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Softwareverteilung und Systeminstallation - Methoden, Verfahren und Tools

Diploma Thesis, 2008, 93 Pages
Author: Christian Wimmer
Subject: Computer Science - Technical Computer Science

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2008
Pages: 93
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 37  Entries
Language: German
Archive No.: V117061
ISBN (E-book): 978-3-640-18917-5

File size: 2529 KB

Abstract

Stationäre Computer und Laptops sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Beinahe alle Prozesse in einem Unternehmen werden heute von Computern unterstützt. Es obliegt dabei einer speziellen Gruppe von Mitarbeitern diese Computer und die Infrastruktur am Laufen zu halten. Diese Administratoren sind dabei auch für die Versorgung der Rechner mit der nötigen Software verantwortlich. Sobald ein zu verwaltendes Netzwerk von Computern eine gewisse Größe erreicht hat, wird die Installation der Rechner schnell zur Qual. Während es bei ein paar PCs noch kein großes Problem darstellt ’mal eben’ diese und jene Anwendung zu installieren, wird dies bei größeren Netzwerken zu einer Mammutaufgabe. Allzu schnell sind die Adminstratioren nur noch dabei von PC zu PC laufen und per Hand die nötige Software zu installieren. Zielsetzung dieser Diplomarbeit ist es, Methoden Verfahren und Tools der Softwareverteilung vorzustellen. Wie der Titel vermuten lässt, soll dabei neben den theoretischen Grundlagen auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Die theoretischen und praktischen Ausführungen erheben dabei nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Arbeit möchte dabei die folgende Frage beantworten: Wie kriege ich die Installation von Anwendungen und Rechnern über das Netzwerk automatisiert und was muss ich dafür tun und beachten?


Excerpt (computer-generated)

Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

(Diplom-Studiengang Wirtschaftsinformatik)

Thema
Softwareverteilung und Systeminstallation
Methoden, Verfahren und Tools

Diplomarbeit zur Erlangung des akademischen Grades:
Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH) an der Hochschule Deggendorf

vorgelegt von:
Christian Wimmer, Erlbach
am: 10.09.2008

 


Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis i
Abkürzungsverzeichnis iii
Abbildungsverzeichnis vi
1 Einleitung 1
1.1 Zielsetzung 1
1.2 Aufbau der Diplomarbeit 2
2 Grundlagen 4
2.1 Die IT-Infrastructure Library - ITIL 4
2.1.1 Service-Support 4
2.1.2 Service-Delivery 6
2.1.3 ITIL und Softwareverteilung 6
2.2 Client- und Softwaremanagement 7
2.3 Der Software-Lebenszyklus 8
2.4 Arten der Softwareverteilung 11
2.5 Softwareverteilung als fortlaufender Prozess 12
3 Installationsverfahren und Paketierung 13
3.1 Allgemeine Überlegungen 13
3.2 Anforderungen an eine Paketierungsumgebung 14
3.3 Manuelle Installation 14
3.4 Unattended Setup 16
3.4.1 Ermittlung des Installertyps 18
3.4.2 Windows Installer 19
3.4.2.1 Features 20
3.4.2.2 Transforms erstellen 22

 


3.4.2.3 Bedeutung von MSI Paketen für Softwareverteilung 24

3.4.2.4 Fazit Windows Installer 25

3.4.3 INNO Installer 26

3.4.4 Nullsoft Scriptable Install System 27

3.4.5 InstallShield 27

3.4.6 WISE Installer 28

3.4.7 Fazit Unattended Setup 29

3.5 Skriptgesteuerte Installation 29

3.5.1 Skriptsprachen für Windows 30

3.5.2 Beispiel: Skriptgesteuerte Installation mit AutoIt 32

3.5.3 Fazit Skriptgesteuerte Installation 37

3.6 Snapshot Verfahren 37

3.6.1 Repacketierung mit WinInstall LE 38

3.6.2 Fazit Snapshotverfahren 42

4 Systeminstallation am Beispiel von Windows XP 43

4.1 Installationsquelle vorbereiten 43

4.1.1 Integration eines Service Pack 44

4.1.2 Sicherheitsupdates integrieren 44

4.1.3 Treiber und weitere Anwendungen integrieren 47

4.1.3.1 Treiber integrieren 47

4.1.3.2 Anwendungen integrieren 47

4.1.4 Antwordatei erstellen 48

4.1.5 Tool-Tip nLite 49

4.2 Remote Installation Services 50

4.3 Systeminstallation im Netzwerk mit PXE 51

4.4 Imaging zur Betriebssysteminstallation 53

4.4.1 Die Windows SID Problematik 54

4.4.2 Fazit Imaging 55

5 Verteilung 56

5.1 Grundsätzliche Varianten der Softwareverteilung 56

5.1.1 Pull Prinzip 56

5.1.2 Push Prinzip 56

5.1.3 Thin Client Betrieb 57

5.2 Softwareverteilung mittels Netzwerkfreigabe 58

ii

 


5.3 Softwareverteilung mittels Windows Gruppenrichtlinien 59

5.4 Softwareverteilung mit Hilfe spezieller Software 62

6 Integrierte Softwaremanagementlösungen 63

6.1 Open PC Server Integration (Opsi) 64

6.2 Microsoft Systems Management Server 65

6.3 Baramundi 65

6.4 enteo NetInstall 65

6.5 Fazit 66

7 Weitere Aspekte des Softwaremanagements 67

7.1 Inventarisierung 67

7.2 Lizenzmanagement 67

7.3 Patch und Update Management 68

7.3.1 Windows Server Update Services 68

7.4 Fernwartung 69

8 Softwareverteilung unter Windows Vista 70

8.1 Windows Vista Systeminstallation 70

8.2 Änderungen an Windows Vista 71

9 Schlussbetrachtung und Fazit 74

9.1 Schlussbetrachtung 74

9.2 Fazit 75

Literatur 76

Anhang 80

A-1 Autoit 7-Zip Installationskript 80

A-2 Beispiel Windows XP Antwortdatei 82

iii

 


Abkürzungsverzeichnis

BIOS - Basic Input Output System
CD - Compact Disc
CMDB - Configuration Management Database
DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol
DVD - Digital Video Disc, auch Digital Versatile Disc
ERP - Enterprise Resource Planning
GUI - Graphical User Interface
IBS - Image-based Setup
ITIL - IT-Infrastructure Library
MSI - Microsoft Software Installation
MSI - Microsoft Software Transform
NBP - Network Bootstrap Program
NSIS - Nullsoft Scriptable Install System
OEM - Original Equipment Manufacturer
Opsi - Open PC Server Integration
PXE - Preboot Execution Environment
RIS - Remote Installation Services
S. - Seite(n)
SID - Security Identifier

iv

 


SLA - Service Level Agreements

SMS - Systems Management Server

SPSS - Statistical Package for the Social Sciences

TFTP - Trivial File Transfer Protocol

UAC - User Account Control, deutsch Benutzerkontensteuerung

USSF - Universal Silent Switch Finder

VBS - Visual Basic Script

VNC - Virtual Network Computing

WIM - Windows Image Format

WinInstall LE - WinInstall Limited Edition

WSH - Windows Scripting Host

WSUS - Windows Server Update Services

XML - eXtensible Markup Language

v

 


Abbildungsverzeichnis

2.1 ITIL im Überblick 5
2.2 Management von Hard- und Software im Kontext von ITIL Service Support 7
2.3 Softwarelebenszyklus 8
2.4 Der Kreislauf der Softwareverteilung 12
3.1 WinInstall LE in VirtualPC, eine saubere und zeitsparende Paketierungsumgebung 15
3.2 Parameter des Setups Service Pack 1 SQL Server 2005 16
3.3 USSF erkennt viele Installationsprogramme und liefert die Parameter für die automatisierte Installation 19
3.4 Funktionalitäten der Windows Installer Technologie 20
3.5 Microsoft Office Custom Installation Wizard 23
3.6 Mit Hilfe des Adobe Installshield Tuner lässt sich die Installation des Adobe Reader sehr genau konfigurieren 24
3.7 Inno Installer im Einsatz 26
3.8 Der für NSIS typische Schriftzug verrät diesen Installer 27
3.9 Der typische erste Bildschirm des InstallShield Installers 28
3.10 Der Wise Installer ist einfach durch dieses Fenster zu erkennen 29
3.11 Einfaches AutoIt Skript - öffnet Notepad, gibt Hello World ein, schließt das Fenster und speichert nicht 30
3.12 AutoScriptWriter nimmt Tastatur- und Mauseingaben auf und erstellt daraus ein AutoHotKey Skript 31
3.13 Das Installationsprogramm von 7-Zip 33
3.14 7-Zip fertig installiert 34
3.15 7-Zip File Manager 35
3.16 7-Zip lässt sich mittels des Filemanger mit unterstützten Dateitypen verknüpfen 36
3.17 Window Info liefert viele Informationen zu Programmfenstern 37
3.18 WinInstall Discover 39
3.19 Dateien können von der Erstellung des Snapshots ausgenommen werden 40
3.20 WinInstall erstellt den ,,vorher" Snapshot 40

vi

 


3.21 WinInstall erstellt aus den Unterschieden der Snaptshots ein MSI Paket 41

3.22 WinInstall Paketübersicht 42

4.1 Integration Windows XP Service Pack 3 44

4.2 Die beiden Arten von Sicherheitsupdates benötigen unterschiedliche Parametr 46

4.3 Setupmanager erlaubt die Erstellung einer Antwortdatei 49

4.4 nLite im Einsatz 50

4.5 Typischer PXE Bootbildschirm 51

4.6 PXE Kommunikation 52

5.1 Beispiel für das Pull Prinzip: Zenworks Application Launcher 57

5.2 Einfache Netzwerkfreigabe zur Softwareverteilung 58

5.3 Konfiguration der Softwareverteilung 60

5.4 Kategorien für die Softwarepakete 61

5.5 Die Software ist fertig eingerichtet und wird bei der nächsten Anmeldung verteilt 61

8.1 Typische autoamtisierte Systeminstalltion von Windows Vista 72

8.2 Benutzerkontensteuerung von Windows Vista 73

vii

 


1 Einleitung

Stationäre Computer und Laptops sind aus dem heutigen Alltag nicht mehr wegzudenken. Beinahe alle Prozesse in einem Unternehmen werden heute von Computern unterstützt. Es obliegt dabei einer speziellen Gruppe von Mitarbeitern diese Computer und die Infrastruktur am Laufen zu halten. Diese Administratoren sind dabei auch für die Versorgung der Rechner mit der nötigen Software verantwortlich. Sobald ein zu verwaltendes Netzwerk von Computern eine gewisse Größe erreicht hat, wird die Installation der Rechner schnell zur Qual. Während es bei ein paar PCs noch kein großes Problem darstellt ′mal eben′ diese und jene Anwendung zu installieren, wird dies bei größeren Netzwerken zu einer Mammutaufgabe. Allzu schnell sind die Adminstratioren nur noch dabei von PC zu PC laufen und per Hand die nötige Software zu installieren.

1.1 Zielsetzung

Zielsetzung dieser Diplomarbeit ist es, Methoden Verfahren und Tools der Softwareverteilung vorzustellen. Wie der Titel vermuten lässt, soll dabei neben den theoretischen Grundlagen auch die Praxis nicht zu kurz kommen. Die theoretischen und praktischen Ausführungen erheben dabei nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Arbeit möchte dabei die folgende Frage beantworten:

Wie kriege ich die Installation von Anwendungen und Rechnern über das Netzwerk automatisiert und was muss ich dafür tun und beachten?

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