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Diplomarbeit, 2008, 210 Seiten
Autor: Diplom Betriebswirt (FH) Stephan Meier
Fach: Touristik / Tourismus
Details
Tags: Klimawandel, Alpenraum, Wintertourismus, Bayern, Auswirkungen, Anpassungsstrategien, Vermeidungsstrategien, Berchtesgadener Land, politische Reaktionsmöglichkeiten, Klimawandel im Alpenraum, Genehmigungspraxis in Bayern, Technische Beschneiung, künstliche Beschneiung, Ökologische Auswirkungen, Ökonomische Auswirkungen, Die Bedeutung der technischen Beschneiung für die Nachfrage, Wertschöpfung durch die technische Beschneiung, Veränderung der Nachfrage durch den Klimawandel, Befragung zum Thema Winterurlaub in den Alpen, Anpassungsstrategien an den Klimawandel, Schneeabhängige Alternativangebote, Schneeunabhängige Alternativangebote, Themenberge, Regionales Finanzierungsmodell für Seilbahnbetriebe, Kooperationsformen von Seilbahnbetrieben, Vier-Jahreszeiten-Tourismus, Qualitativer Ausbau und Polarisierung von Bergbahnen, Erweiterung des bayerischen Alpenraums als Gesundheits- und Wellnessdestination, Konzeptentwicklung eines mobilen und klimafreundlichen Tourismus, klimafreundlicher Tourismus, Sanfte Mobilität, Energieeffizienz in der Hotellerie, Klimaneutraler Urlaub, Stärken/Schwächen- und Chancen/Risiken-Analyse, SWOT, Förderung eines Qualitätsausbaus der bayerischen Hotellerie, Umstrukturierungsmaßnahmen, Einhaltung der Alpenkonvention, Förderkriterien, nachhaltige Entwicklung, Raumplanung, Naturgefahren und Tourismus, Stephan Meier, Interreg IIIB Projekt ClimChAlp, EU Projekt, ClimChAlp
Jahr: 2008
Seiten: 210
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-24883-4
Schwerpunkt der Diplomarbeit ist der bayerische Alpenraum. Die Arbeit wurde in Kooperation mit dem Alpenforschungsinstitut in Garmisch-Partenkirchen (www.alpenforschung.de) und der Hochschule München erstellt, im Rahmen des Interreg IIIB EU-Projektes ClimChAlp (transnationales Alpenraumprojekt; www.climchalp.org). Die Arbeit enthält 53 Abbildungen und 13 Tabellen.
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Zusammenfassung / Abstract
Der Klimawandel stellt für den Wintertourismus in den Alpen eine zunehmende Herausforderung dar. Die vorliegende Arbeit untersucht mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintertourismus. Es wird diskutiert, inwiefern die technische Beschneiung als Instrument einer möglichen Risikovorsorge in Bayern geeignet ist. Anschließend erfolgt eine empirische Untersuchung über die Veränderungen der Nachfrage von Winterurlaubern durch den Klimawandel. Auf den gewonnenen Erkenntnissen basierend, werden weitere Anpassungsstrategien und Vermeidungsstrategien beleuchtet. Resultierende Chancen und Risiken des Klimawandels für den Wintertourismus werden anhand einer Modellregion aufgezeigt. Politische Maßnahmen der Landespolitik Bayerns und Reaktionsmöglichkeiten stehen abschließend zur Diskussion. Schlagwörter: Klimawandel, Alpenraum, Wintertourismus, Bayern, Auswirkungen, Anpassungsstrategien, Vermeidungsstrategien, Berchtesgadener Land, politische Reaktionsmöglichkeiten
Textauszug (computergeneriert)
HOCHSCHULE MÜNCHEN
FAKULTÄT FÜR TOURISMUS
Auswirkungen des Klimawandels auf den
alpinen Wintertourismus und mögliche Anpassungsstrategien
Climate change: Impacts and
feasible adaptation
strategies for winter tourism
in the Alpine Space
Verfasser: Stephan Meier
München, im Februar 2008
Kurzfassung
Der Klimawandel stellt für den Wintertourismus in den Alpen eine zunehmende Herausforderung dar. Die vorliegende Arbeit untersucht mögliche Auswirkungen des Klimawandels auf den Wintertourismus. Es wird diskutiert, inwiefern die technische Beschneiung als Instrument einer möglichen Risikovorsorge in Bayern geeignet ist. Anschließend erfolgt eine empirische Untersuchung über die Veränderungen der Nachfrage von Winterurlaubern durch den Klimawandel. Auf den gewonnenen Erkenntnissen basierend, werden weitere Anpassungsstrategien und Vermeidungsstrategien beleuchtet. Resultierende Chancen und Risiken des Klimawandels für den Wintertourismus werden anhand einer Modellregion aufgezeigt. Politische Maßnahmen der Landespolitik Bayerns und Reaktionsmöglichkeiten stehen abschließend zur Diskussion.
Schlagwörter:
Klimawandel, Alpenraum, Wintertourismus, Bayern, Auswirkungen, Anpassungsstrategien, Vermeidungsstrategien, Berchtesgadener Land, politische Reaktionsmöglichkeiten
Abstract
This paper focuses the impacts of climate change on winter tourism. It is intended to show if artificial snowmaking can be a suggestive adaptation measure for the Bavarian Alpine Space. Subsequently, the movement in demand of winter tourists will be examined by an empirical study executed in the course of this paper. Based on the findings further adaptation strategies, as well as prevention strategies, will be demonstrated. Resulting opportunities and threats of climate change for winter tourism will be pointed out with use of a model region. Finally this paper will discuss and exhibit political reaction measures.
Seite II
Keywords:
climate change, Alpine Space, winter tourism, Bavaria, impacts, adaptations strategies, prevention strategies, political reaction measures
Seite III
Inhaltsverzeichnis
Kurzfassung ___ II
Abstract ___ II
Inhaltsverzeichnis ___ IV
Abbildungsverzeichnis ___ VIII
Tabellenverzeichnis ___ XI
Abkürzungsverzeichnis ___ XIII
Vorwort ___ XIV
1 Einleitung ___ 15
1.1 Problemstellung ___ 15
1.2 Zielsetzung ___ 15
2 Klimawandel im Alpenraum ___ 18
2.1 Klimawandel und Wintertourismus in den Alpen ___ 26
2.2 Klimawandel und Sommertourismus in den Alpen ___ 30
3 Technische Beschneiung als Instrument der Risikovorsorge in Bayern ___ 32
3.1 Ausbau der technischen Beschneiung in Bayern ___ 33
3.2 Kosten und Ressourcenverbrauch der technischen Beschneiung ___ 36
3.2.1 Anschaffungs- und Betriebskosten ___ 38
3.2.2 Wasserwirtschaft ___ 38
3.2.3 Energieverbrauch ___ 40
3.3 Investitionsrisiken ___ 41
3.4 Genehmigungspraxis in Bayern ___ 45
3.5 Ökologische Auswirkungen ___ 46
3.5.1 Flora und Fauna ___ 46
3.5.2 Landschaftsbild ___ 48
3.6 Ökonomische Auswirkungen ___ 48
Seite IV
3.6.1 Die Bedeutung der technischen Beschneiung für die Nachfrage ___ 49
3.6.2 Wertschöpfung durch die technische Beschneiung ___ 52
3.7 Fazit ___ 55
4 Veränderung der Nachfrage durch den Klimawandel ___ 57
4.1 Befragung zum Thema Winterurlaub in den Alpen ___ 58
4.1.1 Zielsetzung ___ 58
4.1.2 Methode ___ 60
4.1.3 Stichprobenumfang ___ 60
4.1.4 Ergebnisse der Umfrage ___ 61
4.2 Weitere Einflussfaktoren auf die Nachfrage des Wintertourismus in Bayern ___ 75
5 Mögliche Anpassungsstrategien an den Klimawandel ___ 78
5.1 Mögliche kurzfristige Angebotsanpassung ___ 79
5.1.1 Schneeabhängige Alternativangebote ___ 80
5.1.1.1 Schneeabhängige Angebote für Wintersportler ___ 80
5.1.1.2 Schneeabhängige Angebote für Nichtwintersportler ___ 86
5.1.2 Schneeunabhängige Alternativangebote ___ 87
5.1.2.1 Schneeunabhängige Angebote für Wintersportler ___ 87
5.1.2.2 Schneeunabhängige Angebote für Nichtwintersportler ___ 88
5.1.3 Themenberge ___ 89
5.1.4 Kurzfristige Angebotserstellung ___ 90
5.1.5 Kongress- und Seminartourismus ___ 91
5.2 Mögliche langfristige Angebotsanpassung ___ 91
5.2.1 Erschließungen von hochgelegenen Gebieten 91
5.2.2 Regionales Finanzierungsmodell für Seilbahnbetriebe ___ 93
5.2.3 Kooperationsformen von Seilbahnbetrieben ___ 93
5.2.4 Vier-Jahreszeiten-Tourismus ___ 95
5.2.5 Erneuerung des Leitbildes ___ 97
5.2.6 Qualitativer Ausbau und Polarisierung von Bergbahnen ___ 98
5.2.7 Investitionsprüfung ___ 99
5.2.8 Erweiterung des bayerischen Alpenraums als Gesundheits- und Wellnessdestination ___ 100
5.3 Fazit ___ 105
6 Konzeptentwicklung eines mobilen und klimafreundlichen Tourismus ___ 107
6.1.1 Akzeptanz klimaschonender Verhaltensweisen im Urlaub ___ 108
6.1.2 Anreise und Sanfte Mobilität ___ 112
Seite V
6.1.3 Energieeffizienz in der Hotellerie ___ 117
6.1.4 Klimaneutraler Urlaub ___ 121
7 Modellregion Berchtesgadener Land ___ 125
7.1 Touristische Organisationsstruktur ___ 125
7.2 Räumliche und zeitliche Verteilung des Tourismus im Landkreis ___ 126
7.3 Touristisches Angebot im Winter ___ 130
7.3.1 Wintersport und Wandern ___ 131
7.3.2 Kultur und Tradition ___ 137
7.3.3 Wellness ___ 142
7.3.4 Hotellerie ___ 144
7.4 Stärken/Schwächen- und Chancen/Risiken-Analyse ___ 145
8 Politische Reaktionsmöglichkeiten Bayerns ___ 153
8.1 Förderpolitik ___ 154
8.1.1 Beratungsstellen ___ 154
8.1.2 Förderkredite und Bankwesen ___ 154
8.1.3 Förderung eines Qualitätsausbaus der bayerischen Hotellerie 157
8.1.4 Förderprogramme für Seilbahnbetriebe ___ 158
8.1.5 Hinterfragung der Förderung von technischer Beschneiung ___ 160
8.1.6 Förderung von Umstrukturierungsmaßnahmen ___ 161
8.1.7 Tourismusorganisationen ___ 164
8.2 Einhaltung der Alpenkonvention ___ 165
8.2.1 Förderkriterien ___ 165
8.2.2 Raumplanung und nachhaltige Entwicklung ___ 166
8.3 Naturgefahren und Tourismus ___ 167
9 Zusammenfassung und Ausblick ___ 168
Anhang A: Änderungsantrag des Wirtschaftsausschusses des Bayerischen Landtags ___ 171
Anhang B: Online-Umfrage ___ 172
Anhang C: Alternative Winterprodukte ___ 178
C1: Schneeabhängige alternative Winterprodukte ___ 178
C2: Schneeunabhängige alternative Winterprodukte ___ 184
Anhang D: Kriterien der Alpine Pearls im Überblick ___ 190
Seite VI
Anhang F: Maßnahmen zur Energieeinsparung in der Hotellerie ___ 191
F.1: Organisatorische Maßnahmen ___ 191
F.2: Technische Maßnahmen ___ 192
F.3: Einsatz von erneuerbaren Energien und Förderprogramme ___ 194
Anhang G: Weitere Entlastungen für die Hotellerie ___ 196
Literaturverzeichnis ___ 198
Seite VII
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Lufttemperatur im Alpenraum und auf der Nordhemisphäre (Abweichungen vom Mittel des 20. Jahrhunderts) ___ 20
Abbildung 2: Entwicklung der globalen Mitteltemperatur seit Ende des 20. Jahrhunderts und im 21. Jahrhundert in Abhängigkeit von den sechs SRES-Emissionsszenarien ___ 22
Abbildung 3: 2035, Veränderung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen bezogen auf die Klimaperiode 1961-1990, gemittelt über 30 Jahre, Szenario A1B ___ 24
Abbildung 4: 2055, Veränderung der durchschnittlichen Jahrestemperaturen bezogen auf die Klimaperiode 1961 1990, gemittelt über 30 Jahre, Szenario A1B ___ 24
Abbildung 5: Prozentsatz der natürlich schneesicheren Skigebiete in den europäischen Alpen im Hinblick auf momentane und zukünftige klimatische Bedingungen ___ 27
Abbildung 6: Anzahl der natürlich schneesicheren Skigebiete in Österreich und Deutschland (Bayern) im Hinblick auf momentane und zukünftige klimatische Bedingungen ___ 28
Abbildung 7: Entwicklung beschneite Fläche in den Bayerischen Alpen ___ 33
Abbildung 8: Bedeutung von Naturschnee für Winterurlauber ___ 52
Abbildung 9: Häufigkeit eines Winterurlaubs in den Alpen ___ 62
Abbildung 10: Winterurlaubsziele ___ 63
Abbildung 11: Wichtigste Aktivitäten in einem Winterurlaub ___ 64
Abbildung 12: Unverzichtbarkeit von Winteraktivitäten ___ 66
Abbildung 13: Erwartungen an einen Winterurlaub ___ 67
Abbildung 14: Wichtigkeit von Schnee im Tal ___ 68
Seite VIII
Abbildung 15: Beweggründe für den Wechsel eines Winterurlaubsortes ___ 70
Abbildung 16: Reaktion der Verbraucher auf Schneeunsicherheit ___ 71
Abbildung 17: Akzeptanz von Preiserhöhungen für Schneesicherheit ___ 72
Abbildung 18: Offene Wünsche eines Winterurlaubs ___ 74
Abbildung 19: Urlaubsmotive unter Einfluss des demographischen und gesellschaftlichen Wandels ___ 75
Abbildung 20: Wahrnehmung und Reaktion auf eine Klimaänderung ___ 79
Abbildung 21. Themenberge ___ 89
Abbildung 22: Erwartungen an einen Gesundheits- und Wellnessurlaub (Unterschied allgemein versus alpin) ___ 103
Abbildung 23: Verhaltensoptionen der Reisenden 2006 bei Klimawandel ___ 109
Abbildung 24: Alpine Pearls ___ 113
Abbildung 25: Elektrofahrrad movelo ___ 115
Abbildung 26: Aufteilung des Energieverbrauchs auf Verwendungszwecke in der Hotelbranche ___ 119
Abbildung 27: Zustimmung der deutschen Bevölkerung zum Energiesparen ___ 121
Abbildung 28: Zahlungsbereitschaft für klimaneutralen Urlaub ___ 124
Abbildung 29: Organigramm der Tourismusorganisation ___ 126
Abbildung 30: Anzahl der Übernachtungen der drei Fremdenverkehrsverbände in Betrieben mit neun oder mehr Betten (1990-2005) ___ 128
Abbildung 31: Anzahl der Übernachtungen der drei Fremdenverkehrsverbände 2006 (in Betrieben mit neun oder mehr Betten) ___ 129
Abbildung 32: Produktmarken des Berchtesgadener Land ___ 130
Abbildung 33: Advent-Flyer ___ 138
Seite IX
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