Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Jesu Botschaft von der Gottesherrschaft fordert den ganzen Menschen close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Jesu Botschaft von der Gottesherrschaft fordert den ganzen Menschen

Scholary Paper (Seminar), 2005, 16 Pages
Author: Christiane Haid
Subject: Theology - Biblical Theology

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2005
Pages: 16
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V117571
ISBN (E-book): 978-3-640-20017-7
ISBN (Book): 978-3-640-20590-5
File size: 96 KB

Abstract

Ist Jesus von Nazareth nicht aktueller als je zuvor? Warum haben die Menschen solche Schwierigkeiten, seine Botschaft anzunehmen, ja überhaupt anzuhören und sich mit ihr auseinander zu setzen? Zuhören, Liebe, Rücksicht, Gemeinschaft, Freiheit, Wahrheit, Klarheit sind das nicht die Schlagworte, nach denen die heutigen Generationen hungern und in allem, was sie versuchten um an die Grenzen zu stoßen, fanden sie keine befriedigende Antwort auf ihre – auf diese Fragen. Sind es nicht die kleinen Zeichen, die von Gottes Gegenwart zeugen und die wir nicht sehen, weil die eben keine Schlagzeile bilden? Wäre es gerade in der heutigen Zeit nicht einen Versuch wert, Jesus und seiner Botschaft von der Gottesherrschaft eine Chance zu geben und darin nach der Lösung unserer Fragen und Sehnsüchte zu suchen? Wird in all den Zufällen, die keine sind – die wie ein roter Faden durch unser Leben verlaufen -, nicht Jesus von Nazaret sichtbar? Wer – außer IHM – kann uns geben, was wir suchen? Musste nicht auch er sehr viel ertragen? Könnte er uns nicht sogar zum Vorbild werden? Kann er uns nicht sogar Mut machen, unser „Kreuz“ zu tragen? Kann er der Welt geben, was ihr zum Heil fehlt? Hinter diesen Fragen steht eine Sehnsucht, aber auch Hoffnung heutiger Zeitgenossen, die in Jesus ein Vorbild eines guten, gelingenden Lebens finden. Welche Rolle spielt Jesus für das Kommen der Gottesherrschaft? Wie ist sein Verhältnis zu Gott, wie steht er als Person zu dem, was er gelebt hat? Und somit sind wir schon mittendrin im Thema. Ich möchte zuerst auf einige Begrifflichkeiten eingehen, bevor ich auf den Ruf des irdischen Jesus zu einem neuen Gehorsam zu sprechen komme. Im Laufe dieser Arbeit werde ich aufzeigen, wie Jesus den Menschen die Gottesherrschaft näher bringt und welche Maßstäbe sich daraus für das heutige christliche Leben ergeben.


Excerpt (computer-generated)

Jesu Botschaft von der Gottesherrschaft fordert den

ganzen Menschen ein

Schriftliche Hausarbeit im Grundkurs ,,Der christliche Glaube"

Angefertigt im Grundkurs ,,Theologie im Fernkurs", Domschule Würzburg

von

Christiane Haid

im Jahr 2005


Inhaltsverzeichnis

1

Einleitung 3

1.1

Der irdische Jesus 3

1.2

Neuer Gehorsam 5

2

Gottesherrschaft ­ Botschaft, die den ganzen Menschen fordert 6

2.1

Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Lebendiges 8

2.2

Nachdem zu leben, wie Jesus uns zu beten gelehrt hat ­ Einfordern des

ganzen Menschen 10

2.2.1

Vater unser im Himmel 10

2.2.2

Geheiligt werde DEIN Name 11

2.2.3

DEIN Reich komme 11

2.2.4

DEIN Wil e geschehe 11

2.2.5

Wie im Himmel so auf Erden 12

2.2.6

Unser tägliches Brot gib uns heute 12

2.2.7

Und vergib uns unsere Schuld 12

2.2.8

Wie auch wir vergeben unseren Schuldigern 13

2.2.9

Und führe uns nicht in Versuchung 13

2.2.10 Sondern erlöse uns von dem Bösen 13

2.2.11 Denn DEIN ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit

13

2.3

Welche Maßstäbe für ein heutiges christliches Leben ergeben sich daraus?

13

2.4

Zusammenfassung 14

3

Zusammenfassung und Ausblick 14

4

Literaturverzeichnis 15

2


1

Einleitung

Ist Jesus von Nazareth nicht aktuel er als je zuvor? Warum haben die Menschen

solche Schwierigkeiten, seine Botschaft anzunehmen, ja überhaupt anzuhören und

sich mit ihr auseinander zu setzen? Zuhören, Liebe, Rücksicht, Gemeinschaft,

Freiheit, Wahrheit, Klarheit sind das nicht die Schlagworte, nach denen die heutigen

Generationen hungern und in al em, was sie versuchten um an die Grenzen zu

stoßen, fanden sie keine befriedigende Antwort auf ihre ­ auf diese Fragen.

Sind es nicht die kleinen Zeichen, die von Gottes Gegenwart zeugen und die wir

nicht sehen, weil die eben keine Schlagzeile bilden?

Wäre es gerade in der heutigen Zeit nicht einen Versuch wert, Jesus und seiner

Botschaft von der Gottesherrschaft eine Chance zu geben und darin nach der

Lösung unserer Fragen und Sehnsüchte zu suchen?

Wird in al den Zufäl en, die keine sind ­ die wie ein roter Faden durch unser Leben

verlaufen -, nicht Jesus von Nazaret sichtbar? Wer ­ außer IHM ­ kann uns geben,

was wir suchen? Musste nicht auch er sehr viel ertragen? Könnte er uns nicht sogar

zum Vorbild werden? Kann er uns nicht sogar Mut machen, unser ,,Kreuz" zu tragen?

Kann er der Welt geben, was ihr zum Heil fehlt? Hinter diesen Fragen steht eine

Sehnsucht, aber auch Hoffnung heutiger Zeitgenossen, die in Jesus ein Vorbild eines

guten, gelingenden Lebens finden.

Welche Rol e spielt Jesus für das Kommen der Gottesherrschaft? Wie ist sein

Verhältnis zu Gott, wie steht er als Person zu dem, was er gelebt hat?

Und somit sind wir schon mittendrin im Thema. Ich möchte zuerst auf einige

Begrifflichkeiten eingehen, bevor ich auf den Ruf des irdischen Jesus zu einem

neuen Gehorsam zu sprechen komme. Im Laufe dieser Arbeit werde ich aufzeigen,

wie Jesus den Menschen die Gottesherrschaft näher bringt und welche Maßstäbe

sich daraus für das heutige christliche Leben ergeben.

1.1 Der irdische Jesus

Der irdische Jesus von Nazareth war Jude und ist von Kind auf in diese, den ganzen

Menschen

umfassende

personale

Vertrauensbeziehung

des

,,Glaubens"

hineingewachsen, die al ein das angemessene Verhältnis Gott gegenüber darstel t

(Jes 7,9; Gen 15,6). Um Jesus verstehen zu können, sind Kenntnisse über das

Judentum in dieser Zeit unumgänglich.

3


Diesen Glauben vom Ursprung her integriert und zur Erfül ung gebracht, so wird

Jesus der ,,Urheber und Vol ender des Glaubens" (vgl. Hebr 12,2). ,,Er hat sich auf

dieses Abenteuer des Gottvertrauens eingelassen, lebt Glauben, ohne ständig von

ihm zu reden und geht darin auf, bei anderen Glauben zu wecken" (Schneider, T.,

2002; S. 278), sie in den Glauben und sein Sohnesverhältnis zum Vater

einzubeziehen, zuvor müssen sie al erdings erst noch ,,werden wie die Kinder" (Mt

18,3 par).

Vertrauen erweckt bzw. auf sich aufmerksam macht Jesus von Nazaret unter den

Menschen in den Einzelbegegnungen mit bestimmten Menschen. Er überzeugt sie

mit seiner Menschlichkeit und mit seiner Ausstrahlung, mit seiner ganzen Art, wie er

sie ,,ansieht" (Mk 3,5.34; 8,33; 10,21.23.27), wie er mit ihnen redet und auf sie

eingeht.

Jesus gewinnt diesen Menschen ein Zutrauen ab, welches Verbindung herstel t und

sie für Gottes Wirken öffnet. Solche Heilserzählungen enden häufig mit dem

Jesuswort: ,,Dein Glaube hat dich gerettet" (Mk 5,34 par; 10,52 par; Lk 17,19; vgl.

7,50; Mt 8,13; 9,29; 15,28) (vgl. Schneider, T., 2002; S. 278). Mit Blick auf das, was

uns über sein Leben geschildert wird, ist Jesus ein vol mächtiger Verkünder und

Bringer der Gottesherrschaft in einem, auch wenn die Vol gestalt des Reiches Gottes

zukünftig bleibt.

Jesus verweist nicht nur auf das kommende Heil, sondern bringt einen

,,Vorgeschmack" auf dieses Heil von Gott her zu uns. Er ist ohne die Annahme des

grundlegend ,,Neuen" und letztlich ,,Nicht ableitbaren" in seinem Auftreten nicht zu

verstehen: ,,Hier ist einer, der mehr ist als Salomo", ,,Hier ist einer, der mehr ist als

Jona" (Lk 11,3f; Mt 12,41f). Jesus überragt al le Könige und Propheten der Vorzeit.

Jesus handelt als wenn er Gott ist; er handelt an Gottes Stel e; er selbst ist in Wort

und Tat ein lebendiges Gleichnis Gottes. Zu verweisen ist hier auf die vielen,

teilweise sehr alten Jesusworte: ,,Amen, ich sage euch" (vgl. z. B. Mk 3,28; 8,12;

9,1.41; 10,15 u. ö.), die am Anfang stehen, um zu zeigen, dass das vorgetragene

Wort auf einer unmittelbaren Gewissheit beruhen, die auf Gott beruht (vgl. Baumann,

R., 2002; S. 49): Dort, wo die alttestamentlichen Propheten ihre Rede mit Formeln

wie ,,So spricht der Her" oder ,,Spruch des Herrn" einleiten, spricht Jesus: ,,Amen, ich

sage euch."

In Jesus von Nazaret begegnet der Mensch dem endgültigen Heil von Gott her und

4



Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit

Author: Claudia Nickel
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR

Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens

Author: Maik Philipp
Presentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/117571/jesu-botschaft-von-der-gottesherrschaft-fordert-den-ganzen-menschen
please wait Please wait