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Scholary Paper (Seminar), 2008, 21 Pages
Author: Frank Ferger
Subject: Economics / Business, Miscellaneous
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Essen
Tags: Vergleich, Wirtschaft, Umwelt, EMAS, Umweltmanagementsystem, ISO 14001
Year: 2008
Pages: 21
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 22 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-18986-1
ISBN (Book): 978-3-640-18997-7
File size: 460 KB
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Abstract
In den letzen Jahren wurde die Öffentlichkeit immer mehr für die Umweltproblematik sensibilisiert, mit dem Resultat, dass Umweltschutz in der heutigen Zeit immer mehr zum zentralen Thema wird. Hierdurch entwickelt sich das ökologische Image eines Unternehmens und seiner Produkte bei vielen Kunden zu einem Absatzkriterium. Daher gilt es für die Unternehmen zu reagieren, da hier ein entscheidender Aspekt in der Kostenfrage und Imagepflege besteht, weil Umweltschutz nicht nur der Umwelt selbst, sondern auch den Unternehmen dient. Es heißt für Unternehmen, Umweltschutz in ihr Zielsystem zu integrieren und bei ihren Strategien zu berücksichtigen. Die durch das Unternehmen verursachten Umweltbelastungen müssen dokumentiert werden und Chancen- und Risikopotentiale müssen für die Zukunft abgeschätzt werden. Aus diesem Grund implementieren viele Firmen freiwillig Umweltmanagementsysteme , wie EMAS oder DIN EN ISO 14001. Diese Seminararbeit soll einen Überblick über die Umweltmanagementsysteme DIN EN ISO 14001 und EMAS geben. Zu Beginn werden die Begrifflichkeiten Umweltmanagement, Audit und Zertifizierung geklärt. Daraufhin wird erläutert, was UMS sind und die daraus resultierenden Vorteile aufgezeigt, um dann speziell auf die EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) und ISO 14001 einzugehen. Im fünften Abschnitt wird das Verhältnis der beiden UMS zueinander aufgezeigt, sowie die Unterschiede zwischen den beiden UMS nochmals kurz zusammengefasst. Abschließend werde ich noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft des Umweltmanagements geben.
Excerpt (computer-generated)
FOM Fachhochschule für Ökonomie & Management
Essen
Studienzentrum München
Berufsbegleitender Studiengang zum Diplom Kaufmann (FH)
7. Semester
Seminararbeit im Schwerpunktfach Wirtschaft und Umwelt
,,Vergleich zwischen Öko-Audit und ISO 14001."
Autor:
Frank Ferger
München, den 07.07.2008
III
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis III
Tabel enverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis IV
Abkürzungsverzeichnis IV
1. Einleitung 2
2. Begriffsbestimmung 2
2.1. Umweltmanagement 2
2.2 Audit 3
2.3. Zertifizierung 3
3. Umweltmanagementsystem (UMS) 4
3.1. Entwicklung von Umweltmanagementsystemen 4
3.2. Vorteile der Einführung eines Umweltmanagementsystems 5
4. EG-Öko-Audit-Verordnung und DIN EN ISO 14000 6
4.1. Das UMS EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS) 6
4.1.1. Rahmenbedingungen 6
4.1.2. Ziele von EMAS 7
4.1.3. Ablauf der Zertifizierung nach EMAS 7
4.1.3.1. Umweltpolitik 8
4.1.3.2. Umweltprüfung 8
4.1.3.3. Aufbau bzw. Einrichten eines Umweltmanagementsystem 9
4.1.3.4. Umweltbetriebsprüfung 9
4.1.3.5. Umwelterklärung 10
4.2. Das UMS DIN EN ISO 14001 10
4.2.1. Begrifflichkeit der DIN EN ISO 14001 11
4.2.2. Umsetzung/Ablauf des UMS nach DIN EN ISO 14001 11
4.2.3. Zertifikat nach DIN EN ISO 14001 13
5. Verhältnis und Vergleich von EMAS zu DIN EN ISO 14001 14
5.1. Verhältnis von EMAS zu ISO 14001 14
5.2. Zusammenfassender Vergleich von EMAS zu DIN EN ISO 14001 14
6. Ausblick 16
Literaturverzeichnis 17
Internetquel en 18
IV
Tabellenverzeichnis
Tabel e 1: Vorteile der Einführung eines UMS 5
Tabel e 2: Vergleich EMAS-Verordnung und DIN EN ISO 14001 15
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Ablaufdiagramm für die Beteiligung an EMAS 8
Abb. 2: Systemelemente des Umweltmanagements nach ISO 14001 12
Abb. 3: Verhältins EMAS zu DIN EN ISO 14001 14
Abkürzungsverzeichnis
AGG
Al gemeines Gleichbehandlungsgesetz
bzw.
beziehungsweise
ebd.
Ebenda
Hrsg.
Herausgeber
LPartG
Lebenspartnerschaftsgesetz
o. S.
ohne Seite
o. V.
ohne Verfasser
S.
Seite
2
1. Einleitung
In den letzen Jahren wurde die Öffentlichkeit immer mehr für die Umweltproblema-
tik sensibilisiert, mit dem Resultat, dass Umweltschutz in der heutigen Zeit immer
mehr zum zentralen Thema wird.
Hierdurch entwickelt sich das ökologische Image eines Unternehmens und seiner
Produkte bei vielen Kunden zu einem Absatzkriterium. Daher gilt es für die Unter-
nehmen zu reagieren, da hier ein entscheidender Aspekt in der Kostenfrage und
Imagepflege besteht, weil Umweltschutz nicht nur der Umwelt selbst, sondern auch
den Unternehmen dient. Es heißt für Unternehmen, Umweltschutz in ihr Zielsystem
zu integrieren und bei ihren Strategien zu berücksichtigen. Die durch das Unter-
nehmen verursachten Umweltbelastungen müssen dokumentiert werden und
Chancen- und Risikopotentiale müssen für die Zukunft abgeschätzt werden. Aus
diesem Grund implementieren viele Firmen freiwil ig Umweltmanagementsysteme1,
wie EMAS oder DIN EN ISO 14001.
Diese Seminararbeit sol einen Überblick über die Umweltmanagementsysteme
DIN EN ISO 14001 und EMAS geben.
Zu Beginn werden die Begrifflichkeiten Umweltmanagement, Audit und Zertifizie-
rung geklärt. Daraufhin wird erläutert, was UMS sind und die daraus resultierenden
Vorteile aufgezeigt, um dann speziel auf die EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS)
und ISO 14001 einzugehen.
Im fünften Abschnitt wird das Verhältnis der beiden UMS zueinander aufgezeigt,
sowie die Unterschiede zwischen den beiden UMS nochmals kurz zusammenge-
fasst. Abschließend werde ich noch einen kurzen Ausblick auf die Zukunft des
Umweltmanagements geben.
2. Begriffsbestimmung
Um ein Grundverständnis für Umweltmanagement und die damit verbundenen Sys-
teme zu vermitteln, werden im Folgenden die Begriffe Umweltmanagement, Audit
und Zertifizierung genau erläutert.
2.1. Umweltmanagement
Betriebliches Umweltmanagement beinhaltet al e auf die natürliche Umwelt bezo-
1 Der Einfachheit halber wird Umweltmanagementsystem im folgenden mit UMS abgekürzt
3
genen Gesichtspunkte der Unternehmensführung2. Umweltmanagement befasst
sich mit der Integration umweltbezogener Aspekte bei betriebswirtschaftlichen Ent-
scheidungen. Es geht um die Frage, inwieweit umweltbezogene Ansichten in be-
triebliche Entscheidungen integriert werden sollen. Dies hängt primär von den ge-
setzlichen Auflagen und den definierten Unternehmens- und Umweltzielen ab3.
In al en Bereichen berücksichtigt Umweltmanagement bei der Planung, Durchset-
zung und Kontrol e der Unternehmensaktivitäten die Verminderung und Vermei-
dung der Umweltbelastungen und die langfristige Sicherung der Unternehmenszie-
le, was al e Mitarbeiter aktiv unterstützen sollen4.
Umweltmanagement kann als eine langfristig geplante, ökologisch ausgerichtete
Art der Unternehmensführung gesehen werden, welche durch die vernetzte und
ganzheitliche Darstel ung aktiv und in sozialer Verantwortung an der Minimierung
der Umwelteinwirkungen partizipiert5.
2.2 Audit
Im wirtschaftlichen Sinne ist ein Audit ein Soll-Ist-Vergleich, der als modernes In-
formationssystem verstanden werden kann, mit Hilfe dessen man zu einem bewer-
teten Bild über Wirksamkeit und Problemangemessenheit von qualitätssichernden
Aktivitäten kommt. Durch Audits sol en Schwachstel en aufgezeigt, Verbesse-
rungsmaßnahmen angeregt und deren Wirkungen überwacht werden. Somit kann
ein Audit auch als Führungsinstrument gesehen werden, dass zur Zielvorgabe und
zur Information des Managements eingesetzt werden kann6.
Im Umweltmanagement, kann man zwischen internen und externen Audits unter-
scheiden. Interne Audits dienen der Selbstkontrol e, wohingegen externe Audits ei-
ne Prüfung durch eine Zertifizierungsstel e bezeichnen7.
2.3. Zertifizierung
Zertifizierung bezeichnet den Vorgang für den Nachweis der Funktionsfähigkeit und
Wirksamkeit eines entsprechenden Managementsystems in der Unternehmung.
Diese Bestätigung wird durch ein externes Audit erbracht, welches von einer neut-
2 Vgl. Dyckhoff (2000), S. 1
3 Vgl. Gabler Wirtschaftslexikon (2000), S. 432
4 Vgl. http://www.quality.de/lexikon/umweltmanagement.htm, Stand: 26.04.2008
5 Vgl. Qualitätsmanagement von A-Z (2008), S. 354
6 Vgl. Qualitätsmanagement von A-Z (2008), S. 5
7 Vgl. Lexikon Nachhaltiges Wirtschaften (2001), S. 21
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