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Titel: Direkte und indirekte Einflüsse auf den Begriff Angst von Kierkegaard (Wissenschaftliche Studie)
Direkte und indirekte Einflüsse auf den Begriff Angst von Kierkegaard

Wissenschaftliche Studie, 2007, 13 Seiten
Autor: Andre Schuchardt
Fach: Philosophie - Philosophie des 19. Jahrhunderts

Details

Kategorie: Wissenschaftliche Studie
Jahr: 2007
Seiten: 13
Literaturverzeichnis: ~ 9  Einträge
Sprache: Deutsch

Archivnummer: V119399
ISBN (E-Book): 978-3-640-22455-5

Dateigröße: 144 KB

Zusammenfassung / Abstract

1844 wurde in Kopenhagen ein Buch mit dem Titel „Der Begriff Angst“ publiziert. Sein Autor nennt sich Vigilius Haufniensis, oder übersetzt: Beobachter Kopenhagens. Hinter diesem Namen verbarg sich niemand anders als Søren Kierkegaard. Nach „Entweder-Oder“, „Die Wiederholung“ und „Furcht und Zittern“ sein viertes großes Werk. „Es gibt wohl kaum einen Philosophen, bei dem das Denken so eng mit dem Leben verknüpft ist wie bei S[ø]ren Kierkegaard.“ Dies liest man so oder so ähnlich immer wieder in Kierkegaard-Biographien. Was brachte ihn dazu, den Begriff Angst zu verfassen? Welche Einflüsse in seinem Leben prägten ihn, bewegten ihn dazu? Und wen greift er in seinem Werk an, wessen Ansichten übernimmt er? Diese direkten und indirekten Einflüsse aufzuzeigen ist Ziel dieser Arbeit. Es werden nur die philosophischen und persönlichen Einflüsse betrachtet, theologisches wird außen vor gelassen. „Der Begriff Angst“ wird im folgenden entweder Begriff Angst, der Begriff oder die Angst genannt. Zitate aus dem Begriff stehen direkt im Text hinter dem Zitat, andere Zitate sind gesondert angegeben. Zitiert wird aus der Reclam-Ausgabe von 1992, übersetzt von Gisela Perlet. Es folgen zuerst die indirekten Einflüsse, wie Familie, Freunde und Lehrer, danach die direkten im Text erwähnten in der Reihenfolge Kritisierung, Übernommene Ansichten und lediglich als Beispiel verwendete.


Textauszug (computergeneriert)

MANUAL

Andre Schuchardt

Präsentiert

Direkte und indirekte Einflüsse

auf den Begriff Angst von Kierkegaard


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Festlegungen 3

2. Søren Aabye Kierkegaard 3

3. Nicht direkt erwähnte aber vorhandene Einflüsse 4

Michael Pedersen Kierkegaard (1756 - 1838) 4

Anne Sørensdatter Lund Kierkegaard 4

Regine Olsen (1822 ­ 1904) 4

Lehrer und Dozenten 5

Freunde und Bekannte 5

4. Direkte Erwähnungen im Text 6

4.1. Kritiken und Angriffe 6

G.W.F. Hegel (1770 - 1831) 6

F.W.J. Schelling (1775 - 1854) 6

J.G. Fichte (1762 - 1814) 7

G.W. Leibniz (1646 - 1716) 7

J.L. Heiberg (1791 ­ 1860) 7

Weitere 8

4.2. Unterstützung, Übernahme, Bewunderung 8

F.D.E. Schleiermacher (1768 - 1834) 8

L. Usteri (1799 - 1833) 8

J.K.F. Rosenkranz (1805 - 1879) 8

P.M. Møller (1794 - 1838) 8

J.G. Hamann (1730 - 1788) 9

Platon und Aristoteles 9

Sonstige 9

4.3. Als anschauliche Beispiele verwendete 10

5. Schlusswort 11

6. Literaturverzeichnis 12

2


1. Einleitung und Festlegungen

1844 wurde in Kopenhagen ein Buch mit dem Titel ,,Der Begriff Angst" publiziert. Sein Autor

nennt sich Vigilius Haufniensis, oder übersetzt: Beobachter Kopenhagens. Hinter diesem

Namen verbarg sich niemand anders als Søren Kierkegaard. Nach ,,Entweder-Oder", ,,Die

Wiederholung" und ,,Furcht und Zittern" sein viertes großes Werk.

,,Es gibt wohl kaum einen Philosophen, bei dem das Denken so eng mit dem Leben

verknüpft ist wie bei S[ø]ren Kierkegaard."1 Dies liest man so oder so ähnlich immer wieder

in Kierkegaard-Biographien. Was brachte ihn dazu, den Begriff Angst zu verfassen? Welche

Einflüsse in seinem Leben prägten ihn, bewegten ihn dazu? Und wen greift er in seinem

Werk an, wessen Ansichten übernimmt er? Diese direkten und indirekten Einflüsse

aufzuzeigen ist Ziel dieser Arbeit. Es werden nur die philosophischen und persönlichen

Einflüsse betrachtet, theologisches wird außen vor gelassen.

,,Der Begriff Angst" wird im folgenden entweder Begriff Angst, der Begriff oder die Angst

genannt. Zitate aus dem Begriff stehen direkt im Text hinter dem Zitat, andere Zitate sind

gesondert angegeben. Zitiert wird aus der Reclam-Ausgabe von 1992, übersetzt von Gisela

Perlet. Es folgen zuerst die indirekten Einflüsse, wie Familie, Freunde und Lehrer, danach

die direkten im Text erwähnten in der Reihenfolge Kritisierung, Übernommene Ansichten und

lediglich als Beispiel verwendete.

Als erstes aber eine kurze biographische Einführung.

2. Søren Aabye Kierkegaard

Søren Aabye Kierkegaard wurde am 5.5.1813 in Kopenhagen geboren. Als Kind war er auf

der prestigeträchtigen Borgerdydskolen.2 1830 immatrikulierte er sich an der Universität

Kopenhagen und studierte Theologie und Ästhetik/Philosophie, doch beendete das Studium

erst 1841. Am Ende dieses Jahres sowie 1843 unternahm er Reisen nach Berlin, um dort

unter anderem Schelling zu hören. Ab 1843 unternahm er verstärkte schriftstellerische

Anstrengungen und 1844 erschien der Begriff Angst.

1855 starb Kierkegaard am 11.11. in Kopenhagen.3

1

Liessmann, Konrad Paul: Sören Kierkegaard zur Einführung. 1993 Junius Verlag,

Hamburg. S. 13.

2

McDonald, William: Søren Kierkegaard. In: Stanford Encyclopedia of Philosophy. 3.

December 1996. http://plato.stanford.edu/entries/kierkegaard/

3

Vgl. Liessmann, a.a.O., S. 14ff.

3



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