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Termpaper, 2006, 11 Pages
Author: Kristina Wallner
Subject: Philosophy - Theoretical (Realisation, Science, Logic, Language)
Details
Institution/College: Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
Tags: Platons, Höhlengleichnis, Proseminar
Year: 2006
Pages: 11
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-19446-9
File size: 142 KB
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Abstract
Im Jahre 427 vor Christus wurde der antike griechische Philosoph Platon, als Sohn von Ariston und Periktione, einer reichen und vornehmen Familie aus Athen, geboren. Sein Vater, der ein Nachkomme der früheren Könige von Athen gewesen sein soll, starb schon früh. Seine Mutter soll eine entfernte Verwandte des athenischen Staatsmann Solon sein. Nach dem frühen Tod ihres Mannes heiratete sie Pyrilampes, einen Freund des Perikles. Er hatte drei Geschwister. Zwei Brüder, Adeimantos und Glaukon und eine Schwester, Potone. Als Platon noch jung war, wollte er eine politische Laufbahn einschlagen. Jedoch, enttäuscht von der politischen Führung Athens, zog er sich aus dieser zurück. Er lernte Sokrates etwa 407 vor Christus kennen und wurde sein Schüler und dadurch zum Philosophen. Nach der Hinrichtung von Sokrates 399 vor Christus ging er, auch besorgt um seine eigene Sicherheit, aus Athen fort. Er reiste nach Italien, Sizilien und wie vermutet wird auch nach Ägypten. Auf seiner Reise besuchte er unter anderem die Pythagoreer in Unteritalien und nahm auf Sizilien mit Dionysios I., dem Tyrannen von Syrakus, Kontakt auf. Er wollte diesen für seine staatspolitischen Ideen gewinnen, jedoch blieb dieser Versuch erfolglos und er wurde daraufhin abgeschoben. Es wird vermutet, dass er auf dem Sklavenmarkt der Insel Aigina verkauft wurde, allerdings ziemlich schnell wieder frei kam. Nach seiner Rückkehr nach Athen gründete er die Akademie, dessen Vorbild die Pythagoreer waren. Diese war die erste philosophische Schule in Athen und blieb die bedeutendste Universität in der antiken Welt, bis der oströmische Kaiser Justinian I. sie 529 nach Christus schließen ließ. Der Studienplan der Akademie umfasste unter anderem die Gebiete der Astronomie, Biologie, Mathematik und Philosophie. Aristoteles war dessen bekanntester Schüler. Im Jahre 366 vor Christus reiste er erneut nach Sizilien. Dieses Mal aber auf Einladung des Tyrannen Dionysios II. Seine dritte und letzte Reise trat er im Jahre 361 an. Ab 360 vor Christus verbrachte Platon sein übriges Leben damit, der Lehrtätigkeit nachzugehen. Im Jahre 347 vor Christus, im hohen Alter von 80 Jahren starb Platon in Athen.
Excerpt (computer-generated)
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
Lehrstuhl für Philosophie
PS: ,,Platon Apologie"
Wintersemester 2006/2007
Hausarbeit zum Thema
,,Platons Höhlengleichnis"
Verfasserin: Kristina Wallner
Abgabedatum: 21.12.2006
Gliederung
1. Biographie von Platon 3
2. Kurzübersicht über Platons Werke 4
3. Aufbau und Inhalt der Politeia 5
4. Das Höhlengleichnis 6
5. Interpretation des Höhlengleichnis 8
6. Literaturverzeichnis 10
2
1. Biographie von Platon
Im Jahre 427 vor Christus wurde der antike griechische Philosoph Platon, als Sohn
von Ariston und Periktione, einer reichen und vornehmen Familie aus Athen,
geboren. Sein Vater, der ein Nachkomme der früheren Könige von Athen gewesen
sein soll, starb schon früh. Seine Mutter soll eine entfernte Verwandte des
athenischen Staatsmann Solon sein. Nach dem frühen Tod ihres Mannes heiratete
sie Pyrilampes, einen Freund des Perikles. Er hatte drei Geschwister. Zwei Brüder,
Adeimantos und Glaukon und eine Schwester, Potone. Als Platon noch jung war,
wollte er eine politische Laufbahn einschlagen. Jedoch, enttäuscht von der
politischen Führung Athens, zog er sich aus dieser zurück. Er lernte Sokrates etwa
407 vor Christus kennen und wurde sein Schüler und dadurch zum Philosophen.
Nach der Hinrichtung von Sokrates 399 vor Christus ging er, auch besorgt um seine
eigene Sicherheit, aus Athen fort. Er reiste nach Italien, Sizilien und wie vermutet
wird auch nach Ägypten. Auf seiner Reise besuchte er unter anderem die
Pythagoreer in Unteritalien und nahm auf Sizilien mit Dionysios I., dem Tyrannen von
Syrakus, Kontakt auf. Er wollte diesen für seine staatspolitischen Ideen gewinnen,
jedoch blieb dieser Versuch erfolglos und er wurde daraufhin abgeschoben. Es wird
vermutet, dass er auf dem Sklavenmarkt der Insel Aigina verkauft wurde, allerdings
ziemlich schnell wieder frei kam. Nach seiner Rückkehr nach Athen gründete er die
Akademie, dessen Vorbild die Pythagoreer waren. Diese war die erste
philosophische Schule in Athen und blieb die bedeutendste Universität in der antiken
Welt, bis der oströmische Kaiser Justinian I. sie 529 nach Christus schließen ließ.
Der Studienplan der Akademie umfasste unter anderem die Gebiete der Astronomie,
Biologie, Mathematik und Philosophie. Aristoteles war dessen bekanntester Schüler.
Im Jahre 366 vor Christus reiste er erneut nach Sizilien. Dieses Mal aber auf
Einladung des Tyrannen Dionysios II. Seine dritte und letzte Reise trat er im Jahre
361 an. Ab 360 vor Christus verbrachte Platon sein übriges Leben damit, der
Lehrtätigkeit nachzugehen. Im Jahre 347 vor Christus, im hohen Alter von 80 Jahren
starb Platon in Athen.
Die Ideenlehre kann als Kern seiner Philosophie bezeichnet werden. Durch die
Begründung der objektiv - idealistischen Philosophie, nahm Platon großen Einfluss
auf die gesamte Entwicklung der Philosophie. Bis in die heutige Zeit hinein, knüpft
3
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