Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Subtitle: Untersucht am Beispiel eines Großhandelsunternehmens für KFZ-Ersatzteile
Diploma Thesis, 2008, 72 Pages
Author: Jens Rosenow
Subject: Economics / Business: Supply, Production, Logistics
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Hamburg
Tags: Analyse, Kostensenkungspotentialen, Einsatz, Kraftstoffe, Fachrichtung, Unternehmenslogistik
Year: 2008
Pages: 72
Grade: 1,8
Bibliography: ~ 80 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-22871-3
ISBN (Book): 978-3-640-23045-7
File size: 623 KB
Die Arbeit bietet dem Leser eine umfassende Informationsgrundlage zur Beurteilung alternativer Kraftstoffe. Es wird die betriebliche Entscheidungssituation verdeutlicht. Die relevanten Entscheidungsprozesse werden auf Basis von Vergleichsrechnungen und durch die Einbeziehung zusätzlicher Kriterien, wie die Verfügbarkeit von Tankstellen, dargestellt. Der Entscheidungsprozess wird umfassend erläutert und bietet ein umfassendes Bild der Entscheidungssituation. Die dargestellten Berechnungen spiegeln eine intensive Einarbeitung in die Problemstellung wider.Die Arbeit bietet dem Leser eine umfassende Informationsgrundlage zur Beurteilung alternativer Kraftstoffe. Es wird die betriebliche Entscheidungssituation verdeutlicht. Die relevanten Entscheidungsprozesse werden auf Basis von Vergleichsrechnungen und durch die Einbeziehung zusätzlicher Kriterien, wie die Verfügbarkeit von Tankstellen, dargestellt. Der Entscheidungsprozess wird umfassend erläutert und bietet ein umfassendes Bild der Entscheidungssituation. Die dargestellten Berechnungen spiegeln eine intensive Einarbeitung in die Problemstellung wider.
Other users also were interested in the following titles:
Abstract
Heute gebracht, heute gemacht“ – diese Anforderung des Autofahrers an seine Werkstatt macht deutlich, dass die Logistik heutzutage zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor geworden ist. Indirekt ist somit auch für die Großhandelsunternehmen entscheidend, wie sie den Anforderungen an Lieferfähigkeit, Lieferzeit, Liefertreue und Lieferqualität gegenüber ihren Kunden gerecht werden können. Die stetig steigenden Preise für Erdöl haben die Distributionslogistik in den letzten Jahren verteuert. Indem die hohen Kraftstoffkosten zum größten Unsicherheitsfaktor in der Fuhrparkkalkulation geworden sind, prägen sie inzwischen die wirtschaftliche Entwicklung vieler Unternehmen. Bedeutung und Leistung des Fuhrparks für das gesamte Unternehmen werden in der Praxis jedoch häufig unterschätzt. Der Fuhrpark als Teil der Logistik hat längst seine Funktion als reiner Fahrdienst verloren und die Organisation der Transportabläufe entscheidet nicht selten über die Effizienz und den Absatzerfolg des gesamten Unternehmens. Die Wahrnehmung von Wettbewerbsvorteilen und Rationalisierungsvorteilen bei der Transportabwicklung - insbesondere im Fuhrparkeinsatz - setzt daher eine gründliche Bestandsaufnahme und Kontrolle der erbrachten Fuhrparkleistungen, aber auch der dabei entstandenen Kosten voraus. Ohne exakte Kenntnisse des Kosten- und Leistungsumfangs sind Analysen und Aussagen zum wirtschaftlichen Einsatz der Fahrzeuge ausgeschlossen. Durch die steigende Sensibilität in bezug auf den Schutz der natürlichen Umwelt vollziehen sich im Umfeld von Logistik- und Handelsunternehmen aktuell einschneidende Veränderungen. Der Umweltschutz hat gravierenden Auswirkungen unter anderem auf die Distributionslogistik, indem ökologische Kriterien neben ökonomischen Kriterien bei Transportentscheidungen berücksichtigt werden müssen.
Excerpt (computer-generated)
Seite 2 von 72
Vorwort und Danksagung
Die vorliegende Diplomarbeit ist im Rahmen meines BWL-Fernstudiums an der
Hamburger Fern Hochschule entstanden. Der praktische Bezug entspringt
meiner hauptberuflichen Tätigkeit bei der Firma Johannes J. Matthies GmbH &
Co. im Verkauf Innendienst in der Filiale in Heide.
Ein ganz besonderer Dank gilt meinen beiden Korrektoren, Herrn Prof. Dr.
Jochem Piontek, der mich durch seine hilfreichen Anregungen und seine Geduld
immer wieder unterstützt hat, sowie Herrn Dr. rer. pol. Elmar Erkens für seine
Bereitschaft, als Zweitgutachter zu fungieren.
Weiterhin möchte ich mich bei meinem Arbeitgeber, der Firma Johannes J.
Matthies GmbH & Co., für die Unterstützung bei meiner Untersuchung bedanken,
insbesondere bei meinem Vorgesetzten, Herrn Gerald Fuhlbohm, der mir durch
sein Fachwissen eine große Hilfe war und viele wertvolle Hinweise gegeben hat.
Großer Dank gebührt auch meiner Ehefrau Ramona, die mit viel Geduld und
Verständnis mich nicht nur bei dieser Diplomarbeit, sondern in jeder Phase
dieses Fernstudiums enorm unterstützt hat. Großen Anteil hat sie auch an der
Vermeidung von Rechtschreibfehlern, Schachtelsätzen und anderen stilistischen
Ausrutschern durch ein äußerst wachsames Auge beim Korrekturlesen dieser
Arbeit.
Nicht zuletzt möchte ich mich bei meiner Familie und speziell meiner Mutter
bedanken, die in den vergangenen vier Jahren des Studiums auf viel
gemeinsame Zeit verzichten mussten und bei unseren wenigen Treffen stets ein
offenes Ohr für mich hatten.
Jens Rosenow 1080699 Seite 3 von 72
Inhaltsverzeichnis
Seite
Abbildungsverzeichnis
5
Tabellenverzeichnis
6
1 Einleitung und Ziel der Arbeit
7
1.1 Problemstellung
7
1.2 Gang und Ziel der Arbeit
8
2 Theoretische Grundlagen alternativer Kraftstoffe
9
2.1 Definition und Allgemeine Darstellung
9
2.2 Erdgas (CNG)
14
2.3 Ethanol-Kraftstoff (Bio-Ethanol)
15
2.4 Methylester (Biodiesel)
15
2.5 Biogas
16
2.6 Pflanzenöle
17
2.7 Autogas (LPG)
18
3 Politische und rechtliche Rahmenbedingungen
18
3.1 EU-Nachhaltigkeitsstrategie
18
3.2 Das Kyoto-Protokoll
19
3.3 Richtlinie 2003/30/EG
20
3.4 Kraftstoffstrategie der Bundesregierung
21
3.5 Abgas-Norm und Feinstaubplakette
21
4 Betriebliches Umweltmanagement
23
5 Theoretische Grundlagen des Logistik-Controlling
24
5.1 Definition und allgemeine Darstellung
24
5.2 Logistikkosten- und -leistungsrechnung
25
5.2.1 Logistikleistungen
25
Jens Rosenow 1080699 Seite 4 von 72
Inhaltsverzeichnis
Seite
5.2.2 Fuhrparkkosten als Bestandteil der Logistikkosten
26
5.3 Ablauf des Logistik-Controlling
27
6 Die Geschichte der Firma MATTHIES
28
7 Logistik-Controlling in der Praxis
29
7.1 Zielanalyse
29
7.2 Status quo Fuhrparkanalyse bei der Firma MATTHIES
30
7.2.1 Fahrzeugbestand
30
7.2.2 Derzeitige Fuhrparkkosten
32
7.3 Soll- / Ist-Vergleich (Zielanalyse / Status quo)
34
7.4 Vergleich der unterschiedlichen Kraftstoffe
35
7.4.1 Erdgas (CNG)
35
7.4.2 Ethanol-Kraftstoff (Bio-Ethanol)
43
7.4.3 Methylester (Biodiesel)
44
7.4.4 Biogas
47
7.4.5 Pflanzenöle
48
7.4.6 Autogas
51
7.5 Untersuchungsergebnis - Entscheidung für eine Kraftstoffa
56
7.6 Zeitlicher Ablauf der Umrüstung
58
7.7 Einsparpotential für die Filiale in Heide
59
8 Zukünftige Chancen und Risiken, Synergieeffekte
60
9 Zusammenfassung und Ausblick
62
Literaturverzeichnis
64
Jens Rosenow 1080699
Seite 5 von 72
Abbildungsverzeichnis
Abbildung
Titel
Seite
1
Biokraftstoffe im Vergleich
11
2
Primärkraftstoffverbrauch Deutschland 2006
12
3
Entwicklung des Rohölpreises von 1978 bis 2008
13
4
Emissionen und Reduktionsverpflichtungen in der EU
20
5
Partikelemissionsgrenzwerte 22
6
Feinstaubplaketten
23
7
Ablauf des Logistik-Controlling
28
8
Der erste Fuhrpark der Firma MATTHIES
29
9
Teil der Fahrzeugflotte der Filiale in Heide
31
10
Energieinhalt der Kraftstoffe
37
11
Systemskizze eines Autogasfahrzeuges
52
12
Zeitlicher Umstieg entsprechend der Fuhrparktauglichkeit
58
Jens Rosenow 1080699
Seite 6 von 72
Tabellenverzeichnis
Tabelle
Titel
Seite
1
Fahrzeugbestand der Firma MATTHIES (Filiale in Heide)
32
2
Aktuelle Fuhrparkkosten Firma MATTHIES (Filiale Heide)
33
3
Kostenvergleichsrechnung Diesel / Erdgaseinsatz
39
4
Ersparnis durch die partielle Umrüstung auf Erdgas
41
5
Kostenvergleich bei der Neuanschaffung von
Erdgas-Fahrzeugen
42
6
Kostenvergleich Diesel- / Biodieseleinsatz
46
7
Kostenvergleich Diesel / Pflanzenöleinsatz
50
8
Ersparnis durch die partielle Umrüstung auf Pflanzenöl
51
9
Kostenvergleich bei der Neuanschaffung von
Autogas-Fahrzeugen
55
10
Übersicht Nutzbarkeit alternativer Kraftstoffe
57
11
Gesamtersparnis für die Filiale in Heide
60
Jens Rosenow 1080699 Seite 7 von 72
1 Einleitung und Ziel der Arbeit
1.1 Problemstellung
,,Heute gebracht, heute gemacht" diese Anforderung des Autofahrers an seine
Werkstatt macht deutlich, dass die Logistik heutzutage zu einem strategischen
Wettbewerbsfaktor geworden ist. Indirekt ist somit auch für die
Großhandelsunternehmen entscheidend, wie sie den Anforderungen an
Lieferfähigkeit, Lieferzeit, Liefertreue und Lieferqualität gegenüber ihren Kunden
gerecht werden können.
Die stetig steigenden Preise für Erdöl haben die Distributionslogistik in den
letzten Jahren verteuert. Indem die hohen Kraftstoffkosten zum größten
Unsicherheitsfaktor in der Fuhrparkkalkulation geworden sind, prägen sie
inzwischen die wirtschaftliche Entwicklung vieler Unternehmen. Bedeutung und
Leistung des Fuhrparks für das gesamte Unternehmen werden in der Praxis
jedoch häufig unterschätzt. Der Fuhrpark als Teil der Logistik hat längst seine
Funktion als reiner Fahrdienst verloren und die Organisation der
Transportabläufe entscheidet nicht selten über die Effizienz und den Absatzerfolg
des gesamten Unternehmens.
Die Wahrnehmung von Wettbewerbsvorteilen und Rationalisierungsvorteilen bei
der Transportabwicklung - insbesondere im Fuhrparkeinsatz - setzt daher eine
gründliche Bestandsaufnahme und Kontrolle der erbrachten Fuhrparkleistungen,
aber auch der dabei entstandenen Kosten voraus. Ohne exakte Kenntnisse des
Kosten- und Leistungsumfangs sind Analysen und Aussagen zum
wirtschaftlichen Einsatz der Fahrzeuge ausgeschlossen.
Durch die steigende Sensibilität in bezug auf den Schutz der natürlichen Umwelt
vollziehen sich im Umfeld von Logistik- und Handelsunternehmen aktuell
einschneidende Veränderungen. Der Umweltschutz hat gravierenden
Auswirkungen unter anderem auf die Distributionslogistik, indem ökologische
Kriterien neben ökonomischen Kriterien bei Transportentscheidungen
berücksichtigt werden müssen.
In der heutigen Zeit lässt sich eine Tendenz aufzeigen, die immer weiter von den
fossilen zu den alternativen Rohstoffen geht. In Anlehnung dessen wird weltweit
eine nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsweise gefordert, um der heutigen und
Jens Rosenow 1080699 Seite 8 von 72
zukünftigen Generation eine adäquate Lebensgrundlage zu bieten. Das
Erfolgspotential der Logistik hängt daher letztendlich davon ab, inwieweit es
gelingt, das Umweltschutzpotential der Logistik mit ihrem
Konstensenkungspotential zu verknüpfen (vgl. Göpfert 1995: 13).
Die Umrüstung des Fuhrparks auf alternative Kraftstoffe bietet Unternehmen die
Möglichkeit, der Forderung nach einer nachhaltigen Wirtschaftsweise
nachzukommen. In Zeiten von steigenden Treibstoffpreisen und knapper
werdenden Ölreserven stellen alternative Kraftstoffe nicht nur eine umwelt- und
klimaschonende, sondern zudem auch kostengünstige Alternative dar.
Die Firma Johannes J. MATTHIES GmbH & Co. KG (im folgenden Firma
MATTHIES genannt), mit ihrem Hauptsitz in Hamburg, ist Großhändler im
Bereich Autoersatzteile und beliefert mit ihren 15 Filialen flächendeckend
Werkstätten in Norddeutschland. Um ihren Kunden einen hohen
Lieferservicegrad bieten zu können, zählt die mehrmals tägliche Belieferung mit
der firmeneigenen Fahrzeugflotte zu einer der Grundleistungen der Firma
MATTHIES.
Die Beziehungen zu den Kunden im Hinblick auf die Distributionslogistik werden
für die Firma MATTHIES zunehmend zu einem Schlüsselelement, um ihren
Wettbewerbsvorsprung weiter auszubauen. Um dies auch weiterhin zu
gewährleisten, bedarf es einer genauen Analyse der Kostensenkungspotentiale
bei den Fuhrparkkosten, ergänzt um das Umweltschutzpotential. Denn nicht
zuletzt bildet die Umweltverträglichkeit einen Zusatznutzen, in dem ein
Ansatzpunkt für eine Profilierung im Wettbewerb über ,,Spitzenleistung durch
Umweltschutz" zu sehen ist (vgl. Göpfert 1995: 14).
1.2 Gang und Ziel der Arbeit
In dem ersten Teil der vorliegenden Arbeit werden nach einer allgemeinen
Definition und der Darstellung der theoretischen Grundlagen alternativer
Kraftstoffe die einzelnen Kraftstoffe vorgestellt und erläutert. Im Anschluss daran
werden die wichtigsten Rahmenparameter für den Einsatz alternativer Kraftstoffe
(politische und rechtliche Vorgaben) aufgezeigt. Ein kurzer Einblick in das
betriebliche Umweltmanagement sowie die Grundlagen des Logistik-Controlling
runden den theoretischen Teil der Arbeit ab.
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Author: Marco FeindlerPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Author: GRIN VerlagPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Author: Zoran ZivkovicPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Author: Claudia NickelPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Author: Maik PhilippPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2004 Download as PDF-file for 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Author: Mark RichterPresentations, Models, Tutorials, Instructions, 2008
This text can be quoted and accessed from this url: