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Grundlagen guter Gesprächsführung (Gesprächsvorbereitung) mit besonderer Betrachtung von Friedemann Schulz von Thun

Termpaper, 2008, 13 Pages
Author: Christian Bach
Subject: Sociology - Communication

Details

Category: Termpaper
Year: 2008
Pages: 13
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V117450
ISBN (E-book): 978-3-640-19602-9

File size: 139 KB

Abstract

In der vorliegenden Arbeit werde ich mich mit den Grundlagen guter Gesprächsführung beschäftigen. Da es sich um eine zweigeteilte Arbeit handelt, werde ich im ersten Teil auf die Gesprächsvorbereitung eingehen und Anton Koehler wird in seinem Teil der Arbeit darauf eingehen, wie gute Gespräche ablaufen. Die Fragestellung, die in dieser Arbeit beantwortet werden soll, ist: Wie kann man sich systematisch auf gute und konstruktive Gespräche vorbereiten? Um diese Frage zu beantworten, gehe ich zunächst davon aus, dass die Funktion des Kommunikationsquadrats und die einhergehenden Aufschlussmöglichkeiten, die es zusätzlich bietet, bekannt sind. Friedemann Schulz von Thun schreibt, dass „ein und dieselbe Nachricht stets viele Botschaften gleichzeitig enthält. Dies ist eine Grundtatsache des Lebens, um die wir als Sender und Empfänger nicht herumkommen.“ Gerade in der Tatsache, dass eine Nachricht mehrere Botschaften enthält, sieht Schulz von Thun die Ursache für komplizierte und störanfällige Kommunikation . Das von Schulz von Thun entwickelte Modell dient als wichtiges Grundmodell in der heutigen Kommunikationspsychologie und ist somit auch eine wichtige Grundlage guter Gesprächsführung. Mit Hilfe des Kommunikationsquadrats werde ich zunächst vier Aspekte vorstellen, die eine Vorbereitung auf gute Gespräche erleichtern. Da nicht nur die vier Aspekte Schulz von Thuns zur Vorbereitung wichtig sind, sondern auch Faktoren, wie die Rahmenklärung und die Verabredung zum Gespräch existenziell auf den Ausgang des Gespräches sind, werden diese in den darauf folgenden Passagen bearbeitet.


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) Bergisch Gladbach

Veranstaltung: Soziale Kompetenzen

Grundlagen guter Gesprächsführung

- Gesprächsvorbereitung -





1


Inhaltsverzeichnis

1

Einleitung 1

2

Die Gesprächsvorbereitung

1

2.1

Die Selbstklärung

2

2.1.1 Sachebene

3

2.1.2 Appellebene

3

2.1.3 Beziehungsebene

4

2.1.4 Selbstoffenbarungsebene

4

2.2 Die

Rahmenklärung

5

2.3

Die Verabredung zum Gespräch

6

3 Zusammenfassung

6

4 Anhang

­

Das Kommunikationsquadrat

8

5 Literaturverzeichnis

10

2


1 Einleitung

In der vorliegenden Arbeit werde ich mich mit den Grundlagen guter Gesprächsführung

beschäftigen. Da es sich um eine zweigeteilte Arbeit handelt, werde ich im ersten Teil auf die

Gesprächsvorbereitung eingehen und Anton Koehler wird in seinem Teil der Arbeit darauf

eingehen, wie gute Gespräche ablaufen.

Die Fragestellung, die in dieser Arbeit beantwortet werden soll, ist: Wie kann man sich

systematisch auf gute und konstruktive Gespräche vorbereiten?

Um diese Frage zu beantworten, gehe ich zunächst davon aus, dass die Funktion des

Kommunikationsquadrats und die einhergehenden Aufschlussmöglichkeiten, die es zusätzlich

bietet, bekannt sind. Friedemann Schulz von Thun schreibt, dass ,,ein und dieselbe Nachricht stets

viele Botschaften gleichzeitig enthält. Dies ist eine Grundtatsache des Lebens, um die wir als

Sender und Empfänger nicht herumkommen."1 Gerade in der Tatsache, dass eine Nachricht

mehrere Botschaften enthält, sieht Schulz von Thun die Ursache für komplizierte und störanfällige

Kommunikation2. Das von Schulz von Thun entwickelte Modell dient als wichtiges Grundmodell

in der heutigen Kommunikationspsychologie und ist somit auch eine wichtige Grundlage guter

Gesprächsführung.

Mit Hilfe des Kommunikationsquadrats werde ich zunächst vier Aspekte vorstellen, die eine

Vorbereitung auf gute Gespräche erleichtern.

Da nicht nur die vier Aspekte Schulz von Thuns zur Vorbereitung wichtig sind, sondern auch

Faktoren, wie die Rahmenklärung und die Verabredung zum Gespräch existenziell auf den

Ausgang des Gespräches sind, werden diese in den darauf folgenden Passagen bearbeitet.

2 Die Gesprächsvorbereitung

Da das Kommunikationsquadrat (Erklärung s. Anhang) sowohl ein wichtiges Analyseinstrument,

als auch eine Basis zur Strukturierung von zwischenmenschlicher Kommunikation darstellt, kann

man es auch zur Vorbereitung auf Gespräche benutzen. Solche Vorbereitungen sind sicherlich

nicht für kurze Gespräche gedacht, sondern für jene, in denen Grundsatzfragen besprochen und

Ziele definiert werden sollen.

1 Schulz von Thun, Friedemann (1981), S.26

2 vgl. Schulz von Thun, Friedemann (1981), S.26

3



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