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Scholarly Essay, 2007, 35 Pages
Author: Dr.med.dent. Hubertus R. Hommel
Subject: Medicine
Details
Tags: Manipulative, Therapien, Integrativen, Medizin, Akupunktur, Akupressur, Neuraltherapie
Year: 2007
Pages: 35
Bibliography: ~ 40 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-18546-7
ISBN (Book): 978-3-640-18549-8
File size: 1506 KB
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Abstract
Der Begriff „Manipulation“ steht im Zusammenhang der lateinischen „manus“ für „Hand“, im mittelalterlichen Latein entstand nach einer Heiligen-Legende das Verb „manipulare“ im Sinne des Führens eines Blinden an der Hand. Im frankophonen Raum entwickelten sich die heute verwendeten Sinngebungen. Diese unterliegen allerdings, trotz damit verbundenen positiven Vorstellungen in der Ausübung praktischer Tätigkeiten in kunstgerechter Handhabung, selbst im themenfreien Raum einer grundsätzlich negativen Grundbewertung. Solche pauschal pejorative Beurteilungen beruhen vor allem auf den vielfältigen, teils historischen Erfahrungen verschiedener Kulturen und Zivilisationen, in denen über gezielte Einflussnahme die Durchsetzung der Interessen Einzelner der sozialen und personalen Autonomie einer Gemeinschaft übergeordnet werden. Aus diesen einseitigen, intensiven, meistens „indirekten“ Beeinflussungen in der Steuerung und Prägung des Denkens, Fühlens und Verhaltens können restriktive Einschränkungen der individuellen Lebensführung resultieren, um sich schließlich auf der biopsychosozialen Ebene des jeweils Betroffenen zu manifestieren. Dessen ungeachtet unterliegt das tägliche Leben zur Meinungsbildung und in der Kommunikation ohnehin permanent verschiedenen, weniger offensichtlichen Einflüssen. Grundsätzlich ist jegliches Weltbild manipulativ gestaltet, die medialen Informationen über Sprache, Schrift und Bilder vermitteln nur Ausschnitte einer Realität, die, gegebenenfalls in gegenseitiger Kommunikation bestärkt, zu subjektiven, emotional induzierten Blickwinkeln und Verhaltensweisen führen. Positive Erkenntnisse manifestieren sich ebenfalls über Kommunikation. Generell können Einflussnahmen authentische Individualitäten beeinträchtigen, indem sie sämtliche Lebensbereiche erfassen, haben sie allerdings Normalitätscharakter.
Excerpt (computer-generated)
Institut für Nachhaltige Gesundheitswissenschaften AG Osnabrück VR 150239
Online-campus Büro D-26906 Dersum
Manipulative Therapien der Integrativen Medizin
Akupunktur, Akupressur, Neuraltherapie
Autor: Dr. R. Hubertus Hommel Aktualisiert am 2007-11-30
Der Begriff ,,Manipulation" steht im Zusammenhang der lateinischen ,,manus" für ,,Hand", im mittelalterlichen Latein entstand nach einer Heiligen-Legende das Verb ,,manipulare" im Sinne des Führens eines Blinden an der Hand. Im frankophonen Raum entwickelten sich die heute verwendeten Sinngebungen. Diese unterliegen allerdings, trotz damit verbundenen positiven Vorstellungen in der Ausübung praktischer Tätigkeiten in kunstgerechter Handhabung, selbst im themenfreien Raum einer grundsätzlich negativen Grundbewertung. Solche pauschal pejorative Beurteilungen beruhen vor allem auf den vielfältigen, teils historischen Erfahrungen verschiedener Kulturen und Zivilisationen, in denen über gezielte Einflussnahme die Durchsetzung der Interessen Einzelner der sozialen und personalen Autonomie einer Gemeinschaft übergeordnet werden. Aus diesen einseitigen, intensiven, meistens ,,indirekten" Beeinflussungen in der Steuerung und Prägung des Denkens, Fühlens und Verhaltens können restriktive Einschränkungen der individuellen Lebensführung resultieren, um sich schließlich auf der biopsychosozialen Ebene des jeweils Betroffenen zu manifestieren. Dessen ungeachtet unterliegt das tägliche Leben zur Meinungsbildung und in der Kommunikation ohnehin permanent verschiedenen, weniger offensichtlichen Einflüssen. Grundsätzlich ist jegliches Weltbild manipulativ gestaltet, die medialen Informationen über Sprache, Schrift und Bilder vermitteln nur Ausschnitte einer Realität, die, gegebenenfalls in gegenseitiger Kommunikation bestärkt, zu subjektiven, emotional induzierten Blickwinkeln und Verhaltensweisen führen. Positive Erkenntnisse manifestieren sich ebenfalls über Kommunikation. Generell können Einflussnahmen authentische Individualitäten beeinträchtigen, indem sie sämtliche Lebensbereiche erfassen, haben sie allerdings Normalitätscharakter.
Tatsächlich ist Manipulation eine Beeinflussungsform, aber nicht jede Beeinflussung Manipulation. Erziehung, religiöse Predigten sowie Therapien nehmen ebenfalls Einfluss, jedoch auf der Grundlage ethisch anerkannter Motivation. In der praktischen Anwendung gilt diese Bewertung für die Medizin schlechthin, indem sie bestehende somatische, psychische Zustände und deren mögliche Auswirkungen beeinflusst, in dem Bestreben, über therapeutischen Einsatz sie zum Wohle des jeweiligen Patienten zu ändern oder auch zu festigen. Hierunter fallen alle durch die herkömmliche Medizin validierten Maßnahmen von Kopf bis Fuß, als ,,direkte" Manipulationen. Unter diesem Aspekt werden daher selbst im cerebralen Persönlichkeitszentrum erforderliche Maßnahmen zur Beeinflussung biochemischer Konstellationen in den neuronalen Wechselwirkungsbeziehungen der Hirnaktivitäten akzeptiert. Unter der Bewertung der Festigung der Persönlichkeitsstruktur vor ethischem Hintergrund gilt dies auch für psychotherapeutische Verfahren.
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Spranger hat in der Projektbeschreibung 2008 den britischen Vorschlag zur Unterteilung der Komplementären und integrativen Therapieverfahren übernommen und katalogisiert. Danach sind Beurteilungen ebenso maßgeblich für praktische, manuelle und manipulative somatische Therapien, soweit sie die Bewertungen in EbM (evidence based medicine), EbM-elected sowie non-EbM. erfüllen. Demnach bezeichnet EbM in rationaler klinischer Auswahlentscheidung als Qualitätsmerkmal Behandlungsmaßnahmen mit statistisch belegtem Wirkungsnachweis, um hierzu sämtliche Therapien ins Verhältnis zu setzen. In der weiteren Untergliederung erfasst EbM-elected Verfahren, deren Qualitätssicherungen sich der evidenzbasierten Medizin annähern. Die unter Non-EbM subsumierten Verfahren schließlich stützen sich auf die Empirik vieler Erfolgsmerkmale und können gegebenenfalls einen Übergang in die EbM-elected finden.
Inhaltsübersicht
Inhaltsübersicht 2
Sozialimmanente Manipulationen als Steuerungselemente in der Medizin 3
Philosophische und wissenschaftstheoretische Aspekte der Chinesischen Medizin 6
Akupunktur 10
Ohrakpunktur 12
Akupunkturpunkte 13
Meridiane 15
Wirkungsprinzip der Akupunktur 19
Akupressur 21
Tuina-Anmo 22
Energiefeldtherapie (EFT) 23
Neuraltherapie 25
Wirkungsprinzip der Neuraltherapie 29
PUBLIKATIONSREFERENZEN: 32
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Sozialimmanente Manipulationen als Steuerungselemente in der Medizin
Manipulation definiert sich als ,,bewusster und gezielter Einfluss auf Menschen ohne deren Wissen und oft gegen deren Willen". Entsprechend ist Einflussnahme generell motivationsgesteuert, sei sie zum intendierten Wohle des Manipulators, oder dem vorgeblichen oder auch tatsächlichen des Manipulierten. Damit umfasst sie sämtliche Lebensbereiche, vom einfachsten zwischenmenschlichen Kommunikationsverhalten bis zur gezielten Fremdbestimmung.
Aus sozialer Sicht identifiziert sich der Begriff manipulativ ambivalent, Manipulationen werden als Eingriff in die individuelle Autarkie begriffen und somit als generell unmoralisch qualifiziert. Des ungeachtet sind Manipulationen der Bevölkerungs-, Sozial- und Altersstruktur einer Gesellschaft durch staatliche Maßnahmen wie Eugenik, Einwanderungsgesetzgebung, Ausländerrecht, Geburtenkontrolle, Familienförderung usw. unverzichtbar.
K. Popper verwendete hierfür den Begriff social engineering, als Synonym für zielgerichtete Anstrengungen zur Schaffung oder Verbesserung gesellschaftlicher Strukturen. Allerdings kritisierte K. Popper die Vorstellung, man könne sich zuerst eine ideale Gesellschaft vorstellen und dann daran gehen, dieses Ideal zu verwirklichen.
Das von ihm befürwortete social engineering besteht darin, durch die Schaffung geeigneter Institutionen jeweils nur in Teilbereiche der Gesellschaft einzugreifen, um konkrete Probleme zu lösen.
Social engineering unterstellt ein wissenschaftliche Erkenntnisse einbeziehendes, zweckorientiertes und eher technokratisches Vorgehen.
Unter Technokratie versteht man ein Interaktions- bzw. Gesellschaftsmodell, in dem nicht die Bedürfnisse von Individuen und Kollektiven über Handlungsabläufe bestimmen, sondern ausschließlich vorhandene technische Möglichkeiten. Die theoretischen Konzepte der Technokratie bezeichnet man als Technokratismus.
Ein Merkmal des Technokratismus sind auf Sachzwängen aufgebaute Argumentationsmuster, bei denen Sozial- und Bedürfnisorientierung unbeachtet bleiben.
Das Konzept der Technokratie wurde von dem amerikanischen Soziologen Th. Veblen erfunden, in Anlehnung an den Governator von N. Wiener.
N. Wiener zeigte die Gleichwertigkeit der strukturellen Eigenschaften in technischen, biologischen und gesellschaftlichen Systemen und schuf die Grundbegriffe der Kybernetik.
Die bislang beschriebenen, ursprünglich primär auf soziale Gefüge zielenden, manipulativen Handlungsabläufe lassen sich ebenso auf die Paradigmen der nach dem Maschinenmodell morphologisch orientierten Konventionellen Medizin transponieren, wie auf die der auf Kybernetik und Systemtheorie basierenden informationsgesteuerten Regulationsmedizin. Bei dieser sollen Beispiele von Steuerungs- und Regelmechanismen die Darstellung der Gültigkeit des jeweiligen
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Konzeptes einschlägig belegen. Die Standpunkte der beiden medizinischen Theoreme manifestieren sich in den entsprechenden unterschiedlich postulierten therapeutischen Prinzipien.
Die Herkömmliche Medizin deduziert die Identifizierung zur Monopolisierung aus ihrem offiziellen Anspruch einer evidenzbasierten Medizin EbM (Evidence based Medicine) auf den Grundlagen der Naturwissenschaftlichkeit.
Dem steht das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes entgegen; demnach ist als wissenschaftlich anzusehen und zu schützen ,,[...] jede wissenschaftliche Tätigkeit d.h. auf alles, was als Inhalt und Form als ernsthafter planmäßiger Versuch zur Ermittlung der Wahrheit anzusehen ist. Dies folgt unmittelbar aus der prinzipiellen Unabgeschlossenheit jeglicher wissenschaftlichen Erkenntnis. (BVerfGE 35, 79 Hochschulurteil)"
Somit ist ein ständig schwelender Diskussionspunkt zwischen den beiden Medizinen die Aberkennung wissenschaftlicher Kompetenz Unkonventioneller Verfahren. Verallgemeinernd auf die paradigmatischen Essenzen reduziert, basieren die Methoden der Konventionellen Therapien auf externen Steuerungen, wobei sich Steuerung generell als Beeinflussung einer Größe über den vorgeplanten und somit kontrollierten Ablauf einer Veränderung definiert. Als gezielte manipulative Maßnahmen greift sie in definierte physiologische Vorgänge, zur methodischen Reparatur struktureller Defekte. Hierbei orientiert sie sich am pathophysiologischen Status eines abgeschlossenen isolierten Systems.
Bezogen auf soziale Systeme entspricht dieses Vorgehen dem social engineering nach K. Popper, jedoch unter technokratischen Grundsätzen.
Die Unkonventionellen Behandlungsmaßnahmen beziehen sich auf das Grundprinzip der autonomen informationsgesteuerten Regelung über Rückkopplung. Rückkoppelung bezeichnet generell ein System, dessen Ausgangsgröße auf die Eingangsgröße modellierend rückwirkt. Beim Regelkreisprinzip biologischer Systeme handelt es sich um Gegenkoppelungen im Sinne negativer Rückkoppelungen, indem die Ausgangsgröße hemmend auf die Eingangsgröße wirkt (Abb.1).
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Abb1.
Nach diesem Modell beziehen sich in der Unkonventionellen Regulationsmedizin manipulative
Therapien auf Autoregulationsmechanismen, indem im Störfall durch extern induzierte Steuerung die
Regelautonomie durch zeitlich begrenzte, dem Individualfall entsprechende, multimodale
Therapiekonzepte unterstützt wird.
Dieses Vorgehen entspricht dem kybernetischen Gedankengut nach N. Wiener in Kontrolle und
Information.
Derart medizinisch motivierte Manipulationen für eine nachhaltige gesundheitliche Veränderung einer
Zielperson erfüllen den grundsätzlichen Aspekt einer Entwicklung. Dies gilt auch für einen möglichen
Fehlschlag, im Sinne einer Fehlentwicklung. Im Erfolgsfall erfährt diese Form der Einflussnahme eine
positive handlungsorientierte Zuordnung entsprechend einem ,,kunstgerechten und geschickten
Handgriff".
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HAUPTTEIL
Philosophische und wissenschaftstheoretische Aspekte der Chinesischen Medizin
Die Herkömmliche Westliche Medizin und die Klassische Chinesische Medizin als auch TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) unterscheiden sich wesentlich in ihren Weltbildern, ihrem Denken und daraus resultierend in Wissenschaft und Therapie. Die TCM ist eine vereinfachte und zusammengefasste Version der Klassischen Chinesischen Medizin, nach den Vorgaben der chinesischen Kulturrevolution in den 1950er-Jahren auf Anordnung von Mao Zedong. Im Folgenden wird übergreifend die Chinesische Medizin als Subsumtion für Beide stehen.
Während die Westliche Medizin primär als reaktive Antwort auf pragmatische Erfordernisse entstanden war und sich nach diesen kausalen Aspekten immer noch weiter entwickelt, hatte sich die Chinesische Medizin vor etwa 2400 Jahren als ein wissenschaftliches System auf philosophischer Basis konstituiert. Die Westliche Medizin orientiert sich in der Fixierung der Bewertungskriterien zur Beurteilung zu ihr Unkonventioneller Verfahren an den Naturwissenschaften und deren Methoden der Grundlagenforschungen, um putativ evolutionäre Muster aus den Wissenschaftsparadigmen zu eliminieren, die einen neutralen Standpunkt bei der Beurteilung von Krankheit und Therapie beeinflussen könnten. Allerdings unterliegen die daraus resultierenden Evalvationen der grundsätzlichen inzestuösen Problematik aller Wissenschaften in der Autoevaluierung ihrer eigenen Methoden und Verfahren.
Ein verständnisinniger Zugang zu fernöstlichen Denkansätzen fällt daher der Westlichen Medizin ihrer somatisch bezogenen kausalanalytischen Logik entsprechend schwer, umgekehrt hat die Chinesische Medizin keine Probleme mit der Akzeptanz westlicher Denkschemata. Der herkömmliche westliche unilaterale Blickwinkel ist daher zur Beurteilung der Chinesischen Medizin nicht geeignet, zur Sinnfälligkeit von sich dem eigenen Verständnis entziehenden Theorien, ist deren Spiegelung aus mehreren Blickwinkeln auf die eigenen Prinzipien erforderlich. Ein Zugang zu sich aus westlicher Sicht nicht immer darstellbaren Realitätsebenen ist demnach generell über 4 komplementäre Modalitäten möglich. Eine Hierarchisierung besteht nicht (Tab.1).
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| Blickwinkel | Vorkommen | Charakter |
| 1 | klassische Naturwissenschaften | logisch/systematisch |
| 2 | Chaosforschung Sozialwissenschaft | dynamisch/systemisch |
| 3 | Geisteswissenschaft | konstruk-/symbolisch tivistisch |
| 5 | Spritualität | holistisch/symbiotisch |
Tab.1
Die Chinesische Medizin erfüllt grundsätzlich alle Anforderungen an eine exakte Wissenschaft, wenn
auch in Inkongruenz zur westlichen. Sie verfügt über ein eindeutiges Vokabular, das nach bestimmten
Regeln zu einem in sich widerspruchsfreien System vernetzt ist, sie nutzt spezifische empirische
Beobachtungs- und Diagnoseverfahren, mit daraus rational schlüssigen und jederzeit reproduzierbar
resultierenden Therapien.
Die Westliche Medizin konzentriert ihren wissenschaftlichen Anspruch primär auf den Körper und
dessen Strukturen, mit dem alleinigen Ansatz einer ausschließlich nach Objektivität und
Reproduzierbarkeit unter monokausaler Fokussierung ausgerichteten Forschung nach Ursache und
Wirkung. Somit ist die grundlegende Disziplin die Anatomie, mit den ihr eigenen Strukturen.
Krankheiten werden daher meistens erst erkannt, wenn sie zu materiell nachweisbaren Veränderungen
geführt haben. Folglich werden der Krankheitsentstehung vorwiegend materielle Ursachen adjungiert,
unter weitgehender Vernachlässigung amaterieller Einflüsse.
Die sich hieraus ergebenden systematischen Anwendungen kausalanalytischer Pragmatik haben zu
immensen Fortschritten in der Akut- und Notfallmedizin sowie ganz wesentlichen Erfolgen in der
Epidemiologie geführt.
Die Heilung funktioneller und chronischer Leiden, bedingt durch subtoxische Umweltbelastungen,
psychische Überlastungen, Beeinträchtigungen des sozialen Milieus, prosperitär bedingte Defizite in
Soma und Psyche, und weitere ähnlicher unspezifischer Faktoren bleibt hiervon jedoch unberührt.
Dies ist wiederum die Domäne der Chinesischen Medizin, wogegen epidemiologische Ausbreitungen
von Krankheiten in China im Vergleich zum Westen in der Vergangenheit foudroyant verliefen, mit
einem dementsprechenden Verfall der Gesundheit weiter Bevölkerungskreise.
Im Gegensatz zur somatisch-kausalanalytisch definierten Westlichen Medizin richtet sich die
Chinesische Medizin nach funktional-induktivsynthetischen Gesichtspunkten.
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