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Erziehung im Dritten Reich

Scholary Paper (Seminar), 2003, 13 Pages
Author: Claudia Ladner
Subject: Pedagogy - History of Pedagogy

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 13
Language: German
Archive No.: V11850
ISBN (E-book): 978-3-638-17899-0

File size: 214 KB


Excerpt (computer-generated)

Erziehung im Dritten Reich

von Sebastian Solbach




Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 4

2 Nationalsozialistische Organisationen 5

2.1 Jugendorganisationen 5

3 Die Schule im Nationalsozialismus 6

3.1 Auswirkungen auf einzelne Fächer 8

4 Verfolgung der jüdischen Lehrer und Schüler 8

5 Lehrinhalte und Schulbücher 9

5.1 Fibeln der NS-Zeit 9

5.2 Nationalsozialistische Erziehung in der Fibel: 10

5.3 Einige Titel verschiedener Kinderbücher 11

5.4 Der "Stürmer" 11

5.5 Hitlers Eliteschulen 11

6 Erziehungsform LAGER 12

Literaturangaben



Vorwort

Die Erziehung im Dritten Reich wurde schlussendlich anhand einer Methode festgemacht, der Manipulation. Die Auswüchse eines derartigen Regimes endeten mit Ausgrenzung, Unterminierung der Menschen bis zum bitteren Krieg.
Anhänger faschistischer Ideologien gab es nicht nur unter Adolf Hitler, sondern in der gesamten Geschichte und existieren leider auch in der gegenwärtigen Zeit. Viele Faktoren wirken zusammen und bilden den Nährboden dieser latenten Regime, die unmenschlichste Auswüchse erlangen können. Ursachen für derartige Phänomene hängen unter anderem mit Manipulation durch Machtmissbrauch zusammen.
Entscheidend ist nun das Bemühen des Erziehenden gegenüber dem Kind, dass er ihm eine Möglichkeit anbietet sich individuell zu entwickeln. Unreflektiertes, unkritisches Nacheifern von einem Vorbild bedeutet den Verlust der eigenen Identität. Die hier kurz geschilderten Gedankengänge sollen der prinzipielle Schwerpunkt der folgenden Erarbeitung sein.

1 Einleitung

Die Kinder, die in den 30iger und frühen 40iger Jahren heranwuchsen wurden vom Staat vereinnahmt. Hitler selbst verkündete im Jahre 1938: "Diese Jugend, die lernt ja nichts anderes als deutsch denken, deutsch handeln."(1) Die Kinder gehörten mit zehn Jahren ins Jungvolk, mit vierzehn in die Hitlerjugend, anschließend in die Partei und in den Arbeitsdienst. "Und nach der Wehrmacht nehmen wir sie sofort wieder in die SA, SS u.s.w. und sie werden nicht mehr frei ihr ganzes Leben."(2) Jahr für Jahr wurden am 20. April (Hitlers Geburtstag) Millionen Kinder und Jugendliche dem Führer zum Geschenk gemacht.

Noch ist diese Generation am Leben und kann Zeugnis von einer Zeit ablegen, in der der Mensch als Material und nicht als Individuum galt.

2 Nationalsozialistische Organisationen

Jeder deutsche Staatsangehörige, ob Mann, Frau oder Kind ist Mitglied einer Nazi-Organisation, sei es Partei, Fachschaft, Frauen- und Mütterbünde, Hitlerjugend, Jungvolk, Jungmädelbund oder Bund deutscher Mädchen. Praktisch die ganze Zeit, die neben Beruf, Hausarbeit und Schule noch bleibt, wird von den nationalsozialistischen Organisationen beansprucht. So hat man also den Familien die Zeit genommen und dem Nazi-Staat zur Verfügung gestellt.

2.1 Jugendorganisationen

[...]


1 Knopp Guido (Hrsg.) (2000): Hitlers Kinder. München (C. Bertelsmann Verlag), S. 7

2 Ebd. S. 7


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