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Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 auf die Unternehmensbewertung

Bachelorarbeit, 2008, 35 Seiten
Autor: Tobias Faltin
Fach: Wirtschaft - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Details

Kategorie: Bachelorarbeit
Jahr: 2008
Seiten: 35
Note: 1,00
Literaturverzeichnis: ~ 34  Einträge
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V121073
ISBN (E-Book): 978-3-640-25400-2
ISBN (Buch): 978-3-640-25419-4

Zusammenfassung / Abstract

Die Zielsetzung von Unternehmensbewertungen ist die Ermittlung von Unternehmenswerten zu unterschiedlichen Anlässen. Auf die Grundlagen und Anlässe der Unternehmensbewertung wird im weiteren Verlauf der Arbeit detaillierter eingegangen, sie sind jedoch nicht zentraler Bestandteil der Untersuchung. Die Besteuerung nimmt in diesem Zusammenhang eine fokussierende Rolle ein, da ein geschicktes Ausnutzen der steuerlichen Bewertungsmöglichkeiten den Unternehmenswert erheblich beeinflussen kann. Mit der Unternehmenssteuerreform 2008 sind daher gravierende Veränderungen in den Bewertungstheorien zu erwarten, insbesondere ausgelöst durch die Einführung einer Zinsschranke, Senkung der Körperschaftsteuer und die Einführung einer Abgeltungsteuer (ab Januar 2009). Inwieweit diese Veränderungen Auswirkungen auf die Unternehmensbewertungspraxis haben, soll im weiteren Verlauf untersucht und abschließend übersichtlich dargestellt werden. Dass sich eine Anpassung der Gesetzgebung im Rahmen der Besteuerung erheblich auf den Unternehmenswert ausdrücken kann, wurde mit Einführung des Halbeinkünfteverfahrens und der damit verbundenen Ablösung des körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahren zum Januar 2002 bereits deutlich. Das Hauptziel der Unternehmenssteuerreform 2008 ist neben der Erhöhung der Standortattraktivität für den Standort Deutschland, eine „weitgehende Finanzierungsneutralität“, sowie die Einschränkung der (steuerlichen) Gestaltungsmöglichkeiten. Da sich der Unternehmenswert erst aus den Bedürfnisbefriedigungsoptionen auf der Seite der Anteilseigner ergibt, können sich die genannten Änderungen in erheblichem Maße auf den Wert der Unternehmung auswirken. Die zentrale Fragestellung muss also sein, in welchem Ausmaß sich die Reform der Unternehmenssteuer 2008 auf die Input-Faktoren bei Unternehmensbewertungen auswirkt und ob diese gravierende Folgen für die weitere Bewertungspraxis hat.


Textauszug (computergeneriert)

Universität Hamburg

Department Wirtschaft und Politik

Betriebswirtschaftslehre

Bachelorarbeit

freie wissenschaftliche Arbeit

zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Arts

an der Fakultät für Wirtschaft und Politik der

Universität Hamburg.

Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform

2008 auf die Unternehmensbewertung

Bearbeiter

Tobias Faltin

Semester 7

Schwerpunkt: Betriebswirtschaftslehre

Eingereicht am:

19. September 2008


II


Inhaltsverzeichnis

III

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis III

Abkürzungsverzeichnis IV

Abbildungsverzeichnis V

Tabellenverzeichnis VI

1

Einleitung 1

1.1 Problemstellung 1

1.2 Umfang der Untersuchung 2

2

Grundlagen der Unternehmensbewertung 3

3

Hauptaspekte der Unternehmenssteuerreform 5

3.1 Zinsschranke 5

3.1.1 Aufbau der Zinsschranke 5

3.1.2 Ausnahmen von der Zinsschranke 8

3.2 Senkung der Steuersätze 10

3.2.1 Senkung der Körperschaftsteuer 10

3.2.2 Änderungen bei der Gewerbesteuer 10

3.3 Abgeltungsteuer 14

3.4 Weitere Regelungen 16

4

Unternehmensbewertung nach den Maßgaben der UStR 17

4.1 Zeitpunkt der Gesetzesänderung 17

4.2 Steuerbelastung von Eigenkapitalgeber-Einkünften 18

4.2.1 Kapitalgesellschaftsebene 18

4.2.2 Anteilseignerebene 19

4.3 Steuerbelastung von Fremdkapitalgeber-Einkünften 20

4.3.1 Steuerersparnis 20

4.4 Höhe des Diskontierungszinssatzes 21

4.4.1 Grundlagen 21

4.4.2 Tax-Shield 23

4.5 Konsequenz für den Unternehmenswert 23

5

Zusammenfassung 25

6

Kommentare der Industrie 26

Literaturverzeichnis 27


Abkürzungsverzeichnis

IV

Abkürzungsverzeichnis

BSPW

Beispielsweise

CAPM

Capital Asset Pricing Model

DCF

Discounted Cash Flow

EStG

Einkommensteuergesetz

KSt

Körperschaftsteuer

UStR

Unternehmenssteuerreform

WACC

Weighted Average Cost of Capital


Abbildungsverzeichnis

V

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Die Wirkungsweise der Zinsschranke.. 7

Abb. 2: Allgemeines Prüfschema der Zinsschranke 9

Abb. 3: Mantelkauf 14

Abb. 4: Formel f. Gesamtbesteuerung 18

Abb. 5: Wertpapiermarktlinie 22

Abb. 6: Übersicht Unternehmensbewertung 24


Tabellenverzeichnis

VI

Tabellenverzeichnis

Tab. 1: Gewerbesteuerbelastung 11

Tab. 2: Überblick über die Änderungen bei den Hinzurechnungsvorschriften 11

Tab. 3: Abgeltungsteuer 1 15

Tab. 4: Abgeltungsteuer 2 15

Tab. 5: Gewerbesteuerhebesatz 19


1 Einleitung

1

1

Einleitung

1.1 Problemstellung

Die Zielsetzung von Unternehmensbewertungen ist die Ermittlung von Unter-

nehmenswerten zu unterschiedlichen Anlässen. Auf die Grundlagen und

Anlässe der Unternehmensbewertung wird im weiteren Verlauf der Arbeit

detaillierter eingegangen, sie sind jedoch nicht zentraler Bestandteil der

Untersuchung. Die Besteuerung nimmt in diesem Zusammenhang eine

fokussierende Rolle ein, da ein geschicktes Ausnutzen der steuerlichen

Bewertungsmöglichkeiten den Unternehmenswert erheblich beeinflussen kann.

Mit der Unternehmenssteuerreform 2008 sind daher gravierende Ver-

änderungen in den Bewertungstheorien zu erwarten, insbesondere ausgelöst

durch die Einführung einer Zinsschranke, Senkung der Körperschaftsteuer und

die Einführung einer Abgeltungsteuer (ab Januar 2009). Inwieweit diese

Veränderungen Auswirkungen auf die Unternehmensbewertungspraxis haben,

soll im weiteren Verlauf untersucht und abschließend übersichtlich dargestellt

werden. Dass sich eine Anpassung der Gesetzgebung im Rahmen der

Besteuerung erheblich auf den Unternehmenswert ausdrücken kann, wurde mit

Einführung des Halbeinkünfteverfahrens und der damit verbundenen Ablösung

des körperschaftsteuerlichen Anrechnungsverfahren zum Januar 2002 bereits

deutlich1.

Das Hauptziel der Unternehmenssteuerreform 2008 ist neben der Erhöhung

der Standortattraktivität für den Standort Deutschland HLQH ÄZHLWJHKHQGH

)LQDQ]LHUXQJVQHXWUDOLWlW³, sowie die Einschränkung der (steuerlichen)

Gestaltungsmöglichkeiten.2 Da sich der Unternehmenswert erst aus den

Bedürfnisbefriedigungsoptionen auf der Seite der Anteilseigner ergibt3, können

sich die genannten Änderungen in erheblichem Maße auf den Wert der

Unternehmung auswirken. Die zentrale Fragestellung muss also sein, in

welchem Ausmaß sich die Reform der Unternehmenssteuer 2008 auf die

Input-Faktoren bei Unternehmensbewertungen auswirkt und ob diese

gravierende Folgen für die weitere Bewertungspraxis hat.

1

Bachmann/Schultze, Unternehmenssteuerreform 2008 und Unternehmensbewertung,

08/2007, Working Paper, S. 2., Dausend/Schmitt, FB, 05/2007, S. 287

2

Vgl. Gesetzentwurf der Bundesregierung, Drucksache 220/07, S. 49.

3

Vgl. Moxter, A., Grundsätze ordnungsgemäßer Unternehmensbewertung, 2. Auflage, 1983,

S. 177., Hommel/Pauly/Schuster, FB, 06/2008, Seite 412 ± 423, IDW ES 1, 2007, Tz. 4



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