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Thesis (M.A.), 2008, 131 Pages
Author: Malgorzata Madej
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology
Details
Tags: Anwendung, IuK-Technologien, Tourismus
Year: 2008
Pages: 131
Grade: 2,0
Bibliography: ~ 70 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-23941-2
File size: 3732 KB
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Abstract
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es daher, Fragestellungen bezüglich IT-Systeme und ihre Anwendungen in der Touristikbranche vorzustellen, aber auch die Systematisierung und Einordnung von Wissen über E-Tourismus einzuschalten. E-Tourismus ist nicht nur ein Begriff, und der Einsatz von IT-Systemen oder Erweiterung des Wirtschaftssektors, sondern ein neuer Wirtschaftszweig, der durchaus solid vom Grund auf aufgebaut werden musste und stets neue Trends und Lösungsmöglichkeiten bietet. Im ersten Kapitel stelle ich die Begriffe Informatik und Tourismus vor. Ursprünge, Neuerungen und Ziele des Tourismus werden erläutert und IT-Systeme und das Internet beschrieben. Das zweite Kapitel beschreibt die New Economy und die Grundlagen des E-Business und E-Commerce, in denen der E-Tourismus seinen Platz hat. Zusätzlich wird hier die Strategie des E-Commerce im Hinblick auf den E-Tourismus vorgestellt. Dieses Kapitel bezieht sich auch kurz auf die rechtlichen Fragen des E-Commerce und auch die Datensicherheit wird hier angesprochen. Das dritte Kapitel ist vollständig dem E-Tourismus gewidmet. Einführung und Grundlagen, Anwendungsfelder und Informationstechnologische Grundlagen des E-Tourismus zeigen wie stark dieser Wirtschaftssektor gewachsen ist und welche Potentiale in ihm noch stecken. Das Kapitel vier bezieht sich auf den starken Hintergrund des E-Tourismus, nämlich die E-Touristischen Anwendungen und Buchungssysteme. Ich denke, dass man hier gut erkennen wird, was für ein riesiges System dahinter steckt - vor allem, wie raffiniert es arbeitet. Im fünften Kapitel wird nochmal kurz die Bedeutung des E-Marketings, E-CRM und Web-Controlling innerhalb des E-Tourismus angesprochen. Es ist ein äußerst interessantes Thema, da das Marketing zunehmend zum entscheidenden Faktor wird, mit dem Unternehmen effektiv und erfolgreich arbeiten können.
Excerpt (computer-generated)
Universität Szczecin
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Management
Institut für Informatik im Management
Studiengang Wirtschaftsinformatik ,,Konrad Zuse"
Malgorzata Madej
ANWENDUNG MODERNER
IUK-TECHNOLOGIEN IM TOURISMUS
Diplomarbeit
Szczecin 2008
Inhaltverzeichnis
EINLEITUNG 4
KAPITEL 1 8
DEFINITIONEN UND BEGRIFFSABGRENZUNGEN 8
1.1 Informations- und Kommunikationstechnologien 8
1.1.1 Der Begriff ,,Informatik" 8
1.1.2 Der Begriff ,,Internet" 9
1.1.3 Entwicklungsgeschichte der Informatik und des Internets. 10
1.1.4 Die Ziele des Nutzens IT-Lösungen. 14
1.2 Grundlagen des Tourismus. 17
1.2.1 Entwicklungsgeschichte des Tourismus. 20
1.2.2 Wandlung der Tourismusbranche 22
KAPITEL 2 25
VORAUSSETZUNGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN DES E-TOURISMUS 25
2.1 New Economy 25
2.2 Grundlagen des E-Business 26
2.3 Grundlagen des ECommerce 27
2.3.1 E-Commerce Strategie 29
2.3.2 Rechtliche Grundlagen des E-Commerce und E-Tourismus.. 31
2.3.2.1 Vertragsabschlüsse mit Konsumenten 32
2.3.2.2 Konsumentenschutz 33
2.3.2.3 Schutz privater Daten 34
2.3.2.4 Legale Verarbeitungen von Personendaten 35
2.3.3 Datenschutz- und Verbraucherschutzrechtliche Aspekte ... 35
2.3.3.1 Datensicherheiten 37
2.3.3.2 Sicherung realisierter Transaktionen 38
2.3.3.3 Datenverschlüsselung und Kodierung 39
2.3.3.4 SSL-Protokoll und Sicherheitszertifikat 40
KAPITEL 3 42
EINFÜHRUNG E-TOURISMUS 42
3.1 Grundlagen und Entwicklung des ETourismus 42
3.2 Anwendungsfelder des E-Tourismus 44
3.3 Informationstechnologische Grundlagen des E-Tourismus 46
3.3.1 Hardware und Software Ausstattung 48
3.3.2 Die Nutzung von Standardprogramms in Büros 51
3.3.3 CMS Systeme für E-Touristische Anwendungen 56
3.3.4 XML und dessen Bedeutung für das Web und seine
Anwendungen
58
3.3.5 Internetsystem für Touristikinformationen (ISIT) 58
3.3.6 Moderne Branchenlösungen 59
KAPITEL 4 62
E-TOURISTISCHE ANWENDUNGEN 62
4.1 E-Commerce Tools im Touristischen Kontext 62
4.1.1 Intranet 64
4.1.2 Extranet 65
2
4.2 CRS/GDS Systems 66
4.2.1 Amadeus 67
4.2.2 Galileo International 67
4.2.3 Sabre Travel Network 68
4.2.4 Worldspan 68
4.3 Buchungsplattformen und Online Buchungssysteme 69
4.3.1 Merlin.X 70
4.3.2 SART 70
KAPITEL 5 71
E-TOURISMUS VERTIEFUNG 71
E-MARKETING, E-CRM & WEB-CONTROLING 71
5.1 Grundlagen und Entwicklung des E-Marketing 71
5.2 E-CRM im Tourismus 72
5.3 Web-Controlling im E-Tourismus 74
KAPITEL 6 76
ANWENDUNG DER INFORMATIK IN DER TOURISTIKBRANCHE AM
KONKRETEN BEISPIEL 76
6.1 Beschreibung der Suchmaschine 76
tourop.merlinx.pl 76
6.1.1 Login ins System 77
6.1.2 Angebotssuche - Kriterien der Angebotssuche 80
6.1.3 Einzelheiten eines Angebots 83
6.1.4 Reservierung 87
6.1.5 Bestätigung 90
6.1.6 Optionale Reservierung 93
6.1.7 Reservierung in Klärung 94
6.1.8 Änderungen in einer Reservierung 94
6.1.10 Annullierung einer Buchung 94
6.2 Beschreibung der Reservierungsmaske MerlinX.web 95
6.2.1 MerlinX.web VS. Ältere Systemversionen 95
6.2.2 MerlinX.Web VS. Tourop.merlinx.pl 95
6.2.3 Transport 99
6.2.4 Unterkunft 101
6.2.5 Zusätzliche Versicherungen und Leistungen 102
6.2.6 Zusammengestellte Reservierung 104
6.2.7 Verschiedene Dienstleistungen 105
6.3 IT System Diagnose 107
6.3.1 Merlin.X Systembeschreibung 107
6.3.2 Klassifikationsdiagnose 115
6.3.3 Genetische Diagnostik 120
6.3.4 Bedeutungsdiagnose 121
6.3.5 Phasendiagnose 122
6.3.6 Prognosediagnose 123
ZUSAMMENFASSUNG 124
BIBLIOGRAPHIE 127
NORMATIVE AKTEN 129
INTERNET QUELLEN 130
3
EINLEITUNG
Heutzutage ist eine moderne Anwendung der Informatik
unumgänglich. Die Tourismusbranche gehört zu einem der
Wirtschaftsbereiche, wo in großen Massen moderne Technologien und
Informatiklösungen eingesetzt werden.
Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IuK-
Technologien) beeinflussen und verändern das Verhalten von
Konsumenten. Vor allem netzbasierte Technologien, hierbei besonders das
Internet, haben sich in der Bevölkerung rasant verbreitet. Dies führt dazu,
dass sich für Unternehmen neue Möglichkeiten für Vermarktung ihrer
Leitungen ergeben und sogar völlig neue Geschäftmodelle entstehen. Aber
auch für Nachfrager eröffnen sich beispielweise neue Wage der
Informationsbeschaffung, des Vergleiches von Produkten und der
Beschaffung angebotener Leistungen. Durch moderne IuK Technologien
sinken überdies in besonderem Maße die Kosten der Koordination des
Nachfragerverhaltens, so dass infolgedessen für die meisten Konsumenten
eine vorteilhafte Bündelung ihrer Nachfrage ermöglicht wird.
Anhand der Abbildung werden die Einsatzfelder der IuK-
Technologien im Tourismus betrachtet.
Abbildung 1
Einsatzfelder der IuK-Technologien im Tourismus1
1 R. Egger, Grundlagen des eTourism: Informations- und Kommunikationstechnologien im Tourismus, Shaker;
4
Ein besonderer Charakter der angebotenen Dienste - Untrennbarkeit der
Konsumprozesse und Dienstleistung - verursachen, dass die
Informationsflussgeschwindigkeit, wie auch das schnelle und effektive
Ankommen zu einem breiten Kreis von potentiellen Kunden sind im
Tourismus von besonderer Bedeutung.
Die Nutzung der Informatik und des Internets im Tourismus ist ein
interessanter Standpunkt. Die Rolle des Internets wächst in der Branche
ständig, darum habe ich mich entschieden verschiedene Aspekte der
Internetanwendung im Tourismus zu erläutern.
Im Bereich der Internetnutzung kann man, eigentlich in jedem
Lebensbereich, auf einige Beschränkungen, ungenügende Datensicherheit
und unzureichende Verbindungsgeschwindigkeit hinweisen. Trotzdem
findet Internet immer größere Anwendung in verschiedenen
Tourismussektoren.
Ein wesentliches Element der Marketingpolitik sollte bei solchen
Firmentypen Internet sein, dessen universeller Charakter und Zugang zu
verschiedenen Menschen und Branchenkreisen sie existieren lässt.
Der Fortschritt durch den Einsatz von IT-Systemen, Internet und
Web, lässt immer neuere und bessere Ideen und Möglichkeiten entstehen.
Es kommt zu Trends und Innovationen, die das Geschäft im Tourismus
beleben und effektiver gestalten. Kunden profitieren davon und begeistert
genießen sie selbst ihre Urlaubsplanung.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit
ist es daher, Fragestellungen
bezüglich IT-Systeme und ihre Anwendungen in der Touristikbranche
vorzustellen, aber auch die Systematisierung und Einordnung von Wissen
über E-Tourismus einzuschalten.
E-Tourismus ist nicht nur ein Begriff, und der Einsatz von IT-
Systemen oder Erweiterung des Wirtschaftssektors, sondern ein neuer
Wirtschaftszweig, der durchaus solid vom Grund auf aufgebaut werden
musste und stets neue Trends und Lösungsmöglichkeiten bietet.
5
Im
ersten Kapitel
stelle ich die Begriffe Informatik und Tourismus
vor. Ursprünge, Neuerungen und Ziele des Tourismus werden erläutert
und IT-Systeme und das Internet beschrieben.
Das
zweite Kapitel
beschreibt die New Economy und die
Grundlagen des E-Business und E-Commerce, in denen der E-Tourismus
seinen Platz hat. Zusätzlich wird hier die Strategie des E-Commerce im
Hinblick auf den E-Tourismus vorgestellt. Dieses Kapitel bezieht sich auch
kurz auf die rechtlichen Fragen des E-Commerce und auch die
Datensicherheit wird hier angesprochen.
Das
dritte Kapitel
ist vollständig dem E-Tourismus gewidmet.
Einführung und Grundlagen, Anwendungsfelder und
Informationstechnologische Grundlagen des E-Tourismus zeigen wie stark
dieser Wirtschaftssektor gewachsen ist und welche Potentiale in ihm noch
stecken.
Das
Kapitel vier
bezieht sich auf den starken Hintergrund des E-
Tourismus, nämlich die E-Touristischen Anwendungen und
Buchungssysteme. Ich denke, dass man hier gut erkennen wird, was für
ein riesiges System dahinter steckt - vor allem, wie raffiniert es arbeitet.
Im
fünften Kapitel
wird nochmal kurz die Bedeutung des E-
Marketings, E-CRM und Web-Controlling innerhalb des E-Tourismus
angesprochen. Es ist ein äußerst interessantes Thema, da das Marketing
zunehmend zum entscheidenden Faktor wird, mit dem Unternehmen
effektiv und erfolgreich arbeiten können.
Ein charakteristisches IT-System, das auf meine Arbeit zutreffend
sein kann, habe ich im
Kapitel sechs
vorgestellt und analysiert. Ich
denke, dass das Merlin.X System hier exakt in die Arbeit passt. Es ist von
seiner Entwicklung und Größe ein sehr interessantes Objekt.
6
Das Internet und WWW sind die Werkzeuge, mit Hilfe derer die
Unternehmen ihre Strategien und Ideen entwickeln. Der Einsatz von
intelligenten IT-Anwendungen beeinflusst ihren Wachstum. Einige
durchaus sehr interessante Beispiele werden in dieser Arbeit vorgestellt,
hinzu wird der positive Einfluss auf die Kundenresonanz sehr nahegelegt.
Letztendlich wird der Leser erkennen können, wie gewaltig die IT-Systeme
im Tourismus sind, und welch ein großer Aufwand betrieben werden muss
um den Kunden und Reiseveranstaltern einen Service anzubieten, der
schnell, effektiv und erfolgreich arbeitet.
Mit der vorliegenden Arbeit soll der Versuch unternommen werden,
das Themengebiet des E-Tourismus einerseits so breit wie möglich zu
behandeln, gleichzeitig jedoch vertiefende Fragestellungen bestimmter
Kerninteressen herauszuarbeiten und genauer zu untersuchen.
Als allgemeine Frage, könnte das Hauptinteresse meiner Arbeit
zusammengefasst werden in:
,,Welche Rolle spielen die IuK - Technologien im Tourismus?"
7
KAPITEL 1
DEFINITIONEN UND BEGRIFFSABGRENZUNGEN
1.1 Informations- und Kommunikationstechnologien
Eine einheitliche Definition von IuK-Technologien ist in der Literatur
nicht zu finden. Beschränkt man den Begriff auf elektronische
Kommunikation und betrachtet somit nur moderne IuK-Technologien, so
ist folgende Definition anwendbar: ,,Informations- und
Kommunikationstechnik umfasst alle Hard- und Software, die zur
Verarbeitung und Weiterleitung von Daten in allen Formen nötig ist. Daten
in diesem Sinne sind Texte, Töne und Bilder. Basis-Hardware ist der
Computer, der mit Hilfe von Netzwerken und Modems zu einem
kommunikationsfähigen System wird. Weitere wichtige Bereiche sind die
netzgebundene und mobile Telekommunikation, die satellitengestützte
Telekommunikation, die elektronische Unterhaltung und die weltweite
Vernetzung Stichwort Internet2
1.1.1 Der Begriff ,,Informatik"
Informatik ist ein Gebiet der Wissenschaft und Technik, dessen
Hauptaufgabe das Verarbeiten von Informationen ist. Zu diesem Zweck,
nutzt man die Technologien, die Informationen verarbeiten und
Technologien, die Systeme zum Verarbeiten erzeugen.
Die Informatik war ursprünglich ein Teil der Mathematik, mit der Zeit
entwickelte sie sich zu einem eigenständigen Teil der Wissenschaft. Sie
bleibt jedoch im engen Kontakt zur Mathematik, die die Quelle der
theoretischen Grundkenntnisse vom Verarbeiten von Daten ist.
2 B. Schoenrade, Einsatzmöglichkeiten moderner IuK-Technologien, Universität Hohenheim, 2003
8
In der polnischen Sprache erschien der Begriff Informatik erstmalig im
Jahr 1968. Damals benutzte Romuald Marczyski diesen Begriff auf einer
Konferenz, die den ,,Mathematischen Maschinen" galt.3
Die Informatik kann man in zwei Grundgebiete einteilen:
Analyse von Informationen, die durch die reale Welt fließen.
Das zweite beschäftigt sich mit dem Erstellen und Nutzen von
Systemen, die zum Verarbeiten von Informationen nützlich sind. Es
umfasst das Projektieren, Programmieren und Ausnutzen von IT-
Systemen.4
1.1.2 Der Begriff ,,Internet"
Generell ist das Internet das größte Netz das Computer verbindet
und dank dem es möglich ist, Informationen von Computer zu Computer
zu verschicken, also von einer Basis zur anderen. Es ist ein Netz das
schnell wächst und schon bald jedem zivilisierten Menschen zugänglich
sein wird.
Das Internet kann man als Medium bezeichnen, dass zur
Massenkommunikation dient und das mit seinem Umfang vielerlei Kanäle
der Kommunikation umfasst. Es gibt wohl in der heutigen Welt keinen
zivilisierten Menschen, der den Begriff Internet nicht kennt. Man kann
sogar sagen, dass das Internet ein notwendiges und
nichtwegzudenkendes Element unseres Lebens darstellt. Dank des
Internets können wir uns eine Arbeit suchen, viele bürokratische Sachen
erledigen, neues Wissen erlangen, unsere Kenntnisse erweitern und neue
Menschen kennen lernen. ,,Das Internet ist ein Computernetz mit einem
weltweiten Empfang, das Lokalnetze, erweiterte Netze und alle Computer
- die verbunden sind - vernetzt".5 Was wichtiger ist - wir können alles
schneller erreichen ohne aus dem Haus zu gehen.
3 W.Sikorski, Wyklad z podstaw informatyki, wyd. Mikom, Warszawa 2005r., s. 24
4 Ibidem s. 24-25
5 www.wikipedia.org/wiki/Internet, stan na dzie 03.06.2008
9
Das Internet wurde das Fenster zur Welt, das wir immer
bereitwilliger und öfter benutzen. Es erscheinen immer mehr Ideen und
Programme, dessen Ziel die, virtuelle Welt zu verbessern, ist und um uns
- also den Usern - Möglichkeiten zu geben noch mehr, noch schneller und
genauer Informationen zu Thema zu finden, das uns interessiert. Man
verbessert auch die Technik der virtuellen Gespräche und ,,Treffen".
Das Internet war viele Jahre nur einer kleinen Gruppe von
Menschen zugänglich, darum wurden rechtliche Regulierungen nicht
gebraucht. Im Laufe der Zeit kam es zur Kommerzialisierung des Internets
deshalb wurde man gezwungen rechtliche Regulierungen einzuführen. Das
Internet ist ein grenzüberschreitendes (in Kultureller als auch staatlicher
Hinsicht) Medium mit einer Fülle von Kommunikationsmöglichkeiten. Es
dient auch zum Knüpfen von geschäftlichen Kontakten und dessen Pflege,
ebenso zum Handeln mit Dienstleistungen und Waren. Die rechtliche
Regulierung des Internets hat gleich viele Befürworter als auch Gegner.
Die Gegner berufen sich auf die Meinung, dass die Anwendung von
Rechtgrundlagen im Internet grundlos ist, mit der Begründung, das
Internet, als Cyberraum keinen staatlichen oder internationalen Status
besitzt. Die Befürworter finden aber, dass das Einführen von Anordnungen
nötig ist, weil das Internet als eine riesige Handelsfläche eine leichte
Beute für Kriminalität und Handlungen gegen das Gesetz missbraucht
werden kann.6
Das polnische Recht reguliert in keiner eindeutigen Weise das
Leben im Netz, es herrscht aber keine Rechtlosigkeit, weil vielerlei Punkte
reguliert sind, durch Anordnungen aus dem Zivilrecht, Presserecht und
Strafrecht.
1.1.3 Entwicklungsgeschichte der Informatik und des
Internets.
Die Geschichte der Informatik reicht zeitlich sehr weit zurück.
Menschen, die Computer noch nicht kannten, nutzten vielerleie Methoden
6 W. Sikorski, ECUK Podstawy technik informatycznych, PWN, Warszawa 2006r., s.53
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