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Presentation (Elaboration), 2008, 6 Pages
Author: Michaela Kayer
Subject: Pedagogy - Family Education
Details
Institution/College: University of Graz (Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft)
Tags: Vaterrolle, Lebensphase, Scheidung, Seminar, Forschung
Year: 2008
Pages: 6
Grade: 2,00
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-20911-8
File size: 92 KB
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Abstract
Im Rahmen meines Pädagogik Studiums wurde ich immer wieder mit dem Thema Scheidung konfrontiert. Die wichtigsten Fragen, die ich dabei behandelte standen im Zusammenhang mit Scheidungskindern, Müttern oder Scheidungsfamilien. Ich möchte mich im Rahmen meiner Bakkalaureatsarbeit nun auf Scheidungsväter konzentrieren. Des Öfteren wird in den Medien das Thema Scheidung behandelt. Mittlerweile wird fast jede 2. Ehe in Österreich geschieden, die Scheidungsrate liegt bei 48,66%. Es gibt zahlreiche Hinweise, dass Männer mit einer Scheidung weitaus weniger gut umgehen können als Frauen. Grund dafür ist, dass sich Frauen schon während einer Beziehung mit dem Gedanken an eine Trennung vertraut machen, was Männer aber nicht tun. Für einige von ihnen kommt die Entscheidung zur Trennung plötzlich und unvorhersehbar. Immer wieder werden Aufrufe von Scheidungsmännern laut, die sich benachteiligt fühlen, was das Recht auf ihre Kinder angeht. Sind sie nur noch zum Zahlen von Alimenten verpflichtet und dürfen sie ihr Kind nur noch besuchen, nicht aber am Leben teil haben? Auf dieses gesellschaftliche und oft in der Öffentlichkeit diskutierte Problem möchte ich in meiner Arbeit eingehen, verschiedene Positionen von Scheidungsvätern darstellen und deren Probleme innerhalb des Scheidungsprozesses durchleuchten.
Excerpt (computer-generated)
Exposé
für die Bakkalaureatsarbeit
am Institut für Erziehungs- und Bildungswissenschaft
,,Die Vaterrolle in der Lebensphase Scheidung"
Michaela Ruprecht
18.02.2008
Im Rahmen meines Pädagogik Studiums wurde ich immer wieder mit dem Thema Scheidung
konfrontiert. Die wichtigsten Fragen, die ich dabei behandelte standen im Zusammenhang mit
Scheidungskindern, Müttern oder Scheidungsfamilien. Ich möchte mich im Rahmen meiner
Bakkalaureatsarbeit nun auf Scheidungsväter konzentrieren. Des Öfteren wird in den Medien das
Thema Scheidung behandelt. Mittlerweile wird fast jede 2. Ehe in Österreich geschieden, die
Scheidungsrate liegt bei 48,66%.
Es gibt zahlreiche Hinweise, dass Männer mit einer Scheidung weitaus weniger gut umgehen
können als Frauen. Grund dafür ist, dass sich Frauen schon während einer Beziehung mit dem
Gedanken an eine Trennung vertraut machen, was Männer aber nicht tun. Für einige von ihnen
kommt die Entscheidung zur Trennung plötzlich und unvorhersehbar.
Immer wieder werden Aufrufe von Scheidungsmännern laut, die sich benachteiligt fühlen, was das
Recht auf ihre Kinder angeht. Sind sie nur noch zum Zahlen von Alimenten verpflichtet und dürfen
sie ihr Kind nur noch besuchen, nicht aber am Leben teil haben? Auf dieses gesellschaftliche und
oft in der Öffentlichkeit diskutierte Problem möchte ich in meiner Arbeit eingehen, verschiedene
Positionen von Scheidungsvätern darstellen und deren Probleme innerhalb des Scheidungsprozesses
durchleuchten.
Im empirischen Teil meiner Arbeit werde ich mich einer Studie vom Bundesministerium für soziale
Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz mit dem Titel: ,,Scheidungsfolgen für Männer.
Juristische, psychische und wirtschaftliche Implikationen" widmen. Hier wird die Auswirkung von
Scheidung auf Männern in Österreich untersucht. Zu Stande gekommen ist diese Studie durch die
Einrichtung der männerpolitischen Grundsatzabteilung im Bundesministerium für soziale Sicherheit
und Generationen im März 2001. Viele Männer die gerade eine Scheidung durchlebten, haben sich
an dieses Ressort gewandt, dadurch wurde diese Untersuchung möglich. Sie zeigt ökonomische,
psychische und soziale Folgen von Scheidungsmännern in Österreich auf, und möchte als
bewußtseinsbildende Maßnahme für Betroffene gesehen werden.
Ich möchte die Ergebnisse in meiner Arbeit kritisch betrachten, mit Ergebnissen anderer Studien
vergleichen und einen Bezug zur Theorie herstellen. Des weiteren ist es für mich interessant,
welche Konsequenzen diese Studie mit sich brachte. Was hat sich seit dem Jahr 2003, hier wurde
die Studie veröffentlicht, in dem Bereich Scheidungsväter getan? Schließlich finden sehr oft
Studien statt, die aber außer veröffentlicht zu werden keine Konsequenzen nach sich ziehen.
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