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Lagermanagement in der Supply Chain

Seminararbeit, 2007, 19 Seiten
Autor: Dipl. Kaufmann (FH) Michael Kunze
Fach: Wirtschaft - Beschaffung, Produktion, Logistik

Details

Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2007
Seiten: 19
Note: 1,7
Literaturverzeichnis: ~ 25  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V120186
ISBN (E-Book): 978-3-640-24094-4


Zusammenfassung / Abstract

Ständiger Wettbewerbs- und Kostendruck sowie die zunehmende Kundenorientierung führen dazu, die Beschaffungs- und Logistikprozesse über Konzentrations- Standardisierungs- und Automatisierungstendenzen sowohl in der Industrie als auch im Handel zu optimieren. In der heutigen Zeit fehlen oftmals Abstimmungen bei Entscheidungen zwischen den Geschäftspartnern hinsichtlich Planung, Disposition und Bevorratung von Produkten und Rohstoffen.1 Durch jede neue, nicht angekündigte Nachfrage steigt die Menge der daraufhin in den Vorstufen produzierten und gelagerten Güter. Dieser Effekt wird als Bullwhip- oder Peitschenschlageffekt bezeichnet. Er kennzeichnet die negativen Auswirkungen von nicht integrierten sowie verzögerten Informationsflüssen in Lieferketten.2 Somit werden der frühzeitige Einsatz kooperativer Konzepte und der automatisierte Informations- und Datenaustausch einen klaren Wettbewerbsvorteil bieten, die den Informationsfluss verbessern sowie die Bindung zu den Partnerunternehmen erhöhen.


Textauszug (computergeneriert)

FOM Fachhochschule für Ökonomie & Management

Hamburg

Berufsbegleitender Studiengang

zum Diplomkaufmann (FH)

6.Semester

Seminararbeit im Schwerpunktfach Logistik über das Thema:

Lagermanagement in der Supply Chain

eingereicht von:

Michael Kunze

Neukloster, den 30.06.2007


I

Inhaltsverzeichnis

1.0. Einleitung / Ausgangssituation

1

1.1. Definition Supply Chain

1

1.2. Rahmenbedingungen des Lagermanagements in der Supply Chain 2

2.0. Aufgaben und Ziele des Lagermanagements in der Supply Chain

3

2.1. Funktionen des Lagermanagements

3

2.2. Ziele des Lagermanagements

4

3.0. Eingrenzung der Strategien im Lagermanagement

5

3.1. Continuous Replenishment

6

3.2. Vendor Managed Inventory

7

3.2.1. Praxisbeispiel der Firmen Karstadt und Enderlein

8

3.2.2. Vor- und Nachteile von Vendor Managed Inventory

10

4.0. Fazit und Ausblick

11

5.0. Literaturverzeichnis

14


II

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Unterschiede klassisches und modernes Bestandsmanagement 8

Abbildung 2: Praxisbeispiel Vendor Managed Inventory

9

Abbildung 3: Akzeptanz von Continuous Replenishment - Strategien

12


1

1. Einleitung / Ausgangssituation

Ständiger Wettbewerbs- und Kostendruck sowie die zunehmende Kundenorient-

ierung führen dazu, die Beschaffungs- und Logistikprozesse über Konzentrations-

Standardisierungs- und Automatisierungstendenzen sowohl in der Industrie als auch

im Handel zu optimieren.

In der heutigen Zeit fehlen oftmals Abstimmungen bei Entscheidungen zwischen

den Geschäftspartnern hinsichtlich Planung, Disposition und Bevorratung von

Produkten und Rohstoffen.1

Durch jede neue, nicht angekündigte Nachfrage steigt die Menge der daraufhin in

den Vorstufen produzierten und gelagerten Güter. Dieser Effekt wird als Bul whip-

oder Peitschenschlageffekt bezeichnet. Er kennzeichnet die negativen Auswirk-

ungen von nicht integrierten sowie verzögerten Informationsflüssen in Lieferketten.2

Somit werden der frühzeitige Einsatz kooperativer Konzepte und der automatisierte

Informations- und Datenaustausch einen klaren Wettbewerbsvorteil bieten, die den

Informationsfluss verbessern sowie die Bindung zu den Partnerunternehmen er-

höhen.

1.1. Definition Supply Chain

Bei einer Supply Chain, die auch als Versorgungs- oder Lieferkette bezeichnet

werden kann, arbeiten hintereinander geschaltete Lieferanten gemeinsam an der

Fertigung und Lieferung von Produkten bzw. Dienstleistungen über Zwischen-

händler bis hin zum Endverbraucher.3

Innerhalb eines Unternehmens können mehrere Abteilungen involviert werden, vom

Einkauf bis zum Kundendienst, die al e Aktivitäten und Informationen im

Zusammenhang mit der Organisation der Lagerung, dem Lagerprozess an sich, der

Materialan- und ablieferung bis hin zur Distribution der Produkte an den Kunden

koordinieren.4

Damit werden unter der Supply Chain nicht nur die unternehmensinternen Ge-

schäftsprozesse, sondern die gesamte Kette des Wertschöpfungsprozesses be-

trachtet.

Die Supply Chain muss mittels Management die aktive, effektive Gestaltung des

gesamten Wertschöpfungsnetzwerkes generieren durch eine strukturel e Aufteilung

1

vgl. http://www.prozeus.de-imperia-md-content-prozeus-broschueren-uu_hb.pdf , S.4

2

vgl. Kortus-Schultes, D. , Ferfer U. (2005), S. 10

3 vgl. http://www.ebz-beratungszentrum.de/logistikseiten/artikel/scm-1.htm , S.1

4 vgl. Kortus-Schultes, D. , Ferfer U. (2005), S. 5



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