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Diploma Thesis, 2008, 79 Pages
Author: Dipl.-Ing. Stephan Glapski
Subject: Industrial Engineering and Management
Details
Tags: Finanzielle, Bewertung, Straßen, Rahmen, Kommunalen, Finanzmanagements“
Year: 2008
Pages: 79
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 130 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-20125-9
File size: 1942 KB
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Abstract
Diese Diplomarbeit verfolgt im wesentlichen drei Ziele. Diese sind es aufzuzeigen wie der wertmäßig bedeutsamste Posten der kommunalen Bilanz, die Straßeninfrastruktur, im NKF erfasst und bewertet wird, die dabei entstehenden Probleme zu identifizieren und zu untersuchen inwieweit andere Möglichkeiten der Vermögensbewertung Anwendung finden könnten. Neben der Auswertung vorhandener Literatur wurden Gespräche mit Praktikern aus Verwaltung und Wissenschaft geführt. Als erstes werden in Kapitel 2. die wesentlichen Punkte des NKF vorgestellt. Dazu werden die Grundzüge der doppelten Buchführung, die mit der Einführung des NKF verbundenen Ziele und die bedeutsamsten Gesetzesnovellierungen umrissen. Abschließend wird die Entwicklung des NKF in NRW und der Stand der praktischen Umsetzung dargestellt. In Kapitel 3. werden die einzelnen Systemkomponenten der Straßeninfrastruktur anhand einschlägiger Richtlinien benannt und beschrieben, um ein begrifflich klar umrissenes, sprachliches Grundgerüst zu definieren und zu klären wie und ob überhaupt die einzelnen Bestandteile in der kommunalen Bilanz Berücksichtigung finden können. Dazu werden Straßen anhand des Trägers der Straßebaulast und ihrer Funktion unterschieden sowie ihr Aufbau vertikal und horizontal vorgestellt. Die Bedeutung der einzelnen Erkenntnisse für das NKF wird dabei herausgestellt. Kapitel 4. versucht, unter zur Hilfenahme der Immobilienbewertung, Kennwerte zur Vermögensbewertung der Straßeninfrastruktur zu benennen, welche für die Festlegung des erstmaligen Bilanzansatzes nötig erscheinen. Daneben werden das konkrete Vorgehen zur Ermittlung von Kennwerten, wie auch die dabei entstehenden Schwierigkeiten aufgezeigt. Abschließend werden weitere Verwendungsmöglichkeiten von Kenndaten zur Straßeninfrastruktur zusammenfassend dargestellt. In Kapitel 5. wird anfänglich die, durch das NKF vorgegebene, Folgebilanzierung und Zugangsbewertung von neuerstellten bzw. -erworbenen Vermögensgüter anhand der Anschaffungs- und Herstellungskosten (AK / HK) kritisch hinterfragt. Im zweiten Teil wird dann untersucht, inwieweit Verfahren der Wertermittlung von bebauten und nicht bebauten Grundstücken sich auch für die Vermögensbewertung der Straßeninfrastruktur eignen, um zu einem erstmaligen Bilanzansatz zu gelangen.
Excerpt (computer-generated)
Finanzielle Bewertung von Straßen im Rahmen des
,,Neuen Kommunalen Finanzmanagements"
Diplomarbeit
zur Erlangung des Grades Diplom-Wirtschaftsingenieur
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Fakultät Wirtschaftswissenschaften
Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik Operations Research
vorgelegt von:
Dipl.-Ing. Stephan Glapski
Aachen, 16.09.2008
1
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis III
1.
EINLEITUNG 1
1.1
Hintergrund 1
1.2
Problemstellung 2
1.3
Ziele und Vorgehensweise 2
2.
DAS NEUE KOMMUNALE FINANZMANAGEMENT (NKF) 4
2.1
Grundzüge des NKF 4
2.1.1
Drei Komponenten des Rechnungswesens 4
2.1.2
Doppelte Buchführung (Doppik) 7
2.2
Ziele des NKF 8
2.3
Rechtliche Rahmenbedingungen 10
2.2.1
Gemeindeordnung (GO) 10
2.2.2
Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) 12
2.4
Das NKF in der Praxis 14
3
DIE STRAßENINFRASTRUKTUR 16
3.1
Einteilung und Aufbau von Straßen 16
3.1.1
Unterteilung nach Straßenklassen 16
3.1.2
Einteilung in Straßenkategorien 17
3.1.3
Der Aufbau von Straßen 19
3.1.4
Der Straßenquerschnitt 20
3.2
Nebenanlagen der Straßeninfrastruktur 22
4.
ABLEITUNG VON KENNWERTEN ZUR VERMÖGENSBEWERTUNG ... 27
4.1
Bedeutung von Kennwerten im NKF 27
4.2
Verkehrswertbestimmung von Immobilien anhand von Kennwerten 28
4.2.1
Das Vergleichswertverfahren 28
4.2.2.
Das Ertragswertverfahren 30
4.2.3
Das Sachwertverfahren 32
4.3
Kennwerte zur Bewertung der Straßeninfrastruktur 34
4.3.1
Ableitung aufgrund des Bestands und baulichen Zustands 34
4.3.1.1
Möglichkeiten und Vorgehen bei der Zustandserfassung 35
I
Inhaltsverzeichnis
4.3.1.2
Zustandsbewertung und Zustandsverlauf 37
4.3.2
Ableitung anhand nicht physischer Eigenschaften 40
4.3.2.1
Rechtliche Einordnung 40
4.3.2.2
Kommunal-ökonomische Bedeutung 40
4.4
Verwendung von Kennwerten aus der Vermögensbewertung in der
Kommunalverwaltung 42
5.
SYSTEMATIKEN ZUR BESTIMMUNG DES VERMÖGENSWERTS DER
STRAßENINFRASTRUKTUR IM NKF 44
5.1
Bewertung von Straßen zu fortgeführten Anschaffungs- und
Herstellungskosten im NKF 44
5.1.1
Anschaffungs- und Herstellungskosten (AK / HK) 44
5.1.2
Vor- und Nachteile Vermögensabbildung anhand der AK / HK 46
5.2
Bewertung der Straßeninfrastruktur anhand von Wertermittlungsverfahren
47
5.2.1
Vergleichswertorientierter Ansatz 48
5.2.2
Ertrags- nutzenorientierter Ansatz 51
5.2.2.1
Ansatzpunkte für die Ertragswertbestimmung 51
5.2.2.2
Systematik und Kennwerte eines Ertragswertverfahrens 54
5.2.3
Bestandswertorientierter Ansatz 56
5.2.4
Wertermittlung von Rechten und Belastungen an Grundstücken 58
6.
SCHLUSSBETRACHTUNG UND ZUSAMMENFASSUNG DER
ERGEBNISSE 60
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 62
Literatur- und Quellenverzeichnis 63
II
Abkürzungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
§(§)
Paragraf(en)
Abb.
Abbildung
Abl.
Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften
Abs.
Absatz
abzgl.
abzüglich
a.F.
alte Fassung
AK / HK
Anschaffungs- oder Herstel ungskosten
a.M.
anderer Meinung
Art.
Artikel
AZ
Aktenzeichen
BauGB
Baugesetzbuch
BelWertV
Beleihungswertermittlungsverordnung
ber.
berichtigt
BewertB
Bewertungsrichtlinien Bayern
BGB
Bürgerliches Gesetzbuch
BGBl.
Bundesgesetzblatt
BK
Betriebskosten
BImSchG
Bundesimmissionsschutzgesetz
BMVBS
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
BMVBW
Bundesministerium für Verkehr, Bau und Wohnungswesen
BSMI
Bayrisches Staatsministerium des Inneren
BRD
Bundesrepublik Deutschland
BW
Bodenwert
bzw.
beziehungsweise
cm³
Kubikzentimeter
d.h.
das heißt
DIerf
erforderlicher Dickenindex
Dipl.
Diplomarbeit
DIN
Deutsches Institut für Normung e.V.
DIvor
vorhandener Dickenindex
E EMI
Empfehlungen für das Erhaltungsmanagement von Innerortsstra-
ßen
EG
Europäische Gemeinschaft
EU
Europäische Union
e.V.
eingetragener Verein
EW
Einwohner
FGSV
Forschungsgesel schaft für Strassen- und Verkehrswesen
FK
Funktionsklasse
FStrG
Fernstraßengesetz
GemHVO (NRW)
Gemeindehaushaltsverordnung (Nordrhein-Westfalen)
GemKVO (NRW)
Gemeindekassenverordnung (Nordrhein-Westfalen)
GG
Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
GFZ
Geschossflächenzahl
GIS
Geoinformationssystem
GmbH
Gesel schaft mit beschränkter Haftung
GO (NRW)
Gemeindeordnung (Nordrhein-Westfalen)
GoB
Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung
GoI
Grundsätze ordnungsgemäßer Inventur
GuV
Gewinn und Verlustrechnung
GVBl.
Gesetz- und Verordnungsblatt
h
Stunde
HGB
Handelsgesetzbuch
III
Abkürzungsverzeichnis
HMdIS
Hessisches Ministerium des Innern und für Sport
Hrsg.
Herausgeber
IAS
International Accounting Standards
i.d.R.
in der Regel
IFRIC
International Financial Reporting Interpretations Committee
IFRS
International Financial Reporting Standards
i.H.v.
in Höhe von
IMK
Innenministerkonferenz
IM NRW
Innenministerium Nordrhein-Westfalen
i.S.d.
im Sinn(e) des/ der
i.V.m.
in Verbindung mit
KAG (NRW)
Kommunalabgabegesetz (Nordrhein-Westfalen)
Kfz
Kraftfahrzeug(en)
KLR
Kosten- und Leistungsrechnung
km
Kilometer
LKW
Lastkraftwagen (zulässiges Gesamtgewicht an 7,5 t)
m
Meter
MinBl.
Ministerialblatt.
mm
Mil imeter
n
Restnutzungsdauer
n.F.
neue Fassung (aktuel e)
NHK
Normalherstel ungskosten
NKF
Neues kommunales Finanzmanagement
NKFEG
NKF-Einführungsgesetz
NKFG
Kommunales Finanzmanagementgesetz
Nr.
Nummer
NRW
Nordrhein-Westfalen
OLG
Oberlandesgericht
o.O.
ohne Ortsangabe
ÖPNV
öffentlicher Personennahverkehr
p
Liegenschaftszinssatz
PMS
Pavement Management System
SPT
Spurrinnentiefe
StGB NRW
Städte- und Gemeindebund NRW
StrWG NRW
Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen
SUB
Substanzwert
SUBB
Substanzwert-Bestand
SUBG
Substanzwert-Gesamt
SUBZW
Substanzwert-Zustand
RABT
Richtlinien für die Ausgestaltung und den Betrieb von
Straßentunneln
RAS-N
Richtlinien für Richtlinien für die Anlage von Straßen - Teil: Leitfa-
den für die funktionale Gliederung des Straßennetzes
RAS-Q
Richtlinien für die Anlage von Straßen - Teil: Querschnitt
RASt
Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen
RE
Reinertrag
RGBl.
Reichsgesetzblatt
RiLSA
Richtlinien für Lichtsignalanlagen
RIN
Richtlinie für die integrierte Netzgestaltung
RO
Rohertrag
RPE-Stra
Richtlinien für die Planung von Erhaltensmaßnahmen an
Straßenbefestigungen
RPS
Richtlinien für passive Schutzeinrichtungen an Straßen
RSt-O
Richtlinie für die Standardisierung des Oberbaus von
Verkehrsflächen
S.
Seite(n)
IV
Abkürzungsverzeichnis
t
Tonnen
Tab.
Tabel e
TWSUB
Teilwert Substanz
u.a.
unter anderem
u.A.
und Andere
vgl.
vergleiche
WertR
Wertermittlungsrichtlinie
WertV
Wertermittlungsverordnung
z.B.
zum Beispiel
ZEB
Zustandserfassung und Bewertung
Ziff.
Ziffer
Zit.
Zitat
ZW
Zustandswert
ZWAUN
Zustandswert al gemeine Unebenheiten
ZWFLI
Zustandswert Flickstel en
ZWNRI
Zustandswert Nähte und Risse
ZWSPT
Zustandswert Spurrinnentiefe
zzgl.
zuzüglich
V
1. Einleitung
1.
Einleitung
1.1
Hintergrund
Der kontinuierliche Anstieg des öffentlichen Schuldenstandes in der Bundesrepublik
Deutschland (BRD) bringt schon über Jahrzehnte die politischen und administrativen
Entscheidungsträger in Erklärungsnöte, bezüglich der zielführenden Verwendung von
Steuer und Gebühreneinnahmen.1 Unter dem Begriff ,,Neue Steuerungsmodel e" wird
seit Anfang der 1990er Jahre in den Kommunen die Modernisierung der Verwaltungen
betrieben.2 Ziele der neuen Steuerung waren Kostentransparenz in der Verwaltung,
eine stärkere Einbindung der kommunalen Unternehmen, die Steuerung nach dem
Ressourceneinsatz sowie das Zusammenführen von Aufgabenverantwortung und Res-
sourcenverantwortung.3
Mit den Beschlüssen vom 11.06.1999 und 24.11.2000 hatte die Innenministerkonfe-
renz (IMK) die Konzeption und Eckpunkte für eine entsprechende Reform festgelegt
und einen Untersuchungsausschuss eingesetzt, welcher einen Leittext für eine doppi-
sche Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) erarbeitete. Auf der 173 IMK am
21.11.2003 in Jena verständigten sich dann die Innenminister der Länder darauf, dass
durch Reform des Gemeindenhaushaltsrechts das kommunale Haushalts- und Rech-
nungswesen von der bislang zahlungsorientierten Form auf eine ressourcenorientierte
Darstel ung umgestel t wird und die Steuerung der Kommunalverwaltung anstel e der
Bereitstel ung von Ausgabenermächtigungen (Inputsteuerung) über die Vorgabe von
Zielen (Outputsteuerung) erfolgen sol .4
Als erstes Bundesland hat Nordrhein-Westfahlen (NRW) seit dem 01.01.2005 das
Neue Kommunale Finanzmanagement (NKF) eingeführt und damit entgültig das Ende
des kameralistischen Rechnungswesens eingeläutet. Aufgrund der Vorreiterrol e des
Landes NRW bei der Umsetzung des NKF, werden dessen gesetzlichen Reglungen im
Rahmen des Kommunalrechts für diese Arbeit zur Grundlage genommen. Andere
Reglungen werden mit den entsprechenden Landeszusätzen kenntlich gemacht.
1 Die Geldschulden der Gebietskörperschaften in der BRD beliefen sich im Jahr 2007 auf über 1,5 Billio-
nen Euro - die Gesamtschulden dürften ein Mehrfaches dieses Betrages betragen (vgl. Berens/ Budäus/
Buschor/ u.A. 2007 S.2).
2 vgl. Böck 2001 S. 179
3 vgl. Freytag/ Hamacher/ Wohland 2005 S. 1
4 vgl. IMK 2003 Nr. 18 S. 19 - In einigen zentralen Punkten, wie etwa bei der Frage des Haushaltsaus-
gleichs, konnte aber keine Einigung erzielt werden.
1
1. Einleitung
1.2
Problemstellung
Durch die Umstel ung des kommunalen Haushalts von der Kameralistik auf die dop-
pelte Buchführung (Doppik) verknüpfen sich nicht nur Hoffnungen und Ziele, es erge-
ben sich natürlich auch Fragen und Probleme. Die größten Unsicherheiten entstehen
bei der erstmaligen Erfassung und Bewertung des kommunalen Vermögens. Zwar hat
u.a. das Innenministerium NRW (IM NRW) mehrere Handlungsempfehlungen für
kommunale Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung erarbeitet,5 dennoch beste-
hen, insbesondere bei der Bewertung der einzelnen Elemente der Straßeninfrastruktur,
in der Praxis zum Teil noch erhebliche Unsicherheiten.
Ein Großteil der kommunalen Straßen wurde in den 1950er und 60er Jahren gebaut,
sodass sich heute nur noch schwer die ehemaligen Baukosten und die über die Jahre
hinweg durchgeführten Um- und Ausbaumaßnahmen zurück verfolgen lassen. Das
NKF bleibt bei der Bestimmung der aktuel en, erstmalig anzusetzenden Vermögens-
werte für die Straßeninfrastruktur relativ al gemein, wohingegen ihre Fortschreibung
klaren Vorgaben unterliegt. Bedingt durch fehlende und teilweise unzureichend ausge-
bildete Personalkapazitäten, müssen Kommunen bei der Umstel ung auf die doppelte
Buchführung auf externe Gutachter zurückgreifen und damit das Haushaltsbudget zu-
sätzlich belasten oder Abstriche hinsichtlich der Genauigkeit der angesetzten Vermö-
genswerte in Kauf nehmen.
Da valide Wertermittlungsverfahren für die Straßeninfrastruktur fehlen und kommunale
Entscheidungsträger erkannt haben, dass niedrigere Vermögensansätze heute helfen
können zukünftige Handlungen leichter zu legitimieren, ist zu vermuten, dass Kommu-
nen sich tendenziel eher zu arm als zu reich rechnen. Ein Umstand der durch die
starke Orientierung des NKF am Handelsgesetzbuch (HGB) wahrscheinlich unterstützt
wird.
1.3
Ziele und Vorgehensweise
Diese Diplomarbeit verfolgt im wesentlichen drei Ziele. Diese sind es aufzuzeigen wie
der wertmäßig bedeutsamste Posten der kommunalen Bilanz, die Straßeninfrastruktur,
im NKF erfasst und bewertet wird, die dabei entstehenden Probleme zu identifizieren
und zu untersuchen inwieweit andere Möglichkeiten der Vermögensbewertung Anwen-
5 vgl. u.a. IM NRW 2006b
2
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