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Subtitle: Bd. III: Madame Ababas Palfigurenkabinett
Textbook, 2008, 72 Pages
Author: Prof. Dr. Günter Kröber
Subject: Mathematics - Miscellaneous
Details
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Abstract
"Ababa" ist die Kurzform des Namens einer Zahl, welche eigentlich a(a-1)(b-a-a1)(b-a) ist, wobei b die Basis des Zahlensystems bezeichnet und a < b sein soll. Diese Sequenz spielt in sog. Palindromisierungsprozessen eine herausragende Rolle. Ein solcher Prozess liegt vor, wenn eine ganze Zahl umgekehrt wird, Ausgangs- und Umkehrzahl sodann addiert oder voneinander subtrahiert werden, und mit dem Ergebnis in der gleichen Weise verfahren wird. Ordnet man den Zahlen Farben zu und arrangiert die Ergebnisse zentriert untereinander, so können Muster von faszinierender Schönheit entstehen,die wunderbarer Weise auch in der Natur vorkommen (DNS, Feldlinien, Kristallgitter u. a.). Die Strukturbildung durch Palindromisierung wird hier phantasievoll in anschaulicher und z. T. märchenhafter Form behandelt. Der Ababa-Zyklus umfasst fünf Bände. Im ersten Band (Die Meisterfreier von Palindromien) ist Ababa eine Prinzessin am Königshof von Palindromien, um deren Hand sich viele Freier bewerben, deren Aufgabe darin besteht,ein ihr huldigendes Gedicht vorzutragen und ihr mittels Palindromisierung zu einer gefälligen Figur zu verhelfen. Der zweite Band (Die Metamorphosen des Fräulein Ababa) sieht sie als gefeierte Eistänzerin, die mit ihrer Truppe "Numbers on Ice" und ihren Tänzen das Publikum begeistert. Im vorliegenden dritten Band gründet Ababa nach dem Vorbild von Madame Tussauds Londoner Wachsfigurenkabinett mit zwei Gehilfen in Palindromien ein Palfigurenkabinett. In diesem werden viele Sehenswürdigkeiten ausgestellt, die in Palindromisierungsprozessen zustande kommmen. Alle Bände sind reich mit farbigen Computergraphiken ausgestattet.
Excerpt (computer-generated)
Günter Kröber
Ababa von Palindromien
Leben und Ansichten einer berühmten Zahl,
in Wort und Bild aufgezeichnet von einem ihrer Verehrer
Bd. III. Madame Ababas Palfigurenkabinett
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Inhaltsverzeichnis
1. Auf den Spuren von Madame Tussauds
2. Das Erdgeschoß
3. Die erste Etage
4. Die zweite Etage
5. Die dritte Etage
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1. Auf den Spuren von Madame Tussauds
,,Baker Street Tube".
Ababa entstieg der U-Bahn. Langsamen Schrittes ging sie auf die Treppe zu, die
nach oben, in die City of Westminster, führt. Unweit von hier musste die
Marybelone Road verlaufen, wo sich das berühmte Wachsfigurenkabinett der
Madame Tussauds befand. Sie war das erste Mal in London, doch das
pulsierende Leben einer Großstadt war ihr nicht fremd. Menschen über
Menschen, Busse, Autos, Motorräder, Fahrräder drängten sich in der nicht allzu
breiten Straße. Gruppen von Touristen standen gestikulierend und fotografierend
herum. Ababa hielt es für aussichtslos, einen der Passanten nach der Marylebone
Road zu fragen. Sie folgte einfach dem Touristenstrom, der sich von Baker
Street 221b, dem Sherlock Holmes-Museum, durch die Paddington Street
untrüglich in Richtung des Kuriositätenkabinetts wälzte. Denn dieses war das
Ziel ihrer Reise.
Seitdem ehemalige Freunde sie als gefeierte Tänzerin ins Chaos hatten stürzen
lassen, führte sie in Paris ein von der übrigen Welt zurückgezogenes Leben.
Doch sollte ihr das nicht lange beschieden sein. Sie fühlte, dass sie den Beifall
des Publikums brauchte wie die Luft zum Atmen. Der Sturz ins Chaos hatte ihr
die Lust an den Brettern, die ihr einst die Welt bedeutet hatten, zwar ein für
allemal genommen; ihr Drang nach Kreatitivität und Erfolg war jedoch
ungebrochen. Er war es, der sie hierher, nach London, in das
Wachsfigurenkabinett der Madame Tussauds geführt hatte.
Der große, mit seiner runden Kuppel an ein Planetarium erinnernde Bau
beherbergte der Welt einzigartiges Panoptikum. Die großen Stars der letzten
Jahrhunderte, Könige, Generäle, Geistliche, Diebe und Mörder, berühmte
Persönlichkeiten aus Politik, Zeitgeschichte, Wissenschaft, Musik, Film und
3Sport gaben sich hier, aus Wachs geformt, ein Stelldichein. Ababas Interesse
galt jedoch nicht Winston Churchill, Ronald Reagan, George W. Bush oder
Michail Gorbatschow, denn Politik war für sie ein Feld, auf dem es nicht mit
rechten Dingen zuging, und das zumeist von Heuchlern besetzt war. Auch Elvis
Presley, Marylin Monroe oder gar Robbie Williams und Jennifer Lopez ließen
sie kalt, denn mit Bühne, Film und Medien hatte sie in Paris schlechte
Erfahrungen gemacht. Erfolgreichen Sportlern gegenüber war sie ohnehin
misstrauisch, seit sich nicht wenige von ihnen für Millionengelder kaufen und
verkaufen ließen und Dopingkontrollen aus vielen von ihnen betroffene Sünder
machten. Und schon gar nicht zog es sie zum Gruselkabinett, wo die
bekanntesten Mörder der Kriminalgeschichte und ihre Opfer zu sehen waren.
Shakespeare, Einstein und der Dalai Lama waren da schon eher nach ihrem
Geschmack.
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Sie war jedoch nicht gekommen, um sich an dem Anblick der Figuren zu
ergötzen. Ihr Interesse galt der Art und Weise, wie ein solches Etablissement
angelegt ist, wie man die Figuren am besten plaziert, so dass jede für sich
genommen ein Publikumsmagnet ist, wohl auch der Technik, wie die Exponate
hergestellt werden. Sie beabsichtigte nämlich, in ihrem Heimatland, in
Palindromien, ein ähnliches Unternehmen zu begründen.
Das Londoner Kabinett bestand seit 1835. 1925 einem Brand zum Opfer
gefallen und 1940 beim ersten deutschen Luftangriff auf London zerbombt, ist
es immer wieder liebevoll restauriert und seine Sammlung kontinuierlich
erweitert worden. Als eine der größten Touristenattraktionen Londons zählt es
heute bis zu 2,5 Millionen Besucher jährlich. Inzwischen sind Filialen in
Amsterdam, Hongkong, Kopenhagen, Los Angeles, New York, Shanghai,
Washington D.C. und auch in Berlin eröffnet worden. Ababa hatte sich jedoch
für den Besuch des Londoner Mutterkabinetts entschlossen, denn hier war die
Geburtsstätte der Idee dieser Einrichtung, und die Technik der Wachsbildnerei
war hier in höchster Vollendung vorzufinden.
Willig entrichtete sie den Eintrittspreis in Höhe von 17 britischen Pfund und
schwor, dass ihr eigenes Kabinett in dieser Beziehung nicht hinter Madame
Tussauds` zurückstehen werde. Dann besichtigte sie eingehend Saal für Saal.
Umgeben von soviel Wachs erinnerte sie sich der Sage von Ikarus. Dessen
Vater, Daedalus, hatte sich und seinem Sohn mit Wachs Federn an den Armen
befestigt, um wie ein Vogel fliegen zu können. Ikarus stieg jedoch so hoch, dass
er der Sonne zu nahe kam, die das Wachs schmelzen und ihn ins Meer stürzen
ließ, wo er ertrank. Die Eigenschaft des Wachses, bei über 40 Grad Celsius zu
schmelzen, kann jedoch auch sinnvoll genutzt werden, wie Ababa aus
Gesprächen mit Mitarbeitern des Museums erfuhr. So dienten im alten
Griechenland und in Rom Wachstafeln als Schreibgrundlage für Notizen, weil
diese leicht wieder gelöscht werden konnten. Griechen und Römer verwendeten
Wachs auch, um Totenmasken und Bildnisbüsten Verstorbener herzustellen. Die
Ägypter, so hörte sie, sollen ihre Mumien mit Wachsfarbe eingefärbt haben.
,,Böse Zungen behaupten," so vertraute ihr der stellvertretende Direktor des
Museums an, ,,dass die Wachsbildnerei, die ursprünglich ein anerkannter
Kunstzweig gewesen war, im 17. Jahrhundert zur Herstellung von
Panoptikumsfiguren entartete. Das erste Wachsfigurenkabinett jedenfalls
entstand Ende des 17. Jahrhunderts in Paris. Heute gibt es solche Etablissements
fast in allen großen Städten. Sie sind jedoch nicht zu vergleichen mit dem
unseren hier in London, dem von Madame Tussauds gegründeten, das alle
anderen in Größe, Ausstattung und Inhalt weit überragt, denn wir üben unser
Handwerk nun schon fast zwei Jahrhunderte hindurch als eine große Kunst aus."
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Die Technik der Wachsbildnerei gründete auf der wunderbaren Eigenschaft des
Wachses, gut formbar und bei entsprechender Temperatur auch fest zu sein.
Ababa stellte viele Fragen, die diese Technik betrafen. Sie bekam auf alle
ausführliche und gründliche Antworten, die sie eifrig und in Stichworten in
ihrem Notizheft festhielt. Am Abend wollte sie alle in ihrem Quartier in Ruhe
überdenken. Vor allem galt es, sie auf ihre eigene Situation zu beziehen. Denn
Ababa war eine Zahl. Eine vierstellige. Dargestellt als eine Sequenz aus vier
verschiedenfarbigen Pixeln. Alles, was sie heute über die Technik der
Wachsbildnerei erfahren hatte, musste sie in ihre eigene Sprache übersetzen. In
ihrem Kabinett wird sie es ja nicht mit Wachs, sondern mit Zahlen zu tun
haben. Es sollte eine Sammlung unikaler Strukturen zeigen, die aus dem
Zusammenspiel einzelner Zahlen, die wie sie durch Pixel dargestellt werden,
entstehen. In Madame Tussauds Kabinett hatte sie erfahren, dass man bei der
Wachsbildnerei wissen muss, welche Wachssorten sich besonders zur Bildung
welcher Strukturen eignen, und dass das Wachs auf besondere Weise geknetet
werden muss, um ihm eine gefällige Form und Struktur zu verleihen.
Doch wie knetet man Zahlen?
Nicht anders als man Wachs oder Teig knetet: Das Material wird gestreckt,
vielleicht auch gedreht, gefaltet, wieder gestreckt, gedreht, gefaltet, solange bis
alles gut durchmischt ist. Auf Zahlen bezogen tendierte Ababa zu einem ganz
besonderen Verfahren. Eine Ausgangszahl sollte zunächst gestreckt werden,
indem sie zweimal hintereinander geschrieben wird. Zum Beispiel würde aus
6543 die 65436543. Sodann soll die zweite Hälfte gedreht und unter die erste
geklappt werden:
6543
3456.
Liest man jetzt die obere von links nach rechts, und die untere von rechts nach
links, so sind beide Hälften gleich, so daß man von einer palindromischen
Anordnung sprechen kann.
Schließlich sollen beide gemischt werden, indem sie entweder addiert werden
oder die kleinere von der größeren subtrahiert wird. Mit dem Ergebnis soll dann
in der gleichen Weise verfahren werden. Ordnet man nun alle Ergebnisse
zentriert untereinander an, und verkleidet man die Zahlen als farbig Pixel etwa
die Null als Schwarz, die Eins als Weiß, die Zwei als Rot usw. -, so können,
wenn man geschickt genug knetet, allerlei sehenswerte Figuren entstehen. ,,Mit
Geschick" ist gemeint, dass man es verstehen muss, eine bestimmte Abfolge von
Additionen und Subtraktionen zu wählen, bei der sich die betreffende Struktur
zeigt. Das Kneten muss nach einer bestimmten Regel, einem Modus erfolgen,
damit im Ergebnis nicht eine formlose Masse erscheint.
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Doch mit dem Kneten allein ist es nicht getan. Auch das Material selbst ist
wichtig. Das Material, so meinte sie, ist zum einen die Ausgangszahl, die am
Beginn des Prozesses steht, und zum anderen die Basis des Zahlensystems, in
dem der Teig geknetet werden soll. Die Basis des Zahlensystems ist
gewissermaßen die Teigschüssel, der Wachstopf, aus dem das Material
entnommen wird. Ababa hatte insgesamt 32 Schüsseln zur Verfügung, aus
denen sie nach Belieben ihre Ausgangszahlen entnehmen konnte.
Der Besuch in Madame Tussauds Figurenkabinett war ihr wichtig, um sich
bestätigt zu sehen, dass die Basis b des Zahlensystems, die Ausgangszahl S0 und
der Modus m jene drei Bedingungen sind, die gegeben sein müssen, wenn eine
neue Struktur dem Figurenkabinett hinzugefügt werden soll.
* *
*
Nach ihrer Rückkehr aus London erwarb sie in der Hauptstadt Palindromiens ein
repräsentatives dreistöckiges Gebäude. Die Mittel dazu stammten noch aus jener
Zeit, zu der sie als gefeierte Tänzerin in Paris Abend für Abend ihr Publikum
begeistert hatte. Die vorgesehene Ausstattung der Räume war eher karg zu
nennen. Außer einigen kleinen gepolsterten Bänken, auf denen künftige
Besucher sitzen und die Exponate betrachten können, sollten die
Eingangsbereiche nur Tafeln zieren, auf denen vermerkt war, um welche
Figuren es sich auf der jeweiligen Etage und in dem jeweiligen Raum handelt.
Zu ihrer Unterstützung stellte Ababa zwei Mitarbeiter ein. Bob, der
Schüsselverwalter, hatte die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass immer dann, wenn
sie ein bestimmtes Material, eine bestimmte Teig- oder Wachsart anforderte,
auch die richtige Schüssel zur Verfügung stand. Anina hingegen war eine
Freundin aus früheren Tagen. Sie hatte von Ababas Plänen gehört und sie
gebeten, sich ihr anschließen zu dürfen. Ababa willigte ein und freute sich, dass
sie alle palindromische Namen trugen, wie es sich für Bewohner Palindromiens
ziemt.
Sie legte jedoch Wert darauf, die anderen wissen zu lassen, dass sie selbst kein
Palindrom sei. Ob sie nicht bemerkt hätten, dass ihr Name aus fünf Buchstaben
besteht, während sie doch nur eine vierstellige Sequenz ist?
Anina wusste noch von früher her, wie Ababas Name zustande gekommen war.
Bob aber schüttelte den Kopf: Nein, das sei ihm noch nicht aufgefallen.
Daraus ergab sich die erste Aufgabe für Anina, der ansonsten kein spezieller
Geschäftsbereich zugeteilt war, weil Ababa wünschte, dass sie ihr in allen
Verrichtungen zur Hand gehen sollte, die sie selbst auszuführen gedachte.
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,,Anina, bitte erkläre dem Jungen, was mein Name bedeutet", wandte sie sich an
die Freundin, während sie selbst sich auf eine Inspektion der Räumlichkeiten
begab, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wieviel Figuren man in jedem
Raum unterbringen könne.
Anina war sofort im Bilde: ,,Mit Vergnügen tue ich das, Ich habe die Geschichte
schon viele Male erzählt, und es ist mir darüber nie langweilig geworden. Also
höre zu!"
Sie rückte eine der kleinen gepolsterten Bänke so, dass beide auf ihr Platz
fanden und begann:
,,Ababas richtiger Name ist eigentlich Aababa. Er ist gebildet aus den
Buchstaben, die in der vierstelligen Sequenz a(a 1)(b a 1)(b a) enthalten
sind. Für Dich als Schüsselverwalter ist wichtig zu wissen, dass ,b` die Nummer
einer der 32 Schüsseln ist, über die Ababa verfügt."
,,Du meinst, ,b` ist die Basis eines der 32 Zahlensysteme, mit denen wir arbeiten
werden?"
,,Meinetwegen drücke es so aus, aber sei darauf gefasst, daß Ababa mitunter
auch von Schüsseln oder Töpfen, Teig oder Wachs und von Kneten sprechen
wird. Was das ,a` betrifft, so ist es ein Stückchen Teig aus der Schüssel Nr. b."
,,Verstehe ich recht, dass ,a` irgendeine Zahl ist, die in ,b` enthalten, also
kleiner als ,b` ist?"
,,Du bist ein schlaues Kerlchen, wie mir scheint. Ababa wird mit Dir zufrieden
sein. Mit der Sequenz a(a 1)(b a 1)(b a) hat es nun eine besondere
Bewandtnis. Ababa liebt es, auf ihrer Vorderseite eine ,1`, dargestellt als ein
weißer Pixel, zu tragen. Das ist keine Marotte von ihr, sondern hat einen tieferen
Grund."
,,O ja, ich verstehe", unterbrach er ihren Erklärungsversuch. ,,Wozu bin ich
Schüsselverwalter, also Spezialist für alle Fragen, welche die Basen von
Zahlensystemen betreffen, wenn ich die Struktur dieser Sequenz, die unsere
Chefin ist, nicht durchschauen würde? Wenn ,a` eine Eins ist, dann ist (a 1)
die Null, (b a 1) wird zu (b 2) und (b a) zu (b 1). Wenn unsere verehrte
Madame also liebt, eine Eins auf ihrer Vorderseite zu tragen, dann erscheint sie
in der Gestalt 10(b 2)(b 1). Was soll daran Besonderes sein?"
,,Ach, Du Schlaumeier, bist für Teigschüsseln, Wachstöpfe und Zahlensysteme
verantwortlich und erkennst nicht einmal, dass Null und Eins die beiden
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einzigen Zahlen sind, die in allen nur denkbaren Zahlensystemen vorkommen,
und zwar als die beiden ersten. Indes sind (b 2) und (b 1), na?"
,,In jedem Zahlensystem die beiden letzten! Raffiniert! Hat sie sich das selbst
ausgedacht?"
,,Das weiß ich nicht. Jedenfalls ist diese Sequenz für jede Basis eine Art
Repräsentant des betreffenden Systems, denn sie umspannt gewissermaßen
deren Zahlen von der ersten bis zur letzten."
,,Doch warum nennt sie sich nicht Aababa, wie doch ihr richtiger Name ist?"
,,Die zwei ,a` zu Beginn ihres Namens hat sie zu einem einzigen
zusammengezogen. Sie selbst sagt, der Einfachheit halber, aber ich glaube, dass
sie es eher deshalb getan hat, weil ,Ababa` ein Palindrom ist. Deshalb hat sie ja
auch uns zu unserem Job verholfen."
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