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Der >Deutsche Herbst< 1977: Die Entführung der Landshut und die Befreiung der Geiseln durch die GSG 9

Autor: Karsten Kramer
Fach: Politik - Sonstige Themen

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Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 1999
Seiten: 20
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 236 KB
Archivnummer: V11689
ISBN (E-Book): 978-3-638-17774-0
Anmerkungen :
Gibt die Entführung der Landshut und die Befreiung der Geiseln chronologisch wieder, eingeordnet in den Gesamtzusammenhang Bundesregierung vs. RAF.193 KB

Textauszug (computergeneriert)

Der >Deutsche Herbst< 1977: Die Entführung der Landshut 
und die Befreiung der Geiseln durch die GSG 9

von Karsten Kramer

DAS INHALTSVERZEICHNIS :

1. Die Einleitung Seite 1

2. Die Vorgeschichte Seiten 2

3. Die Hauptakteure Seiten 3

4. Die Chronologie der Ereignisse Seiten 5

5. Die Auswirkungen Seiten 17

6. Die Literatur Seite 18



1. Die Einleitung:

Der "Deutsche Herbst" war der Höhepunkt einer langen Auseinandersetzung zwischen der Rote Armee Fraktion und der deutschen Bundesregierung. Als eines der zentralen Ereignisse jener 44 Tage im September und Oktober 1977 stellte sich die Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut" dar, die von arabischen Terroristen durchgeführt wurde mit dem Ziel, die Freilassung von inhaftierten RAF-Mitglieder zu erreichen.
Ziel dieser Arbeit ist es, einerseits den Ablauf der Entführung in der "Landshut", andererseits aber auch die Bemühungen der Bonner Politiker zur Konfliktlösung darzustellen.
Zu diesem Zwecke wird vorab im zweiten Kapitel eine kurze Vorgeschichte des "Deutschen Herbst" gegeben. Hierbei stehen die Aktivitäten der Rote Armee Fraktion seit der Zeit ihres ersten Auftretens 1970 im Mittelpunkt. Der dritte Abschnitt stellt die Hauptakteure der "Landshut"-Entführung und -Befreiung vor, an dieser Stelle werden sowohl die Anführer der Terroristen wie auch die Entscheidungsträger in der Bonner Regierung kurz portraitiert. Das darauffolgende vierte Kapitel bildet den Hauptteil der vorliegenden Arbeit, hier wird der Ablauf der Flugzeugentführung bis hin zur Befreiung und Rückkehr der Geiseln ausführlich dargestellt. Die chronologische Ausarbeitung fußt auf Berichten und Originalquellen, die Stefan Aust (Der Baader-Meinhof-Komplex, Hamburg 1998), Kai Hermann und Peter Koch (Entscheidung in Mogadischu, Hamburg 1977) sowie Heinrich Breloer (Todesspiel, Köln 1997) in ihren Arbeiten zusammengetragen und bewertet haben. Abschließend wird im fünften Kapitel auf die unmittelbaren Auswirkungen der "Landshut"-Erstürmung hingewiesen.

2. Die Vorgeschichte:

Die Befreiung von Andreas Baader aus der Haft am 14. Mai 1970, die er wegen des Kaufhausbrandes von 1968 in Frankfurt verbüßte, wird als die Geburtsstunde der Rote Armee Fraktion angesehen . Die "Baader-Meinhof-Gruppe" vollzog damit den Schritt in die Illegalität, entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren zum "Staatsfeind Nr.1".
Die RAF verübte Anschläge auf staatliche und wirtschaftliche Institutionen und Personen, tötete dabei zahlreiche Menschen. Die Polizei reagierte mit Großfahndungen, zunächst ohne Erfolg. Erst Mitte 1972 konnten die Anführer der ersten Terroristen-Generation verhaftet werden. Getrennt voneinander und vom normalen Anstaltsbetrieb isoliert verbrachten sie die ersten Jahre in den Gefängnissen. Am 21. Mai 1975 begann die Gerichtsverhandlung gegen die RAF-Terroristen in einem extra hierfür erbauten Prozeßgebäude in Stuttgart-Stammheim.
Der von der "Bewegung 2. Juni" Ende Februar 1975 entführte CDU-Politiker Peter Lorenz wurde im Austausch gegen fünf inhaftierte Terroristen freigelassen. Zum ersten Mal hatte sich eine deutsche Regierung von Terroristen erpressen lassen. Die freigekommenen Verbrecher verübten in der Folgezeit erneut Anschläge und töteten insgesamt fünfzehn Menschen. Daraufhin zog Bundeskanzler Schmidt einen Schlußstrich:

[...]

 

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