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Fallstudie zum Wertmanagement und WACC-Verfahren

Termpaper, 2001, 12 Pages
Author: Kai Hundertmark
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes

Details

Category: Termpaper
Year: 2001
Pages: 12
Grade: 3,0
Language: German
Archive No.: V11889
ISBN (E-book): 978-3-638-17933-1

File size: 144 KB


Excerpt (computer-generated)

Fallstudie zum Wertmanagement
und WACC-Verfahren

von Kai Hundertmark

Inhalt:

1 Das Wertmanagement 3

Grundlagen 3

2 Discounted Cash Flow und WACC-Verfahren 4

2.1 Einleitung 4

2.2 Das Konzept der DCF-Verfahren 4

2.3 Das WACC-Verfahren 5

3 Fallstudie 6

3.1 Einleitung 6

3.2 Modellbeschreibung 6

3.3 Die Tabellen 7

3.4 Interpretation der Tabellen und Maßnahmen 10

4 Fazit 12

Literatur 12



1 Das Wertmanagement

Grundlagen

Wertorientierte Managementkonzepte gewinnen in ihrer Umsetzung und Akzeptanz zunehmend auch in Deutschland an Bedeutung.

Wertmanagementkonzepte stellen Führungs- und Steuerungsprinzipien, Prozeduren für Allokationsentscheidungen und somit letztlich die Portfoliostruktur unter das Ziel der langfristigen Wertschaffung dar. Lange Zeit galt die Maximierung des Bilanzgewinns als Ziel unternehmerischer Aktivitäten. Inzwischen ist jedoch unbestritten, daß zwischen der Maximierung des bilanziellen Periodenerfolges durch das Unternehmen und dem Nutzen der Eigentümer, welchen diese aus ihrer Beteiligung ziehen, Diskrepanzen bestehen. Anteilseigner orientieren sich vielmehr an zukünftigen Zahlungen. Erfolgreich ist das Unternehmen aus ihrer Sicht dann, wenn die erzielte Verzinsung ihres Beteiligungswertes die erwartete Verzinsung erreicht oder übersteigt. In anderen Worten ausgedrückt, bedeutet dies, daß ein Unternehmen erst dann als erfolgreich einzustufen ist, wenn es eine Rendite erwirtschaftet, die über seinen gesamten Kapitalkosten, d.h. über den Eigen- und Fremdkapitalkosten, liegt. Die Differenz zwischen diesen beiden Werten gibt an, in welchem Umfang für die Aktionäre Mehrwert geschaffen oder Wert vernichtet wurde.

Ein Verfahren zur Ermittlung des Wertes ist das "Discounted Cash Flow " (DCF) Verfahren, welches zukünftige Zahlungen diskontiert. Ein Projekt oder eine Maßnahme ist genau vorteilhaft, wenn der Kapitalwert der zukünftigen Cash Flows positiv ist. Dieser positive Kapitalwert schlägt sich anschließend entweder in einer höheren Ausschüttung und/oder einem höheren Unternehmenswert nieder. Diese Maßnahme schafft also Wert! Über die letzten beiden Jahrzehnte zeichnete sich, zuerst vorwiegend im angelsächsischen später auch im kontinentaleuropäischen Raum, ein klarer Trend zur DCF Methode für die Unternehmensbewertung ab, die auch zur Messung von Shareholder Value verwendet wird.

Der Shareholder Value Ansatz bewertet die Leistungsfähigkeit von Unternehmen oder Geschäftsfeldern anhand der Summe abgezinster zukünftiger Cash Flows. Der Hintergrund dabei ist: Marktrenditeanforderungen sind Bewertungsmaßstäbe für die unternehmerische Leistung.

Wertorientierte Unternehmensführung schafft eine klare Ausrichtung an wertschaffende Wachstumspolitik. Der mit der Marktrendite als Erfolgsmaßstab verbundene Rentabilitätsdruck zwingt zur Entwicklung zukunftsgerichteter und somit kreativer Projekte bzw. Maßnahmen. Es darf kein Ausruhen auf Erfolgen geben, denn vorangegangene Gewinne garantieren keine Zuteilung von Investitionsmitteln.
Die zunehmende Verbreitung der Wertmanagementkonzepte wird gefördert durch:

  • Einen verstärkten Wettbewerb um Kapital, vor allem getrieben durch die Globalisierung der Kapitalmärkte,
  • Die zunehmende und steigende Professionalisierung von Aktionären
  • Das Entstehen des Marktes für "Corporate Control"
  • Das Vereinheitlichen externer Rechnungslegungsstandards (US-GAAP)

2 Discounted Cash Flow und WACC-Verfahren

2.1 Einleitung

Im Zuge der Umsetzung der wertorientierten Unternehmensführung (Shareholder Value Konzept – siehe oben) und infolge vermehrter grenzüberschreitender Unternehmenstransaktionen scheint das Ertragswertverfahren heute seine vorherrschende Stellung als das zentrale Verfahren der Unternehmensbewertung in Deutschland verloren zu haben. Vielmehr greifen Unternehmensberatungsgesellschaften und Investmentbanken auf das sogenannte Discounted Cash Flow-Verfahren zurück, das schon immer in die Investitions- und Finanzierungstheorie eingebettet war. Integrierter Bestandteil des DCF-Verfahrens sind demzufolge kapitalmarkttheoretische Modelle.

2.2 Das Konzept der DCF-Verfahren

[...]


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