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Das Khalifat in der Seldschukkenzeit

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 1995, 53 Pages
Author: Fahri Özkul
Subject: Orientalism / Sinology - General

Details

Event: Arabische Historiographie
Institution/College: Free University of Berlin (Arabistik)
Tags: Khalifat, Seldschukkenzeit, Arabische, Historiographie
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 1995
Pages: 53
Grade: 2
Bibliography: ~ 34  Entries
Language: German
Archive No.: V121230
ISBN (E-book): 978-3-640-26207-6
ISBN (Book): 978-3-640-26229-8

Abstract

Nach der Auswanderung (hiğra) von Mekka nach Medina (622) gründet der Prophet Muhammad einen theokratischen Staat. Gestützt auf göttliche Offenbarungen kann er den islamischen Staat leiten. Im Jahre 632 stirbt der Prophet ohne einen Erben zu hinterlassen, Doch bestimmt er testamentarisch wer die islamische Gemeinde (ummah) leiten soll. Da der Prophet der Siegel der Propheten ist, sind sich die Muslime darüber bewusst, daß mit dem Tod des Propheten die göttliche Offenbarung aufhört und Niemand statt seiner die Führung des theokratischen Staates übernehmen kann. Trotz dessen braucht dieser Staat eine Führung, damit sich der Staat fortsetzen kann, und die Gläubigen sich nicht spalten sollen. Die Prophetengenossen kommen zu einem Konsens (iğmāaa), daß sie einen Führer brauchen, der die geistliche und weltliche Führung der Gemeinde übernimmt. Auch wenn dieser die göttliche Offenbarung nicht hat und den Propheten in seiner Prophetie nicht stellvertreten kann, so hat er doch noch das göttliche Wort, in der Form des Qurans, die durch auswendig Lernen und Rezitierung in der Zeit des Propheten bewahrt wurde, und der Sunnah des Propheten, d.h.: Das Beispiel des Handelns und des Lebens des Propheten nach der Richtschnur des Qurans. Der Führer des Staates soll Halifa benannt werden, welches die Prophetengenossen aus dem Quran (Sure 2-31 und Sure 38-26.) entnehmen. Das Khalifat wird als ein Amt verstanden, es ist da um die weltlichen und geistlichen Belange der Ummah zu leiten. In seinem Amt ist der Khalif Imam ( Vorbeter ) und Sultan (weltlicher Herr), der nach der Scharia handeln soll. [...]


Excerpt (computer-generated)

Das Khalifat in der Seldschukkenzeit

Hausarbeit für das Hauptseminar

" Arabische Historiographie "

im Fach Arabistik

des Fachbereichs Altertumswissenschaften

der Freien Universität Berlin

Fahri Özkul


1

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung ( 2 )

2. Die Entstehung des Seldschukkenreichs ( 6 )

3. Die Kooperation zwischen Khalifat und Sultanat ( 8 )

4. Die Konsolidierung der seldschukkischen Macht in Bagdad(9)

5. Die Seldschukken am Zenit ihrer Macht ( 10 )

6. Nizam al-Mulk und seine Bedeutung für die Seldschukken(12)

7. Thronwirren im seldschukkischen Reich ( 14 )

8. Der erste Kreuzzug ( 15 )

9. Die Batiniyya ( 18 )

10. Die Teilung des seldschukkischen Reichs und die Auflehnung

des Khalifats gegen das Sultanat ( 20 )

11. Konsolidierung der weltlichen Macht des Khalifats ( 23 )

12. Das Ende der Irak-Seldschukken ( 27 )

13. Das Abbasidenreich und seine Umwelt nach al-Muqtafi ( 28 )

14. Der Untergang des abbasidischen Khalifats in Bagdad ( 29 )

15. Beurteilung des Khalifats in der Seldschukkenzeit ( 30 )

16. Herrschertabellen:

Khalifen und Sultane zur Seldschukkenzeit( 37 )

17. Anmerkungen ( 44 )

18. Abkürzungsyerzeichnis ( 48 )

19. Literaturverzeichnis ( 49 )


2

1.Einleitung

Nach der Auswanderung ( hira ) von Mekka nach Medina ( 622 )

gründet der Prophet Muhammad einen theokratischen Staat.

Gestützt auf göttliche Offenbarungen kann er den islamischen

Staat leiten. Im Jahre 632 stirbt der Prophet ohne einen Erben

zu hinterlassen, Doch bestimmt er testamentarisch wer die

islamische Gemeinde ( ummah ) leiten soll. Da der Prophet der

Siegel der Propheten ist, sind sich die Muslime darüber

bewusst,

daß

mit

dem

Tod

des

Propheten

die

göttliche

Offenbarung aufhört und Niemand statt seiner die Führung des

theokratischen Staates übernehmen kann.1 Trotz dessen braucht

dieser Staat eine Führung, damit sich der Staat fortsetzen

kann, und die Gläubigen sich nicht spalten sollen. Die

Prophetengenossen kommen zu einem Konsens ( imaa ), daß sie

einen Führer brauchen, der die geistliche und weltliche

Führung der Gemeinde übernimmt. Auch wenn dieser die göttliche

Offenbarung nicht hat und den Propheten in seiner Prophetie

nicht stellvertreten kann, so hat er doch noch das göttliche

Wort, in der Form des Qurans, die durch auswendig Lernen und

Rezitierung in der Zeit des Propheten bewahrt wurde, und der

Sunnah des Propheten, d.h.: Das Beispiel des Handelns und des

Lebens des Propheten nach der Richtschnur des Qurans. Der

Führer des Staates soll Halifa benannt werden, welches die

Prophetengenossen aus dem Quran ( Sure 2-31 und Sure 38-26.)

entnehmen.2 Das Khalifat wird als ein Amt verstanden, es ist da

um die weltlichen und geistlichen Belange der Ummah zu leiten.

In seinem Amt ist der Khalif Imam ( Vorbeter ) und Sultan

( weltlicher Herr ), der nach der Scharia handeln soll.

Unmittelbar nach dem Tod des Propheten und dem Konsens der

Prophetengenossen,

nach

heftigen

Debatten

mit

den

medinensischen Ansr ( Helfer ) und trotz des Widerstandes des

Saaad bin Ubada wird dem Prophetengenossen Ab Bakr zum Amt des

Khalifen die Huldigung ( beyaa ) gegeben. Ab Bakr benennt sich


3

selbst als Stellvertreter des Propheten Gottes ( halfat rasl

Allh ).3 Er übergibt viele Angelegenheiten des Khalifats an

aUmar bin al-Hab, den wir auch als Vezier ( wezr, naib )

Ab Bakrs bezeichnen können. Vor seinem Tod( 634 ) bestimmt

Ab Bakr, aUmar zu seinem Nachfolger ( aahd ) im Khalifatenamt.

Nach der Amtsübernahme lässt sich aUmar als Befehlshaber der

Gläubigen ( amr al-muqminn )titulieren.4 aUmar ist in seiner

Amtsausübung prophetischer als der Prophet selbst. Er gründet

viele Institutionen die wir in der späteren islamischen

Verwaltung als selbstverständlich kennen, diese Institutionen

sind alle dem Amt des Khalifen unterstellt. aUmar versteht es

geschickt den islamischen Staat zu lenken. Er wird als ein

Moralapostel angesehen. wegen seiner sehr berühmten gerechten

Haltung, bekommt er von den Muslimen den Beinamen al-Frq.

Zum Ende seiner Amtszeit ( 644 ) bestellt er ein Gremium, das

aus sieben Männern besteht. Diese sollen einen unter sich zum

Nächstfolgenden Khalifen wählen ( ihtiyr ). Mit einer

Mehrheit von 3:2 Stimmen gegenüber aAl bin Ab Talib wird

aUtmn bin Affn zum neuen Khalifen.5 Die ersten sechs Jahre

seiner Amtszeit verlaufen glücklich. In den folgenden sechs

Jahren

wird

ihm

Amtsmissbrauch

in

der

Form

von

Vetternwirtschaft vorgeworfen. Er betraut die Leitung vieler

Provinzen an Personen die aus den Reihen seines eigenen

Stammes der Banu Umayyah , die damit auch mit ihm verwandt

sind. Die Unzufriedenheit mit aUtmn als Khalifen ist sehr

groß. Er wird durch unbekannte Personen ( 656 ) ermordet. Nach

der Ermordung aUtmns bekommt aAl bin Ab Talib die Huldigung

zum Khalifen. Mit dem Recht die Ummah geistlich und weltlich

zu verwalten wird ihm auch eine Bedingung gestellt. Diese

Bedingung wird vom Stamm aUtmns der Ban Umayya aufgestellt,

insbesondere von dem lang-jährigen Stadthalter von Damaskus

Muawiya bin Ab Sufyn, der die Führung der Ban Umayya inne

hat. Sie bestehen auf das Vergeltungsrecht ( qisss ).6 Mit dem

Vergeltungsrecht benutzt Muawiyah das islamische Recht gegen

das Khalifat aAls. Zwischen beiden kommt es zum Krieg in


4

Siffiyn ( 658 ). In dem Augenblick, wo aAls Truppen daran sind

das Söldnerheer des Muawiyahs zu besiegen, wendet der Eroberer

Ägyptens, aAmr ibn al as, der an der Seite Muawiyahs kämpft

eine Kriegslist an. Er lässt Qurane an die Spitzen der Lanzen

der Krieger des Muawiyah anbringen. Er sagt, daß zwischen den

Muslimen kein Blut vergossen werden soll. Der Quran soll

zwischen beiden Fraktionen das, Schiedsspruch fällen. aAl

akzeptiert den Vorschlag des aAmr ibn al as. Mit der

Einwilligung zum Schiedsspruch verliert aAl die Unterstützung

einiger seiner Kampfgenossen. Sie vertreten den Standpunkt,

daß aAl das Recht auf das Khalifatenamt mit der Einwilligung

zum Schiedsspruch verliert. Sie sind der Meinung daß aAl

Unrecht begeht. Er ist zwar der rechtmäßige Khalif aber er

verliert das Khalifatenamt, weil er in dem Augenblick des

Rechtes auf den Vorschlag des Unrechttuenden eingeht, damit

begeht er selbst Unrecht. Sie setzen sich von aAl ab und

werden Hariiten genannt.7 Im Schiedsspruch bekommt Muawiyah,

durch eine weitere List aAmr ibn al as das Recht zugesprochen

im Recht-und aAl im Unrecht gehandelt zu haben. Trotzdem kann

Muawiyah sich gegenüber aAl nicht durchsetzen. 661 wird Al

im Auftrag der Hariiten von Ibn Mulam ermordet. Die

Hariiten wollen am selben Tag aAl in Kufa, Muawiyah in

Damaskus und aAmr ibn al as in Kairo umbringen, nur Ibn Mulam

glückt der Auftrag aAl zu töten. aAls älterer Sohn Hasan

bekommt nach der Ermordung eeines Vaters die Huldigung für das

Khalifat. Er macht mit Muawiyah ein Vertrag Er verzichtet zu

Gunsten Muawiyahs auf das Khalifat um einen Bürgerkrieg zu

verhindern. Muawiyah wird zum Khalifen. Er bekommt noch zu

Lebzeiten die Huldigung für seinen Sohn Yazd. Muawiyah

gründet

begünstigt

durch

das

Khalifenamt

die

arabisch-

islamische Dynastie der Omajaden. In der Ummah gibt es neben

den Hariiten noch andere Kräfte die das Khalifat der Omajaden

nicht anerkennen. Diese Gegenbewegungen werden von dem zweiten

Sohn aAls, Huseyn und seiner Saa ( Partei ) getragen. Huseyn


5

wird 680 im Auftrag Yazds in Kerbala umgebracht. Unmittelbar

darauf erklärt aAbdallh bin az-Zubair in Mekka sein Khalifat,

das bis 692 mit der Eroberung Mekkas durch Ha, dem

Stadthalter des aAbd al-Malik, und der Ermordung des aAbdallh

bin az-Zubair aufhört. Im Jahr 750 verliert die omajadische

Dynastie das Khalifat gegen die Abbasiden.

Die Abbasiden entspringen aus dem Hause aAbbs der ein Onkel

des Propheten ist. Die Brüder as-Saffh und al Mansr werden

bei ihrem Kampf gegen die Omajaden von den persischen Mawal

( Schutzbefohlene ) unter der Führung des Ab Muslim al-

Hurasn

unterstützt.

Auch

die

Abbasiden

gründen

eine

Dynastie. Der Unterschied zu den Omajaden ist, daß die

Abbasiden, die Feinde der Omajaden, die Schiiten etwas

freundlicher behandeln, sie tolerieren und in Dialog mit ihnen

treten.

Die

Schia

sieht

in

aAl bin Abi Talib, den

Schwiegersohn des Propheten den rechtmäßigen Khalifen anstelle

Ab Bakrs, aUmars und aUthmns. Und die Nachkommen aAls, die

die Enkelsöhne des Propheten sind, sind auch Nachfolger aAls

im Khalifat.9 Demgegenüber erwidern die Abbasiden, daß das Erbe

eines Mannes ( des Propheten ) seinem Onkel zusteht und nicht

einem Schwiegersohn und seinem Nachfahren. Obwohl nach den

ersten vier rechtgeleiteten Khalifen ( al-hulafa ar-rasidn )

das Kha1ifat der Omajaden und auch das Khalifat der Abbasiden

Dynastien sind, haben sie für die Ummah weltliche und

geistliche Gültigkeit. Das Auftreten der Bujiden im Jahre 945

in Bagdad stellt für die Geschichte des Khalifats eine Zäsur

dar. Die Bujiden werden ab 945 zu den Amir al-aUmera der

Khalifen, sie werden zu den Schutzpatronen ( Hausmeier) des

Khalifats.

Das

Khalifat

verliert

damit

seinen

Anspruch

weltliche Führung zu sein. Der Institution des Khalifats

bleibt nur noch der Anspruch, die geistliche Führung der Ummah

zu sein. Außerdem ist es der Ort wo die weltlichen Herren ihre

Titel verleiht, und ihre Insignien in der Form von Gewändern

bekommen. Das merkwürdige am Schutze des Khalifats das

sunnitisch ist, durch die Bujiden ist, daß die Bujiden


6

zaiditische Schiiten sind.10 Begründet ist der Machtverlust der

Abbasiden darin, daß die Abbasiden die militärische Macht

verloren

haben,

des

weiteren

sich

in

den

Grenzen

des

islamischen Bodens Dynastien entstanden sind. Es ist daneben

noch

das

Gegegenkhalifat

einer

schiitischen

Form,

der

ismailitischen Fatimiden in Nordafrika, als sehr ernst zu

nehmender Konkurrent entstanden. Um sich gegenüber diesem

politischen Umfeld behaupten zu können, bieten sich die

Bujiden als akzeptable Partner an. Diese Partnerschaft ist

aber zu Ungunsten der Khalifen gestaltet. Unwillige Khalifen

die nicht bereit sind Konzessionen zu machen setzen die

Bujiden ab.11 Um die Herrschaft der Bujiden im Rahmen des

Erträglichen zu halten, geben die Khalifen den Nachbarn der

Bujiden

auch

weltliche

Titel,

wie

den

Samaniden,

den

Karahaniden und den Ghaznaviden.12

Die Herrschaft der Bujiden in Bagdad bleibt bis zum Auftreten

der türkischen Seldchukken ( 1055 ) bestehen.

2. Die Entstehung des Seldschukkenreichs

Die Seldschukken sind eine Familie der Kïnïk Sippe das aus 24

Sippen bestehenden Oghus Stammes. Unter diesen Sippen sind

auch die ïïl und Karluq, die die Karahanidische- bzw.

Ghaznavitische

Dynastien

gründen.

Der

Stammvater

der

Seldschukken, Dukak ist in Mavaraannahr ( Transoxeanien ) im

Dienste des oghusischen Yabku ( Fürst) als Subasï ( Ober-

befehlshaber des Militärs )tätig. Sein Sohn Seldchukk tritt

auch in die Dienste des Yabku ein. Er ist ein fähiger

Heeresführer. Eines Tages setzt sich Se1dschukk unaufgefordert

neben dem Yabku. Die Frau des Yabku weist ihren Mann auf die

Tollkühnheit des Seldschukk hin, der für den Yabku gefährlich

sein

könnte,

wenn

er

weiterhin

im

Dienst

bleibt.

Die

Popularität Seldschukks unter den Oghusen ( Türkmenen ) ist so

groß, daß der Yabku ihn als Rivalen sieht.13 Das kommt daher,

daß die Führung unter den Oghusen nicht vererblich ist. Nur


7

ein sehr starker Yabku kann seinen eigenen Sohn oder einen

seiner nahen Verwandten zum Yabku designieren, ansonsten ist

der Yabkutitel nur durch Tapferkeit und gute Eigenschaften zu

erringen. Der Yabku hat sehr viele Pflichten als Anführer der

Oghusen aber weitgehende Kompetenzen stehen ihm nicht zu. Er

ist der Erste unter Gleichen, d.h.: Er kann sich nur auf seine

Hausmacht verlassen, diese sind aus seiner eigenen Sippe. Die

anderen

Sippenführer

können

ihm

jederzeit

die

gegebene

Huldigung aufkündigen.14 Um sich von der Konkurrenz zu befreien

lässt der Yabku Seldschukk verfolgen. Seldschukk flüchtet von

seinem Sitz in Balasagun nach and. Er flieht von der

heidnischen- zur islamischen Welt. Hier tritt er geschlossen

mit seiner Familie zum Islam über. Hier avanciert er sich

wiederum. and ist zwar eine muslimische Stadt, aber dem

heidnischen

oghusischen

Yabku

tributpflichtig.

Seldschukk

versagt den Steuereinsammler des Yabku aus and, wodurch er in

der unmittelbaren muslimischen Nachbarschaft berühmt wird.15

Wegen

der

Knappheit

ihrer

Weideplätze

bieten

die

nomadisierenden Seldschukken ihre Dienste als Grenzkämpfer des

Islams an, in der Hoffnung genug Weideplätze für ihre Herden

zu finden. Sie kommen unter der Führung des Arslan Yabku, dem

zweiten Sohn Seldchukks nach Hwarazmien, wo sie in die Dienst

der Karahaniden unter Harun eintreten. Sie bezwingen gemeinsam

die Samaniden.16 Die Neffen Arslan Yabkus Muhammed Turul Beg

und arï Dawud Beg, die Söhne des Mikail der der älteste Sohn

Seldchukks

ist,

aber

schon

zu

Lebzeiten

seines

Vaters

gestorben ist, folgen ihrem Onkel in das karahanidische Reich

nach. Dort werden sie dem Sultan Bugra Han zu gefährlich, so

daß dieser ihnen nach ihrem Leben trachtet.

Die Seldschukken wandern nach Horasan aus, welches unter der

Hoheit des ghaznavitischen Sultan Mahmd steht. Mahmd lädt

Arslan Yabku nach Ghazna ein, welchem Arslan entspricht.

Mahmd lässt ihn gefangen nehmen, wo er auch stirbt. Aus

Protest handeln Turul und arï Beg wider dem Sultan Mahmd.

Sie erobern Horasan. Sie teilen sich die Führung in den



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