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Termpaper, 2007, 22 Pages
Author: Diplom Kaufmann, MBA Sven Löhr
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Tags: Deregulierung, Luftverkehrs, Beispiel, Privatisierung, Flughäfen, Deutschland
Year: 2007
Pages: 22
Grade: 1,7
Bibliography: ~ 15 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-22423-4
File size: 215 KB
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Abstract
Ein Grossteil des deutschen Linen- und Charterflugverkehrs wird von 18 internationalen Verkehrsflughäfen bedient. Der Luftverkehr ist dabei als ein Wachstumsmarkt anzusehen. So hat das Passagieraufkommen allein während der Jahre 2002 (136 Mio.) bis 2005 (166 Mio.) um 33% zugenommen. Wie die spätere Analyse aufzeigen wird, ist häufig die öffentliche Hand alleiniger Besitzer oder zumindest Mehrheitseigentümer von Flughäfen. Da die Regulierungen auf Länderebene vollzogen werden, ist der Regulierer von Flughäfen somit auch gleichzeitig der Eigentümer. Dieses hat zu Folge, dass Flughäfen politischen Interessen ausgesetzt sind, was in betriebs- und volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise zu suboptimalen Management- und Investitionsentscheidungen führen kann. Insbesondere in einem zunehmendenden Wettbewerb zwischen den internationalen (Hub-)Flughäfen kann dieses zu drastischen und nachhaltigen Wettbewerbsnachteilen führen. Das System Flughafen steht gestiegenen Anforderungen gegenüber und in vielen anderen Ländern konnten schon Erfolge und Wohlfahrtsgewinne durch Privatisierung und Re-Regulierung erreicht werden. Es stellt sich daher die Frage, in wieweit diese Optionen auch für deutsche Flughäfen sinnvoll bzw. notwendig geworden sind. Insbesondere mit Blick auf die mangelnde Rentabilität, die viele Flughäfen aufweisen, ist sowohl die derzeitige Struktur der Flughäfen als auch die Ausweitung der Anzahl der Flughäfen kritisch zu betrachten.
Excerpt (computer-generated)
Universität Hamburg
Master of International Business
Department für Wirtschaft und Politik
Administration(MiBA)
Hausarbeit
Deregulierung und Unternehmensgründung
Deregulierung des Luftverkehrs am
Beispiel der Privatisierung von
Flughäfen in Deutschland
Autor
Sven Löhr
Abgabedatum
05.07.2007
Studiengang
MiBA, Sommersemester 2007
Inhaltsverzeichnis
I
INHALTSVERZEICHNIS
INHALTSVERZEICHNIS I
ABBILDUNGSVERZEICHNIS II
TABELLENVERZEICHNIS III
1
EINLEITUNG 1
2
MARKTMACHT UND REGULIERUNGSPOTENTIALE 1
2.1
Grundlagen 1
2.2
Marktmacht 2
3
EIGENTUMSVERHÄLTNISSE UND REGULIERUNG IN DEUTSCHLAND 3
3.1
Leistungsbereiche und Vertragsbeziehungen 3
3.2
Struktur der Umsatzerlöse 4
3.3
Eigentümerstrukturen 5
3.4
Derzeitige Regulierung 6
4
DEREGULIERUNG DES LUFTVERKEHRMARKTES 7
4.1
Phasen der Deregulierung im US-amerikanischen Luftverkehr 7
4.2
Phasen der Deregulierung im europäischen Luftverkehr 8
5
PRIVATISIERUNGSVARIANTEN 8
6
AUSBLICK 13
7
LITERATURVERZEICHNIS 14
8
ANHANG 16
Abbildungsverzeichnis
II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1 : Kategorisierung von Flughäfen 2
Abbildung 2 : Leistungsbereiche und Vertragsbeziehungen innerhalb des Flughafensystems3
Abbildung 3: (a) Prozentuale Umsatz-Anteile (b) Prozentuale EBITDA-Anteile nach 5
Abbildung 4 : Wirtschaftspolitische Optionen 9
Tabellenverzeichnis
III
TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 1 : Strukturelle Verteilung der Umsatzerlöse deutscher Flughäfen 4
1. Einleitung
1
1 EINLEITUNG
Ein Grossteil des deutschen Linen- und Charterflugverkehrs wird von 18 internationalen
Verkehrsflughäfen bedient. Der Luftverkehr ist dabei als ein Wachstumsmarkt anzusehen.
So hat das Passagieraufkommen allein während der Jahre 2002 (136 Mio.) bis 2005 (166
Mio.) um 33% zugenommen. Wie die spätere Analyse aufzeigen wird, ist häufig die
öffentliche Hand1 alleiniger Besitzer oder zumindest Mehrheitseigentümer von Flughäfen. Da
die Regulierungen auf Länderebene vollzogen werden, ist der Regulierer von Flughäfen
somit auch gleichzeitig der Eigentümer. Dieses hat zu Folge, dass Flughäfen politischen
Interessen ausgesetzt sind, was in betriebs- und volkswirtschaftlicher Betrachtungsweise zu
suboptimalen Management- und Investitionsentscheidungen führen kann. Insbesondere in
einem zunehmendenden Wettbewerb zwischen den internationalen (Hub-)Flughäfen kann
dieses zu drastischen und nachhaltigen Wettbewerbsnachteilen führen.2
Das System Flughafen steht gestiegenen Anforderungen gegenüber und in vielen anderen
Ländern konnten schon Erfolge und Wohlfahrtsgewinne durch Privatisierung und Re-
Regulierung erreicht werden. Es stellt sich daher die Frage, in wieweit diese Optionen auch
für deutsche Flughäfen sinnvoll bzw. notwendig geworden sind. Insbesondere mit Blick auf
die mangelnde Rentabilität3, die viele Flughäfen aufweisen, ist sowohl die derzeitige Struktur
der Flughäfen als auch die Ausweitung der Anzahl der Flughäfen kritisch zu betrachten.4
2 MARKTMACHT UND REGULIERUNGSPOTENTIALE
2.1 Grundlagen
Grundsätzlich ist zwischen ,,normalen Märkten" ohne Marktmacht und solchen, die ein nicht
bestreitbares natürliches Monopol und damit verbunden Marktmacht aufweisen, zu
unterscheiden. Auf erstgenannten Märkten besitzen die Anbieter keinerlei Marktmacht,
sondern es kommt zu einer Kontrolle der Anbieter durch bspw. Absatz- und Kapitalmärkte.
1 Dazu zählen regionale Körperschaften, die jeweiligen Länder und der Bund.
2 Vgl. von Hirschhausen (2004), S. 19 f.; Beckers et al. (2003), S. 8 f.
3 Da die planungsrechtliche Hoheit für Projekte rund um den Flughafen den Bundesländern obliegen,
wurden viele deutsche Regionalflughäfen wurden bereits zu internationalen Verkehrsflughäfen
umgebaut. Diesen dienen in erster Linie als Prestigeobjekte der ,,Regionalfürsten", können aber selten
Rentabilität aufweisen und sind nur Kannibalisierungsobjekte zu anderen Flughäfen darstellen. Die
Tatsache dass heutzutage etwa 64% der Deutschen eine Anreise zeit von unter einer Stunde zum
nächstgelegenen Verkehrsflughafen haben, bestätigt diesen Trend.
4 Vgl. Heymann (2005), S. 2 ff.
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