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Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy für den Einsatz in der Haupt- und Realschule

Bachelor Thesis, 2008, 40 Pages
Author: Daniel Klink
Subject: Technology

Details

Category: Bachelor Thesis
Year: 2008
Pages: 40
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 13  Entries
Language: German
Archive No.: V118086
ISBN (E-book): 978-3-640-22010-6
ISBN (Book): 978-3-640-22265-0
File size: 445 KB

Abstract

Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema und die Geschichte der Speicherprogrammierbaren Steuerungen. Daran anschließend wird im Kapitel zwei die Siemens LOGO! mit ihren Funktionsweisen, Modellvarianten etc. vorgestellt. In Kapitel drei wird dann gleichermaßen die Moeller easy vorgestellt. Im vierten Kapitel werden für den schulischen Einsatz maßgebliche Kriterien entwickelt, um die beiden Systeme miteinander vergleichen zu können. Um die beiden Kleinsteuerungen hinsichtlich ihrer Unterrichtstauglichkeit vergleichen und bewerten zu können, stelle ich im fünften Kapitel eine von mir entwickelte Unterrichtseinheit vor. Auf Basis dieser Unterrichtseinheit und der aufgestellten Kriterien werden die Systeme im Punkt sechs verglichen und die Kriterien im Hinblick auf Schule gewichtet, so dass am Ende der Arbeit eine Aussage getroffen werden kann, welches System eher für die Schule geeignet ist.


Excerpt (computer-generated)

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Institut für Ökonomische und Technische Bildung

Bachelorstudiengang:

Zwei-Fächer-Bachelor

Technik / Ökonomische Bildung

BACHELORARBEIT



Titel:

Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller

easy für den Einsatz in der Haupt- und

Realschule

vorgelegt von:

Daniel Klink



Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy für den Einsatz in der Haupt- und Realschule S. 2

Inhaltsverzeichnis

Vorwort 4

1. Einleitung 5

1.1 Entwicklungsgeschichte der SPS 5

2. Vorstellung von Siemens LOGO! 6

2.1 Module der Siemens LOGO! 6

2.1.1 Grundmodule 6

2.1.2 Erweiterungsmöglichkeiten 7

2.1.3 Stromversorgung 9

2.2 Zubehör 9

2.3 Software und Programmierung 11

2.3.1 Normen für Programmiersprachen 11

2.3.2 Kontaktplanprogrammierung 11

2.3.3 Funktionsplanprogrammierung 11

2.4 Kosten 12

3. Vorstellung der Moeller easy

13

3.1 Module der Moeller easy 13

3.1.1 Moeller easy500 13

3.1.2 Moeller easy 700 14

3.1.3 Moeller easy800 15

3.1.4 Zusatzmodule der Moeller easy 15

3.1.5 Erweiterungsmöglichkeiten 15

3.1.6 Stromversorgung 16

3.2 Zubehör 17

3.3 Software und Programmierung 18

3.4 Kosten 18

4. Entwicklung von Vergleichskriterien 19

4.1 Vorstellung der Kriterien 19

___________________________________________________________________

Verfasser: Daniel Klink


Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy für den Einsatz in der Haupt- und Realschule S. 3

4.1.1 Kosten 19

4.1.2 Programmierbarkeit 20

4.1.3 Notwendige Vorkenntnisse 20

4.1.4 Verfügbarkeit 21

4.1.5 Für den schulischen Einsatz relevante Funktionen 21

4.1.6 Anleitung und Hilfefunktion 21

4.1.7 Materialien für den Lehrer 21

5. Einsatz von Kleinsteuerungen in der Schule 22

5.1 Sachanalyse 22

5.2 Didaktische Überlegungen 23

5.3 Lernziele 24

5.4 Ablaufplan für die Unterrichtseinheit 24

5.5 Methodische Überlegungen 26

6. Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy 27

6.1 Vergleich der Kosten 27

6.2 Vergleich der Programmierbarkeit 28

6.3 Vergleich der notwendige Vorkenntnisse 29

6.4 Vergleich der Verfügbarkeit 29

6.5 Vergleich der für den schulischen Einsatz relevante Funktionen 30

6.6 Vergleich der Anleitung und Hilfefunktion 31

6.7 Vergleich der Materialien für den Lehrer 32

7. Fazit 33

8. Anhang 35

8.1 Abkürzungsverzeichnis 35

8.2 Beispielprogramm für die Turnhallenbeleuchtung 36

8.3 Literatur- und Quellenverzeichnis 38

8.4 Abbildungsverzeichnis 39

___________________________________________________________________

Verfasser: Daniel Klink


Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy für den Einsatz in der Haupt- und Realschule S. 4

Vorwort

Ziel dieser Arbeit soll sein die beiden Marktführer im Bereich Kleinsteuerungen,

Siemens LOGO! und Moeller easy, auf Unterrichtstauglichkeit zu untersuchen.

Da ich im Rahmen meines Studiums im Fach Technik in mehreren Veranstaltungen

der Automatisierungstechnik die beiden Steuerungen kennengelernt habe, will ich in

dieser Arbeit anhand von mir erstellten Kriterien diese beiden Systeme vergleichen,

um eine Empfehlung abgeben zu können, welches System in der Schule eher

Verwendung finden könnte. In den von mir besuchten Veranstaltungen erhielt ich

darauf keine Antwort und so entschloss ich mich diese Frage in meiner

Bachelorarbeit zu behandeln.

Während meines ersten Schulpraktikums nutzte ich die Gelegenheit mit Kollegen

über den Einsatz von Kleinsteuerungen im Unterricht zu sprechen. Sie hielten dies

für durchaus möglich. Das bestärkte mich darin, dieses Thema zu verfolgen.

___________________________________________________________________

Verfasser: Daniel Klink


Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy für den Einsatz in der Haupt- und Realschule S. 5

1. Einleitung

Diese Arbeit ist gegliedert in sechs Kapitel, die sich wie folgt aufteilen:

Die Arbeit beginnt mit einer kurzen Einführung in das Thema und die Geschichte der

Speicherprogrammierbaren Steuerungen. Daran anschließend wird im Kapitel zwei

die Siemens LOGO! mit ihren Funktionsweisen, Modellvarianten etc. vorgestellt. In

Kapitel drei wird dann gleichermaßen die Moeller easy vorgestellt. Im vierten Kapitel

werden für den schulischen Einsatz maßgebliche Kriterien entwickelt, um die beiden

Systeme miteinander vergleichen zu können.

Um die beiden Kleinsteuerungen hinsichtlich ihrer Unterrichtstauglichkeit vergleichen

und bewerten zu können, stelle ich im fünften Kapitel eine von mir entwickelte

Unterrichtseinheit vor. Auf Basis dieser Unterrichtseinheit und der aufgestellten

Kriterien werden die Systeme im Punkt sechs verglichen und die Kriterien im

Hinblick auf Schule gewichtet, so dass am Ende der Arbeit eine Aussage getroffen

werden kann, welches System eher für die Schule geeignet ist.

1.1 Entwicklungsgeschichte der SPS

Die in dieser Arbeit vorgestellten Kleinsteuerungen Siemens LOGO! und Moeller

easy sind in ihrer Funktion und Anwendung ähnlich den größeren

Speicherprogrammierbaren Steuerungen, kurz SPS. Nachdem die ersten SPS zu

Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts auf den Markt kamen, setzten die SPS

zu einem Siegeszug an. Auf der Hannover Messe 1979 stellte die Firma Siemens die

erste Variante ihrer, heute noch bekannten, SPS Simatic vor (Eisenbeiss, 2008, S.

56f.). Heutzutage finden sich SPS Anwendungen in fast allen industriellen Bereichen.

Sie haben aufgrund ihrer größeren Flexibilität und des geringeren Aufwands an

Material die verbindungsprogrammierte Steuerung weitgehend abgelöst. Für kleinere

Anwendungen im industriellen Bereich, aber auch im privaten Haushalt, wurden in

den letzten Jahren kleine Steuerungen entwickelt. Diese sogenannten

Kleinsteuerungen haben den Vorteil, dass die Anschaffungskosten im Vergleich zu

den gängigen SPS wesentlich geringer sind.

___________________________________________________________________

Verfasser: Daniel Klink


Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy für den Einsatz in der Haupt- und Realschule S. 6

2. Vorstellung von Siemens LOGO!

Im folgenden Abschnitt werden die grundlegenden Modellvarianten von Siemens

LOGO! vorgestellt. Hierzu zählen auch die Preise für die Beschaffung der jeweiligen

Modelle. Diese Aufstellung wird sich auf die wichtigen Varianten und Zubehörteile

beschränken, da eine vollständige Auflistung den Rahmen übersteigen würde. Eine

tabellarische Auflistung aller Varianten befindet sich im Anhang. Desweiteren werden

die Möglichkeiten zur Programmierung der Siemens LOGO! erläutert.

2.1 Module der Siemens LOGO!

Bei der Siemens LOGO! gibt es Grundmodule für Spannungen von 12V, 24V und

230V. Daneben gibt es noch verschiedene Erweiterungsmodule, um z. B. zusätzliche

Ein- und Ausgänge zur Verfügung zu haben. Für die Stromversorgung der 12V und

der 24V Variante sind extra Module vorhanden. Die verschiedenen Module werden in

den folgenden Unterpunkten vorgestellt.

2.1.1 Grundmodule

Neben der Unterscheidung durch die verschiedenen Betriebsspannungen gibt es

noch einen weiteren, optisch sichtbaren Unterschied.

Abbildung 1: Grundmodul mit Display (Siemens, 2008)

___________________________________________________________________

Verfasser: Daniel Klink


Vergleich von Siemens LOGO! und Moeller easy für den Einsatz in der Haupt- und Realschule S. 7

Abbildung 2: Grundmodul ohne Display (Siemens, 2008) © Siemens AG 2008, Alle Rechte vorbehalten

Es gibt ein Grundmodul mit Display und Tastenfeld, genannt LOGO! Basic (Abb. 1),

und ein Grundmodul ohne Display, genannt LOGO! pure (Abb. 2). Die Variante mit

Display hat den Vorteil, dass man sie auch direkt am Gerät programmieren kann und

somit kleine Änderungen ohne PC sehr schnell vorgenommen werden können. Eine

vollständige Programmierung wäre zwar auch möglich, erscheint jedoch auf Grund

des kleinen Displays als zu umständlich.

Die Grundmodule haben jeweils acht Eingänge und vier Ausgänge. Je nach Variante

sind die Ausgänge als Relaisausgänge oder als Transistorausgänge ausgeführt. Bei

einigen Modellen sind die Eingänge I7 und I8 als analoge Eingänge nutzbar, über die

z.B. Temperaturen oder Spannungen ausgewertet werden können. Nähere

Informationen bezüglich der genauen Spezifikationen der einzelnen Module können

im Internet auf der Homepage der Firma Siemens eingesehen werden1.

2.1.2 Erweiterungsmöglichkeiten

Um mehr Eingänge bzw. mehr Ausgänge, als am Grundmodul vorhanden, nutzen zu

können, gibt es verschiedene Erweiterungsmodule. Diese Module werden mit Hilfe

einer Steckverbindung direkt an das Grundmodul angeschlossen und müssen dann

noch mit Spannung versorgt werden.

Digitale Erweiterungsmodule stehen mit vier bzw. acht Eingängen und

dementsprechend vier bzw. acht Ausgängen zur Verfügung (Abb. 3). Auch hier gibt

1

http://support.automation.siemens.com/WW/llisapi.dll?func=cslib.csinfo&lang=de&objID=10805245&s

ubtype=133200

___________________________________________________________________

Verfasser: Daniel Klink



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