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Emotionale Intelligenz

Seminararbeit, 2006, 17 Seiten
Autor: Ljuba Reben
Fach: Psychologie - Sozialpsychologie

Details

Veranstaltung: Seminar
Institution/Hochschule: Hochschule Bremen (School of International Business)
Tags: Emotionale, Intelligenz, Seminar
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2006
Seiten: 17
Note: 1,0
Literaturverzeichnis: ~ 19  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V118460
ISBN (E-Book): 978-3-640-22517-0

Dateigröße: 148 KB

Zusammenfassung / Abstract

In der Kultur des 20. Jahrhunderts wurden Emotionen als nebensächlich abgetan und waren allenfalls im Hausgebrauch gebilligt. Die Frauen waren für die Emotionen, die Männer für das logische Denken zuständig. Die heutige Erkenntnis allerdings belehrt uns eines besseren. Weder sind Gefühle typisch weiblich, noch ist rationales Denken typisch männlich. Gefühle sind keineswegs Störfaktoren im Leben eines Menschen, sondern im Gegenteil, sehr wichtige Vorgänge, die für Lebenserfolg und Glück von großer Bedeutung sind. In nur wenigen Jahren ist „Emotionale Intelligenz“ ein absolutes Schlagwort geworden, der moderne Mensch scheint notorisch unglücklich und unzufrieden zu sein, was möglicherweise in einem fehlerhaften Gebrauch der Gefühle liegen könnte. Das Buch EQ - Emotionale Intelligenz von dem amerikanischen Psychologen und Publizisten Daniel Goleman machte mit seinen Forschungsergebnissen amerikanischer Psychologen über Emotionen Mitte der 90er Jahre einen Umbruch. Seine Hauptthese, dass beruflich erfolgreiche Menschen häufig nicht durch Ihren besonders hohen IQ, sonder EQ so erfolgreich sind, stellte die bisherige Denkweise auf den Kopf, denn wer seine Gefühle nicht wahrnehmen, verarbeiten und kompetent mit ihnen umgehen kann, könne auch sein geistiges Potenzial nicht voll ausschöpfen. Ein hoher IQ-Wert allein stelle somit keine Garantie für Erfolg in Schule und Beruf dar. Golemans These ist bis heute nicht einwandfrei zu belegen. Trotzdem ist E.I. eine feste Bestandsgröße in der Forschung geworden, da der eindeutig machtvolle Einfluss von Emotionen auf die Handlung von Menschen, auch wenn Sie unlogisch erscheinen, unbestritten ist. Entsprechend hat die neue Wertschätzung der sogenannten „weichen“ Kompetenzen eines Menschen, also die emotionalen, sozialen Kompetenzen, die Perspektiven vieler verändert. Personalmanager achten nicht länger nur auf fachliche-, sonder auch auf sozial-, emotionale Kompetenzen, sogenannte Soft Skills, vor allem wenn es um Jobs mit Führungs- und Personalverantwortung geht.


Textauszug (computergeneriert)

School of international Business

International Studies of Global Management




Hausarbeit



Emotionale Intelligenz




ISGM 1 WS 2006

Studienfach: Psychologie


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 3

2. Was ist Intel igenz? 4

3. Was sind Emotionen und wie entstehen sie? 5

4. Können Emotionen intel igent sein? 6

5. Emotionale Intel igenz 7

5.1 Elemente der Emotionalen Intel igenz Shampoo 7

5.1.1 Selbstwahrnehmung 8

5.1.2 Selbststeuerung/ mit Gefühlen umgehen 9

5.1.3 Motivation 10

5.1.4 Umgang mit Beziehungen 10

5.1.5 Empathie 12

6. Emotionale Kompetenz ist erlernbar 13

7. Kritik 14

8. Fazit 15

9. Quel enverzeichnis 16

2


1. Einleitung

In der Kultur des 20. Jahrhunderts wurden Emotionen als nebensächlich abgetan

und waren al enfal s im Hausgebrauch gebil igt. Die Frauen waren für die Emotionen,

die Männer für das logische Denken zuständig. Die heutige Erkenntnis al erdings

belehrt uns eines besseren. Weder sind Gefühle typisch weiblich, noch ist rationales

Denken typisch männlich. Gefühle sind keineswegs Störfaktoren im Leben eines

Menschen, sondern im Gegenteil, sehr wichtige Vorgänge, die für Lebenserfolg und

Glück von großer Bedeutung sind.

In nur wenigen Jahren ist ,,Emotionale Intel igenz" ein absolutes Schlagwort

geworden, der moderne Mensch scheint notorisch unglücklich und unzufrieden zu

sein, was möglicherweise in einem fehlerhaften Gebrauch der Gefühle liegen könnte.

Das Buch EQ - Emotionale Intel igenz von dem amerikanischen Psychologen und

Publizisten Daniel Goleman machte mit seinen Forschungsergebnissen

amerikanischer Psychologen über Emotionen Mitte der 90er Jahre einen Umbruch.

Seine Hauptthese, dass beruflich erfolgreiche Menschen häufig nicht durch Ihren

besonders hohen IQ, sonder EQ so erfolgreich sind, stel te die bisherige Denkweise

auf den Kopf, denn wer seine Gefühle nicht wahrnehmen, verarbeiten und kompetent

mit ihnen umgehen kann, könne auch sein geistiges Potenzial nicht vol

ausschöpfen. Ein hoher IQ-Wert al ein stel e somit keine Garantie für Erfolg in Schule

und Beruf dar.

Golemans These ist bis heute nicht einwandfrei zu belegen. Trotzdem ist E.I. eine

feste Bestandsgröße in der Forschung geworden, da der eindeutig machtvol e

Einfluss von Emotionen auf die Handlung von Menschen, auch wenn Sie unlogisch

erscheinen, unbestritten ist.

Entsprechend hat die neue Wertschätzung der sogenannten ,,weichen" Kompetenzen

eines Menschen, also die emotionalen, sozialen Kompetenzen, die Perspektiven

vieler verändert. Personalmanager achten nicht länger nur auf fachliche-, sonder

auch auf sozial-, emotionale Kompetenzen, sogenannte Soft Skil s, vor al em wenn

es um Jobs mit Führungs- und Personalverantwortung geht.

3


2. Was ist Intelligenz?

Der Begriff der Intel igenz leitet sich aus dem lateinischen Substantiv ,, intel igentia"

(Einsicht, Erkenntnisvermögen) und dem Verb ,, intel egere"(verstehen) ab. Die

Übersetzungen dieser zwei lateinischen Wörter liefern zugleich einen gute Definition

des Begriffes der Intel igenz, nämlich die Fähigkeit des Menschen neue

Anforderungen im al täglichen Leben, wie auch in spezifischen Situationen, zu

verstehen und anschließend sie so optimal wie möglich zu bewältigen.1 Somit ist sie

eine Umschreibung der Denk- oder Problemlösefähigkeit eines jeden. Aufgrund der

vielen unterschiedlichen Möglichkeiten von Problemen und Situationen, ergeben sich

auch unterschiedliche Bereiche der Intel igenz.

Der Intel igenzforscher Howard Gardner gliedert Intel igenz in der Theorie der

multiplen Intel igenz in acht voneinander unabhängige Bereiche: sprachliche,

musikalische, logisch- mathematische, räumliche, körperlich- kinästhetische,

naturalistische, intrapersonale und interpersonel e Intel igenz, wobei ein Mensch in

keinem, einem oder mehreren Bereichen mehr oder weniger ,, intel igent" sein kann.2

Besondere Fähigkeiten, also Hochbegabung, sind meistens nur in ein oder zwei

Bereichen zu beobachten.

Diese Gliederung der Intel igenz in unterschiedliche Bereiche findet sich auch in

sogenannten Intel igenztests in der Berufsberatung wieder. So überprüft zum

Beispiel der Intel igenz- Struktur- Test 2000R (I- S- T 2000R) die Bereiche verbale,

numerische und figurale Kompetenz, sowie die Merkfähigkeit und schlussfolgerndes

Denken. Denn für unterschiedliche Berufe sind unterschiedliche Fähigkeiten wichtig.3

In der Psychologie umschreibt ,,Intel igenz" das Potenzial eines jeden zu kognitiver

Leistung, also die Fähigkeit, zu verstehen, zu abstrahieren und Probleme zu lösen,

sowie Wissen und Sprache zu verwenden.4

1 Mackensen, Prof. Dr.; v. Hol ander, E., Der tägliche Wortschatz ­ Das tägliche Fremdwort, Stuttgart 1989 S.347

2 http://www.kooperatives-lernen.de

3 http://www.testraum.ch/Serie%205/ISTR.htm

4 http://lexikon.meyers.de/meyers/Intelligenz

4



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