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Presentation (Elaboration), 2002, 16 Pages
Author: Michael Sturmberg
Subject: Communications: Movies and Television
Details
Institution/College: University of Siegen (Medien-Planung, -Entwicklung und -Beratung)
Tags: Beitrag, Fernsehsender, Entwicklung, Fernsehkrimis, Proseminar, Fernsehkrimi, Deutschland
Year: 2002
Pages: 16
Grade: 3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-17919-5
ISBN (Book): 978-3-638-93423-7
File size: 321 KB
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Abstract
1984 wurde in Deutschland das "Duale Rundfunksystem" gegründet - Startschuss für private Sender wie RTL und SAT.1. Das duale Rundfunksystem ist vor allem durch das Wettbewerbsverhältnis zwischen den kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Sendern geprägt. Durch das Bundesverfassungsgericht und durch die einzelnen Bundesländer wurden viele gesetzliche Regelungen getroffen, die das Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten regeln. Schon früh wurden auch Serien zum festen Programm- und Erfolgsbestandteil der kommerziellen Sender. Speziell im Bereich des Genres Serienkrimi ließen sich seitdem rasante Entwicklungen beobachten, hatte der Krimi im deutschen Fernsehen doch schon lange vor der Gründung privat-kommerzieller Sendeanstalten an Bedeutung im öffentlich-rechtlichen Programm gewonnen. Durch die allgemeine Unterhaltungsorientierung, die die neuen Sender ins Leben riefen, gewann der Krimi im deutschen Fernsehen in den 90-er Jahren abermals an Bedeutung und löste einen wahren Boom aus, in dem die Sender mit ihren Krimiserien neue Trends setzen konnten.
Excerpt (computer-generated)
Der Beitrag kommerzieller Fernsehsender
zur Entwicklung des seriellen Fernsehkrimis
von Michael Sturmberg
Inhalt
1. Anfänge im Bereich Serien
bei RTL und SAT.1 4
1.1 Kaufproduktionen aus den USA 4
1.2 Eigenproduktionen 5
2. Serienstarts - Boom der Krimiserien 7
3. Entwicklungsphasen 9
3.1 Formatimitation 9
3.2 Action-Serien 10
3.3 Verbreiterung des Genres 11
4. Krimis im Privatfernsehen 13
5. Literatur-/Quellenverzeichnis 16
1. Anfänge im Bereich Serien bei RTL und SAT.1
1984 wurde in Deutschland das "Duale Rundfunksystem" gegründet - Startschuss für private Sender wie RTL und SAT.1. Das duale Rundfunksystem ist vor allem durch das Wettbewerbsverhältnis zwischen den kommerziellen und öffentlich-rechtlichen Sendern geprägt. Durch das Bundesverfassungsgericht und durch die einzelnen Bundesländer wurden viele gesetzliche Regelungen getroffen, die das Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten regeln.
Schon früh wurden auch Serien zum festen Programm- und Erfolgsbestandteil der kommerziellen Sender. Speziell im Bereich des Genres Serienkrimi ließen sich seitdem rasante Entwicklungen beobachten, hatte der Krimi im deutschen Fernsehen doch schon lange vor der Gründung privat-kommerzieller Sendeanstalten an Bedeutung im öffentlich-rechtlichen Programm gewonnen. Durch die allgemeine Unterhaltungsorientierung, die die neuen Sender ins Leben riefen, gewann der Krimi im deutschen Fernsehen in den 90-er Jahren abermals an Bedeutung und löste einen wahren Boom aus, in dem die Sender mit ihren Krimiserien neue Trends setzen konnten.
1.1 Kaufproduktionen aus den USA
Bei Kauf- oder Lizenzproduktionen werden die Rechte an der Ausstrahlung des bereits produzierten oder noch zu erstellenden Filmwerkes gekauft. Hierbei werden in einem Vertrag Verwertungsart, Zeitperiode der Verwertung, die Anzahl der eingeräumten Ausstrahlungen, das Verbreitungsgebiet und der Lizenzpreis genauestens festgelegt (Winter, 1999, S. 94).
Betrachtet man die Serien in den ersten Jahren der kommerziellen Fernsehsender, so stellt man fest, dass es sich hierbei größtenteils um Kaufproduktionen aus den USA handelte. Dies lag vor allem daran, dass der Etat für Eigenproduktionen zu klein war (Wehn 1998, S. 21). Daher konnten anfänglich allenfalls Game- und Talkshows, wie z.B. "Der Preis ist heiß" (RTL), von den Sendern selbst produziert und ausgestrahlt werden. Zugleich war dies der erste Versuch mit solchen Formaten ein eigenes Image bzw. eine eigene Programmfarbe zu entwickeln.
1984 startete RTL mit einem Gesamtetat von 20 Millionen DM, inklusive Technik, Personalkosten und der benötigten Rechte. Ziel war es, durch neue, aber auch vor allem kostengünstige Fernsehangebote eine eigene Zuschauerschaft aufzubauen und das junge Kinopublikum anzusprechen (Wehn 1998, S. 21). Im Gegensatz zu den öffentlich-rechtlichen mussten die privaten Sender sich allein aus Werbeeinnahmen finanzieren, denn diese stellten damals wie heute die wirtschaftliche Grundlage dar. Der Verkauf von Sendezeit an werbungtreibende Wirtschaftsunternehmen (Spotwerbung) ist zu 90 Prozent die Einnahmequelle der privaten Sender. Somit war die Programmpolitik klar vorgegeben - sie musste sich am Interesse der Zuschauer orientieren.
1.2 Eigenproduktionen
[...]
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