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Die Rolle der Psychoanalyse in der Soziologie

Scholary Paper (Seminar), 2003, 18 Pages
Author: Dipl. Sozialwissenschaftlerin Janine Luzak
Subject: Sociology - Methodology and Methods

Details

Event: Einführung in die Sozialisationstheorie
Institution/College: Carl von Ossietzky University of Oldenburg
Tags: Rolle, Psychoanalyse, Soziologie, Einführung, Sozialisationstheorie
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 18
Grade: 2.0
Bibliography: ~ 5  Entries
Language: German
Archive No.: V118352
ISBN (E-book): 978-3-640-21510-2
ISBN (Book): 978-3-640-21519-5
File size: 62 KB

Abstract

Die Arbeit will durch die Wiedergabe des Buchinhaltes „Die Psychoanalyse“ von Charles Brenner und die Darstellung von Talcott Parsons erstes Werk „The Strukture of Sozial Action“ eine Verbindung von Soziologie und Psychoanalyse beschreiben. Im Folgendem wird sich zeigen, dass Parsons seine fundamentalen Kenntnisse zur Beantwortung seiner soziologischen Fragestellung der Psychoanalyse Freuds verdankt. Die empirisch – analytische Theoriebildung will die soziale Realität dem human rationalen Verständnis nahe bringen und vor allen Dingen erklären. Dies soll im Idealfall wie in der Theoriebildung der Naturwissenschaften auf Grund einwandfrei nachvollziehbaren und jeder Zeit kontrollierbaren empirischen Methoden geschehen. Doch in der sozialen Wirklichkeit sind solche operationalen und empirischen Voraussetzungen nicht vorhanden. Deswegen sind methodologische Vereinfachungen notwendig. Theoriebildung gilt nach Parsons als ein außerordentlich hoch entwickeltes Instrument zur Ordnung und Erfassung von Tatsachen, die die Realität adäquat darstellen.


Excerpt (computer-generated)

,,Die Rolle der Psychoanalyse in der Soziologie"


Einführung in die Sozialisationstheorie

SS 2002

vorgelegt von:

Janine Luzak

Oldenburg, 29. 10. 2003


Inhaltsangabe

Gliederung S. 1

Einleitung S. 2

Der psychische Apparat S. 2 - 3

Das Es S. 4

Das Ich S. 4 - 6

Das Über ­ Ich S. 6 - 7

Der Ödipuskomplex S. 7 - 8

Das Wirken des Über ­ Ichs S. 8

Funktionsmodi des psychischen Apparats S. 8

Primärprozess S. 9

Sekundärprozess S. 9

Handlungstheorie (modifizierte Version) S. 9-10

Internalisierung sozialer Normen S. 10 - 11

Motivations- und Wertorientierung S. 11 - 14

Schluss S. 14

Literaturangabe S. 15


Gliederung


(1.) Einleitung

(2.) Der psychische Apparat

(2. 1) Das Es

(2. 2) Das Ich

(2. 3) Das Über ­ Ich

(2. 4) Der Ödipuskomplex

(2. 5) Das Wirken des Über ­ Ichs

(3.) Funktionsmodi des psychischen Apparats

(3. 1) Primärprozess

(3. 2) Sekundärprozess

(4.) Handlungstheorie (modifizierte Version)

(4. 1) Internalisierung sozialer Normen

(4. 2) Motivations- und Wertorientierung

(5.) Schluss

1


1. Einleitung

Die Arbeit will durch die Wiedergabe des Buchinhaltes ,,

Die Psychoana

lyse" von

Charles Brenner und die Darstellung von Talcott Parsons erstes Werk ,,

The Strukture

of Sozial Action

" eine Verbindung von Soziologie und Psychoanalyse beschreiben.

Im Folgendem wird sich zeigen, dass Parsons seine fundamentalen Kenntnisse zur

Beantwortung seiner soziologischen Fragestellung der Psychoanalyse Freuds

verdankt. Die empirisch ­ analytische Theoriebildung will die soziale Realität dem

human rationalen Verständnis nahe bringen und vor allen Dingen erklären. Dies soll

im Idealfall wie in der Theoriebildung der Naturwissenschaften auf Grund

einwandfrei nachvollziehbaren und jeder Zeit kontrollierbaren empirischen

Methoden geschehen. Doch in der sozialen Wirklichkeit sind solche operationalen

und empirischen Voraussetzungen nicht vorhanden. Deswegen sind methodologische

Vereinfachungen notwendig.

Theoriebildung gilt nach Parsons als ein außerordentlich hoch entwickeltes

Instrument zur Ordnung und Erfassung von Tatsachen, die die Realität adäquat

darstellen.

2. Der psychische Apparat (Freud)

Die psychoanalytische Theorie ist ein Teilgebiet der allgemeinen Psychologie. Sie

versucht die Funktionsweise und Entwicklung der menschlichen Psyche zu erklären.

Die Theorie befasst sich nicht nur mit den normalen, sondern auch mit den

pathologischen Ablauf der Psyche.

Brenner bezieht sich auf den Psychoanalytiker Sigmund Freud. Dieser versucht eine

Art Topographie des Psychischen zu entwerfen. Er unterscheidet genau drei

psychische Systeme: das Ubw (,,unbewusst"), das Vbw (,,vorbewusst") und das Bw

(,,bewusst"). Es gibt zwei Kategorien von Inhalten und Prozessen, die nicht bewusst

sind, und die sich durch mobile, funktionale Eigenschaften voneinander

unterscheiden lassen. Die Elemente der ersten Gruppe können durch eine leichte

Bemühung der Aufmerksamkeit präsent gemacht werden. Doch sobald die

Aufmerksamkeit von ihnen abgezogen wird, hört es sofort auf, bewusst zu sein. Die

zweite Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Prozesse und Inhalte

nicht durch die bloße Konzentration der Aufmerksamkeit ins Bewusstsein gerufen

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