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Ababa von Palindromien - Leben und Ansichten einer berühmten Zahl, in Wort und Bild aufgezeichnet von einem ihrer Verehrer

Subtitle: Bd. III: Madame Ababas Palfigurenkabinett

Textbook, 2008, 72 Pages
Author: Prof. Dr. Günter Kröber
Subject: Mathematics - Miscellaneous

Details

Category: Textbook
Year: 2008
Pages: 72
Grade: "-"
Language: German
Archive No.: V118129
ISBN (E-book): 978-3-640-20231-7
ISBN (Book): 978-3-640-20704-6
File size: 1145 KB

Abstract

"Ababa" ist die Kurzform des Namens einer Zahl, welche eigentlich a(a-1)(b-a-a1)(b-a) ist, wobei b die Basis des Zahlensystems bezeichnet und a < b sein soll. Diese Sequenz spielt in sog. Palindromisierungsprozessen eine herausragende Rolle. Ein solcher Prozess liegt vor, wenn eine ganze Zahl umgekehrt wird, Ausgangs- und Umkehrzahl sodann addiert oder voneinander subtrahiert werden, und mit dem Ergebnis in der gleichen Weise verfahren wird. Ordnet man den Zahlen Farben zu und arrangiert die Ergebnisse zentriert untereinander, so können Muster von faszinierender Schönheit entstehen,die wunderbarer Weise auch in der Natur vorkommen (DNS, Feldlinien, Kristallgitter u. a.). Die Strukturbildung durch Palindromisierung wird hier phantasievoll in anschaulicher und z. T. märchenhafter Form behandelt. Der Ababa-Zyklus umfasst fünf Bände. Im ersten Band (Die Meisterfreier von Palindromien) ist Ababa eine Prinzessin am Königshof von Palindromien, um deren Hand sich viele Freier bewerben, deren Aufgabe darin besteht,ein ihr huldigendes Gedicht vorzutragen und ihr mittels Palindromisierung zu einer gefälligen Figur zu verhelfen. Der zweite Band (Die Metamorphosen des Fräulein Ababa) sieht sie als gefeierte Eistänzerin, die mit ihrer Truppe "Numbers on Ice" und ihren Tänzen das Publikum begeistert. Im vorliegenden dritten Band gründet Ababa nach dem Vorbild von Madame Tussauds Londoner Wachsfigurenkabinett mit zwei Gehilfen in Palindromien ein Palfigurenkabinett. In diesem werden viele Sehenswürdigkeiten ausgestellt, die in Palindromisierungsprozessen zustande kommmen. Alle Bände sind reich mit farbigen Computergraphiken ausgestattet.


Excerpt (computer-generated)

Günter Kröber

Ababa von Palindromien

Leben und Ansichten einer berühmten Zahl,

in Wort und Bild aufgezeichnet von einem ihrer Verehrer

Bd. III. Madame Ababas Palfigurenkabinett


2

Inhaltsverzeichnis

1. Auf den Spuren von Madame Tussauds

2. Das Erdgeschoß

3. Die erste Etage

4. Die zweite Etage

5. Die dritte Etage


3

1. Auf den Spuren von Madame Tussauds

,,Baker Street Tube".

Ababa entstieg der U-Bahn. Langsamen Schrittes ging sie auf die Treppe zu, die

nach oben, in die City of Westminster, führt. Unweit von hier musste die

Marybelone Road verlaufen, wo sich das berühmte Wachsfigurenkabinett der

Madame Tussauds befand. Sie war das erste Mal in London, doch das

pulsierende Leben einer Großstadt war ihr nicht fremd. Menschen über

Menschen, Busse, Autos, Motorräder, Fahrräder drängten sich in der nicht allzu

breiten Straße. Gruppen von Touristen standen gestikulierend und fotografierend

herum. Ababa hielt es für aussichtslos, einen der Passanten nach der Marylebone

Road zu fragen. Sie folgte einfach dem Touristenstrom, der sich von Baker

Street 221b, dem Sherlock Holmes-Museum, durch die Paddington Street

untrüglich in Richtung des Kuriositätenkabinetts wälzte. Denn dieses war das

Ziel ihrer Reise.

Seitdem ehemalige Freunde sie als gefeierte Tänzerin ins Chaos hatten stürzen

lassen, führte sie in Paris ein von der übrigen Welt zurückgezogenes Leben.

Doch sollte ihr das nicht lange beschieden sein. Sie fühlte, dass sie den Beifall

des Publikums brauchte wie die Luft zum Atmen. Der Sturz ins Chaos hatte ihr

die Lust an den Brettern, die ihr einst die Welt bedeutet hatten, zwar ein für

allemal genommen; ihr Drang nach Kreatitivität und Erfolg war jedoch

ungebrochen. Er war es, der sie hierher, nach London, in das

Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds geführt hatte.

Der große, mit seiner runden Kuppel an ein Planetarium erinnernde Bau

beherbergte der Welt einzigartiges Panoptikum. Die großen Stars der letzten

Jahrhunderte, Könige, Generäle, Geistliche, Diebe und Mörder, berühmte

Persönlichkeiten aus Politik, Zeitgeschichte, Wissenschaft, Musik, Film und

3Sport gaben sich hier, aus Wachs geformt, ein Stelldichein. Ababas Interesse

galt jedoch nicht Winston Churchill, Ronald Reagan, George W. Bush oder

Michail Gorbatschow, denn Politik war für sie ein Feld, auf dem es nicht mit

rechten Dingen zuging, und das zumeist von Heuchlern besetzt war. Auch Elvis

Presley, Marylin Monroe oder gar Robbie Williams und Jennifer Lopez ließen

sie kalt, denn mit Bühne, Film und Medien hatte sie in Paris schlechte

Erfahrungen gemacht. Erfolgreichen Sportlern gegenüber war sie ohnehin

misstrauisch, seit sich nicht wenige von ihnen für Millionengelder kaufen und

verkaufen ließen und Dopingkontrollen aus vielen von ihnen betroffene Sünder

machten. Und schon gar nicht zog es sie zum Gruselkabinett, wo die

bekanntesten Mörder der Kriminalgeschichte und ihre Opfer zu sehen waren.

Shakespeare, Einstein und der Dalai Lama waren da schon eher nach ihrem

Geschmack.


4

Sie war jedoch nicht gekommen, um sich an dem Anblick der Figuren zu

ergötzen. Ihr Interesse galt der Art und Weise, wie ein solches Etablissement

angelegt ist, wie man die Figuren am besten plaziert, so dass jede für sich

genommen ein Publikumsmagnet ist, wohl auch der Technik, wie die Exponate

hergestellt werden. Sie beabsichtigte nämlich, in ihrem Heimatland, in

Palindromien, ein ähnliches Unternehmen zu begründen.

Das Londoner Kabinett bestand seit 1835. 1925 einem Brand zum Opfer

gefallen und 1940 beim ersten deutschen Luftangriff auf London zerbombt, ist

es immer wieder liebevoll restauriert und seine Sammlung kontinuierlich

erweitert worden. Als eine der größten Touristenattraktionen Londons zählt es

heute bis zu 2,5 Millionen Besucher jährlich. Inzwischen sind Filialen in

Amsterdam, Hongkong, Kopenhagen, Los Angeles, New York, Shanghai,

Washington D.C. und auch in Berlin eröffnet worden. Ababa hatte sich jedoch

für den Besuch des Londoner Mutterkabinetts entschlossen, denn hier war die

Geburtsstätte der Idee dieser Einrichtung, und die Technik der Wachsbildnerei

war hier in höchster Vollendung vorzufinden.

Willig entrichtete sie den Eintrittspreis in Höhe von 17 britischen Pfund und

schwor, dass ihr eigenes Kabinett in dieser Beziehung nicht hinter Madame

Tussauds` zurückstehen werde. Dann besichtigte sie eingehend Saal für Saal.

Umgeben von soviel Wachs erinnerte sie sich der Sage von Ikarus. Dessen

Vater, Daedalus, hatte sich und seinem Sohn mit Wachs Federn an den Armen

befestigt, um wie ein Vogel fliegen zu können. Ikarus stieg jedoch so hoch, dass

er der Sonne zu nahe kam, die das Wachs schmelzen und ihn ins Meer stürzen

ließ, wo er ertrank. Die Eigenschaft des Wachses, bei über 40 Grad Celsius zu

schmelzen, kann jedoch auch sinnvoll genutzt werden, wie Ababa aus

Gesprächen mit Mitarbeitern des Museums erfuhr. So dienten im alten

Griechenland und in Rom Wachstafeln als Schreibgrundlage für Notizen, weil

diese leicht wieder gelöscht werden konnten. Griechen und Römer verwendeten

Wachs auch, um Totenmasken und Bildnisbüsten Verstorbener herzustellen. Die

Ägypter, so hörte sie, sollen ihre Mumien mit Wachsfarbe eingefärbt haben.

,,Böse Zungen behaupten," so vertraute ihr der stellvertretende Direktor des

Museums an, ,,dass die Wachsbildnerei, die ursprünglich ein anerkannter

Kunstzweig gewesen war, im 17. Jahrhundert zur Herstellung von

Panoptikumsfiguren entartete. Das erste Wachsfigurenkabinett jedenfalls

entstand Ende des 17. Jahrhunderts in Paris. Heute gibt es solche Etablissements

fast in allen großen Städten. Sie sind jedoch nicht zu vergleichen mit dem

unseren hier in London, dem von Madame Tussauds gegründeten, das alle

anderen in Größe, Ausstattung und Inhalt weit überragt, denn wir üben unser

Handwerk nun schon fast zwei Jahrhunderte hindurch als eine große Kunst aus."

44


5

Die Technik der Wachsbildnerei gründete auf der wunderbaren Eigenschaft des

Wachses, gut formbar und bei entsprechender Temperatur auch fest zu sein.

Ababa stellte viele Fragen, die diese Technik betrafen. Sie bekam auf alle

ausführliche und gründliche Antworten, die sie eifrig und in Stichworten in

ihrem Notizheft festhielt. Am Abend wollte sie alle in ihrem Quartier in Ruhe

überdenken. Vor allem galt es, sie auf ihre eigene Situation zu beziehen. Denn

Ababa war eine Zahl. Eine vierstellige. Dargestellt als eine Sequenz aus vier

verschiedenfarbigen Pixeln. Alles, was sie heute über die Technik der

Wachsbildnerei erfahren hatte, musste sie in ihre eigene Sprache übersetzen. In

ihrem Kabinett wird sie es ja nicht mit Wachs, sondern mit Zahlen zu tun

haben. Es sollte eine Sammlung unikaler Strukturen zeigen, die aus dem

Zusammenspiel einzelner Zahlen, die wie sie durch Pixel dargestellt werden,

entstehen. In Madame Tussauds Kabinett hatte sie erfahren, dass man bei der

Wachsbildnerei wissen muss, welche Wachssorten sich besonders zur Bildung

welcher Strukturen eignen, und dass das Wachs auf besondere Weise geknetet

werden muss, um ihm eine gefällige Form und Struktur zu verleihen.

Doch wie knetet man Zahlen?

Nicht anders als man Wachs oder Teig knetet: Das Material wird gestreckt,

vielleicht auch gedreht, gefaltet, wieder gestreckt, gedreht, gefaltet, solange bis

alles gut durchmischt ist. Auf Zahlen bezogen tendierte Ababa zu einem ganz

besonderen Verfahren. Eine Ausgangszahl sollte zunächst gestreckt werden,

indem sie zweimal hintereinander geschrieben wird. Zum Beispiel würde aus

6543 die 65436543. Sodann soll die zweite Hälfte gedreht und unter die erste

geklappt werden:

6543

3456.

Liest man jetzt die obere von links nach rechts, und die untere von rechts nach

links, so sind beide Hälften gleich, so daß man von einer palindromischen

Anordnung sprechen kann.

Schließlich sollen beide gemischt werden, indem sie entweder addiert werden

oder die kleinere von der größeren subtrahiert wird. Mit dem Ergebnis soll dann

in der gleichen Weise verfahren werden. Ordnet man nun alle Ergebnisse

zentriert untereinander an, und verkleidet man die Zahlen als farbig Pixel ­ etwa

die Null als Schwarz, die Eins als Weiß, die Zwei als Rot usw. -, so können,

wenn man geschickt genug knetet, allerlei sehenswerte Figuren entstehen. ,,Mit

Geschick" ist gemeint, dass man es verstehen muss, eine bestimmte Abfolge von

Additionen und Subtraktionen zu wählen, bei der sich die betreffende Struktur

zeigt. Das Kneten muss nach einer bestimmten Regel, einem Modus erfolgen,

damit im Ergebnis nicht eine formlose Masse erscheint.


6

Doch mit dem Kneten allein ist es nicht getan. Auch das Material selbst ist

wichtig. Das Material, so meinte sie, ist zum einen die Ausgangszahl, die am

Beginn des Prozesses steht, und zum anderen die Basis des Zahlensystems, in

dem der Teig geknetet werden soll. Die Basis des Zahlensystems ist

gewissermaßen die Teigschüssel, der Wachstopf, aus dem das Material

entnommen wird. Ababa hatte insgesamt 32 Schüsseln zur Verfügung, aus

denen sie nach Belieben ihre Ausgangszahlen entnehmen konnte.

Der Besuch in Madame Tussauds Figurenkabinett war ihr wichtig, um sich

bestätigt zu sehen, dass die Basis b des Zahlensystems, die Ausgangszahl S0 und

der Modus m jene drei Bedingungen sind, die gegeben sein müssen, wenn eine

neue Struktur dem Figurenkabinett hinzugefügt werden soll.

* *

*

Nach ihrer Rückkehr aus London erwarb sie in der Hauptstadt Palindromiens ein

repräsentatives dreistöckiges Gebäude. Die Mittel dazu stammten noch aus jener

Zeit, zu der sie als gefeierte Tänzerin in Paris Abend für Abend ihr Publikum

begeistert hatte. Die vorgesehene Ausstattung der Räume war eher karg zu

nennen. Außer einigen kleinen gepolsterten Bänken, auf denen künftige

Besucher sitzen und die Exponate betrachten können, sollten die

Eingangsbereiche nur Tafeln zieren, auf denen vermerkt war, um welche

Figuren es sich auf der jeweiligen Etage und in dem jeweiligen Raum handelt.

Zu ihrer Unterstützung stellte Ababa zwei Mitarbeiter ein. Bob, der

Schüsselverwalter, hatte die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass immer dann, wenn

sie ein bestimmtes Material, eine bestimmte Teig- oder Wachsart anforderte,

auch die richtige Schüssel zur Verfügung stand. Anina hingegen war eine

Freundin aus früheren Tagen. Sie hatte von Ababas Plänen gehört und sie

gebeten, sich ihr anschließen zu dürfen. Ababa willigte ein und freute sich, dass

sie alle palindromische Namen trugen, wie es sich für Bewohner Palindromiens

ziemt.

Sie legte jedoch Wert darauf, die anderen wissen zu lassen, dass sie selbst kein

Palindrom sei. Ob sie nicht bemerkt hätten, dass ihr Name aus fünf Buchstaben

besteht, während sie doch nur eine vierstellige Sequenz ist?

Anina wusste noch von früher her, wie Ababas Name zustande gekommen war.

Bob aber schüttelte den Kopf: Nein, das sei ihm noch nicht aufgefallen.

Daraus ergab sich die erste Aufgabe für Anina, der ansonsten kein spezieller

Geschäftsbereich zugeteilt war, weil Ababa wünschte, dass sie ihr in allen

Verrichtungen zur Hand gehen sollte, die sie selbst auszuführen gedachte.


7

,,Anina, bitte erkläre dem Jungen, was mein Name bedeutet", wandte sie sich an

die Freundin, während sie selbst sich auf eine Inspektion der Räumlichkeiten

begab, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wieviel Figuren man in jedem

Raum unterbringen könne.

Anina war sofort im Bilde: ,,Mit Vergnügen tue ich das, Ich habe die Geschichte

schon viele Male erzählt, und es ist mir darüber nie langweilig geworden. Also

höre zu!"

Sie rückte eine der kleinen gepolsterten Bänke so, dass beide auf ihr Platz

fanden und begann:

,,Ababas richtiger Name ist eigentlich Aababa. Er ist gebildet aus den

Buchstaben, die in der vierstelligen Sequenz a(a ­ 1)(b ­ a ­ 1)(b ­ a) enthalten

sind. Für Dich als Schüsselverwalter ist wichtig zu wissen, dass ,b` die Nummer

einer der 32 Schüsseln ist, über die Ababa verfügt."

,,Du meinst, ,b` ist die Basis eines der 32 Zahlensysteme, mit denen wir arbeiten

werden?"

,,Meinetwegen drücke es so aus, aber sei darauf gefasst, daß Ababa mitunter

auch von Schüsseln oder Töpfen, Teig oder Wachs und von Kneten sprechen

wird. Was das ,a` betrifft, so ist es ein Stückchen Teig aus der Schüssel Nr. b."

,,Verstehe ich recht, dass ,a` irgendeine Zahl ist, die in ,b` enthalten, also

kleiner als ,b` ist?"

,,Du bist ein schlaues Kerlchen, wie mir scheint. Ababa wird mit Dir zufrieden

sein. Mit der Sequenz a(a ­ 1)(b ­ a ­1)(b ­ a) hat es nun eine besondere

Bewandtnis. Ababa liebt es, auf ihrer Vorderseite eine ,1`, dargestellt als ein

weißer Pixel, zu tragen. Das ist keine Marotte von ihr, sondern hat einen tieferen

Grund."

,,O ja, ich verstehe", unterbrach er ihren Erklärungsversuch. ,,Wozu bin ich

Schüsselverwalter, also Spezialist für alle Fragen, welche die Basen von

Zahlensystemen betreffen, wenn ich die Struktur dieser Sequenz, die unsere

Chefin ist, nicht durchschauen würde? Wenn ,a` eine Eins ist, dann ist (a ­ 1)

die Null, (b ­ a ­ 1) wird zu (b ­ 2) und (b ­ a) zu (b ­ 1). Wenn unsere verehrte

Madame also liebt, eine Eins auf ihrer Vorderseite zu tragen, dann erscheint sie

in der Gestalt 10(b ­ 2)(b ­ 1). Was soll daran Besonderes sein?"

,,Ach, Du Schlaumeier, bist für Teigschüsseln, Wachstöpfe und Zahlensysteme

verantwortlich und erkennst nicht einmal, dass Null und Eins die beiden


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einzigen Zahlen sind, die in allen nur denkbaren Zahlensystemen vorkommen,

und zwar als die beiden ersten. Indes sind (b ­ 2) und (b ­ 1), na?"

,,In jedem Zahlensystem die beiden letzten! Raffiniert! Hat sie sich das selbst

ausgedacht?"

,,Das weiß ich nicht. Jedenfalls ist diese Sequenz für jede Basis eine Art

Repräsentant des betreffenden Systems, denn sie umspannt gewissermaßen

deren Zahlen von der ersten bis zur letzten."

,,Doch warum nennt sie sich nicht Aababa, wie doch ihr richtiger Name ist?"

,,Die zwei ,a` zu Beginn ihres Namens hat sie zu einem einzigen

zusammengezogen. Sie selbst sagt, der Einfachheit halber, aber ich glaube, dass

sie es eher deshalb getan hat, weil ,Ababa` ein Palindrom ist. Deshalb hat sie ja

auch uns zu unserem Job verholfen."



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