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Kooperationen im internationalen Linienflugverkehr und deren Problemfelder bei unvorhergesehenen Ereignissen - dargestellt am Beispiel des Terroranschlags vom 11. September

Diploma Thesis, 2002, 134 Pages
Author: Marina Brummel
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2002
Pages: 134
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V11798
ISBN (E-book): 978-3-638-17853-2

File size: 711 KB


Excerpt (computer-generated)

UNIVERSITÄT LÜNEBURG
Institut für Betriebswirtschaftslehre, Tourismusmanagement

DIPLOMARBEIT

zur Erlangung des Grades der Diplomkauffrau,
Fachbereich II, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
Studiengang Betriebswirtschaftslehre

Kooperationen im internationalen Linienflugverkehr
und deren Problemfelder
bei unvorhergesehenen Ereignissen
- Dargestellt am Beispiel des Terroranschlags auf die USA am 11. September 2001

vorgelegt von

Marina Brummel,

Abgabedatum: 12. April 2002

 

INHALTSVERZEICHNIS

Abkürzungsverzeichnis ... VI
Abbildungsverzeichnis ... VII

1.-EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG ... 1

2.-GRUNDLAGEN ... 2
2.1 Internationaler Linienflugverkehr ... 2
2.1.1 Begriffsbestimmung ... 2
2.1.1.1 Luftverkehrswirtschaft  ... 3
2.1.1.2 Luftverkehrsformen ... 3
2.1.1.3 Luftverkehrseinrichtungen  ... 5
2.1.1.3.1 Fluggesellschaften  ... 5
2.1.1.3.2 Flughäfen  ... 6
2.1.2 Der Linienflugverkehrsmarkt ... 7
2.1.2.1 Produkt  ... 8
2.1.2.2 Angebot  ... 9
2.1.2.3 Nachfrage ... 9
2.1.2.4 Organisationen ... 10
2.1.2.4.1 Staatliche nationale Organisationen ... 10
2.1.2.4.2 Staatliche internationale Institutionen  ... 10
2.1.2.4.3 Private internationale Organisationen ... 11
2.2 Kooperationen ... 11
2.2.1 Begriffsbestimmung  ... 12
2.2.2 Formen  ... 14
2.2.2.1 Kooperationen ohne Kapitalbeteiligung ... 15
2.2.2.1.1 Kartelle ... 15
2.2.2.1.2 Strategische Allianzen  ... 15
2.2.2.2. Kooperationen mit Kapitalbeteiligung  ... 16
2.2.2.2.1 Gemeinschaftsunternehmen/Joint Ventures  ... 17
2.2.2.2.2 Konzerne ... 17
2.3 Unvorhergesehene Ereignisse ... 18
2.3.1 Begriffsbestimmung  ... 18
2.3.2 Beispiele ... 19

3.-BRANCHENSPEZIFISCHE BESONDERHEITEN IM LINIENFLUGVERKEHR  ... 21
3.1 Der Linienflugverkehrsmarkt  ... 21
3.1.1 Produkt  ... 22
3.1.1.1 Produktleistungen der Flughäfen ... 22
3.1.1.2 Produktleistungen der Fluggesellschaften ... 25
3.1.2 Angebot  ... 27
3.1.2.1 Produktpolitik ... 27
3.1.2.2 Absatzpolitik ... 29
3.1.2.3 Hubmanagement ... 30
3.1.2.4 Yield Management  ... 31
3.1.3 Nachfrage ... 32
3.1.3.1 Urlaubsreisende  ... 32
3.1.3.2 Geschäftsreisende  ... 33
3.2 Sicherheit  ... 34
3.3 Finanzen ... 34
3.3.1 Finanzierung ... 35
3.3.2 Kosten ... 35
3.4 National Carrier  ... 36
3.5 Versicherungen ... 37

4.-KOOPERATIONEN IM INTERNATIONALEN LINIENFLUGVERKEHR ... 38
4.1 Entwicklung der Rahmenbedingungen  ... 38
4.1.1 Grundsätzliche Entwicklung ... 38
4.1.2 USA ... 39
4.1.3 Europa ... 40
4.1.4 Konsequenzen ... 41
4.2 Kooperationsformen  ... 41
4.2.1 Allgemeine Gründe und Ziele ... 41
4.2.2 Formen ohne Kapitalbeteiligung ... 44
4.2.2.1 Technische und operative Abkommen  ... 44
4.2.2.2 Kommerzielle Abkommen  ... 44
4.2.2.3 Strategische Allianzen  ... 48
4.2.3 Formen mit Kapitalbeteiligung ... 51
4.2.3.1 Joint Ventures ... 51
4.2.3.2 Fusionen  ... 52
4.3 Chancen und Risiken ... 53

5.-AUSWIRKUNGEN VON UNVORHERGESEHENEN EREIGNISSEN ... 54
5.1 Der Terroranschlag auf die USA am 11. September 2001  ... 55
5.2 Problemfelder im Linienflugverkehr aufgrund der Branchenspezifischen Besonderheiten  ... 57
5.2.1 Das Produkt ... 57
5.2.2 Das Angebot  ... 59
5.2.3 Die Nachfrage  ... 62
5.2.4 Sicherheit ... 65
5.2.5 Finanzen ... 69
5.2.6 National Carrier ... 73
5.2.7 Versicherungen ... 74
5.3 Problemfelder im Linienflugverkehr aufgrund von Kooperationen .......75
5.3.1 Air New Zealand und Ansett Australia  ... 76
5.3.1.1 Auswirkungen ... 76
5.3.1.2 Gründe  ... 76
5.3.1.3 Lösungsansätze ... 77
5.3.2 Swissair Group ... 78
5.3.2.1 Auswirkungen ... 78
5.3.2.2 Gründe  ... 79
5.3.2.3 Lösungsansätze ... 83
5.3.3 Problemfelder  ... 85
5.3.3.1 Auswirkungen ... 85
5.3.3.2 Gründe  ... 86
5.3.3.3 Lösungsansätze ... 87
5.4 Krisenmanagement  ... 88
5.4.1 Begriffsbestimmung  ... 88
5.4.2 Bedeutung des Krisenmanagements für den internationalen Linienflugverkehr ... 89

6.-ZUSAMMENFASSENDE SCHLUßBETRACHTUNG ... 90

Anhang ... VIII

Literaturverzeichnis  ... XVII


1.-EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
Der internationale Luftverkehr hatte in den vergangenen Jahrzehnten ein großes Wachstum zu verzeichnen. Die zunehmende Globalisierung der Weltwirtschaft und die Liberalisierung des Luftverkehrs haben Bewegung in die Branche gebracht. Mobilität wird im Zuge der weltweiten Arbeitsteilung immer wichtiger. Die Öffnung des Luftverkehrsmarktes hat den Wettbewerb verschärft und damit wirtschaftliches Arbeiten und individuelle Angebote unabdingbar gemacht. Aus diesen Gründen haben Kooperationen jeglicher Art bei den Unternehmen stark an Bedeutung gewonnen. Sie bringen die Chance mit sich, durch Rationalisierung und höhere Effektivität im Wettbewerb zu bestehen.

In den letzten Monaten waren in der Presse jedoch häufig Aussagen wie „Die Luftverkehrsbranche liegt am Boden“, „Es geht abwärts“ oder „Airlines kämpfen gegen die Pleite“ vorzufinden. Grund hierfür sind die Auswirkungen des Terroranschlags auf die USA am 11. September 2001.

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit sollen bezüglich dieser Thematik einige Zusammenhänge aufgezeigt und Fragen beantwortet werden.

  • Gibt es im internationalen Linienflugverkehr branchenspezifische Besonderheiten, die bei unvorhergesehenen Ereignissen zu Problemen führen können?
  • Welche Bedeutung haben Kooperationen im internationalen Linienflugverkehr und woraus resultiert diese?
  • Welche Rolle spielen Kooperationen im internationalen Linienflugverkehr bei Problemen, die sich für die Unternehmen durch unvorhergesehene Ereignisse ergeben? Sind sie Grund, Auslöser oder sogar Lösungsmöglichkeit?
  • Sind Kooperationen nicht der Grund für die aufgetretenen Probleme, worin liegen diese dann begründet?
  • Gibt es Unterschiede zwischen dem Terroranschlag vom 11. September und anderen unvorhergesehenen Ereignissen?
  • Spielt Krisenmanagement im internationalen Linienflugverkehr eine Rolle?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, ist zunächst eine Darstellung der wichtigsten Begriffe und Sachverhalte der Thematik notwendig.

Anschließend werden exemplarisch branchenspezifische Besonderheiten des internationalen Linienflugverkehrs herausgearbeitet. Angesichts des begrenzten Rahmens der Arbeit werden aber nur die wichtigsten, und die für den weiteren Verlauf bedeutsamsten aufgeführt werden.

Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Kooperationsformen im internationalen Linienflugverkehr. Diese werden vorgestellt, es werden Gründe und Ziele genannt und jede Form wird abschließend durch Beispiele veranschaulicht.

Auf die vorangehenden Ausführungen aufbauend wird im dann folgenden Teil der Zusammenhang zwischen unvorhergesehenen Ereignissen, deren Auswirkungen, branchenspezifischen Besonderheiten und Kooperationen im Linienflugverkehr untersucht. Das geschieht am Beispiel des Terroranschlags auf die USA vom 11. September 2001. Dieses Kapitel beginnt mit einer Darstellung des Anschlags und dessen Einordnung in den Kontext von unvorhergesehenen Ereignissen im Allgemeinen.

Abschließend findet eine zusammenfassende Schlußbetrachtung statt, im Rahmen derer eine kritische Würdigung der gewonnenen Erkenntnisse vorgenommen wird. Ferner erfolgt die Beantwortung der in der Einleitung gestellten Fragen.

2.-GRUNDLAGEN
Zur Abgrenzung des Themas werden zunächst die wichtigsten Elemente desselben kurz vorgestellt. Die Einordnung, der in dieser Arbeit gewonnenen Erkenntnisse in den größeren Zusammenhang, soll erleichtert werden.

2.1 Internationaler Linienflugverkehr
Angesichts des begrenzten Umfangs der vorliegenden Arbeit werden im folgenden nur solche Definitionen und Abgrenzungen herangezogen, die für das Verständnis und die Einordnung in die komplexen Zusammenhänge des Themas relevant sind .

2.1.1 Begriffsbestimmung
Die vorliegende Arbeit wird sich im weiteren Verlauf immer wieder auf wesentliche Elemente der Branche beziehen, die an dieser Stelle einer Klärung bedürfen. Sie sind für das Verständnis der Ausführungen unabdingbar.

[...]


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