Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Seneca, "Apocolocyntosis" - Einzelinterpretation der Nänie auf Claudius (Kapitel... close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Seneca, "Apocolocyntosis" - Einzelinterpretation der Nänie auf Claudius (Kapitel 12)

Scholary Paper (Seminar), 2008, 23 Pages
Author: Stefanie Wind
Subject: Latin

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2008
Pages: 23
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 29  Entries
Language: German
Archive No.: V116833
ISBN (E-book): 978-3-640-18730-0
ISBN (Book): 978-3-640-18874-1
File size: 254 KB
Notes :
Die Arbeit wurde im Rahmen eines Proseminars verfasst und vom Professor mit der Note "sehr gut" bewertet. Sie arbeitet den Forschungsrückstand, an dem die Nänie in Senecas Spottsatire leidet, auf und beschäftigt sich detailliert mit der formalen und inhaltlichen Interpretation dieses Klagegesangs. Es wurde beim Verfassen umfangreiche Sekundärliteratur verwendet, die im Literaturverzeichnis angeführt ist.Die Arbeit wurde im Rahmen eines Proseminars verfasst und von Professor mit der Note "sehr gut" bewertet. Sie arbeitet den Forschungsrückstand, an dem die Nänie in Senecas Spottsatire leidet, auf und beschäftigt sich detailliert mit der formalen und inhaltlichen Interpretation dieses Klagegesangs. Es wurde beim Verfassen umfangreiche Sekundärliteratur verwendet, die im Literaturverzeichnis angeführt ist.


Abstract

Seneca ist in erster Linie als popularphilosophischer Schriftsteller bekannt, der sich vor allem bei den jungen Leuten seiner Zeit großer Beliebtheit erfreute. In seinem Gesamtwerk ist das ständige Bemühen um eine moralische Festigung seiner Leser erkennbar. Gerade eine moralische Absicht vorfolgt der Autor der Apocolocyntosis, der Satire auf den verstorbenen Claudius, nicht. Berechtigt ist daher die oft gestellte Frage, ob Seneca, der auch die würdevolle offizielle Leichenrede auf Claudius komponiert hat, wirklich der Autor der anonym veröffentlichten Spottschrift ist. Literarisches Können beweist der Verfasser dieses Pamphlet – und man kann wohl davon ausgehen, dass es tatsächlich Seneca ist – jedenfalls, indem er in seiner Apocolocyntosis verschiedene Textgattungen parodiert, wie etwa die Panegyrik in den laudes Neronis (Kap. 4), die rhetorisch ausgefeilte Rede (Kap. 10–11) und die Nänie, das Klagelied auf einen Verstorbenen (Kap. 12), die im Folgenden genauer untersucht werden soll. In all der umfangreichen Forschungsliteratur, die in den vergangenen Jahrzehnten zu Seneca und besonders zur Apocolocyntosis entstanden ist,3 scheint gerade dieses Kapitel beinahe vollkommen übersehen worden zu sein: Die in Anapäste gefasste Klage der Trauergemeinde um den verstorbenen Kaiser. Der letzte, der sich ausführlicher diesem Thema zuwandte, war offenbar der berühmte Altphilologe Otto WEINREICH im Jahre 1923. Im Folgenden soll nach der Anführung allgemeiner Merkmale der Gattung der Nänie im Wesentlichen eine Einzelinterpretation der Klage um Claudius versucht werden. Dabei werden natürlich Senecas Verse, deren Spott und Ironie unverkennbar ist und herausgearbeitet werden soll, im Mittelpunkt der Untersuchung stehen. Daran schließt sich ein Vergleich der Nänie mit der ebenfalls von Seneca verfassten und durch Tacitus überlieferten Leichenrede an.


Excerpt (computer-generated)

LMU München

Institut für Klassische Philologie

Proseminar: Seneca, Apocolocyntosis

Dozent:

Wintersemester 2007/2008

SENECA, APOCOLOCYNTOSIS
EINZELINTERPRETATION
DER NÄNIE AUF CLAUDIUS
(KAPITEL 12)

Name: STEFANIE WIND
Studiengang: LEHRAMT GYMNASIUM
LATEIN ­ FRANZÖSISCH ­ ITALIENISCH
Semesterzahl: 3

 


Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeiner Teil 3
1.1 Zielsetzung und Vorgehen der Arbeit 3
1.2 Allgemeines zur Nänie 3
1.3 Inhaltliche Eingliederung der Nänie auf Claudius in den Kontext 4
1.4 Darstellung der Leichenfeier bei anderen antiken Autoren 5
2 Einzelinterpretation der Klage um Claudius 6
2.1 Die Nänie auf Claudius 6
2.1.1 Formale und inhaltliche Gliederung der Nänie 6
2.1.2 Versmaß: Anapäste 7
2.1.3 Detailinterpretation des Textes 9
2.1.3.1 Aufforderung zur Klage 9
2.1.3.2 Lob der körperlichen und geistigen Eigenschaften 10
2.1.3.3 Lob der Kriegstaten des Claudius 11
2.1.3.4 Lob der Rechtssprechung des Claudius 13
2.1.3.5 Die Freunde des Claudius 15
2.1.4 Allgemeine Tendenzen und Komisches in der Nänie 16
2.1.5 Elemente der Umgestaltung in der Nänie 16
2.2 Vergleich mit der laudatio funebris auf Claudius bei Tacitus 17
3 Schlussbemerkung 19
4 Anhang: 20
4.1 Die Nänie auf Claudius (Sen. apocol. 12,3) 20
4.2 Die laudatio funebris auf Claudius (Tac. ann. 13,3) 20
5 Literaturverzeichnis 21
5.1 Editionen 21
5.2 Kommentare zu Senecas Apocolocyntosis (Kap. 12) 21
5.3 Forschungsberichte / Bibliographien 21
5.4 Sekundärliteratur / wissenschaftliche Beiträge zum Thema 21
5.5 Nachschlagewerke, Lexika, Allgemeines 22

 


1 Allgemeiner Teil
1.1 Zielsetzung und Vorgehen der Arbeit

Seneca ist in erster Linie als popularphilosophischer Schriftsteller bekannt, der sich vor allem bei den jungen Leuten seiner Zeit großer Beliebtheit erfreute. In seinem Gesamtwerk ist das ständige Bemühen um eine moralische Festigung seiner Leser erkennbar. Gerade eine morali-sche Absicht vorfolgt der Autor der Apocolocyntosis, der Satire auf den verstorbenen Claudius, nicht. Berechtigt ist daher die oft gestellte Frage, ob Seneca, der auch die würdevolle offizielle Leichenrede auf Claudius komponiert hat, wirklich der Autor der anonym veröffentlichten Spottschrift ist.1 Literarisches Können beweist der Verfasser dieses Pamphlet ­ und man kann wohl davon ausgehen, dass es tatsächlich Seneca ist ­ jedenfalls, indem er in seiner Apocolocyntosis verschiedene Textgattungen parodiert, wie etwa die Panegyrik in den laudes Neronis (Kap. 4), die rhetorisch ausgefeilte Rede (Kap. 10­11) und die Nänie, das Klagelied auf einen Verstorbenen (Kap. 12), die im Folgenden genauer untersucht werden soll.

In all der umfangreichen Forschungsliteratur, die in den vergangenen Jahrzehnten zu Seneca2 und besonders zur Apocolocyntosis entstanden ist,3 scheint gerade dieses Kapitel beinahe vollkommen übersehen worden zu sein: Die in Anapäste gefasste Klage der Trauergemeinde um den verstorbenen Kaiser. Der letzte, der sich ausführlicher diesem Thema zuwandte, war offenbar der berühmte Altphilologe Otto WEINREICH im Jahre 1923.4

Im Folgenden soll nach der Anführung allgemeiner Merkmale der Gattung der Nänie im Wesentlichen eine Einzelinterpretation der Klage um Claudius versucht werden. Dabei werden natürlich Senecas Verse, deren Spott und Ironie unverkennbar ist und herausgearbeitet werden soll, im Mittelpunkt der Untersuchung stehen. Daran schließt sich ein Vergleich der Nänie mit der ebenfalls von Seneca verfassten und durch Tacitus überlieferten Leichenrede an.

1.2 Allgemeines zur Nänie

Wie sich die Nänie in ihrer äußeren und inhaltlichen Form genau gestaltete, lässt sich nur schlecht rekonstruieren, da keiner dieser antiken Leichengesänge vollständig überliefert ist. Die einzigen uns erhaltenen Leichenreden in Versen stammen aus gallo-romanischer Zeit und wur-den von Ausonius (geb. um 310 in Burdigala, gest. 393/94)5 und Sidonius Apollinaris (geb. um 430 in Lugdunum, gest. 486)6 verfasst, die mit dem Begriff Nänie Panegyrici auf Verstorbene

1 Vgl. dazu KNOCHE (1971), S. 63ff.
2 Eine detaillierte Bibliographie der Forschungsliteratur zu Seneca bieten BALBO, A. / MALASPINA, E.: Bibliografia senecana del XX secolo, Bologna 2005.
3 Ausführliche Forschungsberichte hierzu liefern COFFEY, M.: Seneca, Apocolocyntosis 1922­1958, Lustrum 6 (1961 [1962]) 239­271 und BRINGMANN, K.: Senecas ′Apocolocyntosis′: Ein Forschungsbericht 1959­1982, in: ANRW II, 32, 2, S. 885­914.
4 Siehe WEINREICH (1923). Dort vor allem das Kapitel II, C: ,,Intermezzo: Zwischenstation auf Erden nebst Nänie (c.12)", S. 106­119.
5 Vgl. Kl. Pauly s. v. Ausonius [2], Bd. 1, Sp.774­776.
6 Vgl. Kl. Pauly s.v. Sidonius Apollinaris, Bd. 5, Sp. 174.

 


sowie Grabinschriften betitelten.7 Als antiker Vertreter hat allein die Parodie der Nänie in Senecas Apocolocyntosis die Zeiten überdauert.8

Cicero gibt uns im zweiten Buch De legibus, in dem er sich eingehend mit Begräbnisriten beschäftigt, eine knappe Beschreibung: Honoratorum virorum laudes in contione memorentur, easque etiam <et> cantus ad tibicinem prosequatur, cui nomen neniae, quo vocabulo etiam <apud> Graecos cantus lugubres nominantur. (Cic. leg. II,24,62)

Eine kurze Definition der literarischen Gattung der Nänie bietet auch WILPERT in seinem Sachwörterbuch der Literatur, in dem er die Nänie als ein ,,in der Frühzeit des antiken Rom [gesungenes] Trauer-, Preis- und Klagelied auf Verstorbene" erklärt, das von weiblichen Ver-wandten des Verstorbenen oder ,,gemieteten Klageweibern unter Anführung einer praefica"9 während der Leichenprozession zu Flötenklängen vorgetragen wurde. Sehr bald bereits trat die laudatio funebris an die Stelle der Nänie, die sich allerdings vermutlich nicht aus dieser entwickelt hat.10

Der Versuch, die Nänie in der augusteischen Zeit als ,,Stück alter Volksfrömmigkeit beim Tode großer Persönlichkeiten" wiederzubeleben, scheiterte.11 Ein Antrag des Senats nach dem Tod des Augustus, die Söhne und Töchter der römischen Nobilität bei den Trauerfeierlichkeiten eine Nänie singen zu lassen, sei abgelehnt worden, da diese Form der Trauerbekundung in Rom schon seit dem dritten vorchristlichen Jahrhundert als überkommen und nicht mehr zeitgemäß empfunden wurde.12 Anhaltspunkte hierfür finden sich bereits bei Naevius, Plautus und Lucilius.

1.3 Inhaltliche Eingliederung der Nänie auf Claudius in den Kontext

Nach Ablehnung seiner Vergöttlichung durch den Göttersenat muss Claudius den Himmel verlassen und wird von Merkur bei seinem Gang in die Unterwelt begleitet (11,6)13. Der Weg der beiden führt über die Erde, wo Claudius seinem Leichenzug begegnet und einen Chor den Klagegesang, naenia (12,3), singen hört. Das zwölfte Kapitel der Apocolocyntosis, das formal betrachtet genau in der Mitte der inhaltlich ringförmig gebauten Satire steht,14 bildet damit einen

7 Vgl. MIRMONT (1903), S. 368ff.
8 Ausführlich behandelt MIRMONT (1903) im Kapitel ,,La nenia" (S. 359ff.) Ursprung und Verwendung der Nänie.
9 WILPERT (1989), S. 604 [Nänie].
10 Vgl. KIERDORF (1980), S. 99.
11 Siehe WILPERT (1989), S. 604 [Nänie].
12 Vgl. MIRMONT (1903), S. 361. Wie sehr sich die Nänie um die Zeitenwende von ihrer ursprünglichen Form und Funktion entfernt hatte und in Verruf geraten war, beschreibt MIRMONT mit folgenden Worten: ,,[À] l′époque d′Auguste, la nénie désignait soit un chant funèbre tombé en désuétude, soit des litanies magiques, des complaintes populaires, des chansons d′enfants, ou, en général, toute sorte de rengaines et de sornettes." (S. 365)
13 Soweit nicht anders vermerkt sind im Folgenden die direkten und indirekte Zitate der Apocolocyntosis in der Ausgabe von ROSSBACH entnommen, der auch die Verszählung folgt.
14 WEINREICH (1923) teilt die Apocolocyntosis ein in ,,Ouvertüre" (Kap. 1­4), ,,Erstes Hauptstück: Claudii Himmelfahrt" (Kap. 5­11), ,,Intermezzo: Zwischenstation auf Erden nebst Nänie" (Kap. 12), ,,Zweites Hauptstück: Claudii Höllenfahrt" (Kap. 13­15) und ,,Exodium" (Kap. 15,2) (vgl. S. IX­XI).

 


Übergang, eine letzte aufschiebende Station zwischen Claudius′ Aufenthalt im Himmel, wo er bis zuletzt vergeblich auf seine Aufnahme in den Kreis der Götter gehofft hat und seiner endgültigen und unabwendbaren Bestrafung in der Unterwelt.

WEINREICH sieht in der Nänie auf Claudius (12,3) nach dem Nero-Enkomion (4,1) und der Augustus-Rede (10,1­11,5) den dritten formalen Höhepunkt in der Satire.15 Auffällig ist dabei, dass der Lobgesang auf Nero, der in Hexameter gefasst ist und den zukünftigen Herrscher preist, damit beginnt, dass Clotho16 den Lebensfaden des Claudius abreist und damit sein Leben beendet. Es spannt sich ein Bogen über die Rede des göttlichen Augustus, die gewissermaßen den Scheitelpunkt der Handlung darstellt, da sie das hoffnungsvolle Emporstreben des Claudius endgültig beendet und den Abstieg in die Unterwelt notwendig macht, bis hin zum Klagegesang auf den verstorbenen Claudius, in dem in die Vergangenheit zurückgeblickt und Claudius′ Verdienste gelobt werden.

1.4 Darstellung der Leichenfeier bei anderen antiken Autoren

In großer Ausführlichkeit wird die Leichenfeier für Claudius nur in Senecas Apocolocyntosis dargestellt. Die antiken Historiker schreiben zwar viel über seine Herrschaft und erwähnen die kuriosen Umstände seines Todes, über die Stimmung Volk nach dem Ableben des Kaisers wird jedoch nur wenig gesagt. P. Cornelius Tacitus (geb. 55 n. Chr., Todesjahr unbekannt)17 lässt das zwölfte Buch seiner Annalen mit dem Tod des Claudius enden, zu dessen Ehren ein aufwendiges Leichenbegängnis stattgefunden habe,18 und berichtet zu Beginn des dreizehnten Buches von der von Seneca verfassten und von Nero vorgetragenen Leichenrede für Claudius.19

Auch bei C. Suetonius Tranquillus (geb. ca. 70 n. Chr., Todesjahr unbekannt)20, der bekanntlich offen ist für Anekdoten und Klatsch, wird in den Kaiserviten Claudius′ Sterben in aller Anschaulichkeit ausgemalt. Dass man für ihn eine prachtvolle Leichenfeier veranstaltete, wird nur beiläufig knapp erwähnt.21 Seneca findet bei ihm jedoch einiges Material an Geschichten über Claudius′ Leben, deren Wahrheitsgehalt oft zweifelhaft ist, die er aber in seiner Apocolocyntosis und besonders auch in der Nänie verarbeitet.

15 Vgl. ebd., S. 106.
16 Eigentlich ist es Atropos, die Unabwendbare, die den Lebensfaden abschneidet. Bei Seneca vollzieht allerdings Clotho, die der Mythentradition zufolge den Lebensfaden spinnt, diese Handlung (vgl. GRANT/HAZEL (2004), S. 153 [Fatae]).
17 Vgl. Kl. Pauly s. v. Tacitus [1], Bd. 5, Sp. 486­493.
18 Dazu Tac. ann. 12,69: caelestesque honores Claudio decernuntur et funeris sollemne perinde ac divo Augusto celebratur.
19 Zum Tod des Claudius in Tac. ann. 12, 65­69, Leichenbegängnis und Leichenrede für Claudius in Tac. Ann. 13, 2­3.
20 Vgl. Kl. Pauly s. v. Suetonius [2], Bd. 5, Sp. 411­414.
21 Die Umstände von Claudius′ Tod in Suet. Claud. 43­46, Erwähnung der Trauerfeier in Suet. Claud. 45: Excessit III. Id. Octob. Asinio Marcello Acilio Auiola coss. sexagesimo quarto aetatis, imperii quarto decimo anno, funeratusque est sollemni principum pompa et in numerum deorum relatus und Suet. Nero 9: Orsus hinc a pietatis ostentatione Claudium apparatissimo funere elatum laudavit et consecravit.

 



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/116833/seneca-apocolocyntosis-einzelinterpretation-der-naenie-auf-claudius
please wait Please wait