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Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern

Subtitle: Darstellung und kritische Betrachtung früherer und heutiger Präventionsmaßnahmen

Intermediate Diploma Thesis, 2006, 35 Pages
Author: Lydia Oesterwinter
Subject: Pedagogy - Pedagogic Psychology

Details

Category: Intermediate Diploma Thesis
Year: 2006
Pages: 35
Grade: 1,0
Bibliography: ~ 28  Entries
Language: German
Archive No.: V117671
ISBN (E-book): 978-3-640-20053-5
ISBN (Book): 978-3-640-20720-6
File size: 181 KB

Abstract

Sexueller Missbrauch ist heutzutage für viele Kinder eine alltägliche Erfahrung, unabhängig von ihrer Schichtzugehörigkeit, ihres Alters oder ihres Geschlechts und damit keinesfalls ein Einzelschicksal. Nachdem das Thema lange in der Öffentlichkeit tabuisiert wurde und nicht bekannt war, wie hoch das Ausmaß und die Folgen sexuellen Missbrauchs tatsächlich sind, gelang es Anfang der 1980er Jahre der Frauenbewegung, die Bevölkerung auf das Problem aufmerksam zu machen. Laut den Statistiken des Bundeskriminalamts wurden im Jahr 2005 13.962 Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern (§§ 176, 176a, 176b StGB) erfasst, d.h. zur Anzeige gebracht. Die Frage nach der tatsächlichen Anzahl sexuell missbrauchter Kinder ist allerdings stark umstritten, zumal die Dunkelziffer in den veröffentlichten Zahlen unberücksichtigt bleibt und diese allein sehr hoch sein dürfte. Zwar ist die Zahl sexueller Straftaten gegenüber den letzten Jahren wieder erheblich gesunken, doch ist sie immer noch eindeutig zu hoch. Darüber, dass die Anzahl solcher Straftaten reduziert werden muss, herrscht daher zweifelsohne Einigkeit. Weitaus interessanter, jedoch auch stark umstritten, erscheint allerdings die Frage nach dem „wie“. Die andauernden öffentlichen Diskussionen bezüglich dieser Frage durch Fachleute, Politiker und Medien weisen darauf hin, dass es auf diese keine eindeutige Antwort gibt und spiegelt somit die Verunsicherung der Bevölkerung in Bezug auf dieses Thema wider. Im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen für langfristige Reduktion sexuellen Missbrauchs stehen präventive Maßnahmen. Diese existieren zwar schon ebenso lange wie das Problem des sexuellen Missbrauchs selbst, jedoch haben sie im Laufe ihrer Entwicklung eine grundsätzliche Veränderung erfahren. Trotz dieser Veränderungen in die richtige Richtung, herrscht unter den Fachleuten weiterhin Uneinigkeit, wie optimale Prävention aussehen soll. Strittig dabei ist, wie und mit wem präventiv gearbeitet werden sollte. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Präventionsmaßnahmen mit Kindern vorzustellen und die jeweilige Kritik daran genauer zu erläutern. Als Einstieg in die Thematik werde ich mich zunächst den Begriffen „Sexueller Missbrauch“ und „Prävention“ nähern und auf Probleme bei möglichen Definitionen dieser Begriffe eingehen.


Excerpt (computer-generated)

Universität Bielefeld

Fakultät für Pädagogik

Sommersemester 2006

Hausarbeit zum Vordiplom:

Prävention von sexuellem Missbrauch an Kindern.

Darstellung und kritische Betrachtung früherer und heutiger

Präventionsmaßnahmen

Abgabetermin: 8.August 2006

von

Lydia Oesterwinter


Inhaltsverzeichnis

1

Einleitung 3

2

Sexuel er Missbrauch 4

2.1

Definition 4

2.2

Formen des sexuel en Missbrauchs 5

2.3

Überblick zum Forschungsgegenstand ,,Sexuel er Missbrauch" 7

3

Prävention 8

3.1

Definition 8

3.2

Formen der Prävention 8

4

Traditionel e Präventionsmaßnahmen gegen sexuel en Missbrauch 9

4.1

Darstel ung 9

4.2

Kritik 10

5

Weiterentwicklung der Präventionsmaßnahmen gegen sexuel en Missbrauch -

ein geschichtlicher Einblick 12

6

Heutige Präventionsmaßnahmen gegen sexuel en Missbrauch an Kindern 12

6.1

Wesentliche Unterschiede zu früheren Präventionsmaßnahmen 13

6.2

Das Child Assault Prevention Project (CAPP) als Beispiel für ein 13

6.2.1

Entstehung 14

6.2.2

Ziel 14

6.2.3

Themen 14

6.2.4

Präventive Arbeit 14

6.2.5

Kritik 15

6.3

Heutige Präventionsarbeit mit Kindern 20

6.3.1

Inhalte 20

6.3.2

Ziele 21

6.3.3

Rahmenbedingungen 22

6.3.4

Wirksamkeit der Präventionsprogramme 23

6.3.5

Kritik an heutigen Präventionsmaßnahmen 25

6.3.6

Folgerungen für eine Weiterentwicklung 27

7

Schlusswort und Ausblick 28

Literaturverzeichnis 31

II


1 Einleitung

Sexuel er Missbrauch ist heutzutage für viele Kinder eine al tägliche Erfahrung,

unabhängig von ihrer Schichtzugehörigkeit, ihres Alters oder ihres Geschlechts und

damit keinesfal s ein Einzelschicksal.

Nachdem das Thema lange in der Öffentlichkeit tabuisiert wurde und nicht bekannt

war, wie hoch das Ausmaß und die Folgen sexuel en Missbrauchs tatsächlich sind,

gelang es Anfang der 1980er Jahre der Frauenbewegung, die Bevölkerung auf das

Problem aufmerksam zu machen.

Laut den Statistiken des Bundeskriminalamts wurden im Jahr 2005 13.962 Fäl e von

sexuel em Missbrauch von Kindern (§§ 176, 176a, 176b StGB) erfasst, d.h. zur

Anzeige gebracht. Die Frage nach der tatsächlichen Anzahl sexuel missbrauchter

Kinder ist al erdings stark umstritten, zumal die Dunkelziffer in den veröffentlichten

Zahlen unberücksichtigt bleibt und diese al ein sehr hoch sein dürfte.

Zwar ist die Zahl sexuel er Straftaten gegenüber den letzten Jahren wieder erheblich

gesunken, doch ist sie immer noch eindeutig zu hoch. Darüber, dass die Anzahl

solcher Straftaten reduziert werden muss, herrscht daher zweifelsohne Einigkeit.

Weitaus interessanter, jedoch auch stark umstritten, erscheint al erdings die Frage

nach dem ,,wie".

Die andauernden öffentlichen Diskussionen bezüglich dieser Frage durch Fachleute,

Politiker und Medien weisen darauf hin, dass es auf diese keine eindeutige Antwort

gibt und spiegelt somit die Verunsicherung der Bevölkerung in Bezug auf dieses

Thema wider. Im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussionen für langfristige Reduktion

sexuel en Missbrauchs stehen präventive Maßnahmen. Diese existieren zwar schon

ebenso lange wie das Problem des sexuel en Missbrauchs selbst, jedoch haben sie

im Laufe ihrer Entwicklung eine grundsätzliche Veränderung erfahren. Trotz dieser

Veränderungen in die richtige Richtung, herrscht unter den Fachleuten weiterhin

Uneinigkeit, wie optimale Prävention aussehen sol . Strittig dabei ist, wie und mit

wem präventiv gearbeitet werden sol te.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Präventionsmaßnahmen mit Kindern

vorzustel en und die jeweilige Kritik daran genauer zu erläutern.

Als Einstieg in die Thematik werde ich mich zunächst den Begriffen ,,Sexuel er

Missbrauch" und ,,Prävention" nähern und auf Probleme bei möglichen Definitionen

3


dieser Begriffe eingehen. In dem Zusammenhang werde ich die unterschiedlichen

Formen von sexuel em Missbrauch und Prävention vorstel en. Außerdem sol eine

kurze Phänomenbeschreibung Informationen über Ausmaß, Täter, Opfer sowie

Dauer des sexuel en Missbrauchs geben.

In einem nächsten Schritt wird es um traditionel e Präventionsmaßnahmen sexuel en

Missbrauchs gehen, sie werden zunächst vorgestel t und anschließend kritisch

betrachtet.

Das darauf folgende Kapitel beschreibt die Weiterentwicklung der traditionel en bis

hin zu den heutigen Präventionsmaßnahmen und ­programmen.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt bei den dann folgenden aktuel en

Präventionsmaßnahmen. Nachdem die wesentlichen Unterschiede zu der

traditionel en Prävention beschrieben worden sind, wird ein Programm genauer

vorgestel t,

welches

im Wesentlichen

zu

der Weiterentwicklung

der

Präventionsarbeit beigetragen hat: das ,,Child Assault Prevention Project" (CAPP).

Neben der Entstehung, dem Ziel und der konkreten Präventionsarbeit sol es auch

um die zahlreiche Kritik gehen, die an CAPP geäußert wurde. Daran anschließend

wird die sich daraus entwickelte Präventionsarbeit vorgestel t, wie sie heute

überwiegend in Deutschland praktiziert wird. Zunächst werden zentrale

Präventionsthemen und -inhalte der aktuel en Präventionsarbeit dargestel t und die

notwendigen Rahmenbedingungen für die Arbeit benannt. Anschließend folgen eine

kritische Beleuchtung der Maßnahmen sowie eine Auseinandersetzung mit den

Ergebnissen der Evaluationsstudien zur Wirksamkeit solcher Programme.

Die Arbeit endet mit einem Resümee und einem Ausblick.

2 Sexueller Missbrauch

2.1 Definition

Eine al gemein anerkannte Definition von sexuel em Missbrauch existiert nicht. In

der Literatur gibt es viele verschiedene Definitionsversuche, die sich zwar ähneln,

bei denen die Grenzen aber vari eren. Gemeinsam ist den meisten Definitionen,

dass sie Informationen beinhalten über ,,die Art der sexuel en Handlung, das Alter

der Opfer oder Täter, die Entwicklung des Opfers, dessen Zustimmung, dessen

Abhängigkeit, die Macht, die Gewalt, [den] Zwang sowie die Folgen" (Amann &

Wipplinger 2005, S. 35).

4


Abhängig von der theoretischen Herangehensweise werden den einzelnen Kriterien

unterschiedliche Bedeutungen zugewiesen, wodurch es zu verschiedenen

Definitionen kommt (Amann & Wipplinger 2005, S. 35).

Amann und Wipplinger (2005) nennen die Unterscheidung von weiten und engen

Definitionen (S. 25 ff.). Bei engen Definitionen ist nur dann von sexuel em

Missbrauch die Rede, wenn sexuel er körperlicher Kontakt, wie oraler, analer oder

vaginaler Geschlechtsverkehr, zwischen TäterInnen und Opfern stattgefunden hat.

Enge Definitionen werden oft für empirische Studien verwendet, wenn man hierfür

eine trennscharfe Grenze zwischen Opfern sexuel en Missbrauch und Opfern nicht-

sexuel en Missbrauchs benötigt (S. 25).

Weit gefasste Definitionen hingegen beziehen sich auf jede geschlechtliche

Handlung, ohne den Körperkontakt vorauszusetzen. So werden auch ,,obszöne

Anreden, Belästigung, Exhibitionismus, Anleitung zur Prostitution [und] die

Herstel ung von pornographischen Material" (S. 27) als sexuel er Missbrauch

verstanden. In der Präventionsarbeit erscheint die Arbeit mit der weiten Definition

vorteilhaft, da die Kinder vor sexuel en Handlungen ohne Körperkontakt ebenso

geschützt werden sol en wie vor sexuel en Handlungen mit Körperkontakt.

In dieser Arbeit sol daher auch dann von sexuel em Missbrauch die Rede sein,

wenn kein Körperkontakt zwischen Täter und Opfer stattgefunden hat.

Im Strafgesetzbuch (§176) bezeichnet der Begriff ,,Sexuel er Missbrauch" sexuel e

Handlungen von Erwachsenen (d.h. strafmündigen Personen ab dem 14.

Lebensjahr) an und mit Kindern (unter 14 Jahren).

Neben dem Begriff ,,Sexuel er Missbrauch" existieren noch viele weitere Termini, die

für den gleichen Tatbestand verwendet werden, z.B. sexuel e Gewalt, sexuel e

Misshandlung, sexuel e Ausbeutung oder sexualisierte Gewalt.

Von al diesen und weiteren Bezeichnungen ist ,,Sexuel er Missbrauch" die am

meisten verwendete.

2.2 Formen des sexuellen Missbrauchs

Ebenso wie es nicht nur eine Definition von sexuel em Missbrauch gibt, gibt es auch

nicht nur die eine mögliche Form, in der sexuel er Missbrauch auftritt (Koch & Kruck

2000, S. 7). Sexuel e Gewalt gegenüber Kindern kann auf unterschiedliche Weise

vol zogen werden.

Grundsätzlich lassen sich folgende Unterscheidungen der verschiedenen Formen

treffen: ,,Je nach Art und Begleitumständen und auch im Hinblick auf die möglichen

5


Folgen kann man den

intrafamiliären

vom

extrafamiliären

sexuel en Mißbrauch

unterscheiden, der jeweils wiederum

mit

oder

ohne

[physische] Gewaltanwendung

erfolgen kann" (Hervorheb. Olbing et al. 1989, S. 72).

Das

gesamte

Spektrum

sexuel en

Missbrauchs

reicht

von

,,subtilen

Grenzüberschreitungen bis hin zum gewaltsam erzwungenen Geschlechtsverkehr"

(Koch & Kruck 2000, S. 7).

Neben den eindeutigen Fäl en sexuel en Missbrauchs gibt es einen Grenzbereich,

indem nicht genau bestimmt werden kann, ob es sich in der Tat um sexuel en

Missbrauch handelt (Koch & Kruck 2000, S. 7). Insbesondere ist dies dann der Fal ,

wenn kein Körperkontakt stattgefunden hat. Ein und dieselbe Handlung kann daher,

betrachtet in unterschiedlichen Situationen, sowohl sexuel er Missbrauch, als auch

liebevol gemeinte Zärtlichkeit sein (ebd.). In solchen Grenzfäl en ist es hilfreich, die

familialen Regeln, die Sexualnorm, die Motivation des Täters sowie das persönliche

Empfinden des Kindes und die damit verbundenen Folgen mit in die Beurteilung

einzubeziehen (ebd.).

So ist es möglich, dass eine von dem Kind als grenzüberschreitend empfundene

Handlung von der handelnden Person gar nicht als solche gemeint ist, z.B. das

Ritual des Begrüßungskusses (Koch& Kruck 2000, S. 8).

Sal er (1987) nennt drei verschiedene Bereiche sexuel en Missbrauchs (Koch &

Kruck 2000, S. 8f.):

1. Formen des sexuel en Missbrauchs, die unmissverständlich sind, z.B. genital-

oraler Verkehr sowie das Eindringen in den After oder die Scheide des Kindes mit

Finger(n), Penis oder Fremdkörper(n) (S. 8).

2. Andere ausbeutende Formen sexuel er Handlungen an einem Kind, z.B.

Berührung der Genitalien des Kindes, Masturbation in Anwesenheit des Kindes

sowie das Zeigen pornografischer Abbildungen (S. 9).

3. Grenzwertige Verhaltensweisen, die in der Retrospektive oft zu Beginn sexuel er

Ausbeutung festgestel t worden waren, z.B. das Beobachten des Kindes beim

Ausziehen und eine altersunangemessene Aufklärung des Kindes, welche vielmehr

dem exhibitionistischen Bedürfnis des Erwachsenen entspricht (S. 9).

6


2.3 Überblick zum Forschungsgegenstand ,,Sexueller Missbrauch"

Um einen Einblick in das Erscheinungsbild und das Ausmaß sexuel en Missbrauchs

zu erhalten, sol en im Folgenden die Zahlen und Fakten im Zusammenhang mit

dieser Problematik kurz vorgestel t werden:

Ausmaß

Wie bereits in der Einleitung erwähnt, beträgt das aktuel e Ausmaß sexuel en

Missbrauchs von Kindern laut Bundeskriminalamt 13.962 Fäl e pro Jahr (2005) (§§

176, 176a, 176b StGB). In dieser Zahl sind al erdings lediglich die Straftaten

enthalten, die zur Anzeige gebracht wurden. Die Tatsache, dass zu dieser offiziel en

Zahl noch die Straftaten hinzukommen, welche nicht gemeldet wurden, führt unter

den Fachleuten zu Uneinigkeiten über die ,,richtige" Anzahl der gesamten sexuel en

Straftaten in Deutschland. Erschwert wird die Frage nach der Anzahl sexuel er

Straftaten zudem dadurch, dass es keine al gemein anerkannte Definition sexuel en

Missbrauchs gibt (Bange 1995, S.33).

Täter und Opfer

Einigkeit herrscht demgegenüber darüber, dass überwiegend Mädchen die Opfer

und Männer die Täter sind (Koch & Kruck 2000, S. 11).

In Deutschland wird aufgrund neuerer Studien davon ausgegangen, dass etwa jedes

vierte bis fünfte Mädchen und jeder zwölfte bis vierzehnte Junge sexuel

missbraucht wird (Deegener 2005, S.34).

Sexuel er Missbrauch an Mädchen wird in 94-100%, an Jungen in 83-92% der Fäl e

von einem männlichen Täter verübt (Koch & Kruck 2000, S.12).

Wichtig in Bezug auf die Täterschaft ist anzumerken, dass in nur 10% der Fäl e

sexuel en Missbrauchs Fremde die Täter sind (Fey 1989, S.189). Die restlichen 90%

der Fäl e werden von Personen aus dem sozialen Umfeld des Kindes verübt. Diese

nutzen die Liebe und das Vertrauen des Kindes zugunsten ihrer eigenen sexuel en

Bedürfnisse aus. Das Durchschnittsalter der Täter liegt laut Dunkelfeldstudien

hingegen vieler Erwartungen bei circa 30 Jahren (Bange 1995, S.37).

Dauer

Zum Erscheinungsbild lässt sich zudem sagen, dass es sich bei etwa 2/3 der

Übergriffe um eine einmalige Tat handelt, bei 1/3 der Fäl e zieht sich der Missbrauch

7



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