Bitte warten
Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.
Seminararbeit, 2008, 19 Seiten
Autor: Elisabeth Adam
Fach: Philosophie - Philosophie der Antike
Details
Institution/Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Institut für Philosophie)
Tags: Antike, Kommentierung, Schrift, Peri, Hermeneias, Beispiel, Kommentare, Ammonius, Stephanos, Aristoteles, Peri, Hermeneias
Jahr: 2008
Seiten: 19
Note: 2,0
Literaturverzeichnis: ~ 7 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-19957-0
ISBN (Buch): 978-3-640-20548-6
Dateigröße: 136 KB
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Zusammenfassung / Abstract
Die aristotelische Schrift Peri Hermeneias ist sicherlich eines der bekanntesten und wichtigsten Werke des antiken Philosophen. Bis heute ist sie Gegenstand von wissenschaftlichen Untersuchungen, Seminaren an Universitäten oder Diskussionen um ihre Authentizität, den Zeitraum ihrer Abfassung oder die Auslegung des Textes. Aber nicht nur gegenwärtig, sondern auch schon in der Antike setzen sich zahlreiche Philosophen mit der Hermeneutik, wie die Abhandlung im Deutschen oft betitelt wird, auseinander und kommentieren sie. Eben die Kommentierung der Schrift in der Antike ist denn auch Thema dieser Arbeit. Anhand zweier ausgewählter Kommentare soll gezeigt werden, wie Peri Hermeneias in frühen Jahrhunderten verstanden und interpretiert wurde. Als Grundlage sollen hierfür zunächst Aristoteles und Peri Hermeneias selbst Erwähnung finden. Nach einer kurzen Biographie des Autors sollen Fragen bezüglich Thema, Abfassungszeitraum, Authentizität usw. der Schrift beantwortet werden. Anschließend werden dann alle belegten antiken Kommentare und deren Autoren erläutert, bevor mit Ammonius Hermeiu und Stephanos speziell die beiden Autoren der näher zu betrachtenden Kommentare vorgestellt werden. Schließlich werden im letzten Teil der Arbeit die Interpretationen von Ammonius und Stephanos analysiert. Aus Platzgründen werden allerdings nur jeweils die wichtigsten Punkte der Analysen zum 1. Kapitel der Schrift erläutert. Aufgezeigt werden soll zum einen, wie Ammonius und Stephanos die aristotelischen Anmerkungen verstehen, gleichzeitig sollen aber auch Gemeinsamkeiten oder Differenzen in den Interpretationen herausgearbeitet werden. In einem Fazit werden abschließend die Ergebnisse zusammengefasst und bewertet.
Textauszug (computergeneriert)
Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, Institut für Philosophie
Mittelseminar: Aristoteles ,,Peri Hermeneias"
Sommersemester 2008
05.09.2008
Antike Kommentierung der aristotelischen Schrift Peri
Hermeneias
am Beispiel der Kommentare
von Ammonius und Stephanos
Elisabeth Adam
Iberoromanische Philologie 8 / Philosophie 4
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
S. 1
2. Aristoteles und sein Werk Peri Hermeneias
S. 2
3. Kommentierung der Schrift Peri Hermeneias in der Antike
S. 4
4. Die Autoren der zu analysierenden Kommentare
S. 5
4.1 Ammonius
S. 5
4.2 Stephanos
S. 5
5. Der Kommentar von Ammonius
S. 6
5.1 Kapitel 1 bei Ammonius
S. 7
6. Kommentar von Stephanos im Vergleich zu
Ammonius′ Kommentar
S. 11
6.1. Kapitel 1 bei Stephanos
S. 11
7. Fazit
S. 15
Bibliographie
S. 16
1 Einleitung
Die aristotelische Schrift
Peri Hermeneias
1 ist sicherlich eines der bekanntesten und
wichtigsten Werke des antiken Philosophen. Bis heute ist sie Gegenstand von
wissenschaftlichen Untersuchungen, Seminaren an Universitäten oder Diskussionen um ihre
Authentizität, den Zeitraum ihrer Abfassung oder die Auslegung des Textes.
Aber nicht nur gegenwärtig, sondern auch schon in der Antike setzen sich zahlreiche
Philosophen mit der Hermeneutik, wie die Abhandlung im Deutschen oft betitelt wird,
auseinander und kommentieren sie.
Eben die Kommentierung der Schrift in der Antike ist denn auch Thema dieser Arbeit.
Anhand zweier ausgewählter Kommentare soll gezeigt werden, wie
Peri Hermeneias
in
frühen Jahrhunderten verstanden und interpretiert wurde.
Als Grundlage sollen hierfür zunächst Aristoteles und
Peri Hermeneias
selbst Erwähnung
finden. Nach einer kurzen Biographie des Autors sollen Fragen bezüglich Thema,
Abfassungszeitraum, Authentizität usw. der Schrift beantwortet werden. Anschließend werden
dann alle belegten antiken Kommentare und deren Autoren erläutert, bevor mit Ammonius
Hermeiu und Stephanos speziell die beiden Autoren der näher zu betrachtenden Kommentare
vorgestellt werden. Schließlich werden im letzten Teil der Arbeit die Interpretationen von
Ammonius und Stephanos analysiert. Aus Platzgründen werden allerdings nur jeweils die
wichtigsten Punkte der Analysen zum 1. Kapitel der Schrift erläutert. Aufgezeigt werden soll
zum einen, wie Ammonius und Stephanos die aristotelischen Anmerkungen verstehen,
gleichzeitig sollen aber auch Gemeinsamkeiten oder Differenzen in den Interpretationen
herausgearbeitet werden. In einem Fazit werden abschließend die Ergebnisse
zusammengefasst und bewertet.
1 Gr.
Peri Hermeneias
, lat.:
De Interpretatione
, dt. Über die Sprachform der Sätze: Braun, E.: Art.: Aristoteles,
in: Franco Volpi (Hrsg.): Großes Werklexikon der Philosophie, Bd. 1, Stuttgart: Alfred Kröner Verlag, 2004,
S. 76.
1
2 Aristoteles und sein Werk Peri Hermeneias
Aristoteles wird 384 vor Christus in Stagira geboren. Nach dem Tod seiner Eltern
Nikomachos und Phaestis, kommt er in Obhut von Proxenos bevor er im Alter von 17 Jahren
nach Athen geht und Platons Akademie beitritt. In ihr lernt er in den nächsten 20 Jahren neben
der Philosophie Platons auch die sokratischen und vorsokratischen Lehren kennen, entwickelt
gleichzeitig jedoch auch seine eigenen Standpunkte. Nach Platons Tod, im Jahr 347 vor Chr.,
geht Aristoteles aus Athen fort. Zum einen, weil nicht er, Platons bester Schüler, dessen
Nachfolger wird, zum anderen, da die politische Situation in Athen sehr angespannt ist.
Zunächst reist er für einige Zeit nach Atarneus und Assos, dann nach Mytilene, bevor er
343/342 Erzieher des dreizehnjährigen Thronfolgers Alexander2 am makedonischen Hof wird.
Zwischen 335 und 334 kehrt er zurück nach Athen, wo er sich endgültig von Platons
Akademie lossagt und stattdessen im
Lykeion
3 selbständig lehrt und forscht. Erneut sind
politische Spannungen der Grund, warum Aristoteles Athen 323 ein zweites Mal verlässt. Er
begibt sich nun in das Haus seiner Mutter nach Chalkis. Hier stirbt er im Jahr 322 im Alter
von 62 Jahren.4
Noch heute, Jahrtausende nach seinem Tod, sind Aristoteles′ Lehren bedeutend für die
Philosophie. Die von ihm begründete Logik beispielsweise, wird bis ins 20. Jahrhundert, in
dem Frege die moderne Logik entwickelt, nicht entscheidend verändert. Aber auch in anderen
Bereichen der Philosophie haben seine Werke bis in die heutige Zeit großen Einfluss.5
Seinen Wirkungen entsprechend umfangreich ist denn auch das aristotelische Gesamtwerk. Es
ist in der Ausgabe des Andronikos, die etwa 30 vor Chr. entsteht, weitestgehend erhalten. Die
überlieferten Schriften sind zu einem großen Teil Vorlesungsskripte oder Notizen, die von
Aristoteles nicht unbedingt zur Publikation vorgesehen waren. Sie beschäftigen sich unter
anderem mit Logik, Metaphysik, als deren Begründer er und Platon gelten, Ethik, Staatslehre,
Naturlehre, Rhetorik und Dichtung.6
Eines der erhaltenen Werke des Aristoteles ist
Peri Hermeneias
.
Diese Schrift ist eine von
sechs Einzelschriften, die im so genannten
Organon7
zusammengefasst sind.
In
Peri Hermeneias
beschreibt und erklärt Aristoteles die Grundbestandteile eines Textes,
2 Später: Alexander der Große: Horster, Detlef: Art.: Aristoteles, in: Oliver Schütze (Hrsg.): Metzler Lexikon
Antiker Autoren, Stuttgart und Weimar: Metzler, 1997, S. 100.
3 Ein öffentliches Gymnasium: Braun, S. 65.
4 Braun, S. 65. & Horster, S. 100.
5 Horster, S. 98-99.
6 Vgl. ebd.
7
Organon
: Sammlung aus sechs Einzelschriften des Aristoteles (Die Kategorien,
Peri Hermeneias
, Erste und
Zweite Analytik, Topik, Sopistische Widerlegungen), die jedoch wahrscheinlich nicht vom Autor selbst
benannt und als Sammlung zusammengestellt wurde: Aristoteles: Peri Hermeneias, übersetzt und erläutert
von Hermann Weidemann, herausgegeben von Hellmut Flashar, Berlin: Akademie Verlag, 2002, S. 47.
2
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Autor: Marco FeindlerVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Autor: Zoran ZivkovicVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Autor: Claudia NickelVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Autor: Maik PhilippVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Autor: Mark RichterVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: