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Rekonstruktion des Konzeptes der „entfremdeten Arbeit“ - Inwiefern kritisiert Marx später diese Vorstellung?

Scholary Paper (Seminar), 2006, 14 Pages
Author: MA Desislava Dimova
Subject: Sociology - Classics, Basics and Theoretical Directions

Details

Event: Lektürekurs Karl Marx
Institution/College: University of Heidelberg
Tags: Rekonstruktion, Konzeptes, Arbeit“, Inwiefern, Marx, Vorstellung, Lektürekurs, Karl, Marx
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2006
Pages: 14
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 7  Entries
Language: German
Archive No.: V117252
ISBN (E-book): 978-3-640-19682-1
ISBN (Book): 978-3-640-19692-0
File size: 101 KB

Abstract

Das grundlegende Ziel dieser Hausarbeit ist es das Konzept der „entfremdeten Arbeit“ von Karl Marx vorzustellen und nach Kontinuitäten und Brüche seiner Theorie in den späteren Werken zu suchen. Im Laufe der Ausführung werden drei ausgewählte Werke von Marx auf die Entwicklung des Entfremdungsgedanken untersucht und zwar: die Ökonomisch-philosophischen Manuskripte, die Deutsche Ideologie, insbesondere den Teil I. Feuerbach und das Kapital. Der Auswahl ist durch die Teilung in zwei Phasen, in Früh- und Spätschriften der Marxschen Werke bestimmt, wobei das Konzept der „entfremdeten Arbeit“ in den Pariser Manuskripten von 1844 enthalten ist. Besonders interessant für das Erklärungsvermögen der Arbeit sind auch die Auseinandersetzungen und die Anlehnungen der Marxschen Theorie an den Philosophen Hegel und Feuerbach, die zum Ausdruck kommen werden. Die Selbstkritik und der Vergleich zwischen den Denkern helfen dabei, Marx von seinen Zeitgenossen auszugrenzen und das Neue und Besonderen nicht nur an seiner Entfremdungstheorie, sondern im gesamten Gefüge der Gesellschafts- und Revolutionstheorie zu finden. Es wird auch danach gefragt welche Rolle die Entfremdung überhaupt für Marx spielt und zu welcher Zwecke er von der „entfremdeten Arbeit“ auch Gebrauch macht. In drei Schritten wird auf die einzelnen Texte eingegangen und die wichtigsten Stellen analysiert und verglichen. Am Ende der Arbeit wird auch ein Fazit über die Kritik und die Weiterentwicklung der Theorie der Entfremdung gezogen. Gerade in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten ist der entscheidende Kernteil des Konzepts der „entfremdeten Arbeit“ zu finden. Dieser markiert die wichtigsten Momente bei der Herausbildung der Entfremdungstheorie. Der Ansatz trägt bei Marx dazu bei, eine kritische Gesellschaftsanalyse durchzuführen, indem er die Produktionsverhältnisse unter den kapitalistischen Bedingungen aufdeckt und seine Kritik ausübt. Der Leitfaden in seinen Werken ist die Untersuchung der Beziehungen zwischen den Arbeitern und der Arbeit, die Entfremdung und ihre Konsequenzen für die gesellschaftliche Entwicklung.


Excerpt (computer-generated)

Ruprecht-Karls Universität Heidelberg

Rekonstruktion des Konzeptes der „entfremdeten Arbeit“ - Inwiefern kritisiert Marx später diese Vorstellung?

Desislava Dimova

 

Inhaltsverzeichnis


1 Einleitung ... 3

2 Hauptteil ... 3

2.1 Ökonomisch – philosophische Manuskripte ... 3
2.2 Entfremdung von dem Produkt der Arbeit ... 4
2.3 Entfremdung von dem Produktionsprozess ... 5
2.4 Entfremdung von der Natur und der Gattung ... 6
2.5 Entfremdung von sich selbst ... 7

3 Thesen über Feuerbach ( Die deutsche Ideologie) ... 8

3.1 Historischer Materialismus als Geschichte der Gesellschaft ... 8
3.2 Weiterentwicklung der Entfremdungstheorie – die Arbeitsteilung ... 9

4 Das Kapital ... 10

4.1 Die Ausbeutung der Arbeiter im Kapitalismus ... 10
4.2 Das Herrschaft-Knechtschaftsverhältnis ... 11
4.3 Die Aufhebung der Entfremdung ... 11

5 Fazit ... 12

6 Literaturverzeichnis ... 13

 

 

1 Einleitung

Das grundlegende Ziel dieser Hausarbeit ist es das Konzept der „entfremdeten Arbeit“ von Karl Marx vorzustellen und nach Kontinuitäten und Brüche seiner Theorie in den späteren Werken zu suchen. Im Laufe der Ausführung werden drei ausgewählte Werke von Marx auf die Entwicklung des Entfremdungsgedanken untersucht und zwar: die Ökonomisch-philosophischen Manuskripte, die Deutsche Ideologie, insbesondere den Teil I. Feuerbach und das Kapital. Der Auswahl ist durch die Teilung in zwei Phasen, in Früh- und Spätschriften der Marxschen Werke bestimmt, wobei das Konzept der „entfremdeten Arbeit“ in den Pariser Manuskripten von 1844 enthalten ist.
Besonders interessant für das Erklärungsvermögen der Arbeit sind auch die Auseinandersetzungen und die Anlehnungen der Marxschen Theorie an den Philosophen Hegel und Feuerbach, die zum Ausdruck kommen werden. Die Selbstkritik und der Vergleich zwischen den Denkern helfen dabei, Marx von seinen Zeitgenossen auszugrenzen und das Neue und Besonderen nicht nur an seiner Entfremdungstheorie, sondern im gesamten Gefüge der Gesellschafts- und Revolutionstheorie zu finden. Es wird auch danach gefragt welche Rolle die Entfremdung überhaupt für Marx spielt und zu welcher Zwecke er von der „entfremdeten Arbeit“ auch Gebrauch macht.
In drei Schritten wird auf die einzelnen Texte eingegangen und die wichtigsten Stellen analysiert und verglichen. Am Ende der Arbeit wird auch ein Fazit über die Kritik und die Weiterentwicklung der Theorie der Entfremdung gezogen.


2 Hauptteil


2.1 Ökonomisch – philosophische Manuskripte

Gerade in den Ökonomisch-philosophischen Manuskripten ist der entscheidende Kernteil des Konzepts der „entfremdeten Arbeit“ zu finden. Dieser markiert die wichtigsten Momente bei der Herausbildung der Entfremdungstheorie. Der Ansatz trägt bei Marx dazu bei, eine kritische Gesellschaftsanalyse durchzuführen, indem er die Produktionsverhältnisse unter den kapitalistischen Bedingungen aufdeckt und seine Kritik ausübt. Der Leitfaden in seinen Werken ist die Untersuchung der Beziehungen zwischen den Arbeitern und der Arbeit, die Entfremdung und ihre Konsequenzen für die gesellschaftliche Entwicklung. Schon der Titel lässt den spezifischen Charakter dieses Werkes erkennen: Marx agiert als Vermittler zwischen der Nationalökonomie und er Philosophie. Er untersucht die gegebenen ökonomischen Verhältnisse aus seinem philosophischen Blickwinkel, er such nach dem Zusammenhang zwischen Konkurrenz, Arbeitsteilung, Privateigentum und Kapital. Hier findet man auch die bewusste Abgrenzung zu Hegel, weil Marx sich erst für die materiellen Bedingungen interessiert und danach seine Schlüsse für den menschlichen Geist zieht. Es geht nicht vom Bewusstsein der Menschen aus, sondern von den materiellen und natürlichen Gegebenheiten.

 

[...]



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