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Strategien im Corporate Real Estate Management

Project Report, 2008, 42 Pages
Author: Norbert Müller
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Project Report
Year: 2008
Pages: 42
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V117757
ISBN (E-book): 978-3-640-20099-3
ISBN (Book): 978-3-640-20638-4
File size: 471 KB

Abstract

Im Gegensatz zu den Unternehmensressourcen Kapital, Arbeit, Technologie und Information wird die Immobilie i.d.R. oft nur als Produktionsfaktor angesehen. Diese Einstellung, deren hauptsächliche Ursache darin liegt, dass die Immobilie nicht zum Kerngeschäft gehört, hat bei einer Vielzahl von Unternehmen seit Mitte der 1990er Jahre dazu geführt, dass das Immobilienmanagement fester Unternehmensbestandteil wurde. Obwohl die Unternehmen die Potenziale eines aktiv gemanagten Immobilienbestandes erkennen, ist die managementorientierte Auseinandersetzung unter den verschiedenartigen immobilienspezifischen Gesichtspunkten im Unternehmen immer noch eine Herausforderung. Um diese aktiv zu unterstützen sind strategische Ziele für die Unternehmen festzulegen, die sich in der Vergangenheit aber nicht auf das operative Handeln übertragen haben. Gleichzeitig bedeutet diese fehlende Umsetzung auch, dass der oft zitierte Satz „Wir sind nicht im Immobilien-Geschäft!“ bei vielen Unternehmensmanagern immer noch vorherrscht. Schulte/Schäfers et al. weisen darauf hin, dass viele Unternehmen unbewusst ohne klare Marschroute im Immobiliengeschäft tätig sind. Das Fehlen von Strategien ist nicht nur im Umgang mit den betrieblich genutzten Immobilien zu betrachten, sondern darüber hinaus auch eine der wesentlichen Herausforderungen im gesamten Real Estate Management. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den in der Immobilienwirtschaft neuen Begriff des Corporate Real Estate Management (CREM) vorzustellen. strategische Ziele zu bestimmen und aus diesen Zielen Strategien für das CREM abzuleiten und zu beschreiben. Um in das Thema der Strategien im CREM einzuleiten, untersucht Teil 2 Grundlagen, Entwicklung, Definition und Zielstellung des CREM. Aus den Zielen werden Strategien abgeleitet, die im Teil 3 einzeln vorgestellt werden. Im Teil 4 wird der Projektbericht mit einer Schlussbemerkung abgeschlossen.


Excerpt (computer-generated)

Projektbericht

Thema:

Strategien im Corporate Real Estate Management

Norbert Christian Müller


Abkürzungsverzeichnis

Abb.

Abbildung

AG

Aktiengesel schaft

Aufl.

Auflage

bzw.

beziehungsweise

CREM

Corporate Real Estate Management

EBIT

Earning Before Interest and Taxes

erw.

erweiterte

et al.

et ali (und andere)

etc.

et cetera (und die übrigen)

evtl.

eventuell

e.V.

eingetragener Verein

FAZ

Frankfurter Allgemeine Zeitung

FTD

Financial Times Deutschland

ff.

folgende

FM

Facility Management

ggf.

gegebenenfal s

HGB

Handels Gesetz Buch

Hrsg.

Herausgeber

i.d.R.

in der Regel

i.e.S.

im engeren Sinn

i.w.S.

im weiteren Sinn

IFRS

International Financial Reporting Standards

Jg.

Jahrgang

Mrd.

Mil iarden

o.O.

ohne Ort

o.V.

ohne Verfasser

PREM

Public Real Estate Management

REM

Real Estate Management

ROCE

Return on Capital Employed

sog.

sogenannt

II


SRE

Siemens Real Estate

u.a.

und andere

US-GAAP

United States - Generally Accepted

Accounting Principles

Vgl.

Vergleich

Zit.

Zitat

III


Abbildungsverzeichnis

Seite


Abb. 1: Die Bestandteile des Real Estate Management 3

Abb. 2: Strategiewürfel im Corporate Real Estate Management 9

Abb. 3: Risiko i.e.S. versus Ungewissheit 24

I


Inhaltsverzeichnis

Seite

Abbildungsverzeichnis

I

Abkürzungsverzeichnis

II

Literaturverzeichnis IV .1

1.

Einleitung .2

1

.1. Problemstellung .2

1

.2. Zielsetzung .3

1

.3. Methodisches Vorgehen .3

2.

Corporate Real Estate Management im Unternehmen .3

2.1. Corporate Real Estate Management als Teil des Real Estate

M

anagement .3

2

.2. Entwicklung und Definitionen des Corporate Real Estate Management .5

2

.3. Ziele des Corporate Real Estate Management .7

3.

Strategien für das Corporate Real Estate Management .11

3

.1. Basisstrategien .1

1

3.

1.1. Strategien der Immobilienbereitstellung .11

3.

1.2. Strategien der Immobilienbewirtschaftung .15

3.

1.3. Strategien der Immobilienverwertung .18

3

.2. Wettbewerbsstrategien .2

1

3.

2.1. Allgemeine Betrachtung zu Wettbewerbsstrategien .21

3.

2.2. Strategie der Kostenführerschaft .22

3.

2.3. Strategie der Differenzierung .23

3.

2.4. Strategie der Konzentration .24

3

.3. Risikostrategien .2

5

3.

3.1. Allgemeine Betrachtung von Risikostrategien .25

3.

3.2. Strategie der Risikovermeidung .26

3.

3.3. Strategie der Risikominderung .27

3.

3.4. Strategie der Risikoüberwälzung .28

3.

3.5. Strategie der Risikoselbsttragung .28

3.

3.6. Strategie des Risikodialogs .29

4.

Schlussbemerkung .29

Literaturverzeichnis

IV

Eidesstattliche Erklärung

XI


1. Einleitung

1.1.Problemstellung

Im Gegensatz zu den Unternehmensressourcen Kapital, Arbeit, Technologie

und Information wird die Immobilie i.d.R. oft nur als Produktionsfaktor

angesehen. Diese Einstellung, deren hauptsächliche Ursache darin liegt,

dass die Immobilie nicht zum Kerngeschäft gehört, hat bei einer Vielzahl von

Unternehmen seit Mitte der 1990er Jahre dazu geführt, dass das

Immobilienmanagement fester Unternehmensbestandteil wurde. Obwohl die

Unternehmen die Potenziale eines aktiv gemanagten Immobilienbestandes

erkennen, ist die managementorientierte Auseinandersetzung unter den

verschiedenartigen immobilienspezifischen Gesichtspunkten im

Unternehmen immer noch eine Herausforderung.1 Um diese aktiv zu

unterstützen sind strategische Ziele für die Unternehmen festzulegen, die

sich in der Vergangenheit aber nicht auf das operative Handeln übertragen

haben.2 Gleichzeitig bedeutet diese fehlende Umsetzung auch, dass der oft

zitierte Satz ,,Wir sind nicht im Immobilien-Geschäft!"3 bei vielen

Unternehmensmanagern immer noch vorherrscht.

Schulte/Schäfers et al. weisen darauf hin, dass viele Unternehmen

unbewusst ohne klare Marschroute im Immobiliengeschäft tätig sind.4

Das Fehlen von Strategien ist nicht nur im Umgang mit den betrieblich

genutzten Immobilien zu betrachten, sondern darüber hinaus auch eine der

wesentlichen Herausforderungen im gesamten Real Estate Management.

1 Vgl. Schulte, Karl-W./Schäfers, Wolfgang/Wiffler, Matthias: Modernes Immobilien-Management bei

Corporate und Publics, in: Schulte, Karl-W.(Hrsg.)/Schäfers, Wolfgang(Hrsg.): Handbuch Corporate

Real Estate Management, 2., aktualisierte und erweiterte Aufl., Köln 2004, S. 31.

2 Vgl. Schulte, Karl-W./Schäfers, Wolfgang/Wiffler, Matthias: Modernes Immobilien-Management bei

Corporate und Publics, 2004, S. 31.

3 ,,We are not in the real estate business!" Schulte, Karl-W./Schäfers, Wolfgang/Wiffler, Matthias:

Modernes Immobilien-Management bei Corporate und Publics,2004, S. 31.

4 Vgl. Schulte, Karl-W./Schäfers, Wolfgang/Wiffler, Matthias.: Modernes Immobilien-Management bei

Corporate und Publics, 2004, S. 31.

2


1.2.Zielsetzung

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, den in der Immobilienwirtschaft

neuen Begriff des Corporate Real Estate Management (CREM) vorzustellen.

strategische Ziele zu bestimmen und aus diesen Zielen Strategien für das

CREM abzuleiten und zu beschreiben.

1.3.Methodisches Vorgehen

Um in das Thema der Strategien im CREM einzuleiten, untersucht Teil 2

Grundlagen, Entwicklung, Definition und Zielstel ung des CREM. Aus den

Zielen werden Strategien abgeleitet, die im Teil 3 einzeln vorgestellt werden.

Im Teil 4 wird der Projektbericht mit einer Schlussbemerkung abgeschlossen.

2. Corporate Real Estate Management im

Unternehmen

2.1.Corporate Real Estate Management als Teil

des Real Estate Management

Mit Real Estate Management (REM), wobei als Synonym auch

Immobilienmanagement

verwendet wird,

werden al gemeine

immobilienwirtschaftliche Interessen verfolgt, die aktiv gemanagt werden

sol en.5 Das REM beinhaltet umfangreiche Leistungen. Als solche sind die

Entwicklung, die Planung, die Realisierung, die Bewirtschaftung und die

Optimierung von Einzelimmobilien und Immobilienbeständen anzusehen.6

Damit ist REM der übergeordnete Begriff für alle Tätigkeiten im

Zusammenhang mit Immobilien und umfasst Aktivitäten für die privaten

Haushalte, den öffentlichen Sektor und die Privatwirtschaft.7 Die von

5 Vgl. Preuß, Norbert/Schöne, Lars B.: Real Estate und Facility Management

Aus Sicht der Consultingpraxis, 2., vollständig neu bearbeitete und erweiterte Aufl., Berlin/Heidelberg/

New York 2006, S. 9.

6 Vgl. Brauer, Kerry-U.: Einführung in die Immobilienwirtschaft ­ Einordnung der Immobilienwirtschaft

in die Wirtschaftswissenschaften, in: BDO Deutsche Warentreuhand AG

(Hrsg.): Praxishandbuch Real

Estate Management, Stuttgart 2005, S. 13.

7 Vgl. Teichmann, Sven: Bestimmung und Abgrenzung von Managementdisziplinen im Kontext des

Immobilien- und Facilities Managements, in: Schulte, Karl-W.(Hrsg.): Zeitschrift für

Immobilienökonomie, Heft 2, Wiesbaden 2007, S. 11.

3



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