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Bedeutung und Entwicklungspotenzial des User-Interfaces als Teil der unternehmensinternen Corporate Identity

Diplomarbeit, 2008, 87 Seiten
Autor: Diplom-Informationswirt (FH) Natalino Acri
Fach: Informationswiss., Informationsmanagement

Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2008
Seiten: 87
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 116  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V119379
ISBN (E-Book): 978-3-640-22621-4
ISBN (Buch): 978-3-640-22759-4
Dateigröße: 558 KB

Zusammenfassung / Abstract

Bevor die eigentliche Arbeit beginnt, soll kurz dargestellt werden, inwiefern dem Thema Interfacedesign eine informationswissenschaftliche Relevanz zukommt. Informationswissenschaftler beschäftigen sich mit allen Formen des Wissens. Die Übertragung von Wissen geschieht neben der Sprache auch durch Bilder und visuelle Zeichen. Das Forschungsziel der Informationswissenschaft ist, dass der Prozess der Wissensvermittlung verbessert werden soll. Dabei werden der Zugang zum Wissen und der vermittelte Inhalt untersucht. Die Präsentation von Wissen wurde bislang vernachlässigt, obwohl sie laut Schulz (1998: 17) die Rezeption erleichtert und die Akzeptanz erhöht. Dabei ersetzt sie aber keine Inhalte oder Funktionalitäten. Weiterhin schafft Informationsarbeit einen Gebrauchs- und Mehrwert. Denn ein gut gestaltetes Interface hat gemäß Schulz (1998: 18) das Potenzial die Lesbarkeit zu erhöhen und eine intuitive Bedienung seiner Funktionalitäten zu schaffen. Durch die ästhetische Aufbereitung von Informationen erhält man somit einen Komfortmehrwert. Schließlich muss die Aufbereitung der Information vor dem Hintergrund der menschlichen Wahrnehmung geschehen. Die Wahrnehmung ist dabei ein Element der Kognition. Erkenntnis entsteht, wenn neben den rationalen auch emotionale Aspekte berücksichtigt werden. Erkenntnisdefizite können vermieden werden, wenn man die ästhetischen Aspekte bei der Gestaltung einbezieht (Schulz 1998: 18).


Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Köln

University of Applied Sciences Cologne

Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften

Studiengang Informationswirtschaft

Bedeutung und Entwicklungspotenzial des User-Interfaces

als Teil der unternehmensinternen Corporate Identity

Diplomarbeit

vorgelegt von:

Natalino Acri

Erstgutachter:

Fachhochschule

Köln

Zweitgutachter:

Fachhochschule

Köln

Datum:

15.08.2008


i

Abstract

Schlagworte:

Kognition, Interfacedesign, Corporate Identity, Individualisierung, Bedeutung.

Das Forschungsziel der Informationswissenschaft ist es, die Wissensvermittlung zu

verbessern. Dabei wurde die Präsentation von Wissen in dieser Hinsicht bislang

vernachlässigt. Diese Arbeit soll dazu beitragen die Interface-Erkenntnisforschung

voranzutreiben, da dieses Gebiet bislang noch ,unterentwickelt′ ist. Interfacedesign

basiert auf Kognition. Die Wahrnehmung ist ein Element der Kognition, welches

neben der Individualisierung den Hintergrund für Interfacedesign darstellt. Das User-

Interface beschreibt eine elektronisch geschützte Anwendung und geht in beson-

derer Art und Weise auf die Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen des Nutzers

bzw. Mitarbeiters ein. Diese Faktoren können durch Befragungen in einem multi-

disziplinären Team herausgefunden und in das Systemdesign integriert werden. Das

System ist damit für den Mitarbeiter einfacher zu bedienen. Weiterhin muss das

User-Interface in ein Unternehmen integriert werden, damit der Mitarbeiter das

Unternehmen als Einheit wahrnimmt. Durch eine einheitliche Darstellung kann eine

Identifikation mit dem Unternehmen gewährleistet werden. Dafür wird eine indivi-

duelle Corporate Identity durch strategische Maßnahmen gebildet. In diesem Kontext

wird dem User-Interface eine Bedeutung zugeschrieben, welche mit dem Unter-

nehmensziel übereinstimmt. Die Abstimmung aller Elemente des Identitäts-Mix

(Corporate Design, Corporate Communication und Corporate Behaviour) sorgt dafür,

dass der Mitarbeiter das Unternehmen als Gestalt erkennt. Schließlich beschreibt die

Individualisierung die Methode, das User-Interface umzusetzen. Durch die Indivi-

dualisierung kann das Interesse gesteigert und der Bedienkomfort, die Nutzer-

akzeptanz und Bedieneffizienz verbessert werden. Eine verstärkte Berücksichtigung

der Interessen hat dabei Einfluss auf die Mitarbeiterzufriedenheit. Mit der Individuali-

sierung wird das User-Interface zum Bedeutungsträger. Das Ziel der Individuali-

sierung ist dabei die Identifikation.


ii

Inhaltsverzeichnis

Abstract i

Inhaltsverzeichnis ii

Abbildungsverzeichnis iv

Vorwort v

1 Einleitung

1

1.1. Problemstellung 1

1.2. Zielsetzung 1

1.3. Vorgehensweise 1

1.4. Thematische Eingrenzung 2

2. Kognition

3

2.1. Definitionen: Kognition ­ Wahrnehmung 3

2.2. Wahrnehmung 4

2.2.1. Wahrnehmungssysteme 4

2.2.2. Wahrnehmung und Konstruktion 5

2.2.3. Wahrnehmung und Kontext 7

2.2.3.1. Syntaktik 8

2.2.3.2. Semantik 9

2.2.3.3. Pragmatik 11

2.2.4. Aufmerksamkeit 11

2.3. Gedächtnis 12

2.4. Sprache 14

2.5. Lernen 15

3. Interfacedesign

16

3.1. Definitionen: Interfacedesign ­ User-Interface 16

3.2. Aufgabe und Ziel des Interfacedesign 17

3.3. User-centered Design (UCD) 17

3.3.1. Modelle/Methoden 18

3.3.1.1. Cooperative Design 20

3.3.1.2. Participatory Design 21

3.3.1.3. Contextual Design 21

3.3.2. Ease-of-Use 25

3.3.2.1. Total User Experience 26

3.3.3. Usability 28

3.3.4. Ziel und Vorteile von UCD 28

3.4. Software-Ergonomie 29

3.4.1. Relative Stärken und Schwächen

des Menschen gegenüber dem Computer 30

3.4.2. Goldene Regeln des User-Interface Design nach Shneiderman 30

3.4.3. Grundsätze der Dialoggestaltung nach DIN EN 9241-110 32

3.4.3.1. Individualisierbarkeit 32


iii

4. Corporate Identity

34

4.1. Begriffserklärung und Definition: Corporate Identity (CI) 34

4.2. Corporate Identity als strategisches Instrument 36

4.3. Aufgaben und Ziel der Corporate Identity 37

4.3.1. Ziele nach innen 38

4.4. Struktur der Corporate Identity 38

4.4.1. Corporate Design (CD) 38

4.4.2. Corporate Communication (CC) 40

4.4.3. Corporate Behaviour (CB) 40

5. Elemente des Corporate Design für User-Interfaces

42

5.1. Hausfarben 42

5.2. Hausschrift 43

5.3. Form 45

5.4. Töne 46

6. Bedeutung des User-Interfaces

47

6.1. Problembereiche im Design 47

6.1.1. Funktion 47

6.1.2. Qualität 48

6.2. Gründe für Problembereiche im Design 48

6.2.1. Komplexität 48

6.2.2. Preis 49

6.2.3. Fehlendes Verständnis 50

6.3. Einflussnahme des CD, CI und Branding auf User-Interfaces 51

6.3.1. Anwendungsbeispiele 51

6.3.1.1. Internet Explorer 6.0 52

6.3.1.2. Microsoft Word 2003 52

6.3.1.3. Adobe Photoshop CS2 53

6.3.1.4. web.de Stylemanager 53

6.3.1.5. Betriebssystem Mac OS X 10.5 54

6.3.1.6. Systemerweiterung Bob 54

6.3.2. Das User-Interface als Bedeutungsträger 55

6.3.3. Fazit ­ Entwicklungspotenzial des User-Interfaces 56

6.4. Gesellschaftsrelevanz der Individualisierung und Mitarbeiterzufriedenheit 57

7. Schlussbetrachtung und Ausblick

59

Literaturverzeichnis 62

Quellen der Abbildungen 76

Abkürzungsverzeichnis 79


iv

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Gesetz der Ähnlichkeit 5

Abbildung 2: Gesetz der Nähe 6

Abbildung 3: Gesetz der Geschlossenheit 6

Abbildung 4: Gesetz der guten Fortsetzung 6

Abbildung 5: Apple-Logo 6

Abbildung 6: Gesetz der Erfahrung 7

Abbildung 7: Junge Schönheit oder alte Frau 8

Abbildung 8-9: Visuelle Hervorhebung der Bedeutung 9

Abbildung 10: Außenansicht der linken Gehirnhälfte 14

Abbildung 11: Querschnitt durch das Gehirn 14

Abbildung 12: Wechselseitige Abhängigkeit nutzerorientierter Gestaltungsaktivitäten 18

Abbildung 13: Elemente der User-Experience 27

Abbildung 14: Disziplinen zu den Elementen der UX 27

Abbildung 15: Zielgruppen der CI-Politik 37

Abbildung 16: Corporate-Identity und Corporate Image 38

Abbildung 17: RGB-Modell 42

Abbildung 18: Schriften 44

Abbildung 19: Elastic Cataloug 45

Abbildung 20: Funktionen 55
























v

Vorwort

Bevor die eigentliche Arbeit beginnt, soll kurz dargestellt werden, inwiefern dem

Thema Interfacedesign eine informationswissenschaftliche Relevanz zukommt. In-

formationswissenschaftler beschäftigen sich mit allen Formen des Wissens. Die

Übertragung von Wissen geschieht neben der Sprache auch durch Bilder und

visuelle Zeichen. Das Forschungsziel der Informationswissenschaft ist, dass der

Prozess der Wissensvermittlung verbessert werden soll. Dabei werden der Zugang

zum Wissen und der vermittelte Inhalt untersucht. Die Präsentation von Wissen

wurde bislang vernachlässigt, obwohl sie laut Schulz (1998: 17) die Rezeption er-

leichtert und die Akzeptanz erhöht. Dabei ersetzt sie aber keine Inhalte oder

Funktionalitäten. Weiterhin schafft Informationsarbeit einen Gebrauchs- und Mehr-

wert. Denn ein gut gestaltetes Interface hat gemäß Schulz (1998: 18) das Potenzial

die Lesbarkeit zu erhöhen und eine intuitive Bedienung seiner Funktionalitäten zu

schaffen. Durch die ästhetische Aufbereitung von Informationen erhält man somit

einen Komfortmehrwert. Schließlich muss die Aufbereitung der Information vor dem

Hintergrund der menschlichen Wahrnehmung geschehen. Die Wahrnehmung ist

dabei ein Element der Kognition1. Erkenntnis entsteht, wenn neben den rationalen

auch emotionale Aspekte berücksichtigt werden. Erkenntnisdefizite können vermie-

den werden, wenn man die ästhetischen Aspekte bei der Gestaltung einbezieht

(Schulz 1998: 18).

1 Cognitione (lat.) = Erkenntnis.


1

1. Einleitung

1.1. Problemstellung

Unternehmen legen verstärkt Wert darauf, eine positive Mitarbeitereinschätzung zu

erhalten, weil diese grundlegend ist, um ein positives Image nach außen zu ge-

währleisten. Dafür wurden die traditionellen Gegenstände wie z.B. das Briefpapier

und alle weiteren visuellen Elemente einheitlich gestaltet, um dem Mitarbeiter ein

einheitliches Unternehmen zu präsentieren und damit die Identifikation des Mit-

arbeiters zu sichern. Durch die Computerisierung entstanden digitale Anwendungen,

die in gestalterischer Hinsicht größtenteils nicht berücksichtigt wurden. Das hat nicht

nur Auswirkungen auf die Identifikation des Mitarbeiters, es kann sogar zu einer

gesundheitlichen Schädigung führen, wenn seine Bedürfnisse nicht berücksichtigt

werden. Deshalb ist es eine Aufgabe für Unternehmen diese Anwendungen in ihr

Repertoire der visuellen Elemente aufzunehmen. Dabei wird in dieser Arbeit unter-

sucht, welche Bedeutung das User-Interface (als digitale Anwendung) als Bestandteil

der unternehmensinternen Corporate Identity hat. Dafür wurde im Vorfeld analysiert,

auf welcher wissenschaftlichen Basis das Interfacedesign gründet und welchen Ein-

fluss das Corporate Design auf unternehmerische Anwendungen bzgl. der Funktiona-

lität hat. Schlussendlich wird die These aufgestellt, dass es in der Gesellschaft immer

wichtiger wird, den Aspekt der Individualisierung zu bedenken.

1.2. Zielsetzung

Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, dass das User-Interface in Unternehmen noch

,unterentwickelt′ ist. Durch eine gute Gestaltung hat es dabei die Möglichkeit, sich zu

einer integrierten Anwendung weiterzuentwickeln. Dafür wird eine Lösung ange-

boten, wie eine Umsetzung des User-Interface im Unternehmen aussehen kann,

damit es zum Bedeutungsträger wird.

1.3. Vorgehensweise

Zunächst musste eine grundlegende Basis gefunden werden. Dabei habe ich für das

Interfacedesign die Kognition ermittelt. Deshalb habe ich in Kap. 2 dieses Thema

behandelt. Die Wahrnehmung wurde in besonderer Art und Weise untersucht, weil


2

sie u. a. den Hintergrund für das Interfacedesign darstellt. Kap. 3 beschreibt das

Interfacedesign als Disziplin, das Interface zu gestalten. Innerhalb des Kapitels wird

das User-Interface genauer betrachtet und damit der nutzer- bzw. mitarbeiterorien-

tierte Gestaltungsaspekt behandelt. Durch die Software-Ergonomie wird die Anwen-

dung an die Arbeitsbedingungen des Menschen angepasst. Kap. 4 befasst sich mit

Corporate Identity und wie diese als strategisches Instrument verwendet wird. Darauf

folgt Kap. 5 mit den Elementen des Corporate Designs für User-Interfaces. Kap. 6

befasst sich schließlich damit, wie ein User-Interface zum Bedeutungsträger wird und

wie bestimmte Problembereiche des Designs zur Individualisierung führen. Dabei

werden bestehende Beispiele aufgeführt, die das User-Interface definieren und für

unternehmensinterne Anwendungen als Vorbild gelten können.

1.4. Thematische Eingrenzung

Meine Motivation für diese Arbeit galt dem Interesse für Informationsdesign. Dabei

geht es

,,um die Entfaltung einer sinnvollen, bedürfnisorientierten Nutzung der

Technik, die dazu dienen soll, das Problem der Komplexität und der Informations-

überbelastung zu bewältigen. Demnach gelangt Informationsdesign überall dort zur

Anwendung, wo es in besonderen Maße darauf ankommt, Informations- und Kom-

munikationsabläufe so zu organisieren, dass sie für alle daran beteiligten Personen

übersichtlich und leicht handhabbar sind"

(Zec 1988: 128). Eine weitere Definition

lautet:

,,Informationsdesign verfolgt nicht nur ästhetisierend, sondern auch struktu-

rierend die Gestaltung der Art und Weise, wie ein Nutzer die vom Autor bzw.

Gestalter beabsichtigte Aussage aufbereitet und zugänglich gemacht bekommt. In-

formationsdesign hat einen starken Einfluss auf die Wahrnehmung eines Funktions-

angebotes bzw. Inhalts und darauf, ob das eine oder andere verstanden wird"

(Stapelkamp 2007: 5). Um dieses weite Feld zu betrachten, habe ich es zunächst auf

Interfaces und dann auf User-Interfaces beschränkt, die innerhalb eines Unter-

nehmens verwendet werden. Die Idee, das User-Interface als Bestandteil der

Corporate Identity zu gestalten, führte dazu, bestimmte Elemente des Corporate

Designs zusammenzustellen, die die aktuellen Möglichkeiten eines User-Interfaces

repräsentieren. Die Individualisierung stellt dabei die mögliche Methode dar, ein

solches User-Interface zu verwirklichen.


3

2. Kognition

2.1. Definitionen: Kognition ­ Wahrnehmung

Die kognitive Psychologie befasst sich mit der Untersuchung von höheren geistigen

Prozessen ­ genauer mit der Untersuchung der Wahrnehmung, der Aufmerksamkeit,

des Gedächtnisses, der Intelligenz, der Sprache, des Denken und des Problem-

lösens. Diese Prozesse des Wissens bzw. die kognitiven Prozesse sind wichtig, um

vorhandene Erfahrungen bzw. die Inhalte zu verstehen und zu verändern. So kann

folglich ein Wahrnehmungsprozess stattfinden. Neben den Prozessen sind also für

die Kognition auch die benötigten Inhalte wichtig. Die Inhalte beziehen sich auf

Begriffe, Fakten, Aussagen, Regeln und Gedächtnisinhalte (Zimbardo und Gerrig

2004: 344-345). Eine Definition lautet:

,,Kognition ist ein allgemeiner Begriff für alle

Formen des Wissens"

(2004: 344).

Der Wahrnehmungsprozess wird in drei Stufen untergliedert: sensorische Prozesse,

perzeptuelle Organisation und Identifikation (und Wiedererkennen). Wird ein Objekt

identifiziert, erhält es eine Bedeutung (2004: 157-158). Die

,,Wahrnehmung bezieht

sich in seinem weiten Sinne auf den allgemeinen Prozess, Objekte und Ereignisse in

der Umwelt zu begreifen ­ sie mit den Sinnen zu empfinden, zu verstehen, zu iden-

tifizieren und zu klassifizieren sowie sich darauf vorzubereiten, auf sie zu reagieren"

(2004: 157).

Physiologische, individuelle und soziale Faktoren sind Einflussfaktoren, die die kogni-

tiven Prozesse verändern. Die physiologischen Einflussfaktoren wurden durch die

Aufmerksamkeitsforschung herausgefunden. Diese ergibt, dass eine physiologische

Veränderung dann beginnt, wenn wir einer Situation besondere Aufmerksamkeit

schenken. Dabei entsteht ein Prozess, der zunächst unsere Rezeption verändert und

somit unsere Informationsaufnahme, z.B. verändert Hunger das retinale Abbild von

Lebensmitteln in unserer Wahrnehmung, indem sie heller erscheinen. Weiterhin gibt

es individuelle Faktoren, die eine Erinnerung auslösen, indem sie ein individuelles

persönlich motiviertes Interesse damit in Zusammenhang bringen. So werden Inhalte

eher wahrgenommen, wenn sie aus individuellen Erfahrungen entspringen. Schließ-

lich übernehmen wir unbewusst gewisse Einstellungen und Werthaltungen durch



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