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Termpaper, 2006, 28 Pages
Author: Jennifer Kahnt
Subject: Tourism
Details
Tags: Indien, Land, Tourismus
Year: 2006
Pages: 28
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 16 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-19584-8
File size: 447 KB
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Abstract
Mark Twain beschrieb Indien 1897 als „das Land der Träume und Romanzen, des ungeheuren Reichtums und der unglaublichen Armut, des Prunks und der Lumpen, der Paläste und Baracken, (…) der Tiger und Elefanten, der Kobras und des Dschungels, der hundert Völker mit hunderten Sprachen, tausend Religionen und zwei Millionen Göttern…“ Eben diese und heute noch immer bestehenden Gegensätze bewogen den Autor über dieses faszinierende Land zu schreiben. Aufgrund der Vielfältigkeit des Themas und des begrenzten Umfangs der Arbeit konnte nicht jeder Aspekt ausführlich behandelt werden. Somit legte man Augenmerk auf bestimmte Aspekte, wie Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung. Probleme beim Schreiben der Arbeit traten vor allem im Bereich des Tourismusmarketing Indiens auf. Es gestaltete sich als äußerst schwierig hierzu Informationsmaterial ausfindig zu machen. [...]
Excerpt (computer-generated)
Indien
Fach: Tourismusgeografie III
Abgabedatum: 16.01.2007
vorgelegt von: Jennifer Kahnt
3. Semester
TEM 2005
Euro Business College Jena
Gliederung
1 Vorwort 3
2 Allgemeines 4
2.1 Geografie
und
Landesnatur 4
2.2 Klima und Vegetation 4
2.3 Religionen 6
2.4 Wirtschaft 8
3 Tourismus 10
3.1 Rahmenbedingungen 10
3.2 Allgemeines
Touristenprofil 16
3.3 Tourismusorganisation 18
4 Schlussbetrachtung 19
5 Literaturverzeichnis 20
6 Anhang 22
1 Vorwort
Mark Twain beschrieb Indien 1897 als ,,das Land der Träume und Romanzen, des
ungeheuren Reichtums und der unglaublichen Armut, des Prunks und der
Lumpen, der Paläste und Baracken, (...) der Tiger und Elefanten, der Kobras und
des Dschungels, der hundert Völker mit hunderten Sprachen, tausend Religionen
und zwei Millionen Göttern..."1
Eben diese und heute noch immer bestehenden Gegensätze bewogen den Autor
über dieses faszinierende Land zu schreiben. Aufgrund der Vielfältigkeit des
Themas und des begrenzten Umfangs der Arbeit konnte nicht jeder Aspekt
ausführlich behandelt werden. Somit legte man Augenmerk auf bestimmte
Aspekte, wie Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung.
Probleme beim Schreiben der Arbeit traten vor allem im Bereich des
Tourismusmarketing Indiens auf. Es gestaltete sich als äußerst schwierig hierzu
Informationsmaterial ausfindig zu machen.
1 Polyglott, APA GUIDE Indien, Langenscheidt KG, München 2005. S. 15.
3
2 Allgemeines
2.1 Geografie
und
Landesnatur
Indien ist ein Staat in Südostasien und umfasst den größten Teil des indischen
Subkontinents. Seine Fläche beträgt 3.287.590 km2 und gilt somit als der 7. größte
Staat der Erde. Indien erstreckt sich vom Himalaja, dem höchsten Gebirge der
Welt, über die Ganges Ebene mit breiten, fruchtbaren Stromebenen, bis hin zum
Indischen Ozean. Das Land grenzt an Pakistan, die chinesische autonome Region
Tibet, Nepal, Bhutan, Myanmar sowie an Bangladesch.2 Insgesamt beträgt die
Grenzlänge 14.103 Kilometer. Da der nördliche Teil des umstrittenen Kaschmirs
seit 1949 unter pakistanischer Kontrolle steht, hat Indien keine gemeinsame
Grenze mit Afghanistan mehr.
Kaum ein Land umfasst so viele Landschaftsformen wie Indien. Nördlich des
Äquators findet man ausgedehnte Trockengebiete, darunter die größten Wüsten
der Welt. Im Kontrast dazu erstrecken sich an der Südküste großflächige
Regenwälder. Weiterhin bietet das Land im Norden felsige Küstenstreifen,
Hochflächen mit alpinem Charakter sowie steinig, ödes Land und breite
Sumpfgebiete an der Ostküste. Den höchsten Punkt bildet der Berg
Kanchenjunga, nahe der Grenze zu Nepal, mit 8.598 Metern. Die Nordostregion
wird durch das bis zu 3.800 Meter hohe Paktai- oder Purvachalgebirge von
Myanmar sowie das knapp 2.000 Meter hohe Khasigebirge von Bangladesch
abgeschirmt. Eine regelrechte Trennung zwischen Nord- und Südindien erfolgt
durch natürliche Weise durch die Hochebene von Dekkan. 3
2.2 Klima und Vegetation
Das Klima in Indien ist außer in den Bergregionen überwiegend tropisch. Nord-
und Zentralindien sind dabei kontinentaler geprägt. Der indische Sommer erstreckt
sich von März bis Mai. In dieser Zeit ist es sehr heiß und trocken. Vor allem im
Norden kommt es zu Sandstürmen und Temperaturen über 40°C. Im Süden
herrscht bei 27-29°C aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ein schwüles Klima.
2 Siehe Anhang S. 23.
3 Vgl. Polyglott, APA GUIDE Indien, Langenscheidt KG, München 2005, S. 19ff.
4
Weiterhin ist das Niederschlagsverhalten während dieser Periode durch den
Indischen Monsun geprägt. Im Juni setzt dann der Südwestmonsun ein und bringt
kühle Temperaturen sowie heftige Regenfälle mit sich. Von Oktober bis Dezember
beherrscht der Südostmonsun das Klima. Der Winter in Nordindien beginnt im
November. Die Temperaturen im Gebiet des Himalajas belaufen sich dabei bis
Februar auf circa 5°C. Im gleichen Zeitraum liegen diese in Südindien bei über
20°C. Für den größten Teil Indiens befindet sich die beste Reisezeit während der
Wintermonate zwischen Oktober und März. Südindien sollte man jedoch zwischen
Januar und April bereisen, da es dort in diesen Monaten am trockensten ist.4
Norden
Quelle: http://www.iten-online.ch/klima/asien/indien/delhi.htm; 24.10.2006
Süden
Quelle: http://www.iten-online.ch/klima/asien/indien/bangalore.htm; 24.10.2006
4 Vgl. Polyglott, APA GUIDE Indien, Langenscheidt KG, München 2005, S. 19.
5
Aufgrund dieser unterschiedlichen klimatischen Bedingungen konnte sich eine
immens vielfältige Pflanzenwelt entwickeln. Diese ist jedoch bereits heute
teilweise durch unzählige Naturlandschaften zerstört. Nur noch circa ein Drittel des
Landes ist bewaldet. 5
2.3 Religionen
Vier der größten Religionen unserer Zeit fanden ihren Ursprung in Indien:
Hinduismus, Buddhismus, Jainismus und Sikhismus. Durch Eroberungen,
Kolonialismus und Einwanderungen ins Land trafen diese später auf den Islam
und das Christentum. Somit entwickelte sich bis heute eine reichhaltige
Religionslandschaft. Obwohl der Buddhismus über die Jahrhunderte die
bevorzugte Religion war, starb der Hinduismus nie aus und konnte seine Stellung
als dominierende Religion langfristig behaupten. Gleichzeitig besitzt Indien jedoch
nach Indonesien und Pakistan weltweit die drittgrößte muslimische Bevölkerung
mit circa 140.000 Menschen.
Die Religionen sind insgesamt wie folgt verteilt:
Religiöse Bevölkerung
Prozentsatz
Hindus 80,5
%
Moslems 13,4
%
Christen 2,3
%
Sikhs
1,9 %
Buddhisten 0,8
%
Jainas 0,4
%
Andere 0,6
%
Verteilung der Religionen in Indien
Quelle: http://www.wikipedia.org/wiki/Indien, 02.08.2006.
Der Hinduismus, die einzige bedeutende Religion, von der kein Gründer bekannt
ist, findet seinen Ursprung mit der Einwanderung der Indo - Europäer nach Indien.
5 Vgl. Polyglott, APA GUIDE Indien, Langenscheidt KG, München 2005, S. 19.
6
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