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Anderes, 2008, 24 Seiten
Autor: Matthias Schindel
Fach: Pflegemanagement / Sozialmanagement
Details
Tags: Tätigkeiten, Fachweiterbildung, Leitung, Station, Einheit, Gesundheitswesen, Selbstverständnis, Zukunft der Pflege, Eigenverantwortung
Jahr: 2008
Seiten: 24
Note: 1,5
Literaturverzeichnis: ~ 15 Einträge
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-26303-5
ISBN (Buch): 978-3-640-31582-6
Die Facharbeit wurde erstellt als schriftliche Prüfung in der staatlich anerkannten Berufsweiterbildung (und damit Erlaubnis zum Führen der Zusatzbezeichnung) - Leitung einer Station oder Einheit im Gesundheitswesen.
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Zusammenfassung / Abstract
In Zeiten sich verschärfenden Wettbewerbs, knapper finanzieller Mittel und wachsenden Anforderungen an die Qualität, kommen Krankenhäuser nicht umhin sich intensiv um eine Steigerung der Effektivität und der Effizienz Ihres Leistungsangebotes zu kümmern. Ein ständig wachsender Berg an Bürokratie muss bewältigt werden. Zudem müssen immer mehr medizinische und pflegerische Leistungen in immer kürzerer Zeit erbracht werden. Hohe Bedeutung gewinnt die Vermeidung von Reibungsverlusten und Ineffizienzen durch ungelöste Schnittstellenproblematik. Durch den massiven Druck wirtschaftlich zu arbeiten, entbrennt in den Krankenhäusern die Diskussion über eine Neuaufteilung der zu verrichtenden Arbeiten. In diesem Zusammenhang wird über eine Delegation ärztlicher Aufgaben an das Pflegepersonal nachgedacht. Ziel ist es, kostenintensive ärztliche Arbeitszeit einzusparen.
Textauszug (computergeneriert)
Facharbeit
Übernahme ärztlicher Tätigkeiten
Matthias Schindel
03.07.2008
Fachweiterbildung zur Leitung einer Station oder Einheit
Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort...3
2. Einleitung ... 3
3. Rechtliche Grundlagen... 4
3.1. Krankenpflegegesetz ...4
3.2. Die Delegationsfähigkeit der Aufgaben lässt sich in drei Tätigkeitsgruppen aufteilen. 5
3.2.1. (a.)Allgemein delegationsfähige ärztliche Leistungen ... 5
3.2.2. (b.)Im Einzelfall delegationsfähige ärztliche Leistungen ... 6
3.2.3. (c.) Nicht-delegationsfähige ärztliche Leistungen ... 7
3.3. Voraussetzungen für die rechtliche Zulässigkeit der Übernahme nicht grundsätzlich delegationsfähiger ärztlicher Aufgaben... 8
3.3.1. Der Patient muss in die Maßnahme eingewilligt haben... 8
3.3.2. Die Art des Eingriffs darf nicht das persönliche Handeln eines Arztes erfordern... 8
3.3.3. Die Maßnahme muss durch den Arzt schriftlich angeordnet werden... 9
3.3.4. Die Pflegefachperson muss zur Durchführung der Anordnung befähigt sein ... 10
3.3.4.1. Das Verweigerungsrecht ... 11
3.3.5. Die Pflegefachperson muss zur Ausführung der ärztlichen Tätigkeit bereit sein.. 11
3.4. Übersicht der Delegationsfähigkeit ... 12
4. Zusammenfassung aus arbeitsrechtlicher Sicht ... 14
5. Das Selbstverständnis der Pflege... 15
6. Was passiert wenn? ... 16
6.1. Chancen für den Pflegedienst ... 16
6.2. Chancen für die Klinik ... 16
6.3. Gefahren der Tätigkeitenverschiebung... 17
7. Was will die Pflege?... 18
8. Besondere Herausforderungen für Führungskräfte im Pflegedienst ... 19
9. Fazit... 20
Literaturverzeichnis... 22
1. Vorwort
Als ich bei einem Vortrag über die Zukunft der Krankenhausfinanzierung das erste Mal von der Idee der Delegation ärztlicher Aufgaben auf nichtärztliches Personal hörte, waren meine ersten Gedanken:
„Dürfen wir das denn?“ und „Wollen wir das denn?“
So begann ich mich für das Thema zu interessieren und mich damit auseinanderzusetzen.
Die für mich wichtigsten Aspekte, nämlich die rechtlichen Grundlagen und das Selbstverständnis der Pflege, möchte ich in dieser Facharbeit näher beleuchten.
2. Einleitung
In Zeiten sich verschärfenden Wettbewerbs, knapper finanzieller Mittel und wachsenden Anforderungen an die Qualität, kommen Krankenhäuser nicht umhin sich intensiv um eine Steigerung der Effektivität und der Effizienz Ihres Leistungsangebotes zu kümmern.
Ein ständig wachsender Berg an Bürokratie muss bewältigt werden. Zudem müssen immer mehr medizinische und pflegerische Leistungen in immer kürzerer Zeit erbracht werden. Hohe Bedeutung gewinnt die Vermeidung von Reibungsverlusten und Ineffizienzen durch ungelöste Schnittstellenproblematik.
Durch den massiven Druck wirtschaftlich zu arbeiten, entbrennt in den Krankenhäusern die Diskussion über eine Neuaufteilung der zu verrichtenden Arbeiten.
In diesem Zusammenhang wird über eine Delegation ärztlicher Aufgaben an das Pflegepersonal nachgedacht. Ziel ist es, kostenintensive ärztliche Arbeitszeit einzusparen.
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