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Ökonomie des World Wide Web: Unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Online-Ableger von Zeitungen und Zeitschriften

Termpaper, 2000, 22 Pages
Author: Guttsche/ Sieburg/ Rose
Subject: Communications: Multimedia, Internet, New Technologies

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 22
Grade: befriedigend
Language: German
Archive No.: V11730
ISBN (E-book): 978-3-638-17801-3
ISBN (Book): 978-3-638-72310-7
File size: 459 KB

Abstract

Die Aufgabe dieser Hausarbeit ist die unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Onlineableger von Zeitungen und Zeitschriften zu klären. Zuerst wird auf die Internetökonomie im Allgemeinen eingegangen, anschließend wird anhand einer empirischen Studie die derzeitige Situation im Bereich der Online-Zeitungen und Zeitschriften erläutert. Abschließend werden konkrete Fallbeispiele beschrieben. Außerdem wurden Informationen der Web-Seiten von Online-Zeitungen und Zeitschriften verwendet.


Excerpt (computer-generated)

Ökonomie des World Wide Web: 
Unternehmerische Planung und Marketingausrichtung 
der Online-Ableger von Zeitungen und Zeitschriften

von Thomas Guttsche

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4

2. Kurze Geschichte des Internet 4

3. Ökonomie des World-Wide-Web 5

3.1. Wie ist die Internetökonomie entstanden? 5

3.2. Revolution des Internet und die Ursachen 5

3.3. Entwicklung der Informations- 
und Kommunikationstechniken 6

3.4. Zusatznutzen des Internet 7

3.4. Content und Perspektiven der Internet-Ökonomie 7

4. Allgemeines zu Online-Zeitungen 
und Online-Zeitschriften 8

4.1 Verhältnis Zeitung / Zeitschrift zu Internet 8

4.2 Nutzer von Online-Zeitungen und Zeitschriften 8


4.3 Content: Web-Angebote 9
4.4 Webspezifika 10

4.5 Strategische Zielsetzungen 11

4.6 Investitionen und Einnahmequellen 12

5. Fallbeispiele 13

5.1 Online Zeitschriften 13
5.1.1 Spiegel-Online 13
5.1.2 Focus-Online 14

5.2 Online-Zeitungen 15
5.2.1 Nordbayern Infonet 15
5.2.2 Süddeutsche Zeitung 15

5.2.3 Die Zeit 16

6. Conclusio 17

6.1. Kritik 17

Anhang 18
Abbildungen: 18
Bibliographie: 21


1. Einleitung

Die Aufgabe dieser Hausarbeit ist die unternehmerische Planung und Marketingausrichtung der Onlineableger von Zeitungen und Zeitschriften zu klären. Zuerst wird im Verlauf der Arbeit auf die Internetökonomie im Allgemeinen eingegangen, anschließend wird anhand einer empirischen Studie die derzeitige Situation im Bereich der Online-Zeitungen und Zeitschriften erläutert. Nachfolgend werden konkrete Fallbeispiele behandelt, zu deren Ausführung wir Antworten von den eigens befragten jeweiligen Online-Redaktionen verwendet haben. Außerdem wurden Informationen der Web-Seiten von Online-Zeitungen und Zeitschriften verwendet.

2. Kurze Geschichte des Internet

Das Internet ist ein Produkt des Kalten Krieges: Ende der sechziger Jahre suchte das US- Militär aufgrund der Kubakrise nach Mitteln und Wegen, militärische Befehle so sicher zu transportieren, dass nicht einmal ein Atombombenangriff das System zerstören könnte. So wurde ein dezentrales Computernetz entwickelt, das selbst bei Ausfall eines oder mehrerer Vermittlungsknoten die Nachrichten zum Ziel weitersenden konnte. Jeder Befehl sollte in kleine Pakete aufgeteilt werden, die voneinander unabhängig durch das Netz versandt werden konnten. Bei Ausfall einer Datenleitung sollte ein anderer Weg gewählt werden. Aufgrund des Rüstungswettlaufes spielten finanzielle Mittel eine geringere Rolle. 1969 entstand der Vorläufer des Internet, das DARPANET (Defense Advanced Research Agency Network), später APRANET. 1970 wurde das Netz für Universitäten und Labors geöffnet, was ein erhebliches Wachstum aufgrund der damit entstandenen Möglichkeiten zur Folge hatte. 1972 waren 40 Rechner im APRANET integriert. Informatikstudenten entwickelten dann 1973 einen Standard, der den globalen Austausch von Daten festsetzte. Dies begründete gewissermaßen die Geburtsstunde des heutigen Internet. 1983 löste sich das APRANET von militärischen Interessen und wurde zu einem zivilen Netz. Das Militär nutzte von da an das separate MILNET.

3. Ökonomie des World-Wide-Web

3.1. Wie ist die Internetökonomie entstanden?

Grundvoraussetzung der Entstehung einer Internet-Ökonomie ist die Tatsache,
dass die Entwicklung in der Internetbranche um ein Vielfaches schneller verläuft, als in anderen Wirtschaftsstrukturen. Damit ist eine hohe Dynamik der Wirtschaftsabläufe verbunden und der Internetmarkt unterliegt somit einem ständigen Wandel in einem wenig ausgeglichenem Zeitverhältnis. So kann ein Unternehmen durch die Entwicklung einer technischen Neuerung nur noch einen sehr geringen Zeitvorsprung gegenüber konkurrierenden Unternehmen erreichen.
Es wird versucht, diese Entwicklung mit dem Übergang von der Industrie - zur Informationsgesellschaft zu erklären. So wie die Industrialisierung einen Wandel der Land- und Handarbeit zur Folge hatte, so wird auch eine Veränderung der heutigen Industriejobs immer wahrscheinlicher.
Einige Prognosen sagen voraus, dass eine ganz neue Wirtschaftsstruktur bereits im Entstehen ist, die mit der heutigen sehr wenig gemein hat. Das Internet wird nicht nur als Informationsquelle und Massenmedium genutzt, sondern es stehen bereits ganze Industrien dahinter, die den neu entstandenen Markt nicht nur nutzen, sondern ihn reglementieren.
Der Unterschied zur realen Ökonomie besteht in der Art der Entstehung. Sie unterlag keinen wirtschaftlich festgelegten Strategien und ist nicht nach dem Prinzip von Nutzen und Wirkung, sondern sind eher zufällig entstanden. Technologische Neuerungen sind weitestgehend getrennt von der Entwicklung des Internet entstanden. Sie waren folglich nicht geplant und erst 1993, mit der Einführung des ersten kommerziellen Internetbrowsers, war die Bedeutung absehbar.

3.2. Revolution des Internet und die Ursachen

[...]

 


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