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Bachelorarbeit, 2008, 91 Seiten
Autor: BA Silvia Huchler
Fach: Touristik / Tourismus
Details
Tags: Benchmarking, Tourismusdestinationen, Innovation, Imitation, Tourismus, Benchmark, benchmark, benchmarking, innovation, imitation, tourismus, gastronomie, hotellerie, destination, Destination
Jahr: 2008
Seiten: 91
Note: Sehr gut (1,0)
Literaturverzeichnis: ~ 77 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-23963-4
Dateigröße: 5438 KB
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Zusammenfassung / Abstract
Die Tourismusbranche ist, nicht nur in Österreich, aufgrund neuer Märkte wie z.B. Osteuropa oder Asien, eine wachsende Industrie und die WTO prognostiziert ein weiter anhaltendes Wachstum an internationalen Reiseankünften in Mitteleuropa bis zum Jahr 20201. Gerade der internationale Reiseverkehr erfährt in den letzten Jahrzehnten, durch eine Zunahme der Low Cost Carrier einerseits und durch die stetig steigende Reiseintensität in allen Altersgruppen andererseits, einen Aufschwung. Die größer werdende Mobilität hat zur Folge, dass dem Tourismus vermehrt wirtschaftliche Bedeutung in den einzelnen Ländern zukommt. Weiters rücken destinationsähnliche Produkte, wie beispielsweise der Kreuzfahrt-Tourismus, immer mehr in den Mittelpunkt. Die Tourismusbranche muss sich daher nicht nur auf gesellschaftliche und strukturelle Veränderungen einstellen, sondern auch auf ökonomische und technologische. Europa, als eine der wichtigsten Tourismusdestinationen, kann seine Stellung in Zukunft durchaus behaupten, wobei hierzu Länder wie Österreich, aufgrund der größer werdenden Konkurrenz, verstärkte Anstrengungen unternehmen müssen, um ihre Position im europäischen und internationalen Wettbewerb halten bzw. eventuell ausbauen zu können. Entgegen der oben angeführten Prognosen befürchten einige Autoren „dass die Nachfrage auch weiterhin zurückgehen könnte, denn neben traditionellen Strukturschwächen wie geringem Internationalisierungsgrad, Mangel an modernen Attraktionen, Imagedefiziten und fehlender Wachstumsorientierung, verhindert die Eintrübung der internationalen Konjunktur in Verbindung mit dem hohen inländischen Preisniveau eine Belebung des österreichischen Tourismus“. Die Tourismusbranche hat sich von einer Branche mit stabilen Wachstumsraten hin zu einer Branche mit sehr hoher Wettbewerbsintensität entwickelt.
Textauszug (computergeneriert)
BENCHMARKING VON TOURISMUSDESTINATIONEN
Innovation oder Imitation?
BACHELORARBEIT 2
Bachelorstudium
,,Unternehmensführung in der Tourismus- & Freizeitwirtschaft"
Management Center Innsbruck
Verfasser:
Silvia Huchler
Management Center Innsbruck
Unternehmensführung in der Tourismus- & Freizeitwirtschaft (FH)
II.
INHALTSVERZEICHNIS
II.
INHALTSVERZEICHNIS 3
III.
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 6
IV.
TABELLENVERZEICHNIS 7
1.
Einleitung 8
2.
Problemstellung 9
3.
Zielsetzung 10
4.
Grundsätzliche Begriffsdefinitionen 12
4.1.
Benchmark & Benchmarking 12
4.2.
Destination 13
4.3.
Wertkette - Wertschöpfungskette 14
4.4.
Innovation 15
4.5.
Imitation 16
5.
Grundlagen Benchmarking 17
5.1.
Evolution des Benchmarking 17
5.2.
Elementare Merkmale und Strukturen von Benchmarking 19
5.3.
Ablauf eines Benchmarking Prozesses 21
5.4.
Benchmarking Arten 24
5.4.1. Produkt Benchmarking 26
5.4.2. Prozess Benchmarking 27
5.4.3. Strategisches Benchmarking 27
5.4.4. Internes Benchmarking 28
5.4.5. Externes Benchmarking 29
5.4.5.1. Konkurrenzbezogenes Benchmarking 29
5.4.5.2. Branchenbezogenes Benchmarking 30
5.4.5.3. Branchenunabhängiges Benchmarking 30
5.4.5.4. Globales Benchmarking 31
5.4.5.5. Kundenorientiertes Benchmarking 32
-3-
Management Center Innsbruck
Unternehmensführung in der Tourismus- & Freizeitwirtschaft (FH)
6.
Grundlagen Tourismusdestination 33
6.1.
Gliederung von Destinationen 34
6.1.1. Größe, Raum und Entfernung von Destinationen 35
6.1.2. Destinationen als geographische Einheiten 35
6.1.3. Touristische Angebotsart und Angebotsform 36
6.1.4. Trägerschaften und Organisationen 36
6.2.
Destination als touristische Wettbewerbseinheit 37
6.2.1. Faktorbedingungen 38
6.2.2. Beteiligte Branchen - Wertschöpfungskette 38
6.2.3. Nachfragebedingungen 41
6.2.4. Strategie, Marktstruktur, Ziele 41
6.3.
Aufgaben innerhalb einer Destination 42
7.
Benchmarking in Destinationen 46
7.1.
Benchmarking nach Metin Kozak 46
7.1.1. Benchmarking Faktoren 47
7.1.1.1. Quantitative Faktoren 47
7.1.1.2. Qualitative Faktoren 49
7.1.2. Benchmarking Prozess nach Kozak 51
7.1.2.1. Definition des Mission Statements für das Benchmarking 54
7.1.2.2. Auswahl des Benchmarking Partners 54
7.1.2.3. Datenerhebung 55
7.1.2.4. Identifizierung von Performance Gaps 56
7.1.2.5. Entscheidung über Benchmark 56
7.1.2.6. Präsentation der Benchmarking Ergebnisse 57
7.1.2.7. Umsetzung 57
7.2.
BAK Basel Economics 57
7.2.1. Tourismus Performance Analyse 59
7.2.2. Wettbewerbsfähigkeit von Destinationen 60
7.2.2.1. Wettbewerbselement Angebot 61
7.2.2.2. Wettbewerbselement Nachfrage 62
7.2.2.3. Wettbewerbselement Markt/Konkurrenz 63
7.2.2.4. Wettbewerbselement Rahmenbedingungen 63
7.3.
Differenzierte Sichtweise einer Destination 64
-4-
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7.3.1. Resource Based View 65
7.3.2. Market Based View 65
7.4.
Zusammenführung Innovation oder Imitation? 66
7.4.1. Analyse und Bewertung der Systeme 66
7.4.1.1. Benchmarking ist nicht gleich Ranking 67
7.4.1.2. Benchmarking - Eingrenzung des Gegenstandes 68
7.4.1.3. Benchmarking Parameter 70
7.4.1.4. Der Grund für die Ergebnisse ist entscheidend 70
7.4.2. Lösungsansätze 71
8.
Zusammenfassung und Schlussfolgerung 73
V.
LITERATURVERZEICHNIS 76
VI.
ANHANG A1: Analyse Kennzahlen 87
-5-
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III.
ABBILDUNGSVERZEICHNIS
Abbildung 1: Entwicklung des Benchmarking 18
Abbildung 2: Definitionsbaukasten nach Spendolini 20
Abbildung 3: Vier-Phasen-Vorgehensmodell 24
Abbildung 4: Benchmarking Arten 25
Abbildung 5: Gliederung von touristischen Destinationen 34
Abbildung 6: Faktoren einer wettbewerbsfähigen Destination 37
Abbildung 7: Touristische Dienstleistungskette 39
Abbildung 8: Elemente im Benchmarking Prozess 52
Abbildung 9: Externes Destination Benchmarking, Modell Kozak 53
Abbildung 10: BAK TOPINDEX® 59
Abbildung 11: Destinations-Wettbewerbsmodell 61
Abbildung 12: Kombinierter Benchmarking Prozess 72
-6-
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IV.
TABELLENVERZEICHNIS
Tabelle 1: Aufgaben einer Destination - konkretisiert 43
Tabelle 2: Kriterien Matrix 45
Tabelle 3: Quantitative Faktoren nach Kozak 47
Tabelle 4: Qualitative Faktoren nach Kozak 49
Tabelle 5: Arten der Datenerhebung 55
Tabelle 6: Leistungsindikatoren BAK TOPINDEX® 60
Tabelle 7: Wettbewerbselement Angebot 61
Tabelle 8: Wettbewerbselement Nachfrage 62
Tabelle 9: Wettbewerbselement Markt/Konkurrenz 63
Tabelle 10: Wettbewerbselement Rahmenbedingungen 63
-7-
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1. EINLEITUNG
Die Tourismusbranche ist, nicht nur in Österreich, aufgrund neuer Märkte wie z.B.
Osteuropa oder Asien, eine wachsende Industrie und die WTO prognostiziert ein
weiter anhaltendes Wachstum an internationalen Reiseankünften in Mitteleuropa bis
zum Jahr 20201. Gerade der internationale Reiseverkehr erfährt in den letzten
Jahrzehnten, durch eine Zunahme der Low Cost Carrier einerseits und durch die
stetig steigende Reiseintensität in allen Altersgruppen andererseits, einen
Aufschwung. Die größer werdende Mobilität hat zur Folge, dass dem Tourismus
vermehrt wirtschaftliche Bedeutung in den einzelnen Ländern zukommt. Weiters
rücken destinationsähnliche Produkte, wie beispielsweise der Kreuzfahrt-Tourismus,
immer mehr in den Mittelpunkt.2 Die Tourismusbranche muss sich daher nicht nur
auf gesellschaftliche und strukturelle Veränderungen einstellen, sondern auch auf
ökonomische und technologische.
Europa, als eine der wichtigsten Tourismusdestinationen, kann seine Stellung in
Zukunft durchaus behaupten, wobei hierzu Länder wie Österreich, aufgrund der
größer werdenden Konkurrenz, verstärkte Anstrengungen unternehmen müssen,
um ihre Position im europäischen und internationalen Wettbewerb halten bzw.
eventuell ausbauen zu können. Entgegen der oben angeführten Prognosen
befürchten einige Autoren ,,dass die Nachfrage auch weiterhin zurückgehen könnte,
denn neben traditionellen Strukturschwächen wie geringem Internationalisierungs-
grad, Mangel an modernen Attraktionen, Imagedefiziten und fehlender
Wachstumsorientierung, verhindert die Eintrübung der internationalen Konjunktur in
Verbindung mit dem hohen inländischen Preisniveau eine Belebung des
österreichischen Tourismus".3 Die Tourismusbranche hat sich von einer Branche mit
stabilen
Wachstumsraten
hin
zu
einer
Branche
mit
sehr
hoher
Wettbewerbsintensität entwickelt.4
1 vgl. WTO World Tourism Organisation [online]:
http://www.world-tourism.org/market_research/facts/market_trends.htm, 06.05.2007
2 vgl. Pechlaner, H. (1998), S 220
3 Fuchs, M. (2002), S 292
4 vgl. Ul mann, S. (2000), S 42
-8-
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2. PROBLEMSTELLUNG
Bedingt durch die obgenannten zukünftigen tief greifenden Strukturveränderungen,
hat sich der Wettbewerbsdruck in der Tourismusbranche deutlich erhöht, was sich
vor allem durch Auslastungsrückgänge und Überkapazitäten, sinkenden Budgets
bei den Tourismusorganisationen sowie einem hohen Fragmentierungsgrad und
steigender Rivalität unter den Destinationen zeigt.5 Aufgrund dieser veränderten
Wettbewerbssituation liegt die Zukunft im österreichischen Tourismus bei stetiger
Innovation und noch mehr Qualität und Professionalität. Um sich klar zu
positionieren baut Österreich Werbung auf die Marke ,Urlaub in Österreich′. Die
Österreich Werbung versucht, durch eine attraktive Marke und qualitativ hohem
Image, ein einzigartiges, spannendes Miteinander von Tradition und Innovation,
Kultur und Natur sowie kultureller Pluralität und Weltoffenheit auszustrahlen und
damit einen Vertrauensvorsprung beim Konsumenten zu erreichen.6 Diese
Maßnahme alleine wird in Zukunft aber nicht ausreichend sein, um sich im
Wettbewerb klar positionieren zu können.
Die zukünftige Herausforderung einer Destination bzw. einer Tourismusorganisation
wird sein, innovative Methoden und Instrumente zum Ausbau der eigenen
Wettbewerbsfähigkeit herauszufiltern und diese, auf immer komplexeren Märkten,
an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.
5 vgl. Ul mann, S. (2000), S 54ff
6 vgl. Österreich Werbung [online]: http://www.austriatourism.com/xxl/_site/int-
de/_area/465223/_subArea/465287/_subArea2/486075/corporate-design.html, 20.05.2008
-9-
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