalen der Stimmen. Im zweiten Teil wird die empirische Studie zur Auswahl der Partnerin anhand ihrer Stimme präsentiert. Als Material dienten Stimmaufnahmen von Frauen aus einer „Flirt-Fernsehsendung“. Die Sprechsignale werden darin auf seine Hörerwahrnehmung untersucht. Danach erfolgt eine verbale Beschreibung der Sprechaufnahmen. Anschließend werden die Ergebnisse der akustischen Analyse dargestellt. Tabellen, Graphiken und der Fragebogen werden im dritten Teil, dem Anhang dargestellt.
Excerpt (computer-generated)
Der Einfluss der Stimme auf die Partnerwahl
Magisterarbeit
Fachgebiet Kommunikationswissenschaften
Institut für Sprache und Kommunikation
Technische Universität Berlin
vorgelegt von
Ankica Uletilovi
Berlin, Juli 2007
,,Keines Menschen Mund spricht anders, als ihm sein Herz eingibt."
Hartmann von Aue
2
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 6
Tabellenverzeichnis 7
Einleitung 8
I.
THEORETISCHER TEIL
9
1 Stimme 10
1.1
Stimme als Schlüssel des menschlichen Denkens 10
1.2 Stimmwirkung 10
1.3
Zusammenhang zwischen Sprechen und Hören 11
1.4
Inhalt des Gesagten 11
1.5 Flirtstimme 12
2 Frauenstimmen 13
2.1
Merkmale der Frauenstimme 13
2.2 Biologische
Gegebenheiten 14
3 Partnerwahl 16
3.1 Motive 17
3.2 Einflussfaktoren 17
3.3 Kulturelle
Unterschiede 18
4 Persönlichkeit 19
4.1 Persönlichkeitspsychologie
vs. Alltagspsychologie 20
4.2 Persönlichkeitsentwicklung 20
4.3
Fünf Dimensionen der Persönlichkeit 22
4.4 Kritikpunkte
am
Fünf-Dimensionen-Ansatz 24
4.5
Persönlichkeit und Stimme 24
4.6 Kulturelle
Unterschiede 25
5
Akustische Merkmale der Stimme 26
5.1 Tonhöhe
(F0) 26
5.2 F0-Stimmumfang
(Range) 27
5.3 F0-Standardabweichung 27
5.4 Lautstärke 27
5.5 Sprechgeschwindigkeit 28
3
5.6 Sprechpausen 29
5.7 Betonung 30
5.8
Andere stimmliche Merkmale 31
6 Zusammenfassung 32
II.
EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG
33
7
Ziel und Schwerpunkt 34
7.1 Fragestellung 34
7.2 Methoden 35
7.3 Sprachmaterial 35
7.3.1 Sprecherinnen 36
7.3.2 Technik 36
7.3.3 Fernsehsendung
,,Herzblatt" 37
7.4 Hörer 38
7.5 Fragebogen 38
7.5.2 Das
Polaritätsprofil 39
7.6 Durchführung 40
8
Auswertungen des Fragebogens 41
8.1
Auswahl einer Partnerin 41
8.1.1 Ergebnisse
der
Hörerpräferenzen 41
8.1.2
Präferenzprofil in der Sendung 43
8.1.3
Vergleich der Präferenzen: Studie und Fernsehsendung 43
8.1.4
Präferenzunterschiede auf Grund der demographischen Daten 44
8.2
Hörerurteile auf dem Polaritätsprofil 46
8.3 Faktoranalyse 47
Zusammenfassung der Perzeptionsergebnisse 54
9
Allgemeiner Höreindruck der Autorin 55
10 Akustische
Analyse 59
10.1 Merkmale der Grundfrequenz (F0) 59
10.1.1
Mittlere Grundfrequenz (F0) 59
10.1.2
Gegenüberstellung der F0-Mittelwerte und Hörerurteile 61
10.1.3
Stimmumfang und Standardabweichung 62
10.2 Sprechgeschwindigkeit 64
4
10.3 Pausen 65
10.4 Betonung 66
10.5 Stimmqualität
/Stimmklang 68
10.5.1 Jitter 68
10.5.2 Shimmer 69
11 Zusammenfassung 71
Ausblick 73
III.
ANHANG 74
Literaturverzeichnis 75
Anhang A Fragebogen 81
Anhang B Hörerpräferenzen 84
Anhang C Präferenzprofile nach demographischen Daten 86
Anhang D Mittelwerte des Polaritätsprofils 88
Anhang E Faktoranalyse 89
Anhang F Ergebnisse der Grundfrequenzmessungen 93
Anhang G Messwerte der Stimmstabilität 94
Anhang H Betonungskurven 95
5
Abbildungsverzeichnis
Abbildung
1
:
Präferenzprofil der Hörer bei der Wahl einer Partnerin 42
Abbildung 2:
Präferenzprofil bei der ,,Wahl einer Partnerin" nach der Alterstruktur 44
Abbildung 3:
Polaritätsprofil der meist und der am wenigsten präferierten Sprecherinnen ..
46
Abbildung 4:
Screeplot 49
Abbildung 5:
Faktorenwerte der Sprecherinnen der ersten Sendung 52
Abbildung 6:
Mittlere Grundfrequenzwerte (F0) aller Sprecherinnen 60
Abbildung
7: Streuungsdiagramm der Eigenschaften
angespannt-entspannt
und der
mittleren Grundfrequenz 61
Abbildung 8:
Variation der Grundfrequenz der Sprecherinnen 62
Abbildung 9:
Korrelation zwischen F0-Range und den Merkmalen
rau-klar
63
Abbildung10: Gegenüberstellung der gemessenen Sprechgeschwindigkeit und der
Hörerurteile beim Merkmalspaar
langsam-schnell
65
Abbildung 11: F0-Satzkonturen Sprecherin K25 67
Abbildung 12: Stimmstabilität der Sprecherinnen 69
Abbildung 13: Polaritätsprofil der meist präferierten Sprecherinnen 85
Abbildung 14: Präferenz der Hörer bei der ,,Wahl einer Partnerin" nach dem Bildungsgrad .
86
Abbildung 15: Präferenz der Hörer nach Nationalität 86
Abbildung 16: Präferenz der Hörer nach Bekanntheit der Sendung ,,Herzblatt" 87
Abbildung 17: Faktorenwerte der Sprecherinnen- Sendung 2 90
Abbildung 18: Faktorenwerte der Sprecherinnen- Sendung 3 91
Abbildung 19: Faktorenwerte der Sprecherinnen- Sendung 4 91
Abbildung 20: Faktorenwerte der Sprecherinnen- Sendung 5 92
Abbildung 21: Faktorenwerte aller Sprecherinnen 92
Abbildung 22: F0- Satzkonturen Sprecherin K11 95
Abbildung 23: F0- Satzkonturen Sprecherin K24 95
Abbildung 24: F0- Satzkonturen Sprecherin K12 96
6
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1:
Auswahl einer ,,Partnerin" in der Sendung ,,Herzblatt" 43
Tabelle 2:
Varimax -Faktoren 50
Tabelle 3:
Sprechgeschwindigkeit in Silben/Sekunde 64
Tabelle 4:
Dauer und Anzahl der Pausen 66
Tabelle 5:
Hörerpräferenzen bei der ,,Wahl einer Partnerin" 84
Tabelle 7:
Grundfrequenzmerkmale: Mittelwert, Minimum, Maximum, Range und
Standardabweichung 93
Tabelle 8:
Stimmstabilität: Jitter und Shimmer 94
7
Einleitung
Gegenstand dieser Studie ist die Untersuchung der Stimmen der Frauen, die von Männern als
Partnerin bevorzugt werden. Es wird der Frage nachgegangen, über welche stimmlichen
Besonderheiten die Frauen verfügen, die als Partnerin bevorzugt werden. Der Schwerpunkt
liegt nicht in der Untersuchung des Inhalts des Gesagten, sondern der stimmlichen
Eigenschaften und des Sprechstils der Sprecherinnen. Im Alltag ist die Kommunikation vieler
Menschen auf ihre Stimme begrenzt, z.B. beim Telefonieren, wo die nonverbale
Kommunikation keine Rolle spielt. Jeder erlebt angenehme sowie unangenehme Gespräche.
Obwohl sich Menschen nicht sehen, entstehen positive oder negative Gefühle, die nicht nur
aus dem Inhalt, sondern auch aus dem Sprechausdruck entstehen.
Die Partnerwahl beginnt häufig mit dem Flirten. Neben vielen anderen Faktoren darf die
Bedeutung der Stimme beim Flirten und der Partnerwahl zwischen Mann und Frau nicht
vernachlässigt werden. Oft wird der Partnerkontakt bzw. der Flirt durch rein mündliche
Kommunikation (z.B. telefonisch) hergestellt. Bei einer solchen Begrenzung haben die
Stimme und Sprechweise einen großen Einfluss darauf, ob man die gewünschte Wirkung
beim Gesprächspartner erzielt. Es geht dabei um Gefühle, die durch die Stimme auf Seiten
des Sprechers ausgedrückt und beim Hörer hervorgerufen werden. In der
zwischenmenschlichen Kommunikation ergeben sich allein durch den Sprechausdruck
ziemlich große Variationsmöglichkeiten in der Wahrnehmung einer Äußerung. Weil die
Berücksichtigung sämtlicher Variationsmöglichkeiten den Rahmen dieser Untersuchung
gesprengt hätte, wird in dieser Arbeit die Aufnahme und Verarbeitung von sprachlichen
Äußerungen nur in einem Ausschnitt ihrer Komplexität dargestellt.
Der erste Teil der Arbeit enthält einen kurzen Überblick über die bisherigen Studien zu
Partnerwahl, Persönlichkeitsmerkmalen, Frauenstimmen sowie allgemeinen akustischen
Merkmalen der Stimmen.
Im zweiten Teil wird die empirische Studie zur Auswahl der Partnerin anhand ihrer Stimme
präsentiert. Als Material dienten Stimmaufnahmen von Frauen aus einer ,,Flirt-
Fernsehsendung". Die Sprechsignale werden darin auf seine Hörerwahrnehmung untersucht.
Danach erfolgt eine verbale Beschreibung der Sprechaufnahmen. Anschließend werden die
Ergebnisse der akustischen Analyse dargestellt.
Tabellen, Graphiken und der Fragebogen werden im dritten Teil, dem Anhang dargestellt.
8
I. THEORETISCHER TEIL
9
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