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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2008, 16 Pages
Author: Daniela Sindermann
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Details
Institution/College: University of Innsbruck (Institut für Banken und Finanzen)
Tags: Analyse, Diamond-Modells, Fundierung, Intermediationsleistungen, Bankmanagement
Year: 2008
Pages: 16
Grade: 1,00
Bibliography: ~ 6 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-21825-7
ISBN (Book): 978-3-640-21861-5
File size: 201 KB
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Abstract
Die vorliegende Arbeit wird die Grundaspekte des Diamond-Modells erörtern. Diamond schuf mit seiner Arbeit „Financial Intermediation and Delegated Monitoring“ 1984 die erste vollständige Existenzerklärung der Finanzintermediation. Mit der Existenzerklärung der Finanzintermediation haben sich neben Diamond eine Vielzahl von Autoren beschäftigt. Es gibt neoklassische Erklärungsansätze, die die Existenz von Finanzintermediären damit begründen, dass durch die Einbeziehung eines Intermediärs die Anzahl der Transaktionen und die Transaktionskosten zwischen Kapitalgeber und –nehmer gesenkt werden. In informationsökonomischen Erklärungsansätzen wird die Existenz eines Finanzintermediärs dadurch begründet, dass der Intermediär die durch asymmetrische Informationen entstehenden Kosten senken kann. Doch die Einbeziehung des Finanzintermediärs verschiebt das Problem der Informationsasymmetrie nur. Es entstehen nicht nur durch eine direkte Beziehung zwischen Kapitalgeber und –nehmer Kosten, sondern auch durch die Zwischenschaltung eines Intermediärs. Das Modell von Diamond knüpft an die obigen Überlegungen an. In seinem Modell begründet er, wie, trotz des verschobenen Problems der asymmetrischen Informationen, die Kosten durch einen Finanzintermediär gesenkt werden. Um sich dem Modell von Diamond anzunähern, werden zuerst die Begriffe des Finanzintermediärs und der asymmetrischen Informationen definiert. Im Grundmodell werden die Rahmenbedingungen für die Existenzerklärung festgelegt. Der darauf folgende Abschnitt stellt die zwei Arten der direkten Finanzbeziehungen vor. Dazu gehören die Anreizverträge mit nichtmonetären Strafen und das Monitoring der Projekterträge. Danach wird der Finanzintermediär in das Modell eingeführt. Das Monitoring wird nun an den Finanzintermediär delegiert und durch eine Diversifikation des Intermediärs werden die Gesamtkosten für die Delegation und das Monitoring gesenkt. Der letzte Abschnitt enthält erweiterte Ausarbeitungen zum Diamond Modell.
Excerpt (computer-generated)
Analyse des Diamond-Modells
zur theoretischen
Fundierung bankbezogener Intermediationsleistungen
Seminar in SBWL GL
im WS 2008/2009
über
,,Bankmanagement"
Institut für Banken und Finanzen
Fakultät für Betriebswirtschaft
Universität Innsbruck
Daniela Sindermann
5. Semester / Studienrichtung Volkswirtschaftslehre
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Der Finanzintermediär 5
3. Das Grundmodell von Diamond 6
3.1. Arten direkter Finanzbeziehungen 7
3.1.1 Anreizverträge mit nichtmonetären Strafen 7
3.1.2. Monitoring des Projektertrages 10
3.2. Die Einführung eines Finanzintermediärs 10
3.2.1. Die Delegation des Monitoring an einen Finanzintermediär 10
3.2.2. Kostensenkung durch Diversifikation des Finanzintermediärs 11
4. Weitere Ausarbeitungen zum Diamond Modell 12
5. Fazit 13
Literaturverzeichnis 15
2
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 8
Abbildung 2 9
Abkürzungsverzeichnis
Abb.
Abbildung
bspw.
beispielsweise
GE
Geldeinheit
z.B.
zum Beispiel
3
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit wird die Grundaspekte des Diamond-Modells erörtern. Diamond
schuf mit seiner Arbeit ,,Financial Intermediation and Delegated Monitoring" 1984 die erste
vollständige Existenzerklärung der Finanzintermediation.
Mit der Existenzerklärung der Finanzintermediation haben sich neben Diamond eine Vielzahl
von Autoren beschäftigt. Es gibt neoklassische Erklärungsansätze, die die Existenz von
Finanzintermediären damit begründen, dass durch die Einbeziehung eines Intermediärs die
Anzahl der Transaktionen und die Transaktionskosten zwischen Kapitalgeber und nehmer
gesenkt werden.
In informationsökonomischen Erklärungsansätzen wird die Existenz eines Finanzintermediärs
dadurch begründet, dass der Intermediär die durch asymmetrische Informationen
entstehenden Kosten senken kann. Doch die Einbeziehung des Finanzintermediärs verschiebt
das Problem der Informationsasymmetrie nur. Es entstehen nicht nur durch eine direkte
Beziehung zwischen Kapitalgeber und nehmer Kosten, sondern auch durch die
Zwischenschaltung eines Intermediärs. Das Modell von Diamond knüpft an die obigen
Überlegungen an. In seinem Modell begründet er, wie, trotz des verschobenen Problems der
asymmetrischen Informationen, die Kosten durch einen Finanzintermediär gesenkt werden.
Um sich dem Modell von Diamond anzunähern, werden zuerst die Begriffe des
Finanzintermediärs und der asymmetrischen Informationen definiert. Im Grundmodell werden
die Rahmenbedingungen für die Existenzerklärung festgelegt. Der darauf folgende Abschnitt
stellt die zwei Arten der direkten Finanzbeziehungen vor. Dazu gehören die Anreizverträge
mit nichtmonetären Strafen und das Monitoring der Projekterträge.
Danach wird der Finanzintermediär in das Modell eingeführt. Das Monitoring wird nun an
den Finanzintermediär delegiert und durch eine Diversifikation des Intermediärs werden die
Gesamtkosten für die Delegation und das Monitoring gesenkt.
Der letzte Abschnitt enthält erweiterte Ausarbeitungen zum Diamond Modell.
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