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Subtitle: Die Beziehungen zwischen Sprache und abstrakten Ideen bei George Berkeley
Termpaper, 2007, 16 Pages
Author: Lutz Spitzner
Subject: Philosophy - Philosophy of the 17th and 18th Centuries
Details
Institution/College: Mannheim University of Applied Sciences (Philosophische Fakultät, Lehrstuhl Philosophie I )
Tags: Ursprung, Ideen, Proseminar, Berkeleys, Erkenntnis“
Year: 2007
Pages: 16
Grade: 1,3
Bibliography: ~ 7 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-22883-6
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Abstract
In der vorliegenden Hausarbeit soll die Verbindung zwischen Sprache und abstrakten Ideen bei George Berkeley betrachtet werden. Dazu werden besonders die §§ 18 – 25 der Einleitung der ‚Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis‘ behandelt, jedoch werden auch andere Abschnitte des Werkes zum besseren Verständnis herangezogen,da Berkeley auf diese zum Teil aufbaut. Zunächst soll dazu an Hand von Berkeleys Einleitung zu den Prinzipien erläutert werden, was abstrakte Ideen sind, welche Arten es gibt und unter welchen Umständen sie gebildet werden können. Anschließend soll auf den Ursprung dieser abstrakten Ideen eingegangen und die Frage geklärt werden, auf welche Weise es überhaupt zur Bildung von abstrakten Ideen, bzw. wie es zu dem Glauben, der menschliche Geist sei in der Lage, abstrakte Ideen bilden zu können, kam. Schließlich soll auch Berkeleys Herangehensweise zur künftigen Vermeidung der Probleme mit abstrakten Ideen dargestellt werden. Dabei werden insbesondere die Vorteile, welche sich Berkeley von seiner Methode mit Ideen verspricht, erläutert – ohne dabei jedoch die damit einhergehenden Schwierigkeiten zu vernachlässigen.
Excerpt (computer-generated)
Universität Mannheim
Philosophische Fakultät
Lehrstuhl Philosophie I
Proseminar: Berkeleys „Prinzipien der menschlichen Erkenntnis“
Der Ursprung abstrakter Ideen
Die Beziehungen zwischen Sprache und abstrakten Ideen bei George Berkeley
Lutz Spitzner
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung ... 1
2 Abstrakte Ideen ... 3
2.1 Inakzeptable Abstraktionsformen ... 3
2.2 Akzeptable Abstraktionsformen ... 5
3 Der Ursprung abstrakter Ideen ... 7
3.1 Sprache als Ursprung ... 7
3.2 Aufgaben der Sprache ... 8
4 Nichtsprachliche Erkenntnis ... 10
4.1 Vorteile ... 10
4.2 Voraussetzungen und Schwierigkeiten ... 11
5 Fazit ... 12
6 Literaturverzeichnis ... 13
1 Einleitung
Mit seinem 1710 erstmals erschienen Werk verfolgte Berkeley ein doppeltes Ziel: Zunächst wollte er die hauptsächlichen Ursachen von Irrtum und Schwierigkeiten in den verschiedenen Wissenschaften aufzeigen1 und außerdem die Gründe des Skeptizismus, des Atheismus und der Irreligion2 erforschen um sie damit einhergehend zu falsifizieren. Seine Kritik richtete sich dabei vor allem gegen den vorherrschenden Materialismus, welcher eine zunehmende Verbreitung durch die Fortschritte in den Naturwissenschaften erfuhr. Die philosophische Formulierung war bereits durch John Locke erfolgt, auf den Berkeley daher häufig Bezug nimmt um ihn zu widerlegen.3 Für Berkeley bestand die Gefahr der zunehmend naturwissenschaftlich geprägtenWeltanschauung darin, dass der Glaube ins Schwanken geraten könne, wenn Erkenntnis plötzlich über die Erforschung der Natur möglich wäre.4
Die bisherigen Schwierigkeiten bei der Erlangung wahrer Erkenntnis führt Berkeley nicht auf die Unzulänglichkeit des Menschen oder den Willen Gottes zurück, sondern vielmehr auf den falschen Gebrauch der menschlichen Vernunft.5 Daher will er mit seinem Werk, in dem er sehr um um sprachliche Klarheit zur Vermeidung von Verständnisschwierigkeiten bemüht ist,6 eine Anleitung zum richtigen Gebrauch der Vernunft geben, in dem er beispielsweise dazu auffordert, von der Verwendung abstrakter Ideen Abstand zu nehmen.
Die Einleitung des Werkes nimmt dabei eine besondere Rolle ein. Sie führt auf den Hauptteil des Werkes hin, in dem sie die Ursachen der Irrtümer aufzeigt und den Nachweis führt, dass zuverlässige Erkenntnis überhaupt möglich ist.7 Dabei versucht Berkeley in ihr häufig den Leser zu überzeugen, indem er von ihm eine introspektive Verifikation seiner Annahmen fordert, bei der der Leser auf seine eigenen Erfahrungen zurückgreifen soll. Schließlich versucht die Einleitung eine Möglichkeit zu beschreiben, wie sichere und zuverlässige Kenntnis zu erreichen sei.
In der vorliegenden Hausarbeit soll die Verbindung zwischen Sprache und abstrakten Ideen bei George Berkeley betrachtet werden. Dazu werden besonders die §§ 18 – 25 der Einleitung der ‚Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis‘ behandelt, jedoch werden auch andere Abschnitte des Werkes zum besseren Verständnis herangezogen, da Berkeley auf diese zum Teil aufbaut.
Zunächst soll dazu an Hand von Berkeleys Einleitung zu den Prinzipien erläutert werden, was abstrakte Ideen sind, welche Arten es gibt und unter welchen Umständen sie gebildet werden können. Anschließend soll auf den Ursprung dieser abstrakten Ideen eingegangen und die Frage geklärt werden, auf welche Weise es überhaupt zur Bildung von abstrakten Ideen, bzw. wie es zu dem Glauben, der menschliche Geist sei in der Lage, abstrakte Ideen bilden zu können, kam.
Schließlich soll auch Berkeleys Herangehensweise zur künftigen Vermeidung der Probleme mit abstrakten Ideen dargestellt werden. Dabei werden insbesondere die Vorteile, welche sich Berkeley von seiner Methode mit Ideen verspricht, erläutert – ohne dabei jedoch die damit einhergehenden Schwierigkeiten zu vernachlässigen.
[...]
1 Vgl. Kreimendahl, Lothar: Hauptwerke der Philosophie: Rationalismus und Empirismus. Stuttgart, 1994, (Universal-Bibliothek; 8742: Interpretationen), S. 89.
2 Vgl. Kreimendahl (1994), S. 89.
3 Vgl. Drechsler, Martin: Art.: Berkeley, George. In Lutz, Bernd (Hrsg.): Metzler-Philosophen-Lexikon: von den Vorsokratikern bis zu den Neuen Philosophen. 3. Auflage. Stuttgart / Weimar, 2003, S. 86.
4 Vgl. Drechsler (2003), S. 86.
5 Vgl. Kreimendahl (1994), S. 94.
6 Vgl. Breidert, Wolfgang: George Berkeley – Philosophie des Immaterialismus. In: KREIMENDAHL, Lothar (Hrsg.): Philosophen des 18. Jahrhunderts: eine Einführung. Darmstadt, 2000, S. 75.
7 Vgl. Kreimendahl, Lothar: Nachwort. In: BERKELEY, George: Eine Abhandlung über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis. Stuttgart, 2005, (Universal-Bibliothek; 18343), S. 162.
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